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Lohnersatzleistungen - Einkommensteuererklärung

Lohnersatzleistungen die dem Progressionsvorbehalt unterliegen bzw. befreit sind


Lohnersatzleistungen und Progrssionsvorbehalt

In der Einkommensteuererklärung sind Lohnersatzleistungen anzugeben, die zwar steuerfrei sind, aber die Höhe der Steuer auf die steuerpflichtigen Einkünfte beeinflussen (Progressionsvorbehalt). Derartige Einkommensersatzleistungen sind z. B. das aus der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlte Krankengeld und das Mutterschaftsgeld, das Gewerbetreibende, Freiberufler oder Landwirte erhalten. Haben Sie von Ihrem Arbeitgeber Kurzarbeitergeld, Winterausfallgeld, einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz, Aufstockungsbeträge nach dem Altersteilzeitgesetz oder Altersteilzeitzuschläge aufgrund der Besoldungsgesetze des Bundes und der Länder erhalten, ist die Summe der ausgezahlten Beträge auf der Rückseite Ihrer Lohnsteuerkarte bescheinigt.

 

Nicht vom Arbeitgeber gezahlte Lohn - Entgeltersatzleistungen sind in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Über die Lohnersatzleistungen haben Sie eine Bescheinigung erhalten (Leistungsnachweis). Diese Bescheinigung fügen Sie bitte bei:

  • Insolvenzgeld

  • Arbeitslosengeld, Teilarbeitslosengeld, Zuschüsse zum Arbeitsentgelt, Arbeitslosenhilfe, Übergangsgeld, Altersübergangsgeld-Ausgleichsbetrag, Unterhaltsgeld als Zuschuss, Eingliederungshilfe nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch;

  • Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Verletztengeld, Übergangsgeld oder vergleichbare Lohn - Entgeltersatzleistungen nach den sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften;

  • Mutterschaftsgeld und die Sonderunterstützung nach dem Mutterschutzgesetz sowie der Zuschuss nach der Mutterschutzverordnung oder entsprechenden Landesregelungen;

  • Elterngeld; Erziehungsgeld

  • Arbeitslosenbeihilfe oder Arbeitslosenhilfe nach dem Soldatenversorgungsgesetz;

  • Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld nach dem Bundesversorgungsgesetz;

  • Verdienstausfallentschädigung nach dem Unterhaltssicherungsgesetz;

  • Vorruhestandsgeld im Beitrittsgebiet;

  • aus dem Europäischen Sozialfonds finanziertes Unterhaltsgeld sowie Leistungen nach § 10 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, die dem Lebensunterhalt dienen.

 

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