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E-Bilanz

E-Bilanz online erstellen: Elster, Taxonomie, Kontenrahmen etc.


Willkommen bei E-Bilanz

Bilanz

Die E-Bilanz ist für Bilanzen für Wirtschaftsjahr ab 2013 Pflicht. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat gemäß § 5b EStG die elektronische Übermittlung des Inhalts von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen mittels ELSTER geschaffen. Ich möchte Sie über die elektronische Übertragung der Bilanz an die Finanzverwaltung informieren und nützliche Praxishinweise geben:

 

Inhaltsverzeichnis:

 

E-Bilanz Rechner

 

Kontenrahmen


Rechtsform


Konto Nr.


 

Wer ist von der E-Bilanz betroffen?

Betroffen von der Neuregelung sind alle bilanzierungspflichtigen Unternehmer, unabhängig von Rechtsform und Größe. Nicht bilanzierungspflichtige Unternehmer und alle Angehörigen der freien Berufs, die ihren Gewinn mittels Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) ermitteln, sind davon nicht betroffen. Sofern die elektronische Übermittlung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) dem Unternehmer wirtschaftlich oder persönlich unzumutbar ist, kann dieser auf Antrag weiter in Papierform übermitteln. Diese Ausnahmeregelung kommt allerdings nur in Härtefällen zur Anwendung. Sofern für Sie die elektronische Abgabe tatsächlich unüberwindbare Hürden bedeutet, sprechen Sie mit mir. Ich prüfe, ob ich für Sie gegenüber Ihrem Finanzamt die Papierbilanz weiterhin durchsetzen kann.

 

Steuertipp:

E-Bilanz

 

Worum es geht bei der E-Bilanz?

Lassen Sie mich eingangs kurz erläutern, worum es bei der E-Bilanz eigentlich geht. Auf einen Nenner gebracht geht es dabei um nichts anderes als um die elektronische Übertragung der Inhalte aus der Bilanz sowie aus der Gewinn- und Verlustrechnung auf amtlich vorgeschriebenem Datensatz.

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Wichtige Begriffe

Das elektronische Zeitalter bei der Finanzverwaltung bringt neue Begriffe mit sich, die Sie kennen müssen: So hat die Übermittlung der Bilanzdaten mittels des international verbreiteten Datensatzes XBRL zu erfolgen. XBRL steht dabei für "eXtensible Business Reporting Language". Die Datensätze, die sich aus einem Stammdaten-Modul (sog. GCD-Modul) und einem Jahresabschluss-Modul (sog. GAAP-Modul) zusammensetzen, müssen den Vorschriften der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung entsprechend aufbereitet werden, was sich mittels geeigneter Buchungssoftware einfach bewerkstelligen lässt. Das neue elektronische Formular ist mit vielfachen Pflichtfeldern ausgestaltet. Sie müssen sich das vorstellen wie eine Steuererklärung: Neu ist, dass die Unternehmen im elektronischen Formular nur diejenigen Felder ausfüllen müssen, zu denen diese auch Angaben zu machen haben – so wie bisher in der Steuererklärung. Darüber hinaus gibt es sog. Auffangpositionen. Diese können Sie nutzen, wenn sich ein bestimmter Sachverhalt nicht durch die in den Mussfeldern vorgegebene Differenzierung aus der Buchführung abgeleitet werden kann. Das Bundesfinanzministerium hat in der eingangs erwähnten Pressemitteilung zugesichert, dass diese Auffangpositionen dauerhaft beibehalten werden. Darüber hinaus sollten Sie sich noch mit dem Begriff "Mapping" vertraut machen. Unter Mapping versteht man die Zuordnung der einzelnen Bilanzkonten zu den einzelnen Taxonomie-Positionen. Weitere Details zu weiteren Fachbegriffen erläutere ich Ihnen gerne.

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Alle Bilanzen müssen elektronisch übermittelt werden

Die Neuregelung umfasst nicht nur die Jahresbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung, sondern auch:

  • Bilanzen für die Eröffnung bzw. Gründung eines Betriebs,
  • Bilanzen anlässlich einer Betriebsveräußerung/ Betriebsaufgabe,
  • Bilanzen anlässlich der Änderung der Gewinnermittlungsart oder in Umwandlungsfällen aufzustellende Bilanzen sowie
  • Zwischenbilanzen, die auf den Zeitpunkt eines Gesellschafterwechsels aufgestellt werden. Letztere müssen als Sonderform einer Schlussbilanz ebenso wie
  • Liquidationsbilanzen elektronisch übermittelt werden.

