{"id":21422,"date":"2013-04-10T11:20:48","date_gmt":"2013-04-10T09:20:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=21422"},"modified":"2013-04-10T11:20:48","modified_gmt":"2013-04-10T09:20:48","slug":"verlust-aus-der-anschaffung-von-fremdwahrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/verlust-aus-der-anschaffung-von-fremdwahrung\/","title":{"rendered":"Verlust aus der Anschaffung von Fremdw\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<h1>FG Baden-W\u00fcrttemberg Urteil vom 7.3.2013, 13 K 2217\/10<\/h1>\n<p>Tenor<\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Die Kl\u00e4gerin tr\u00e4gt die Kosten des Verfahrens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. Die Revision wird zugelassen.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob bei der Kl\u00e4gerin (Kl), einer verm\u00f6gensverwaltenden Gesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts (GbR), im Veranlagungszeitraum 1999 ein Verlust aus der Anschaffung von Fremdw\u00e4hrung im Jahr 1998 zu ber\u00fccksichtigen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl erwarb am 12. Januar 1998 f\u00fcr einen Betrag in H\u00f6he von x.xxx.xxx.xxx DM insgesamt\u00a0\u00a0\u00a0xxx.xxx.xxx US-Dollar (bei einem Wechselkurs von 1,81463 DM\/US-Dollar). Das Fremdw\u00e4hrungsguthaben von xxx.xxx.xxx US-Dollar wurde auf einem Kontokorrentkonto bei der Bank I gutgeschrieben. Hiernach erwarb die Kl noch am gleichen Tag, dem 12. Januar 1998, insgesamt x.xxx.xxx Anteile am X-Fond (WKN xxxxxxxx, ISIN yyyyyyyyyyyyyyyy). Der Kaufpreis in H\u00f6he von xxx.xxx.xxx US-Dollar wurde dem Fremdw\u00e4hrungs-Kontokorrentkonto mit Wertstellung am 14. Januar 1998 belastet. Nach den Angaben des Beklagten (Bekl) handelt es sich bei dem X-Fond um einen geldmarktnahen Fonds in US-Dollar. Anlageziel sei eine von Zins- und W\u00e4hrungsschwankungen weitgehend unabh\u00e4ngige geldmarktnahe Wertentwicklung in US-Dollar. Dazu investiere der Fonds vorwiegend in variabel verzinsliche Anleihen sowie Kurzl\u00e4ufer mit niedrigen Kupons und Termingelder. Er betreibe ein aktives Laufzeitenmanagement im k\u00fcrzeren Segment.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Am 28. Dezember 1998 ver\u00e4u\u00dferte die Kl insgesamt\u00a0\u00a0x.xxx.xxx Anteile am X-Fond. Der Nettoerl\u00f6s in H\u00f6he von rund xxx.xxx.xxx US-Dollar wurde dem Fremdw\u00e4hrungskonto mit Valuta am 30. Dezember 1998 gutgeschrieben. Von diesem Betrag wurden xxx.xxx.xxx US-Dollar in das US-Gesch\u00e4ft der Kl eingelegt. xx.xxx.xxx US-Dollar tauschte die Kl am 11. Januar 1999 wieder bei einem Wechselkurs von 1,68000 DM\/US-Dollar in xxx.xxx.xxx DM um.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In ihrer Erkl\u00e4rung zur einheitlichen und gesonderten Feststellung der Besteuerungsgrundlagen des Jahres 1999 erkl\u00e4rte die Kl &#8211; bez\u00fcglich des soeben dargestellten Sachverhaltes &#8211;\u00a0\u00a0einen Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von x.xxx.xxx DM. Dieser Verlust ergebe sich daraus, dass am 12. Januar 1998 bei einem Wechselkurs von 1,81463 DM\/US-Dollar xx.xxx.xxx US-Dollar angeschafft worden seien, die zu einer Belastung von xxx.xxx.xxx DM gef\u00fchrt h\u00e4tten. Allerdings habe die Kl beim R\u00fccktausch eben dieses Betrages von xx.xxx.xxx US-Dollar am 11. Januar 1999 bei einem Wechselkurs von 1,68000 DM\/US-Dollar nur xxx.xxx.xxx DM zur\u00fcckerhalten. Der erlittene Verlust in H\u00f6he von x.xxx.xxx DM sei jedoch noch mit einem, aus einem anderen Gesch\u00e4ftsvorfall stammenden Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn in H\u00f6he von xx.xxx DM zu saldieren. Mithin ergebe sich f\u00fcr die Kl im Jahr 1999 ein Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von x.xxx.xxx DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung gem\u00e4\u00df \u00a7 164 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) stehenden Bescheid \u00fcber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen 1999 vom 7. September 2001 erkannte der Bekl den von der Kl geltend gemachten Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften zun\u00e4chst an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine in den Jahren 2005 bis 2008 stattgefundene Au\u00dfenpr\u00fcfung kam der Bekl jedoch zum Ergebnis, dass lediglich ein Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von xx.xxx DM anzuerkennen sei.