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Abgaskandal

VW Abgasskandal + andere Hersteller

Sind Sie ebenfalls vom Diesel-Abgas-Skandal betroffen?

Käufer von Diesel-PKWs der Jahre 2008 bis 2015 haben einen durchschnittlichen Anspruch auf Entschädigung von ca. 5.000 Euro. Fordern Sie jetzt Ihren Schadensersatz: Rückzahlung bis zur Höhe Ihres Autokaufpreises abzgl. einer Nutzungsentschädigung. Das gilt auch für Leasingfahrzeuge. Aktuell betroffen sind Fahrzeuge der Hersteller VW, Seat, Audi, Skoda, Porsche. Achtung: Gegenüber der VW-Gruppe (VW, Audi, Seat, Skoda) verjähren diese Ansprüche jedoch zum 31.12.2017.


 

Spezialisierte Anwälte klagen Ihren Schadensersatz ein: Ohne Kostenrisiko für Sie – von der Vertragsprüfung bis zur gerichtlichen Durchführung – nur gegen Erfolgsbeteiligung. Daran können Sie erkennen, dass die Anwälte von einer Entschädigung überzeugt sind. Zur Überprüfung und Bearbeitung durch spezialisierte Rechtsanwaltskanzleien benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • Kopie Ihres Fahrzeugscheins (Vorder- und Rückseite)
  • Fahrzeug-Rechnung in Kopie / Kaufvertrag

Achtung: Beim VW-Konzern sind Fahrzeuge von 01.01.2008 – 20.09.2015 betroffen (bei Daimler bis 20.09.2016). Die Termine sind nicht zu beachten bei der Rückabwicklung des Autokredits aufgrund fehlerhafter Widerrufsbelehrung (finanzierte und geleaste Fahrzeuge).

Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Fragebogen Abgasskandal*


Was für ein Fahrzeug ist betroffen?


Um welchen Fahrzeugtyp handelt es sich?


Wie hoch war der Kaufpreis Ihres Fahrzeuges, inkl. Mwst


Wann haben Sie Ihr Fahrzeug bestellt/gekauft/geleast?
Bei Fahrzeugen, die älter als 10 Jahre sind, sind die Ansprüche verjährt


Format: TT.MM.JJJJ

Wie hoch war der kM-Stand Ihres Fahrzeuges beim Kauf?
Bei einem Neuwagen können Sie "0" eintragen.


Was ist Ihr aktueller kM-Stand?
Geben Sie den auf 1000 km gerundeten Kilometerstand Ihres Fahrzeugs ein.


Geben Sie bitte Ihre Fahrzeug-Identifizierungsnummer?
(Fahrzeugschein Abschnitt E)


Welchen Anspruch möchten Sie geltend machen?
Wir empfehlen die letzte Option, da noch nicht alle juristischen Details geklärt sind.



Vertragsunterlagen


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"VW-Abgasskandal": Rechtsschutzversicherung muss leisten, denn Klage des Autokäufers gegen VW hat hinreichende Aussicht auf Erfolg

OLG Düsseldorf, Pressemitteilung vom 26.10.2017 zum Beschluss I-4 U 87/17 vom 21.09.2017 (rkr)



 

Der für Streitigkeiten aus Versicherungsverträgen zuständige 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat mit Beschluss vom 21.09.2017 im Rahmen eines Berufungsverfahrens darauf hingewiesen, dass für eine auf Rückabwicklung des Kaufvertrags gerichtete Schadensersatzklage eines vom sog. "VW-Abgasskandals" betroffenen Autokäufers gegen die Herstellerin Volkswagen AG hinreichende Erfolgsaussichten bestünden. Unter der Leitung des Vorsitzenden Richters am Oberlandesgericht Kneist hat der Senat seine Absicht mitgeteilt, die Berufung des Rechtsschutzversicherers durch einstimmigen Beschluss zurückzuweisen. Die Vorinstanz hatte bereits festgestellt, dass der Rechtsschutzversicherer zur Deckung verpflichtet sei.


Der aus Sachsen stammende Käufer eines vom sog. "Abgasskandal" betroffenen VW-Sharan begehrte von seiner in Düsseldorf sitzenden Rechtsschutzversicherung eine Deckungszusage, um Ansprüche gegen die Herstellerin Volkswagen AG auf Rückzahlung des Kaufpreises nebst Zinsen geltend zu machen. Dies hatte die Rechtsschutzversicherung abgelehnt mit dem Hinweis, es bestünden für die Verfolgung eines Schadensersatzanspruches gegen die Herstellerin keine hinreichenden Erfolgsaussichten. Denn der Käufer könne keinen konkreten Schaden benennen oder beziffern, da die Fahrtauglichkeit nicht eingeschränkt sei und auch die Betriebserlaubnis weiterhin bestehe. Der Mangel sei außerdem mit geringem Aufwand zu beheben. Sollte ein merkantiler Minderwert bestehen, könne dieser zu einem späteren Zeitpunkt geltend gemacht werden.


Demgegenüber geht der Senat des Oberlandesgerichts im Rahmen der Beurteilung der Einstandspflicht der Versicherung von einer hinreichenden Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung aus. Bereits mehrere Landgerichte erster Instanz hätten einen Schadensersatzanspruch eines Kraftfahrzeugkäufers gegen die Volkswagen AG wegen des Inverkehrbringens von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Abgassoftware bejaht, unter anderem gemäß § 826 BGB (sittenwidrige vorsätzliche Schädigung).


Der Versicherungsnehmer verstoße mit seiner beabsichtigten sofortigen Klage gegen die Herstellerin auch nicht gegen seine Schadensminderungspflicht. Ihm sei es nicht zuzumuten, trotz hinreichender Erfolgsaussichten mit rechtlichen Schritten gegen die Herstellerin zuzuwarten. Nach dem bisherigen Verhalten der Herstellerin spreche nichts dafür, dass sie freiwillig den vom Kläger geltend gemachten Schadensersatzanspruch erfüllen werde und eine streitige Auseinandersetzung vermeidbar wäre. Im Übrigen sei es Sache des Autokäufers zu entscheiden, wann er seine Ansprüche gegen die Herstellerin geltend machen wolle. Dies sei von seinem Versicherungsvertrag gedeckt.


Nach dem Hinweis des Senates wurde die Berufung zurückgenommen. Das Urteil erster Instanz ist damit rechtskräftig.


Quelle: OLG Düsseldorf

In Zusammenarbeit mit Verbraucherhilfe24.de




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