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Künstlersozialkasse (KSK)

Künstlersozialkasse für Künstler und Publizisten und was sollten Auftraggeber über die Künstlersozialkasse wissen?


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Nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (§ 24 KSVG) werden drei verschiedene Nutzer kreativer Leistungen unterschieden, welche die Künstlersozialabgabe zu zahlen haben. Die Rechtsform der jeweiligen Unternehmen hat dabei jedoch keinen Einfluss auf die Abgabepflicht an die Künstlersozialkasse.

Typische Verwerter

Eine ganze Reihe von Unternehmern wird durch die Künstlersozialkasse dem Bereich der typischen Verwerter zugeordnet.

Verlage, Presseagenturen und Bilderdienste sind gemäß der Künstlersozialkasse Hauptverwerter aus dem künstlerischen Bereich Wort. Institutionen, welche kreative Leistungen und Werke öffentlich aufführen oder darstellen, fallen ebenfalls in den Bereich der typischen Verwerter. Dazu zählen Konzert- und Theaterhäuser ebenso wie Chöre oder Orchester, außerdem auch Museen oder Zirkusunternehmen. Aus- und Fortbildungseinrichtungen für publizistische oder künstlerische Tätigkeiten werden durch die Künstlersozialkasse ebenfalls als typische Verwerter erfasst, genauso Unternehmen, welche für Dritte Leistungen aus den Bereichen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit erbringen. Rundfunk- und Fernsehanstalten sind ebenso zu nennen, wie Hersteller bespielter Bild- und Tonträger. Abschließend dürfen auch Kunsthändler und Galerien in der Aufzählung der Künstlersozialkasse nicht fehlen.

Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für das eigene Unternehmen

Unabhängig davon, ob sich die Maßnahmen der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit auf bestimmte Produkte und Angebote oder das Image des Unternehmens beziehen, muss auch hier für kreative Leistungen die Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse gezahlt werden. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Nutzung solcher Leistungen nicht nur gelegentlich erfolgt. Zusammengefasst sind hier jedoch nicht nur erwerbstätige Unternehmen, sondern auch anderweitige Institutionen, welche publizistische oder künstlerische Leistungen für PR- oder Werbemaßnahmen verwenden. Dazu zählen für die Künstlersozialkasse beispielsweise politische Verbände, karitative oder soziale Organisationen oder ähnliches.

Generalklausel

Unter die abschließende Generalklausel fallen solche Unternehmen, welche nicht nur gelegentlich künstlerische oder publizistische Leistungen verwerten, jedoch keiner der beiden vorgenannten Gruppen zuzuordnen sind. Wer etwa mit mehr als drei künstlerischen Veranstaltungen pro Jahr Einnahmen erzielt oder erzielen will, fällt ebenso unter die Generalklausel der Künstlersozialkasse wie solche Unternehmen, die Leistungen von Kreativen in Anspruch nehmen, ohne dass diese unmittelbar dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit oder Werbung zuzuordnen wären, zum Beispiel bei der Gestaltung von Verpackungen.

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