{"id":24948,"date":"2013-04-17T17:27:42","date_gmt":"2013-04-17T15:27:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=24948"},"modified":"2013-04-17T17:27:42","modified_gmt":"2013-04-17T15:27:42","slug":"nutzung-eines-fremden-wirtschaftsguts-zur-einkunftserzielung-auf-das-eigene-aufwendungen-geleistet-worden-waren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/nutzung-eines-fremden-wirtschaftsguts-zur-einkunftserzielung-auf-das-eigene-aufwendungen-geleistet-worden-waren\/","title":{"rendered":"Nutzung eines fremden Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung, auf das eigene Aufwendungen geleistet worden waren"},"content":{"rendered":"<p>Ende der Nutzung eines fremden Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung, auf das eigene Aufwendungen geleistet worden waren &#8211; Typisierte Verteilung von Aufwendungen &#8211; Ausgliederung wesentlicher Betriebsgrundlagen &#8211; Anwendung des \u00a7 20 UmwStG 1977<br \/>\nUrteil vom 19.12.2012, IV R 29\/09<\/p>\n<p>1. Tr\u00e4gt der Steuerpflichtige Kosten zur Herstellung eines im Eigentum seines Ehegatten stehenden Geb\u00e4udes, das er zur Erzielung von betrieblichen Eink\u00fcnften nutzt, sind seine Aufwendungen steuerlich zu aktivieren und nach den f\u00fcr ein Geb\u00e4ude geltenden Regeln abzuschreiben.<\/p>\n<p>2. Endet die Nutzung des Geb\u00e4udes zur Einkunftserzielung durch den Steuerpflichtigen, ergibt sich daraus keine Auswirkung auf seinen Gewinn. Ein noch nicht abgeschriebener Restbetrag der Aufwendungen wird erfolgsneutral ausgebucht<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.12.2012, IV R 29\/09<\/p>\n<p>Ende der Nutzung eines fremden Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung, auf das eigene Aufwendungen geleistet worden waren &#8211; Typisierte Verteilung von Aufwendungen &#8211; Ausgliederung wesentlicher Betriebsgrundlagen &#8211; Anwendung des \u00a7 20 UmwStG 1977<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Tr\u00e4gt der Steuerpflichtige Kosten zur Herstellung eines im Eigentum seines Ehegatten stehenden Geb\u00e4udes, das er zur Erzielung von betrieblichen Eink\u00fcnften nutzt, sind seine Aufwendungen steuerlich zu aktivieren und nach den f\u00fcr ein Geb\u00e4ude geltenden Regeln abzuschreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Endet die Nutzung des Geb\u00e4udes zur Einkunftserzielung durch den Steuerpflichtigen, ergibt sich daraus keine Auswirkung auf seinen Gewinn. Ein noch nicht abgeschriebener Restbetrag der Aufwendungen wird erfolgsneutral ausgebucht.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) zu\u00a01. war als Einzelunternehmer Inhaber einer Schreinerei (Tischlerei) und Glaserei. Das Unternehmen wurde auf Teilfl\u00e4chen von Grundst\u00fccken gef\u00fchrt, die zum einen im Alleineigentum des Kl\u00e4gers zu\u00a01. (Grundst\u00fcck\u00a01, insgesamt 340\u00a0qm, davon aktiviert 331\u00a0qm) sowie zum anderen im h\u00e4lftigen Miteigentum des Kl\u00e4gers zu\u00a01. und seiner Ehefrau (E) standen (Grundst\u00fcck\u00a02, insgesamt 1\u00a0881\u00a0qm, betrieblich genutzt: 1\u00a0332\u00a0qm, davon aktiviert: 666\u00a0qm). Auf den Grundst\u00fccken hatte der Kl\u00e4ger zu\u00a01. die f\u00fcr den Betrieb der Schreinerei notwendigen Geb\u00e4ude mit eigenen betrieblichen Mitteln hergestellt. Die Herstellungskosten wurden in vollem Umfang aktiviert und abgeschrieben. Konkrete Vereinbarungen \u00fcber die Nutzung der Geb\u00e4ude wurden zwischen den Eheleuten nicht getroffen. In der Schlussbilanz des Einzelunternehmens zum 31.