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Künstlersozialkasse (KSK)

Künstlersozialkasse für Künstler und Publizisten und was sollten Auftraggeber über die Künstlersozialkasse wissen?


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Basis für die Gründung der Künstlersozialkasse war das Gesetz über die Sozialversicherung der selbständigen Künstler und Publizisten (Künstlersozialversicherungsgesetz, kurz KSVG) vom 27. Juli 1981. Hier wurde die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung für Künstler und Publizisten zum 1. Januar 1983 geregelt. Die Einführung der Künstlersozialkasse geht im Wesentlichen auf zwei Personen zurück, Dieter Lattmann und Herbert Ehrenberg. Dieter Lattmann, geboren am 15. Februar 1962 in Potsdam, ist Politiker in der SPD und selbst deutscher Schriftsteller. Der am 21. Dezember 1926 in Ostpreußen (Kollnischken) geborene Herbert Ehrenberg gehört ebenfalls der SPD an und war von 1976 bis 1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Die Statistiken über die Anzahl der Versicherten in der Künstlersozialkasse sind rückwirkend bis zum Jahr 1991 zugänglich. Damals waren insgesamt 47.713 Personen versichert. Den größten Anteil, mit fast 19.000 Versicherten, stellten Personen aus dem Bereich der bildenden Kunst. Bereits ein Jahr später war die Zahl der Versicherten in der Künstlersozialkasse um über 10.000 Personen gestiegen, unter anderem bedingt durch die Einschließung versicherter Personen aus den neuen Bundesländern. Seither stieg die Zahl der Versicherten beständig an und lag im Jahr 2012 bei 177.219. Noch immer stellt der Bereich der bildenden Kunst (62.001 Versicherte) den größten Anteil. Mit rund 23.000 Versicherten ist dagegen der Bereich der darstellenden Kunst am geringsten in der Künstlersozialkasse vertreten. Der Anteil der Berufsanfänger lag im Jahr 2013 je nach Bereich zwischen 4,77 und 7,47 Prozent.

Die Zahlen zum Haushaltsvolumen der Künstlersozialkasse lassen sich bis zum Jahr 1983 zurückverfolgen. Von 169,3 Millionen Euro im Jahr 1983 stieg das Haushaltsvolumen auf 893 Millionen Euro im Jahr 2013. War das Haushaltsvolumen in den ersten zehn Jahren nach der Einführung der Künstlersozialversicherung noch Schwankungen nach oben und unten unterworfen, so stieg es seither beständig an.

Das Durchschnittseinkommen aller Bereiche lag zum 1. Januar 2013 bei 14.557 Euro im Jahr. Weit vorn, mit durchschnittlich 18.047 Euro, liegen dabei Versicherte aus dem Bereich Wort, also Schriftsteller und Journalisten. „Geringverdiener“ in der Künstlersozialkasse sind Versicherte aus dem Bereich Musik mit einem Durchschnittsjahreseinkommen von 12.326 Euro. Auffällig ist in allen Bereichen, dass weibliche Versicherte durchschnittlich deutlich weniger Einkommen erzielen, als ihre männlichen Kollegen. Ältere Versicherte liegen dagegen im Vorteil gegenüber jüngeren. So zeigen die von der Künstlersozialkasse erfassten Werte aus dem Jahr 2013 die höchsten Einkommen für die Altersklasse der 50- bis 60-jährigen Versicherten über alle Bereiche.

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