{"id":14861,"date":"2013-03-22T08:19:04","date_gmt":"2013-03-22T06:19:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=14861"},"modified":"2018-03-22T10:49:50","modified_gmt":"2018-03-22T08:49:50","slug":"grunderwerbsteuer-erhohung-auf-65","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/grunderwerbsteuer-erhohung-auf-65\/","title":{"rendered":"Grunderwerbsteuer Erh\u00f6hung auf 6,5 %"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die ab dem 1.1.2014 geplante Erh\u00f6hung der <a title=\"Wie berechnet sich die Grunderwerbsteuer\" href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/\/grunderwerbsteuer\/\" target=\"_blank\">Grunderwerbsteuer<\/a> auf 6,5 Prozent gef\u00e4hrdet den Wirtschaftstandort Schleswig-Holstein und ist ein Schritt in die falsche Richtung&#8220;, kritisiert der Pr\u00e4sident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V., Lars-Michael Lanbin.<\/p>\n<p>Die Steuererh\u00f6hung wird sich standortsch\u00e4dlich auswirken, da sie die finanziellen Rahmenbedingungen f\u00fcr potentielle Investoren in Schleswig-Holstein deutlich verschlechtert und damit die Quellen des Wohlstandes nachhaltig gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Dem Staatshaushalt geht es am besten, wenn sich die Konjunktur positiv entwickelt. Geht es der Wirtschaft gut, konsumiert die Bev\u00f6lkerung entsprechend. Als Folge profitiert auch der Staatshaushalt durch hohe Steuereinnahmen. Dies zeigen die aktuellen Steuereinnahmen, die sich derzeit auf einem Rekordniveau befinden.<\/p>\n<p>Daher sind f\u00fcr eine gute Einnahmesituation des Landeshaushaltes attraktive steuerliche Rahmenbedingungen zu schaffen und zu erhalten. Die geplante Erh\u00f6hung ist ein Schritt in die falsche Richtung, da sich Schleswig-Holstein an die bundesweite Negativ-Spitze setzt und sich insbesondere im Standortvergleich zu Hamburg mit einem Satz von 4,5 Prozent negativ entwickelt.<\/p>\n<p>Zudem kommen auf Unternehmen und insbesondere Neugr\u00fcnder h\u00f6here Nebenkosten zu, die den Immobilienerwerb und damit die Existenzgr\u00fcndung erschweren. Auch diese Folge ist als standortsch\u00e4dlich zu qualifizieren. Dar\u00fcber hinaus wird die Erh\u00f6hung auch junge Familien treffen, die sich mit dem Eigenheim eine Altersvorsorge schaffen wollen. \u00dcber steigende Mieten werden zudem auch Mieter betroffen sein. Auch diese Konsequenzen zeigen, wie kurzsichtig die geplante Erh\u00f6hung ist.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bestehen f\u00fcr die F\u00e4lle in denen vertraglich kein Kaufpreis vereinbart wurde, generelle rechtliche Bedenken. Fraglich ist, ob die Heranziehung der Grundbesitzwerte im Sinne des \u00a7 138 BewG als Bemessungsgrundlage f\u00fcr die Grunderwerbsteuer verfassungsgem\u00e4\u00df ist. Seit dem 01.04.2010 werden daher die Festsetzung der Grunderwerbsteuer, die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f\u00fcr Zwecke der Grunderwerbsteuer und die Feststellung von Grundbesitzwerten in bestimmten F\u00e4llen nur noch vorl\u00e4ufig vorgenommen.\u00a0<em>Quelle: Steuerberaterverband Schleswig-Holstein e.V., 14.03.2013<\/em><\/p>\n<p>-&gt; <a title=\"Grunderwerbsteuer online berechnen\" href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/\" target=\"_blank\">Grunderwerbsteuer Rechner<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die ab dem 1.1.2014 geplante Erh\u00f6hung der Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent gef\u00e4hrdet den Wirtschaftstandort Schleswig-Holstein und ist ein Schritt in die falsche Richtung&#8220;, kritisiert der Pr\u00e4sident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V., Lars-Michael Lanbin. 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