\u00a0M\u00e4rz 1994 wurden f\u00fcr den Grund und Boden ein Buchwert von 66.354\u00a0DM und f\u00fcr die Geb\u00e4ude ein Buchwert von 219.143\u00a0DM angesetzt (insgesamt: 285.497\u00a0DM).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger zu\u00a01. hatte die Absicht, unter Zur\u00fcckbehaltung der Grundst\u00fccke wirtschaftlich 50\u00a0% des Einzelunternehmens unentgeltlich auf seinen Sohn A (Kl\u00e4ger zu\u00a02.) sowie 10\u00a0% auf seinen Sohn B (Kl\u00e4ger zu\u00a03.) zu \u00fcbertragen. Dazu gr\u00fcndeten die Kl\u00e4ger mit Vertrag vom 31.\u00a0M\u00e4rz 1994 eine GbR, deren Zweck in der Fortf\u00fchrung des bisherigen Einzelunternehmens bestand. Gesellschafter wurden der Kl\u00e4ger zu\u00a01. mit 40\u00a0%, der Kl\u00e4ger zu\u00a02. mit 50\u00a0% und der Kl\u00e4ger zu\u00a03. mit 10\u00a0%, deren Einlagen ausweislich des Gesellschaftsvertrages durch F\u00fchrung des vormaligen Einzelunternehmens bereits als erbracht galten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Bereits am 20.\u00a0Januar 1994 hatten die Kl\u00e4ger die am &#8230;\u00a0M\u00e4rz 1994 ins Handelsregister eingetragene X-GmbH (GmbH) mit einem Stammkapital von 50.000\u00a0DM gegr\u00fcndet, an der der Kl\u00e4ger zu\u00a01. mit 40\u00a0%, der Kl\u00e4ger zu\u00a02. mit 50\u00a0% sowie der Kl\u00e4ger zu\u00a03. mit 10\u00a0% beteiligt waren. Alleiniger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wurde der Kl\u00e4ger zu\u00a02.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 31.\u00a0M\u00e4rz 1994 beschlossen die Kl\u00e4ger unter Aufrechterhaltung ihrer Beteiligungsquoten eine Erh\u00f6hung des Kapitals der GmbH um 450.000\u00a0DM auf 500.000\u00a0DM gegen Sacheinlage des Betriebs der GbR mit allen diesem dienenden und in ihrem Eigentum befindlichen Aktiven und Passiven. Ausgenommen waren insoweit u.a. die Grundst\u00fccke\u00a01 und\u00a02.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Wirtschaftsg\u00fcter wurden mit Wirkung zum 1.\u00a0April 1994 zu Buchwerten eingebracht; in H\u00f6he der die Nennbetr\u00e4ge der Kapitalerh\u00f6hung \u00fcbersteigenden Buchwerte wurden den Gesellschaftern Darlehen gutgeschrieben. Nach dem Protokoll \u00fcber die gemeinsame Gesellschafterversammlung der GbR und der GmbH vom 31.\u00a0M\u00e4rz 1994 blieb der Gesch\u00e4ftswert, da nicht bilanziert, von der \u00dcbertragung auf die GmbH ausgeschlossen. Sein Wert wurde von den Gesellschaftern mit R\u00fccksicht auf den Bekanntheitsgrad des Unternehmens und die bestehenden Kundenverbindungen auf 50.000\u00a0DM gesch\u00e4tzt. Nach Abschn.