\u00a0\u00a0Bei der Berechnung des geltend gemachten Verlusts aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften k\u00f6nne nicht der 12. Januar 1998 als Anfangs-Stichtag herangezogen werden. Zwar habe die Kl an diesem Tage u.a. xxx.xxx.xxx DM (bei einem Wechselkurs von 1,81463 DM\/US-Dollar) in xx.xxx.xxx US-Dollar getauscht. Allerdings habe sie &#8211; ebenso am 12. Januar 1998 &#8211; f\u00fcr den Betrag von xx.xxx.xxx DM auch Anteile am X-Fond\u00a0\u00a0(WKN xxxxxxxx, ISIN yyyyyyyyyyyyyyyy) gekauft und diese Anteile wieder am 28. Dezember 1998 bei einem Wechselkurs von 1,68180 DM\/US-Dollar verkauft. Durch den Kauf des X-Fond habe die Kl eine neue Kausalkette in Bezug auf ein privates Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ft in Gang gesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>7<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der An- und Verkauf des X-Fond am 12. Januar 1998 bzw. 28. Dezember 1998 stelle ein eigenst\u00e4ndiges Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ft dar, das nach \u00a7 23 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in der Fassung des Jahres 1998 zu beurteilen sei. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcsse beim An- und Verkauf ausl\u00e4ndischer Fondsanteile in Fremdw\u00e4hrung nicht nur der Kurswert des Wertpapiers zum Zeitpunkt des An- bzw. Verkaufs erfasst werden, sondern auch der Wechselkurs zwischen der Fremdw\u00e4hrung und der Deutschen Mark am Tag des An- bzw. Verkaufs Ber\u00fccksichtigung finden. Ein in Fremdw\u00e4hrung lautender Kurswert sei mithin zum Zeitpunkt des An- bzw. Verkaufs in Deutsche Mark umzurechnen. Ein diesbez\u00fcglicher W\u00e4hrungsgewinn oder -verlust sei in die Berechnung des weiteren Kursgewinns oder -verlusts des Wertpapiers an sich einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>8<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach der im Jahr 1998 geltenden Gesetzeslage habe die Spekulationsfrist bei Wertpapieren gem\u00e4\u00df \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b EStG 1998 6 Monate betragen. Da der Zeitraum zwischen dem An- und Verkauf der Anteile am X-Fond mehr als 6 Monate betragen habe, stelle der An- und Verkauf der Fondsanteile kein Spekulationsgesch\u00e4ft im Sinne des \u00a7 23 EStG 1998 dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>9<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aus alledem ergebe sich, dass die Kl einen steuerlich im Rahmen des \u00a7 23 EStG ber\u00fccksichtigungsf\u00e4higen Fremdw\u00e4hrungsverlust nur im Zeitraum vom 28. Dezember 1998 (= Zeitpunkt des Verkaufs der X-Fondanteile US Dollar Reserve) und dem 11. Januar 1999 (= Zeitpunkt des R\u00fccktauschs der Fremdw\u00e4hrung in Deutsche Mark) erlitten habe k\u00f6nne. Am 28. Dezember 1998 habe der Wechselkurs 1,68180 DM\/US-Dollar betragen, am 11. Januar 1999 hingegen 1,68000 DM\/US-Dollar. Unter Zugrundelegung eines umgetauschten Betrages von xx.xxx.xxx US-Dollar ergebe sich &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung des aus einem anderen Gesch\u00e4ftsvorfall stammenden Ver\u00e4u\u00dferungsgewinns in H\u00f6he von xx.xxx DM &#8211; ein Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von\u00a0\u00a0xx.xxx DM gem\u00e4\u00df \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG 1999.