{"id":1085,"date":"2011-12-30T15:03:23","date_gmt":"2011-12-30T13:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=1085"},"modified":"2012-08-16T12:18:38","modified_gmt":"2012-08-16T10:18:38","slug":"arbeitgeber-beitrage-zur-insolvenzsicherung-der-betriebsrenten-bleiben-unverandert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/arbeitgeber-beitrage-zur-insolvenzsicherung-der-betriebsrenten-bleiben-unverandert\/","title":{"rendered":"Arbeitgeber-Beitr\u00e4ge zur Insolvenzsicherung der Betriebsrenten bleiben unver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Arbeitgeber-Beitr\u00e4ge zur Insolvenzsicherung der Betriebsrenten bleiben unver\u00e4ndert<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) in K\u00f6ln sichert die betriebliche Altersversorgung im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers und zahlt die laufenden Betriebsrenten und gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften weiter. Dies gilt uneingeschr\u00e4nkt f\u00fcr die Durchf\u00fchrungswege der Direktzusage, soweit ein widerrufliches Bezugsrecht besteht oder bei unwiderruflichem Bezugsrecht die Anspr\u00fcche abgetreten, verpf\u00e4ndet oder beliehen sind und bei der Unterst\u00fctzungskasse. Bei einem Pensionsfonds werden Leistungen gesichert, die im Zeitpunkt der Insolvenz nicht vom Pensionsfonds selbst geleistet werden k\u00f6nnen, etwa weil der Arbeitgeber noch nicht in ausreichendem Umfang seiner Beitragspflicht nachgekommen ist. Finanziert wird der PSVaG durch Pflichtbeitr\u00e4ge der Arbeitgeber. Seinen Beitragssatz f\u00fcr das Jahr 2011 hat der PSVaG auf 1,9 Promille der Bemessungsgrundlage festgesetzt.<\/p>\n<p><strong>Beitragssatz f\u00fcr 2011<\/strong><\/p>\n<p>Der PSV teilte am 4.11.2011 mit, dass der niedrige Beitragssatz von 1,9 Promille bezogen auf die von den Arbeitgebern bis zum 30.9.2011 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage eine Entspannung der Insolvenzentwicklung anzeige. Als Bemessungsgrundlage dienen die vom PSVaG abgesicherten R\u00fcckstellungen f\u00fcr Betriebsrenten in den Bilanzen der Mitgliedsunternehmen. Insgesamt ist ein Beitrag in diesem Jahr in H\u00f6he von rund 560 Mio. EUR zu leisten. Im Krisenjahr 2009, in dem Gro\u00dfinsolvenzen wie Arcandor und Qimonda zu verzeichnen waren, wurde ein H\u00f6chstbeitragssatz von 14,2 Promille veranschlagt. Der Durchschnittsbeitragssatz liegt bei 3,1 Promille. Da weder im Vorjahr noch bis zur Jahresmitte ein au\u00dferordentlicher Gro\u00dfschaden beim PSVaG zu verzeichnen war, liegt der Beitragssatz somit weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Auftrag des PSVaG und seine Vorgehensweise basieren auf den gesetzlichen Grundlagen zur betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz). Dieses Gesetz schreibt dem PSVaG eine Beitragsbemessung anhand des Barwertes der im laufenden Kalenderjahr entstehenden Anspr\u00fcche auf Leistung durch den PSVaG zuz\u00fcglich der aufgrund eingetretener Insolvenzen zu sichernden Anwartschaften vor. Anhand der Beitragsbemessung durch den PSVaG l\u00e4sst sich daher ein Bild der Wirtschaftslage zeichnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitgeber-Beitr\u00e4ge zur Insolvenzsicherung der Betriebsrenten bleiben unver\u00e4ndert Hintergrund Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) in K\u00f6ln sichert die betriebliche Altersversorgung im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers und zahlt die laufenden Betriebsrenten und gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften weiter. 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