\u00a0VI. des Protokolls verpachtete die GbR den Gesch\u00e4ftswert an die GmbH auf unbestimmte Zeit, vorl\u00e4ufig f\u00fcr 15\u00a0Jahre. Das Entgelt f\u00fcr die pachtweise \u00dcberlassung des Gesch\u00e4ftswerts betrug 5.000\u00a0DM j\u00e4hrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Grundst\u00fccke\u00a01 und\u00a02 wurden an die GmbH f\u00fcr einen Zeitraum von 15\u00a0Jahren vermietet. Der Mietpreis betrug j\u00e4hrlich 60.000\u00a0DM; hiervon wurden 82\u00a0% als Sonderbetriebseinnahme des Kl\u00e4gers zu\u00a01. bei der GbR behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die GbR erfasste die Einnahmen aus der Verpachtung des Gesch\u00e4ftswerts in ihrer Gewinnermittlung, die Einnahmen aus der Verpachtung der Grundst\u00fccke in der Sondergewinnermittlung des Kl\u00e4gers zu\u00a01. In dessen Sonderbilanz wurden der Grund und Boden und die Geb\u00e4ude mit den aus der Schlussbilanz des Einzelunternehmens \u00fcbernommenen Buchwerten (zusammen 285.497\u00a0DM) angesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte den eingereichten Erkl\u00e4rungen zun\u00e4chst und erlie\u00df f\u00fcr die Streitjahre (1994 bis 1996) &#8211;jeweils unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung (\u00a7\u00a0164 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;)&#8211; entsprechende Bescheide \u00fcber die gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Betriebspr\u00fcfung vertrat das FA allerdings die Ansicht, die GbR sei infolge der Einbringung der Mitunternehmeranteile in die GmbH eine juristische Sekunde nach ihrer Gr\u00fcndung erloschen. Das FA hob deshalb die Feststellungsbescheide f\u00fcr 1995 und 1996 auf. F\u00fcr 1994 stellte es Eink\u00fcnfte aus Gewerbebetrieb in H\u00f6he von 1.007.955\u00a0DM fest. Diese setzten sich aus einem Verlust der GbR von 2.000\u00a0DM (Rechts- und Beratungskosten) und einem Aufgabegewinn des Kl\u00e4gers zu\u00a01. in H\u00f6he von 1.009.955\u00a0DM zusammen. In den Aufgabegewinn gingen die stillen Reserven des Grund und Bodens und der Geb\u00e4ude mit zusammen 934.415\u00a0DM sowie 40\u00a0% der stillen Reserven des Firmenwerts (20.000\u00a0DM) ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Einspr\u00fcche hatten insoweit Erfolg, als der Aufgabegewinn mit nur noch 647.138\u00a0DM festgestellt wurde. Nunmehr ging das FA von stillen Reserven des Grund und Bodens in H\u00f6he von 53.286\u00a0DM und der Geb\u00e4ude in H\u00f6he von 496.873\u00a0DM aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dagegen wandten sich die Kl\u00e4ger mit ihrer Klage vor dem Finanzgericht (FG). Sie machten geltend, die stillen Reserven seien nicht aufzudecken, weil eine Betriebsaufspaltung vorliege; dies folge daraus, dass die GbR den Gesch\u00e4ftswert, der eine wesentliche Betriebsgrundlage darstelle, an die GmbH verpachtet habe. Auch sei die H\u00f6he der stillen Reserven falsch ermittelt worden. Diese betr\u00fcgen f\u00fcr die Geb\u00e4ude nur 263.099\u00a0DM anstatt der bisher angesetzten 496.873\u00a0DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage mit Urteil vom 19.\u00a0Mai 2005\u00a0\u00a010\u00a0K\u00a01833\/00 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2005, 1273) lediglich insofern statt, als es den Aufgabegewinn aufgrund des zwischenzeitlich erzielten Einvernehmens der Beteiligten \u00fcber einige der anzusetzenden Werte auf 514.519\u00a0DM verminderte. Im \u00dcbrigen wies es die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 5.