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>10<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Bekl \u00e4nderte daraufhin nach \u00a7 164 Abs. 2 AO durch Bescheid vom 21. Juli 2008 die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen der Kl f\u00fcr das Jahr 1999 dahingehend ab, dass der Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften mit (nur noch) xx.xxx DM ber\u00fccksichtigt wurde. Der Bekl \u00e4nderte den Feststellungsbescheid 1999 vom 21. Juli 2008 am 9. Oktober 2008 nochmals aus anderen, nicht das vorliegende Klageverfahren betreffenden Gr\u00fcnden nach \u00a7 129 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>11<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gegen den ge\u00e4nderten Feststellungsbescheid 1999 vom 21. Juli 2008 legte die Kl am 5. August 2008 Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>12<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Sie vertrat die Ansicht, dass im vorliegenden Fall zwei sich \u00fcberlagernde Ebenen vorl\u00e4gen. Zum einen der Wertpapierkauf in Fremdw\u00e4hrung, bei dem ein mit dem Wertpapier erzielter Gewinn oder Verlust separat ohne Berechnung eines W\u00e4hrungskurses zum Zeitpunkt des An- bzw. Verkaufs zu erfassen sei. Zum anderen das Fremdw\u00e4hrungsrisiko, das erst mit dem Umtausch der Fremdw\u00e4hrung in die Eigenw\u00e4hrung zu ber\u00fccksichtigen sei. Mithin sei die Ansicht der Finanzverwaltung, dass im Rahmen des Wertpapier- An- und Verkaufs zur Berechnung eines etwaigen, nach \u00a7 23 EStG zu erfassenden Spekulationsgewinns der Wechselkurs bei der Anschaffung und dem Verkauf des Wertpapiers zu erfassen und in die Berechnung eines Spekulationsgewinns einzubeziehen sei, nicht zutreffend. Aus diesem Grund sei vorliegend allein entscheidend, wann der streitige Betrag von xx.xxx.xxx US-Dollar von der deutschen in die W\u00e4hrung der Vereinigten Staaten getauscht worden sei und wann der R\u00fccktausch in Deutsche Mark stattgefunden habe. Zu diesen Zeitpunkten sei der jeweilige Wechselkurs zu ermitteln und &#8211; als Saldo &#8211; ein etwaiger Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7 23 EStG zu ermitteln. Zwischen dem Umtausch der deutschen W\u00e4hrung in die amerikanische am 12. Januar 1998 und dem R\u00fccktausch in Deutsche Mark am 11. Januar 1999 betrage der Zeitraum\u00a0\u00a0weniger als 1 Jahr, so dass nach der im Streitjahr 1999 geltenden Rechtslage die Voraussetzungen des \u00a7\u00a0\u00a022 Nr. 2, \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG 1999 f\u00fcr ein Spekulationsgesch\u00e4ft vorl\u00e4gen. Der Gesetzgeber habe mit Wirkung zum 1. Januar 1999 die urspr\u00fcngliche Spekulationsfrist f\u00fcr Wertpapiere von 6 Monaten auf 1 Jahr verl\u00e4ngert. Daher sei vom Bekl &#8211; wie in der Feststellungserkl\u00e4rung des Jahres 1999 bereits beantragt &#8211; ein Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von x.xxx.xxx DM anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>13<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 12. Mai 2010 wies der Bekl den Einspruch der Kl als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>14<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl sei zwar zuzugestehen, dass nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) eine Fremdw\u00e4hrung ein eigenst\u00e4ndiges Wirtschaftsgut darstelle, das durch den Umtausch angeschafft und durch den R\u00fccktausch in Deutsche Mark ver\u00e4u\u00dfert werde (BFH-Urteil vom 2. Mai 2000 IX R 74\/96, BFHE 192, 88, BStBI. II 2000, 469 f.). Erforderlich sei jedoch, dass es sich um das \u201en\u00e4mliche\u201c Wirtschaftsgut handle. Eine \u201eN\u00e4mlichkeit\u201c erfordere keine Identit\u00e4t. Voraussetzung sei jedoch, dass das ver\u00e4u\u00dferte Wirtschaftsgut mit dem erworbenen zumindest wirtschaftlich identisch sei. Eine wirtschaftliche Identit\u00e4t habe der BFH in seinem Urteil vom 2. Mai 2000 (IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBI. II 