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Pensionszusage + Steuer



Pensionszusage + Steuer

Wie Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer mit einer Pensionszusage Steuern sparen können


 

Die Pensionszusage als Bestandteil des Geschäftsführergehalts

Die Pensionszusage ist - wenn sie richtig gestaltet wird - der steuerlich attraktivste Teil des Geschäftsführergehalts und der betrieblichen Altersvorsorge.


 

Pensionszusage an Gesellschafter-Geschäftsführer als betriebliche Altersvorsorge

Bei eigentümergeführten GmbHs war und ist die Erteilung einer Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer eine der besten betrieblichen Altersvorsorge. Wie bei jedem Rechtsgeschäft zwischen Kapitalgesellschaft und Gesellschafter Geschäftsführer schwebt auch über der Pensionszusage das Damoklesschwert der sog. verdeckten Gewinnausschüttung vGA. In der Regel stehen hohe Steuern auf dem Spiel. Dazu haben die Pensionsvereinbarungen haben eine lange Laufzeit und das Steuerrecht ändert sich auch hinsichtlich der Pensionszusagen. Bei fehlerhafter Gestaltung ist die Pensionszusage nur sehr schwer zu reparieren. In ungeklärten Fragen muss der Bundesfinanzhof (BFH) immer wieder Recht sprechen.

 

 

Intelligente Gestaltungen ermöglichen eine kostenlose Pensionszusage! Das benötigte Kapital für die Pensionszusage kann nur aus der Steuerstundung bzw. Steuerersparnis erwirtschaftet werden. Ermöglicht wird dies durch eine Steuer mindernde Rückstellung bei Pensionsbeginn. Die entstehende Steuerersparnis wird so angelegt, dass das erforderliche Kapital für die Pensionszusage erwirtschaftet wird. Für die Bilanzierung der Pensionsrückstellung wird ein versicherungsmathematisches Gutachten über Pensionsrückstellungen benötigt.

 

Wenn Sie (noch) sozialversicherungspflichtig sind, dann prüfen Sie, ob Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen können.

 

Die Pensionszusage erfordert eine qualifizierte Beratung und geeignete Produkte, um für die Rückdeckung. Rückdeckungsversicherungen haben in der Vergangenheit als brauchbare Rückdeckung versagt und mussten wegen ungenügender Erträge immer wieder aufgestockt werden. Nicht selten führte die mangelnde Rückdeckung zur Insolvenz! Aus diesem Grund biete ich zusammen mit leistungsstarken Partnern folgende Leistungen an:

  • Die qualifizierte Beratung über die Wahl des Durchführungsweges der betrieblichen Altersversorgung.

  • Die Einrichtung und Betreuung von betrieblichen Versorgungswerken.

  • Versicherungsmathematische Gutachten für Pensionszusagen mit Rückdeckungsversicherungen.

 

Mehr Infos zur Pensionszusage finden Sie im Steuerlexikon ....

 

Top Pensionszusage

 

Verzicht und Abfindung einer Pensionszusage an Gesellschafter-Geschäftsführer

 

 

Kapitalabfindung statt Rente

Die Pensionszusage ist regelmäßig auf die Zahlung einer lebenslangen Alters-, Invaliditäts- und/ oder Hinterbliebenenrente ausgerichtet. Aus Sicht des Versorgungsberechtigten und der Kapitalgesellschaft kann es jedoch attraktiv sein, anstelle der lebenslangen Leistungen eine einmalige Kapitalabfindung zu zahlen - zumal dann, wenn die Zusage durch eine Kapitallebensversicherung rückgedeckt ist und die Versicherung mit Eintritt des Versorgungsfalls das angesammelte Kapital an die Gesellschaft auszahlt. Nach einem Urteil des BFH ist es zulässig, wenn die GmbH ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer das Recht einräumt, anstelle der Altersrente eine bei Eintritt des Versorgungsfalls fällige, einmalige Kapitalabfindung in Höhe des Barwerts der Rentenverpflichtung zu fordern. Das Wahlrecht und die Methode der Abfindungsberechnung sollten allerdings in jedem Fall bereits bei Erteilung der Pensionszusage geregelt werden.

Top Pensionszusage

 

Weiterbeschäftigung nach Erreichen der Altersgrenze

Pensionszusagen werden häufig auf das Erreichen des 65. Lebensjahres erteilt. Setzt der Gesellschafter-Geschäftsführer seine Tätigkeit über das 65. Lebensjahr hinaus fort und bezieht dafür weiterhin sein Gehalt, soll eine gleichzeitige Zahlung von Gehalt und Altersrente steuerlich nicht zulässig sein. Dagegen ist eine vereinbarungskonforme Kapitalabfindung trotz anschließender Weiterbeschäftigung nicht generell steuerschädlich. Der BFH verlangt in diesem Fall jedoch, dass das Einkommen aus der fortbestehenden Tätigkeit als Geschäftsführer durch einen versicherungsmathematischen Abschlag auf die Versorgungsleistung bei der Ermittlung des Barwerts angerechnet wird.

Top Pensionszusage

 

Unverfallbarkeit der Pensionszusage

Der beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer unterliegt nicht dem Schutz des Betriebsrentengesetzes. Damit werden seine Pensionsansprüche ohne eine entsprechende vertragliche Regelung nicht unverfallbar. Eine solche Regelung kann auch vorsehen, dass die Ansprüche sofort unverfallbar werden, allerdings nur zeitanteilig. Eine ratierliche Unverfallbarkeit darf sich beim beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer allerdings nur auf den Zeitraum seit Erteilung der Pensionszusage und nicht seit Diensteintritt beziehen.

Top Pensionszusage

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