\u00a0Juni 2008 IV\u00a0R\u00a079\/05 (BFHE 222, 20, BStBl II 2009, 15) hob der erkennende Senat das vorgenannte FG-Urteil auf und verwies die Sache zur Entscheidung \u00fcber die Notwendigkeit einer Beiladung der GbR an das FG zur\u00fcck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nachdem das FG die GbR beigeladen hatte, gab es der Klage durch sein in EFG 2009, 1534 ver\u00f6ffentlichtes Urteil auch im zweiten Rechtsgang nur teilweise statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dagegen richtet sich die Revision der Kl\u00e4ger, die diese auf die Verletzung formellen und materiellen Rechts st\u00fctzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4ger beantragen sinngem\u00e4\u00df, das Urteil des FG K\u00f6ln vom 30.\u00a0April 2009\u00a0\u00a010 K 3457\/08 (EFG 2009, 1534) sowie die \u00c4nderungsbescheide des FA vom 3.\u00a0M\u00e4rz 1999 und die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung vom 15.\u00a0Februar 2000 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Kl\u00e4ger haben schrifts\u00e4tzlich angek\u00fcndigt, in der m\u00fcndlichen Verhandlung den Antrag stellen zu wollen, das FG-Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur\u00fcckzuverweisen. Sie sind allerdings zur m\u00fcndlichen Verhandlung nicht erschienen. Der Senat geht bei seiner Entscheidung vom angek\u00fcndigten Antrag der Kl\u00e4ger aus, der aber dahingehend auszulegen ist, dass eine Entscheidung nach den Antr\u00e4gen in der Vorinstanz begehrt wird (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.\u00a0April 1991 V\u00a0R\u00a086\/85, BFHE 164, 219, BStBl II 1991, 729). Dort hatten die Kl\u00e4ger die Aufhebung der \u00c4nderungsbescheide des FA vom 3.\u00a0M\u00e4rz 1999 und der hierzu ergangenen Einspruchsentscheidung vom 15.\u00a0Februar 2000 beantragt, wobei allerdings noch zu ber\u00fccksichtigen war, dass die Beteiligten im Rahmen des FG-Verfahrens Einvernehmen hinsichtlich einzelner bei der Ermittlung des Aufgabegewinns anzusetzender Werte erzielt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Revision ist betreffend das Streitjahr 1994 begr\u00fcndet. Der Senat kann in der Sache selbst entscheiden (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Insoweit sind das Urteil des FG K\u00f6ln in EFG 2009, 1534 und die Einspruchsentscheidung des FA vom 15.\u00a0Februar 2000 aufzuheben. Der Feststellungsbescheid des FA vom 3.\u00a0M\u00e4rz 1999 ist \u00fcber die im angefochtenen Urteil bereits vorgenommenen \u00c4nderungen hinaus dahingehend abzu\u00e4ndern, dass in den Aufgabegewinn des Kl\u00e4gers zu\u00a01. der Teil der stillen Reserven nicht einzubeziehen ist, der auf den zivilrechtlichen Geb\u00e4ude-Miteigentumsanteil der E entf\u00e4llt; im \u00dcbrigen ist die Klage abzuweisen. Die Revision der Kl\u00e4ger f\u00fcr die Jahre 1995 und 1996 wird als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckgewiesen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG ist zwar zu Recht davon ausgegangen, dass die Einbringung des urspr\u00fcnglich vom Kl\u00e4ger zu\u00a01. gef\u00fchrten Einzelunternehmens in die GmbH weder nach \u00a7\u00a020 des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) 1977 (dazu\u00a01.) noch unter dem Gesichtspunkt einer Betriebsaufspaltung (dazu\u00a02.) zu Buchwerten erfolgen konnte. Es hat aber zu Unrecht entschieden, dass nicht nur die den h\u00e4lftigen Miteigentumsanteil des Kl\u00e4gers zu\u00a01. an den Geb\u00e4uden betreffenden stillen Reserven, sondern dar\u00fcber hinaus auch die in den zivilrechtlich der E geh\u00f6renden Geb\u00e4udeteilen ruhenden stillen Reserven aufzudecken und steuerlich zu erfassen sind (dazu\u00a03.