2000, 614 f.) angenommen, wenn ein Fremdw\u00e4hrungsguthaben von einem Konto auf ein anderes transferiert werde. Ebenso habe der BFH einen Ver\u00e4u\u00dferungsvorgang verneint, wenn ein Fremdw\u00e4hrungsguthaben vor seinem R\u00fccktausch in Deutsche Mark festverzinslich bei einer Bank oder einem anderen Gl\u00e4ubiger angelegt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>15<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der vorliegende Sachverhalt unterscheide sich aber insoweit von dem durch den Bundesfinanzhof im Verfahren IX R 73\/98 entschiedenen Fall, dass nicht lediglich Geld durch ein Darlehen ausgetauscht worden sei. Vielmehr habe die Kl Wertpapiere (Anteile an einem Investment-Sonderverm\u00f6gen) erworben, die einer eigenen Wertentwicklung unterliegen und ihrerseits als eigenst\u00e4ndiges Wirtschaftsgut selbst im Rahmen des \u00a7 23 EStG zu steuerpflichtigen Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften f\u00fchren k\u00f6nnten. Dadurch sei der Zurechnungszusammenhang zwischen dem erstmaligen Erwerb der Fremdw\u00e4hrung im Jahr 1998 und dem R\u00fccktausch in Deutsche Mark im Jahr 1999 unterbrochen worden. Folglich gebe es keine \u201eN\u00e4mlichkeit\u201c zwischen der erworbenen Fremdw\u00e4hrung und der sp\u00e4ter nach dem Verkauf der X-Fondanteile ver\u00e4u\u00dferten Fremdw\u00e4hrung. Diese Sichtweise der Finanzverwaltung bei der Anschaffung von Wirtschaftsg\u00fctern in Fremdw\u00e4hrung ergebe sich zudem aus Randnummer 43 des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen vom 25. Oktober 2004 (IV C -S 2256-238\/04, BStBl I 2004, 134).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>16<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gegen die ablehnende Entscheidung des Bekl im Einspruchsverfahren erhob die Kl Klage beim Finanzgericht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>17<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl wiederholte im Klageverfahren im Wesentlichen ihre Argumentation aus dem Einspruchsverfahren. Erg\u00e4nzend dazu verweist sie auf ein Urteil des BFH vom 30. November 2010 (VIII R 58\/07, BFHE 232, 337, BStBl II 2011, 491), das ihre Auffassung st\u00fctze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>18<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl beantragt, den Bescheid \u00fcber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 1999 vom 7. September 2001, ge\u00e4ndert durch den Bescheid vom 16. Oktober 2001 und vom 21. Juli 2008, zuletzt ge\u00e4ndert durch den Bescheid vom 9. Oktober 2008, in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 12. Mai 2010 dahingehend abzu\u00e4ndern, als die Eink\u00fcnfte aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7 23 EStG von &#8211; (minus) xx.xxx,00 DM auf &#8211; (minus) x.xxx.xxx,00 DM festgesetzt werden, hilfsweise die Zulassung der Revision, die Hinzuziehung eines Bevollm\u00e4chtigten f\u00fcr das Vorverfahren f\u00fcr notwendig zu erkl\u00e4ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>19<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Bekl beantragt, die Klage abzuweisen, hilfsweise die Revision zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>20<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Er verweist auf seine Ausf\u00fchrungen in der Einspruchsentscheidung sowie auf die gewechselten Schrifts\u00e4tze, auf die an dieser Stelle Bezug genommen wird. Zudem habe der BFH in seinem Urteil vom 24. Januar 2012 (IX R 62\/10, BStBl II 2012, 564) bei der Pr\u00fcfung des Vorliegens der Tatbestandsvoraussetzungen des \u00a7 17 EStG entschieden, dass zur Berechnung des Aufl\u00f6sungsgewinns aus einer in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung angeschafften und ver\u00e4u\u00dferten Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft sowohl die Anschaffungskosten als auch der Ver\u00e4u\u00dferungspreis zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Bestehens in Euro umzurechnen seien.