 

Ich stehe Ihnen bei der elektronischen Anfertigung aller genannten Bilanzen wie bisher gerne zur Verfügung.

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Was Sie tun müssen

EDV-Ausstattung: Möchten Sie die E-Bilanz künftig selbst erstellen, müssen Sie sich zuallererst um die geeigneten technischen Einrichtungen kümmern. Hierzu gehört insbesondere eine geeignete Buchhaltungssoftware, die die Buchhaltungsdaten automatisch um die nach der Taxonomie zusätzlichen Konten ergänzt. Verwenden Sie weiterhin eine konventionelle Buchhaltungssoftware, müssen die Anpassungen des Kontenrahmens per Hand erfolgen. Auch sollte die Buchhaltungssoftware das Kontenmapping ermöglichen.

 

Tipp: Buchhaltungssoftware mit E-Bilanz online Anbindung:

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Buchhaltungssoftware MS-Buchhalter: EÜR / Bilanz

 

Mitarbeiterschulung: Mit der E-Bilanz sind i. d. R. Zuordnungstabellen und Buchungsanweisungen zu ergänzen. Sofern Sie die E-Bilanz selbst erstellen wollen, erfordert dies ein geeignetes Fachwissen. Schon aus diesem Grund empfehle ich geeignete Schulungen für Ihre Mitarbeiter in der Buchhaltung.

 

 

 

Grundsatzfrage: Außerdem ist im Vorfeld folgende Grundsatzfrage zu klären: Soll künftig eine gebuchte Steuerbilanz erstellt und elektronisch übermittelt werden oder eine Überleitungsrechnung auf Basis der Handelsbilanz erstellt werden? Wie bisher schon im "Papierzeitalter" können Sie entweder die Inhalte Ihrer Handelsbilanz (ergänzt um eine steuerliche Überleitungsrechnung) übermitteln oder eine eigene, gebuchte Steuerbilanz erstellen und diese elektronisch einreichen. Die Finanzverwaltung verlangt zwar – wie aus einem aktuellen Fragen-Antworten-Katalog zur E-Bilanz zu entnehmen ist – eine gebuchte Steuerbilanz. Dafür fehlt aber meines Erachtens die Rechtsgrundlage. Wenn Sie sich für eine gebuchte E-Steuerbilanz entscheiden, ist eine Zweikreisbuchhaltung bzw. ein weiterer Buchungskreis erforderlich. Dies lässt sich bewerkstelligen, macht die gesamte Buchhaltung aber aufwendiger.

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Steuerberatung E-Bilanz

Ich stehe Ihnen in allen Fragen rund um die E-Bilanz und selbstverständlich auch für alle Maßnahmen in der Vorbereitungs- und Umsetzungsphase zur Verfügung. Für den Fall, dass Sie bereits für das Wirtschaftsjahr Ihre Bilanzen elektronisch übermitteln wollen, unterstütze ich Sie gerne – meine Buchhaltungssoftware ermöglicht bereits für das laufende Wirtschaftsjahr die elektronische Bilanzerstellung.

 

Aber auch, wenn Sie auf die elektronische Übermittlung übergehen, gilt meine Bitte: Nutzen Sie die Zeit bis zum Jahresende für eine zielgerichtete Vorbereitung auf die E-Bilanz. Insbesondere ist die Zuordnung der von Ihnen bisher genutzten Konten auf die jeweiligen Taxonomie-Positionen zu untersuchen. Ich unterstütze Sie gerne dabei, damit Ihre Bilanz den Anforderungen der E-Bilanz gewachsen ist.

 

Eine Checkliste soll Ihnen als roter Faden für die Vorbereitung auf die E-Bilanz dienen. Die Checkliste ersetzt nicht die individuelle Beratung, zumal die notwendigen Vorbereitungshandlungen von Betrieb zu Betrieb individuell sind. In einem Gespräch sollten wir die Details besprechen.

 

Weitere Informationen vom BMF:

 

 

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Steuerberatung

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Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:

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