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Eine Buchwertfortf\u00fchrung nach \u00a7\u00a020 UmwStG 1977 ist im Streitfall ausgeschlossen, weil der bis dahin zum Betriebsverm\u00f6gen geh\u00f6rende Grundbesitz nicht in die GmbH eingebracht worden ist. Dieser war nach Gr\u00fcndung der GbR zun\u00e4chst Sonderbetriebsverm\u00f6gen des Kl\u00e4gers zu\u00a01. bei der GbR geworden und als wesentliche Betriebsgrundlage des Betriebs der GbR anzusehen. Soweit andere Senate des BFH zu Einbringungsvorg\u00e4ngen inzwischen entschieden haben, dass es der Anwendbarkeit der \u00a7\u00a7\u00a020 bzw. 24 UmwStG 1995 nicht entgegenstehe, wenn vor der Einbringung eine wesentliche Betriebsgrundlage des einzubringenden Betriebs unter Aufdeckung der stillen Reserven &#8222;ausgelagert&#8220; oder ver\u00e4u\u00dfert werde, soweit dies auf Dauer angelegt sei und sich deshalb nicht nur als vorgeschoben erweise (vgl. unter dem Aspekt der Anwendung des \u00a7\u00a042 AO BFH-Urteil vom 25.\u00a0November 2009 I\u00a0R\u00a072\/08, BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471, unter II.3.d; unter dem Aspekt des \u00a7\u00a042 AO und des Gesamtplans BFH-Urteil vom 9.\u00a0November 2011 X\u00a0R\u00a060\/09, BFHE 236, 29, BStBl II 2012, 638, unter II.2.c und II.2.d), ist diese Rechtsprechung zu einer neueren Rechtslage ergangen. In Bezug auf die im Streitfall noch anzuwendende Regelung des \u00a7 20 UmwStG 1977 h\u00e4lt der Senat an der \u00fcberkommenen Rechtsprechung fest, wonach die Ausgliederung wesentlicher Betriebsgrundlagen der Buchwertfortf\u00fchrung f\u00fcr das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen entgegensteht (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 16. Februar 1996 I\u00a0R\u00a0183\/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Zwischen der GbR als Besitzunternehmen und der GmbH als Betriebskapitalgesellschaft ist keine Betriebsaufspaltung aufgrund der \u00dcberlassung eines Firmenwerts von der GbR an die GmbH begr\u00fcndet worden, denn mit der Einbringung des Betriebs in die GmbH ist auch der Firmen- bzw. Gesch\u00e4ftswert auf die GmbH \u00fcbergegangen. Er konnte daher nicht von der GbR an die GmbH verpachtet werden (vgl. BFH-Urteile vom 27.\u00a0M\u00e4rz 2001 I\u00a0R\u00a042\/00, BFHE 195, 536, BStBl II 2001, 771; vom 16.\u00a0Juni 2004 X\u00a0R\u00a034\/03, BFHE 207, 120, BStBl II 2005, 378). Abweichendes ergibt sich nicht aus dem BFH-Beschluss vom 8.\u00a0April 2011 VIII\u00a0B\u00a0116\/10 (BFH\/NV 2011, 1135), denn diese Entscheidung betraf die pachtweise \u00dcberlassung eines Mandantenstammes. Dieser kann, anders als der Gesch\u00e4ftswert, Gegenstand eines selbst\u00e4ndigen \u00dcbertragungsgesch\u00e4fts sein (z.B. BFH-Urteil vom 18.\u00a0Dezember 1996 I\u00a0R\u00a0128-129\/95, BFHE 182, 366, BStBl II 1997, 546).