\u00a0\u00a0Die Besteuerung eines Gewinns aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften nach \u00a7 23 EStG sei in seiner Struktur mit der Ermittlung eines Gewinns aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Anteilen einer Kapitalgesellschaft gem\u00e4\u00df \u00a7 17 EStG vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>21<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben \u00fcbereinstimmend auf die Durchf\u00fchrung einer m\u00fcndlichen Verhandlung verzichtet (\u00a7 90 Abs. 2 Finanzgerichtsordnung &#8211; FGO -).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>22<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die gewechselten Schrifts\u00e4tze, die sich in der finanzgerichtlichen Akte befinden, sowie die vom Bekl vorgelegten Steuerakten (1 Band Feststellungsakten, 1 Band Rechtsbehelfsakten, 1 Band Betriebspr\u00fcfungsakten) Bezug genommen (\u00a7 71 Abs. 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>23<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I) Die zul\u00e4ssige Klage ist nicht begr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>24<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Bekl hat zu Recht im Bescheid \u00fcber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen 1999 den Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften mit xx.xxx DM angesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>25<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG 1999 erfasst Gewinne und Verluste aus der Ver\u00e4u\u00dferung von anderen als den in Nr. 1 genannten Wirtschaftsg\u00fctern, insbesondere Forderungen im Privatverm\u00f6gen, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver\u00e4u\u00dferung nicht mehr als 1 Jahr betr\u00e4gt. Das ver\u00e4u\u00dferte Wirtschaftsgut muss mit dem erworbenen zumindest wirtschaftlich identisch sein. Zweck des \u00a7 23 EStG ist es, innerhalb der genannten Frist realisierte Werterh\u00f6hungen eines bestimmten Wirtschaftsgutes im Privatverm\u00f6gen der Einkommensteuer zu unterwerfen (vgl. BFH-Urteile vom 2. Mai 2000 IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBl II 2000, 614; vom 24. Januar 2012 IX R 62\/10, BFHE 236, 362, BStBl II 2012, 564).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>26<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zu den Wirtschaftsg\u00fctern, die Gegenstand eines Spekulationsgesch\u00e4fts sein k\u00f6nnen, z\u00e4hlen auch Valuta in fremder W\u00e4hrung. Fremdw\u00e4hrungsbetr\u00e4ge werden angeschafft im Sinne von \u00a7 23 EStG, wenn sie gegen Umtausch von Deutsche Mark erworben werden. Sie werden ver\u00e4u\u00dfert im Sinne dieser Vorschrift, wenn sie in Deutsche Mark r\u00fcckgetauscht oder in eine andere Fremdw\u00e4hrung umgetauscht werden (BFH-Urteile vom 2. Mai 2000 IX R 74\/96, BFHE 192, 88, BStBl II 2000, 469; vom 30. November 2010 VIII R 58\/07, BFHE 232, 337, BStBl II 2011, 491). Der sich durch W\u00e4hrungsschwankungen ergebende Kursgewinn wird mithin nicht schon durch den Transfer eines Fremdw\u00e4hrungsguthabens von einem Konto auf ein anderes oder durch die Gew\u00e4hrung eines Darlehens in Fremdw\u00e4hrung und den R\u00fcckfluss der Darlehensvaluta in Fremdw\u00e4hrung gem\u00e4\u00df \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG realisiert. Die Verlagerung des Fremdw\u00e4hrungsguthabens f\u00fchrt als solche zu keinem Verm\u00f6genszuwachs des Steuerpflichtigen und zu keiner Steigerung seiner wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit (vgl. Wellmann, DStZ 1997, 253, 254). Die Wertsteigerung im Privatverm\u00f6gen in Form des erzielten Kursgewinns wird gem\u00e4\u00df \u00a7 23 EStG erst dann durch einen marktoffenbaren Ver\u00e4u\u00dferungsvorgang realisiert und damit steuerbar, wenn die ausl\u00e4ndische W\u00e4hrung in Deutsche Mark (oder eine andere W\u00e4hrung) r\u00fcckgetauscht wird. Erst in dem durch den g\u00fcnstigen R\u00fccktausch erh\u00f6hten DM-Betrag (oder Betrag in einer anderen W\u00e4hrung) liegt der Zufluss des &#8222;Ver\u00e4u\u00dferungspreises&#8220; im Sinne von \u00a7 23 letzter Absatz i.V.m. \u00a7 11 Abs. 1 EStG (BFH-Urteile vom 2. Mai 2000 IX R 74\/96, BFHE 192, 88, BStBl II 2000, 469; vom 30. November 2010 VIII R 58\/07, BFHE 232, 337, BStBl II 2011, 491).