{"id":16278,"date":"2013-03-30T18:56:04","date_gmt":"2013-03-30T16:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=16278"},"modified":"2020-09-14T17:06:39","modified_gmt":"2020-09-14T15:06:39","slug":"entscheidungen-des-fg-dusseldorf-vom-04-03-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/entscheidungen-des-fg-dusseldorf-vom-04-03-2013\/","title":{"rendered":"Entscheidungen des Finanzgerichts D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p>Folgende Entscheidungen hat das\u00a0<a title=\"Finanzgericht D\u00fcsseldorf\" href=\"http:\/\/www.fg-duesseldorf.nrw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Finanzgericht D\u00fcsseldorf<\/a>\u00a0mit Datum von heute (04.03.2013) ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Beschluss vom 14.12.2012 \u2013 1 K 2309\/09 E: Verfassungswidrigkeit der sog. Reichensteuer im Veranlagungszeitraum 2007<\/p>\n<p>Im Streitfall bezog ein Arbeitnehmer im Jahr 2007 ein Gehalt von \u00fcber 1,5 Mio. \u20ac. Das Finanzamt unterwarf die betreffenden Eink\u00fcnfte dem f\u00fcr Einkommen \u00fcber 250.000 \u20ac (Ledige) bzw. 500.000 \u20ac (Verheiratete) geltenden Spitzensteuersatz von 45 %. Dagegen wandte sich der Arbeitnehmer und machte eine Ungleichbehandlung geltend: Selbst\u00e4ndige Unternehmer und Freiberufler, die gleich hohe Eink\u00fcnfte erzielten, unterl\u00e4gen n\u00e4mlich nur dem Spitzensteuersatz von 42 %.<\/p>\n<p>Dem ist das Finanzgericht D\u00fcsseldorf gefolgt. Zur Begr\u00fcndung hat es ausgef\u00fchrt, die Tatsache, dass im Jahr 2007 Arbeitnehmer mit Lohn- und Gehaltseink\u00fcnften sowie Steuerpflichtige mit Miet- oder Zinseink\u00fcnften einem Steuersatz von 45 % unterworfen w\u00fcrden, andere Steuerpflichtige dagegen maximal 42 % zahlten, stelle eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung dar. Ein Rechtfertigungsgrund sei vom Gesetzgeber nicht angef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Das Finanzgericht D\u00fcsseldorf hat die streitige Rechtsfrage dem Bundesverfassungsgericht zur Kl\u00e4rung vorgelegt.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil vom 27.06.2012 \u2013 4 K 4372\/08 VE: Energiesteuerbefreiung eines Firmenjets<\/p>\n<p>Die Beteiligten stritten um die Energiesteuerbefreiung eines Firmenjets. Die Kl\u00e4gerin, eine Tochtergesellschaft eines internationalen Konzerns, hatte die Aufgabe, ein Firmenflugzeug zu betreiben und das daf\u00fcr erforderliche Personal zu stellen. Neben Trainings- und Werkstattfl\u00fcgen f\u00fchrte die Gesellschaft fast ausschlie\u00dflich Fl\u00fcge f\u00fcr das Management des Konzerns und seiner Tochtergesellschaften durch. Sie beantragte beim Hauptzollamt die Verg\u00fctung der f\u00fcr den Treibstoff bezahlten Energiesteuer, soweit dieser f\u00fcr dienstliche Fl\u00fcge verwendet worden war. Dies wurde ihr unter Hinweis darauf, dass sie kein gewerbliches Luftfahrtunternehmen betreibe, versagt.<\/p>\n<p>Das Finanzgericht D\u00fcsseldorf hat der Klage stattgegeben. Da die Kl\u00e4gerin Fl\u00fcge f\u00fcr andere Konzerngesellschaften durchgef\u00fchrt habe, diene ihr Flugzeug gewerblichen Zwecken und nicht der privaten nichtgewerblichen Luftfahrt. Es komme nicht darauf an, ob die Gesellschaft luftverkehrsrechtlich als Luftfahrtunternehmen zugelassen sei und andere Passagiere bef\u00f6rdern d\u00fcrfe. Die Gesellschaft erf\u00fclle daher die Voraussetzungen f\u00fcr eine Energiesteuerbefreiung.<\/p>\n<p>Das Finanzgericht D\u00fcsseldorf hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.<\/p>\n<p><strong>Weitere aktuelle Entscheidungen<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil 21.11.2012 &#8211;\u00a07 K 3613\/12 GE\u00a0(Erfordernisse einer ordnungsgem\u00e4\u00dfen Anzeige nach dem Grunderwerbsteuergesetz);<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil 11.12.2012 \u2013 10 K 4050\/10 E\u00a0(Keine Besteuerung der Barabfindungen bei sog. Altaktienbest\u00e4nden anl\u00e4sslich der Einf\u00fchrung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009);<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil vom 14.01.2013 \u2013 11 K 2439\/10\u00a0(Nachweise f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung einer Spende an eine spanische Stiftung);<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf\u00a0Urteil vom 28.11.2012\u00a0&#8211; 15 K 4263\/11 Kg\u00a0(Kindergeldanspruch eines im Inland lebenden Vaters f\u00fcr sein in Polen bei \u2013 nicht kindergeldberechtigten \u2013 Pflegeeltern lebendes Kind);<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil vom 10.01.2013 \u2013 16 K 2855\/12 Kg<br \/>\n&#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Urteil vom 10.01.2013 \u2013 16 K 3495\/12 Kg\u00a0(Gew\u00e4hrung von Kindergeld unter Anwendung der neuen EG-Verordnung Nr. 883\/2004 und der Durchf\u00fchrungsverordnung EG-Verodnung Nr. 987\/2009).<\/p>\n<p><a title=\"Finanzgericht D\u00fcsseldorf\" href=\"http:\/\/www.fg-duesseldorf.nrw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Finanzgericht D\u00fcsseldorf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folgende Entscheidungen hat das\u00a0Finanzgericht D\u00fcsseldorf\u00a0mit Datum von heute (04.03.2013) ver\u00f6ffentlicht: &#8211;\u00a0FG D\u00fcsseldorf Beschluss vom 14.12.2012 \u2013 1 K 2309\/09 E: Verfassungswidrigkeit der sog. 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