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine Betriebsaufspaltung kann auch nicht im Zusammenhang mit der \u00dcberlassung von Grundbesitz an die GmbH entstanden sein. Denn nicht die GbR, sondern der Kl\u00e4ger zu\u00a01. und E vermieteten die Grundst\u00fccke an die GmbH. Der dem Kl\u00e4ger zu\u00a01. zuzurechnende Grundbesitz wurde damit aus dem Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei der GbR entnommen. Die Entnahme hat die Aufdeckung der diesbez\u00fcglichen stillen Reserven zur Folge, weil mit der Vermietung an die GmbH mangels personeller Verflechtung keine Betriebsaufspaltung zwischen dem Kl\u00e4ger zu\u00a01. bzw. den Ehegatten und der GmbH entstehen konnte und der Grundbesitz deshalb notwendiges Privatverm\u00f6gen werden musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FG und der noch im ersten Rechtsgang im BFH-Urteil in BFHE 222, 20, BStBl II 2009, 15 ge\u00e4u\u00dferten vorl\u00e4ufigen Auffassung des Senats sind in den Aufgabegewinn des Kl\u00e4gers zu\u00a01. nicht auch die stillen Reserven einzubeziehen, die auf den zivilrechtlichen Geb\u00e4udemiteigentumsanteil der E entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Der Kl\u00e4ger zu\u00a01. hat nicht die Stellung eines wirtschaftlichen Miteigent\u00fcmers an dem zivilrechtlich der E geh\u00f6renden Geb\u00e4udeanteil erlangt. F\u00fcr den Fall, dass &#8211;wie auch im Streitfall&#8211; die Ehegatten im gesetzlichen G\u00fcterstand der Zugewinngemeinschaft leben, spricht einiges daf\u00fcr, dass bereicherungsrechtliche Anspr\u00fcche &#8211;und damit auch solche nach \u00a7\u00a7\u00a0951, 812 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuchs&#8211; durch die Regelungen \u00fcber den g\u00fcterrechtlichen Ausgleich verdr\u00e4ngt werden. Ob daraus folgt, dass es in einem solchen Fall von vorneherein an einem realisierbaren Wertersatzanspruch fehlt, der Grundlage f\u00fcr die Annahme einer von den zivilrechtlichen Eigentumsverh\u00e4ltnissen abweichenden steuerrechtlichen Verm\u00f6genszuordnung sein kann, ist in der Rechtsprechung des BFH nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt (vgl. BFH-Urteile vom 29.\u00a0April 2008 VIII\u00a0R\u00a098\/04, BFHE 221, 129, BStBl II 2008, 749; vom 25.\u00a0Juni 2003 X\u00a0R\u00a072\/98, BFHE 202, 514, BStBl II 2004, 403; vom 14.\u00a0Mai 2002 VIII\u00a0R\u00a030\/98, BFHE 199, 181, BStBl II 2002, 741). Die Frage bedarf auch im Streitfall keiner abschlie\u00dfenden Entscheidung, weil nach den dort gegebenen Umst\u00e4nden nicht davon auszugehen ist, dass der Kl\u00e4ger zu\u00a01. eine tats\u00e4chliche Herrschaft \u00fcber den zivilrechtlich der E geh\u00f6renden Geb\u00e4ude-Miteigentumsanteil erlangt hat, wonach er diese f\u00fcr die gew\u00f6hnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich h\u00e4tte ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) In \u00dcbereinstimmung mit dem Urteil des VIII.\u00a0Senats des BFH in BFHE 221, 129, BStBl II 2008, 749 und entgegen der noch im ersten Rechtsgang im BFH-Urteil in BFHE 222, 20, BStBl II 2009, 15 vertretenen vorl\u00e4ufigen Auffassung des Senats hat sich der Aufgabegewinn des Kl\u00e4gers zu\u00a01. auch nicht mit R\u00fccksicht auf eine Nutzungsbefugnis des Kl\u00e4gers zu\u00a01. an dem im Miteigentum der E stehenden Geb\u00e4ude erh\u00f6ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 25.