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>27<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Allerdings hat der BFH nicht ausgeschlossen, dass auch der Erwerb eines Wirtschaftsgutes in einer Fremdw\u00e4hrung und dessen anschlie\u00dfende Ver\u00e4u\u00dferung ebenfalls in einer Fremdw\u00e4hrung &#8211; \u00fcberlagernd &#8211; den Tatbestand eines Spekulationsgesch\u00e4ftes erf\u00fcllen k\u00f6nne (BFH-Urteile vom 2. Mai 2000 IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBl II 2000, 614;\u00a0\u00a0vom 2. Mai 2000 IX R 74\/96, BFHE 192, 88, BStBl II 2000, 469; vom 30. November 2010 VIII R 58\/07, BFHE 232, 337, BStBl II 2011, 491). Unter der Anschaffung eines Wirtschaftsguts ist der entgeltliche Erwerb eines bereits vorhandenen Wirtschaftsguts von einem Dritten zu verstehen (vgl. BFH-Urteile vom 30. November 1976 VIII R 202\/72, BFHE 120, 522, BStBl II 1977, 384, 386, unter III.; vom 22. September 1987 IX R 15\/84, BFHE 151, 143, BStBl II 1988, 250; vom 2. Mai 2000 IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBl II 2000, 614). Danach sind vom Steuerpflichtigen selbst geschaffene Wirtschaftsg\u00fcter nicht &#8222;angeschafft&#8220;, ebenso wenig eine Darlehensforderung, die erst durch den vom Steuerpflichtigen geschlossenen Darlehensvertrag entsteht. Zudem ist unter einer Ver\u00e4u\u00dferung im Sinne des \u00a7 23 EStG die entgeltliche \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts auf einen Dritten zu verstehen (BFH-Urteil vom 2. Mai 2000 IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBl II 2000, 614).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>28<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach diesen Grunds\u00e4tzen hat der BFH entschieden, dass die Hingabe eines Fremdw\u00e4hrungsdarlehens und dessen anschlie\u00dfende R\u00fcckf\u00fchrung durch den Schuldner &#8211; ebenso in Fremdw\u00e4hrung &#8211; nicht den Tatbestand des \u00a7 23 EStG erf\u00fclle. Ein Darlehensgeber bringe durch die Anlage von Festgeld origin\u00e4r eine Darlehensforderung zur Entstehung, erwerbe die Forderung aber nicht entgeltlich von einem Dritten. Genauso wenig liege im R\u00fcckfluss der vom Darlehensgeber angelegten Festgelder eine Ver\u00e4u\u00dferung der Darlehensforderungen (BFH-Urteile vom 2. Mai 2000 IX R 73\/98, BFHE 192, 435, BStBl II 2000, 614; vom 30. November 2010, BFHE 232, 337, BStBl II 2011,491).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>29<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Vorliegend hat die Kl jedoch keine Festgeldanlage in Fremdw\u00e4hrung get\u00e4tigt, sondern am 12. Januar 1998 Anteile an einem Investmentfonds (X-Fond) gekauft. Sie hat damit entgeltlich von einem Dritten eigenst\u00e4ndige Wirtschaftsg\u00fcter &#8211;\u00a0\u00a0die Fondsanteile &#8211; erworben, diese am 28. Dezember 1998 wieder ver\u00e4u\u00dfert und den Erl\u00f6s in Fremdw\u00e4hrung vereinnahmt. Mithin erf\u00fcllt der Erwerb der Anteile am X-Fond seinerseits dem Grunde nach den Tatbestand eines Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4fts, auch wenn im Jahr 1998 dieser Vorgang wegen \u00dcberschreitens der sechsmonatigen Spekulationsfrist des \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b EStG 1998 sowie der Nichtigerkl\u00e4rung der Anwendung des \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b des