{"id":21723,"date":"2013-04-11T16:56:21","date_gmt":"2013-04-11T14:56:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=21723"},"modified":"2023-08-25T09:54:15","modified_gmt":"2023-08-25T07:54:15","slug":"bund-der-steuerzahler-fordert-abbau-der-heimlichen-steuererhohung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/bund-der-steuerzahler-fordert-abbau-der-heimlichen-steuererhohung\/","title":{"rendered":"Bund der Steuerzahler fordert Abbau der heimlichen Steuererh\u00f6hung"},"content":{"rendered":"<h2>Mehr Geld &#8211; weniger Kaufkraft: Sinkende Realeinkommen durch kalte Progression<\/h2>\n<h1><strong style=\"line-height: 19px; font-size: 13px;\">Aktuelle Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen belegen: Der Fiskus macht bei den Steuerzahlern \u00fcber die kalte Progression ordentlich Kasse. Und zwar mehr, als bislang zugegeben.<\/strong><\/h1>\n<div>\n<p>Reiner Holznagel, Pr\u00e4sident des Bundes der Steuerzahler fordert: Die Politik sollte den Abbau der kalten Progression in Angriff nehmen, schlie\u00dflich werden die Steuerzahler durch die kalte Progression \u00fcberproportional besteuert. Davor darf auch der Bundesrat die Augen nicht verschlie\u00dfen. Mit einem Abbau der kalten Progression k\u00f6nnten besonders kleine und mittlere Einkommen von zuk\u00fcnftigen ungerechtfertigten Steuererh\u00f6hungen befreit werden.<\/p>\n<p>&#8222;Gegenw\u00e4rtig profitiert bei Lohn- und Einkommenssteigerungen vor allem der Fiskus. Ein Inflationsausgleich von beispielsweise 2,5 % f\u00fchrt zu einer durchschnittlichen Steuererh\u00f6hung von \u00fcber 4,5 %. Das muss sich \u00e4ndern. Zumal der Effekt der kalten Progression \u00fcber die j\u00fcngste Anhebung des Grundfreibetrag auf 8.130 EUR nochmals versch\u00e4rft wurde. Jeder mehr verdiente Euro f\u00fchrt damit &#8211; gerade bei kleineren Einkommen knapp \u00fcber diesem Betrag &#8211; zu einer extremen Steuermehrbelastung&#8220;, so Holznagel weiter.<\/p>\n<div><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Nach Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen nimmt der Fiskus rund 9 Milliarden Euro allein in den Jahren 2011 bis 2013 zus\u00e4tzlich aus der kalten Progression ein. Auch im Jahr 2014 sind Mehreinnahmen von 3 Milliarden Euro zu erwarten. Wie hoch die ungerechtfertigte Besteuerung der Steuerzahler aus der kalten Progression ist, zeigen folgende Berechnungen,\u00a0<\/span>die hier einzusehen sind<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">.<\/span><\/div>\n<p>(Als\u00a0kalte Progression\u00a0bezeichnet man die Steuermehrbelastung bei steigendem Einkommen, wenn der Steuertarif nicht an die Inflation angepasst wird.)<\/p>\n<p>Pressemitteilung des Bundes der Steuerzahler Deutschland e.V.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Geld &#8211; weniger Kaufkraft: Sinkende Realeinkommen durch kalte Progression Aktuelle Zahlen des Bundesministeriums der Finanzen belegen: Der Fiskus macht bei den Steuerzahlern \u00fcber die kalte Progression ordentlich Kasse. Und zwar mehr, als bislang zugegeben. 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