{"id":15459,"date":"2013-03-27T18:23:25","date_gmt":"2013-03-27T16:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=15459"},"modified":"2013-03-27T18:23:25","modified_gmt":"2013-03-27T16:23:25","slug":"anwendung-der-durchschnittssatzbesteuerung-fur-land-und-forstwirte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/anwendung-der-durchschnittssatzbesteuerung-fur-land-und-forstwirte\/","title":{"rendered":"Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung f\u00fcr Land- und Forstwirte"},"content":{"rendered":"<h1>BMF zur Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung f\u00fcr Land- und Forstwirte (\u00a7 24 UStG)<\/h1>\n<h3 id=\"ueberschrift3\">Vereinfachungsregelung in Abschnitt 24.6 UStAE<\/h3>\n<h3 id=\"ueberschrift4\">BMF, Schreiben (koordinierter L\u00e4ndererlass) IV D 2 &#8211; S-7410 \/ 07 \/ 10016-02 vom 25.03.2013<\/h3>\n<p>Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Er\u00f6rterungen mit den obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder wird Abschnitt 24.6 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses vom 1. Oktober 2010 (BStBl I Seite 846), der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 20. M\u00e4rz 2013 &#8211; IV D 2 &#8211; S-7100 \/ 07 \/ 10050-06 (2013\/0077777) &#8211; ge\u00e4ndert worden ist, wie folgt gefasst:<\/p>\n<p><strong>&#8222;24.6. Vereinfachungsregelung f\u00fcr bestimmte Ums\u00e4tze von land- und<\/strong><strong>forstwirtschaftlichen Betrieben<\/strong><\/p>\n<p>(1)\u00a0<sup>1<\/sup>Werden im Rahmen eines pauschalierenden land- und forstwirtschaftlichen Betriebs<br \/>\nauch der Regelbesteuerung unterliegende Ums\u00e4tze ausgef\u00fchrt (z. B. Lieferungen zugekaufter Erzeugnisse oder die Erbringung sonstiger Leistungen, die nicht landwirtschaftlichen Zwecken dienen,\u00a0<strong>aber einen engen Bezug zur eigenen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugert\u00e4tigkeit des Unternehmers aufweisen)<\/strong>, k\u00f6nnen diese unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 aus Vereinfachungsgr\u00fcnden in die Durchschnittssatzbesteuerung einbezogen werden.\u00a0<sup>2<\/sup>Unter den gleichen Voraussetzungen kann aus Vereinfachungsgr\u00fcnden von der Erhebung der Steuer auf die Ums\u00e4tze mit Getr\u00e4nken und alkoholischen Fl\u00fcssigkeiten verzichtet werden.<\/p>\n<p><strong>(2) Voraussetzung f\u00fcr die Anwendung des Absatzes 1 ist, dass die dort genannten Ums\u00e4tze (Nettobetrag) voraussichtlich nicht mehr als 4.000 Euro im laufenden Kalenderjahr betragen. Weitere Voraussetzung ist, dass der Unternehmer neben den in Absatz 1 genannten Ums\u00e4tzen in dem Kalenderjahr voraussichtlich keine Ums\u00e4tze ausf\u00fchren wird, die eine Verpflichtung zur Abgabe einer Umsatzsteuererkl\u00e4rung f\u00fcr das Kalenderjahr nach \u00a7 18 Abs. 3 oder 4a UStG nach sich ziehen.<\/strong><\/p>\n<p>(3)\u00a0<sup>1<\/sup>Die Vereinfachungsregelung ist auch auf die Entrichtung der Vorauszahlungen anzuwenden (vgl. hierzu Abschnitt 18.6 Abs. 3).\u00a0<sup>2<\/sup>Die Pflicht zur Aufzeichnung der Ums\u00e4tze, f\u00fcr die die Vereinfachungsregelung gilt, bleibt unber\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>(4)<\/strong>\u00a0<sup><strong>1<\/strong><\/sup><strong>Die Vereinfachungsregelung umfasst z. B. nicht die Ums\u00e4tze aus der T\u00e4tigkeit als Aufsichtsrat einer Genossenschaft, als Makler landwirtschaftlicher Versicherungen oder als landwirtschaftlicher Sachverst\u00e4ndiger.<\/strong>\u00a0<sup><strong>2<\/strong><\/sup><strong>Auch Ums\u00e4tze aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage und aus der umsatzsteuerpflichtigen Verpachtung oder Vermietung von Wirtschaftsg\u00fctern, die nicht dem normalen Ausr\u00fcstungsbestand des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs zuzurechnen sind, weisen nicht den erforderlichen engen Bezug zur eigenen land- und forstwirtschaftlichen Erzeugert\u00e4tigkeit des Unternehmers auf.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Die Regelungen dieses Schreibens sind auf nach dem 31. Dezember 2010 ausgef\u00fchrte Ums\u00e4tze anzuwenden. F\u00fcr vor dem 1. April 2013 ausgef\u00fchrte Ums\u00e4tze wird es auch f\u00fcr Zwecke des Vorsteuerabzugs des Leistungsempf\u00e4ngers nicht beanstandet, wenn der Unternehmer Abschnitt 24.6 Absatz 2 UStAE in der bis zum 24. M\u00e4rz 2013 geltenden Fassung mit der Ma\u00dfgabe anwendet, dass es sich bei dem in Nummer 1 genannten Umsatzbetrag um einen Nettobetrag handelt.<\/p>\n<p>Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I ver\u00f6ffentlicht und steht ab sofort f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums der Finanzen (http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de) unter der Rubrik Themen &#8211; Steuern &#8211; Steuerarten &#8211; Umsatzsteuer &#8211; Umsatzsteuer-Anwendungserlass &#8211; zum Herunterladen bereit.<\/p>\n<p id=\"seitenquelle\">Quelle:\u00a0BMF<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BMF zur Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung f\u00fcr Land- und Forstwirte (\u00a7 24 UStG) Vereinfachungsregelung in Abschnitt 24.6 UStAE BMF, Schreiben (koordinierter L\u00e4ndererlass) IV D 2 &#8211; S-7410 \/ 07 \/ 10016-02 vom 25.03.2013 Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Er\u00f6rterungen mit den obersten Finanzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder wird Abschnitt 24.6 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses vom 1. 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