Einkommensteuergesetzes in der in den Veranlagungszeitr\u00e4umen 1997 und 1998 g\u00fcltigen Fassung durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 110, 141) nicht der Einkommensteuer unterlag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>30<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Damit verengt sich die im vorliegenden Fall zu kl\u00e4rende Fragestellung darauf, wie eine &#8211; fiktive &#8211; Ermittlung eines Gewinns aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 EStG in Bezug auf die Anteile am X-Fond zu erfolgen h\u00e4tte. Werden Zahlungsvorg\u00e4nge, die zur Erzielung von Eink\u00fcnften f\u00fchren, in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung abgewickelt, sind sie in Deutsche Mark umzurechnen. Hierf\u00fcr gibt es zwei denkbare Methoden. Entweder wird jeder Vorgang, d.h. jede Anschaffung oder jeder Verkauf, sogleich zu dem zu diesem Zeitpunkt bestehenden W\u00e4hrungs-Wechselkurs umgerechnet (sog. Zeitbezugsverfahren) oder es werden erst nachtr\u00e4glich\u00a0\u00a0&#8211; zum Zeitpunkt des W\u00e4hrungshin- und -r\u00fccktauschs &#8211; die in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung ermittelten Eink\u00fcnfte umgerechnet (sog. Stichtagsverfahren).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>31<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Vorliegend k\u00f6nnte die Kl mit ihrer Argumentation, dass sie mit dem R\u00fccktausch der xx.xxx.xxx US-Dollar in Deutsche Mark am 11. Januar 1999 (bei einem Wechselkurs\u00a0\u00a0von 1,68000 DM\/US-Dollar) einen Verlust aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von x.xxx.xxx DM ber\u00fccksichtigt wissen wolle, nur durchdringen, wenn man bez\u00fcglich des An- und Verkaufs der Anteile am X-Fond das Stichtagsverfahren anwendete. Demgegen\u00fcber hat der Bekl bei seiner Berechnung des Verlusts aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften in H\u00f6he von xx.xxx DM bez\u00fcglich des An- und Verkaufs der Fondsanteile -gedanklich &#8211; das Zeitbezugsverfahren angewendet und zum Zeitpunkt des An- und Verkaufs nicht nur die Wertdifferenz des Wertpapiers in US-Dollar an sich, sondern auch den jeweiligen W\u00e4hrungs-Wechselkurs an diesen beiden Tagen (Wechselkurs am 12. Januar 1998 von 1,81463 DM\/US-Dollar bei Ankauf der Wertpapiere sowie Wechselkurs am 28. Dezember 1998 von 1,68180 DM\/US-Dollar bei Verkauf der Wertpapiere) zugrunde gelegt. Der Bekl hat mithin nur den von der Kl in der Zeit vom 28. Dezember 1998 (Verkauf der Anteile am X-Fond) bis zum 11. Januar 1999 (Umtausch der Fremdw\u00e4hrung in Deutsche Mark) erlittenen W\u00e4hrungsverlust anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>32<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der BFH hat in mehreren Entscheidungen dargelegt, dass im Rahmen der Ermittlung der Eink\u00fcnfte aus Gewerbebetrieb bei Gesch\u00e4ften in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung das Zeitbezugsverfahren anzuwenden sei (BFH-Urteil vom 13. September 1989 I R 117\/87, BFHE 158, 340, BStBl II 1990, 57; BFH-Beschluss vom 16. Dezember 2008 I B 44\/08, BFH\/NV 2009, 940). Die allgemeinen Bewertungsgrunds\u00e4tze und die Grunds\u00e4tze ordnungsgem\u00e4\u00dfer Buchf\u00fchrung erforderten, dass sich bei Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4llen in ausl\u00e4ndischer W\u00e4hrung auch der jeweilige Wechselkurs als einer der f\u00fcr die Bewertung der Wirtschaftsg\u00fcter relevanten Faktoren niederschlage. Mit weiterem Urteil vom 24. Januar 2012 (IX R 62\/10, BFHE 236, 362, BStBl II 2012, 564) hat der BFH f\u00fcr die Berechnung eines Beteiligungsgewinns nach \u00a7 17 EStG das Zeitbezugsverfahren als ma\u00dfgeblich erachtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>33<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Diese Grunds\u00e4tze sind nach Auffassung des erkennenden Senats auch auf die Ermittlung der Eink\u00fcnfte aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7 23 EStG \u00fcbertragbar. Auch wenn diese Eink\u00fcnfte nach \u00a7 2 Abs. 1 Nr. 7, \u00a7 22 Nr. 2 EStG zu den sonstigen Eink\u00fcnften geh\u00f6ren, die durch den \u00dcberschuss der Einnahmen \u00fcber die Werbungskosten ermittelt werden (\u00a7 2 Abs. 2 Nr. 2 EStG), und damit nicht den Gewinneink\u00fcnften zuzurechnen sind, ist der Verwirklichung des Tatbestandes des \u00a7 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG eine Stichtagsbezogenheit bereits immanent. Besteuert wird &#8211; von der Gesetzesstruktur vergleichbar mit \u00a7 17 EStG &#8211; die Wertdifferenz eines Wirtschaftsgutes zwischen zwei Stichtagen. Dieses Prinzip bedingt, dass alle wertbildenden Faktoren des Wirtschaftsgutes zum Zeitpunkt von dessen An- und Verkauf Ber\u00fccksichtigung finden. Wird ein Wirtschaftsgut in einer Fremdw\u00e4hrung angeschafft und sp\u00e4ter wieder ver\u00e4u\u00dfert, stellt auch das jeweilige W\u00e4hrungs-Wechselkursverh\u00e4ltnis einen wertbildenden Teil bei der Bewertung des Wirtschaftsgutes dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>34<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach Ansicht des Senats gew\u00e4hrleistet bei der Ermittlung der Eink\u00fcnfte nach \u00a7 22 Nr. 2, \u00a7 23 EStG allein das Zeitbezugsverfahren eine realit\u00e4tsgerechte Bewertung eines eingetretenen Wertzuwachses bzw. Wertverlustes (ebenso das Urteil des Finanzgerichts Baden-W\u00fcrttemberg vom 9. Februar 1999 2 K 220\/97, EFG 1999, 537 a.A. Kirchmayr, FR 2001, 133; Steinkampf, DB 2004, 687). Bei Anwendung des Stichtagsverfahrens w\u00fcrde sachwidrig die wertbildende Ebene eines Wertpapiergewinns (in Fremdw\u00e4hrung) von dem weiteren wertbildenden Faktor des jeweiligen Wechselkurses getrennt. Damit w\u00fcrde der Tatbestand des \u00a7 23 EStG nicht nur in Bezug auf die Berechnung eines Spekulationsgewinns zeitlich \u00fcberdehnt, sondern sogar in unzul\u00e4ssiger Weise auseinandergerissen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>35<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach alledem war die Klage als unbegr\u00fcndet abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>36<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II) Die Kostenentscheidung beruht auf \u00a7 135 Abs. 1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>37<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>III) Wegen der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung, ob bei der Ermittlung der Eink\u00fcnfte nach \u00a7\u00a022 Nr. 2, \u00a7 23 EStG das Zeitbezugsverfahren oder das Stichtagsverfahren zur Anwendung gelangt und im Hinblick darauf, dass diesbez\u00fcglich noch keine h\u00f6chstrichterliche Rechtsprechung vorliegt, l\u00e4sst das Gericht gegen das Urteil die Revision zum BFH zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FG Baden-W\u00fcrttemberg Urteil vom 7.3.2013, 13 K 2217\/10 Tenor &nbsp; 1. Die Klage wird abgewiesen. &nbsp; 2. Die Kl\u00e4gerin tr\u00e4gt die Kosten des Verfahrens. &nbsp; 3. Die Revision wird zugelassen. Tatbestand 1 Streitig ist, ob bei der Kl\u00e4gerin (Kl), einer verm\u00f6gensverwaltenden Gesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts (GbR), im Veranlagungszeitraum 1999 ein Verlust aus der Anschaffung von Fremdw\u00e4hrung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/verlust-aus-der-anschaffung-von-fremdwahrung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Verlust aus der Anschaffung von Fremdw\u00e4hrung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1689,1469,4,1730,63],"tags":[2348],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21422"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21422"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21422\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}