\u00a0Februar 2010 IV\u00a0R\u00a02\/07 (BFHE 228, 431, BStBl II 2010, 670) ausgef\u00fchrt hat, setzt die Berechtigung zur Vornahme von Absetzungen f\u00fcr Abnutzung (AfA) nicht voraus, dass der Steuerpflichtige Eigent\u00fcmer des Wirtschaftsguts ist, f\u00fcr das er Aufwendungen get\u00e4tigt hat. Ausschlaggebend ist vielmehr, ob er Aufwendungen im betrieblichen Interesse tr\u00e4gt. Das allen Einkunftsarten zugrundeliegende Nettoprinzip, demzufolge die erwerbssichernden Aufwendungen von den steuerpflichtigen Einnahmen abgezogen werden (vgl. \u00a7\u00a02 Abs.\u00a02 i.V.m. \u00a7\u00a7\u00a04\u00a0ff. und 9 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;), gebietet grunds\u00e4tzlich den Abzug der vom Steuerpflichtigen zur Einkunftserzielung get\u00e4tigten Aufwendungen auch dann, wenn und soweit diese Aufwendungen auf in fremdem Eigentum stehende Wirtschaftsg\u00fcter erbracht werden (Beschluss des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 30.\u00a0Januar 1995 GrS\u00a04\/92, BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.III.). Bei einem bilanzierenden Steuerpflichtigen &#8211;wie auch im Streitfall&#8211; wird der Aufwand bilanztechnisch &#8222;wie ein materielles Wirtschaftsgut&#8220; behandelt. Das bedeutet, dass die Herstellungskosten f\u00fcr ein fremdes Geb\u00e4ude als Posten f\u00fcr die Verteilung eigenen Aufwands zu aktivieren und nach den f\u00fcr Geb\u00e4ude geltenden AfA-Regeln abzuschreiben sind (Beschl\u00fcsse des Gro\u00dfen Senats des BFH vom 23.\u00a0August 1999 GrS\u00a01\/97, BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.I.2.b, und GrS\u00a05\/97, BFHE 189, 174, BStBl II 1999, 774, unter C.3.; in BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.V.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Die Behandlung von Aufwendungen &#8222;wie ein materielles Wirtschaftsgut&#8220; soll die typisierte Verteilung der Aufwendungen in Anlehnung an die Regeln bewirken, die f\u00fcr Aufwendungen auf ein eigenes Wirtschaftsgut derselben Art gelten. Dies dient einerseits der Gleichbehandlung von Eigent\u00fcmern und nutzungsbefugten Dritten, andererseits der Vereinfachung der Gewinnermittlung. Deshalb werden die Regelungen des EStG f\u00fcr AfA, erh\u00f6hte Absetzungen und Sonderabschreibungen insoweit entsprechend angewendet (so zu \u00a7\u00a082i der Einkommensteuer-Duchf\u00fchrungsverordnung Beschluss des Gro\u00dfen Senats des BFH in BFHE 176, 267, BStBl II 1995, 281, unter C.V.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Typisierung der Aufwandsverteilung bewirkt indessen nicht, dass der Aufwandsposten im \u00dcbrigen einem Wirtschaftsgut gleichgestellt wird. Die Gleichstellung dient allein der Verwirklichung des objektiven Nettoprinzips und kann nur soweit reichen, wie es zur Verwirklichung dieses Ziels erforderlich ist. Danach ist es nicht m\u00f6glich, dem Nutzungsbefugten, der nicht wirtschaftlicher Eigent\u00fcmer ist, Wertsteigerungen des Wirtschaftsguts zuzurechnen, nur weil er Aufwendungen f\u00fcr das ihm nicht geh\u00f6rende Wirtschaftsgut getragen hat. In der Person des Aufwendenden k\u00f6nnen auch keine stillen Reserven dadurch entstehen, dass die typisierte Aufwandsverteilung \u00fcber einen k\u00fcrzeren Zeitraum erfolgt, als das Wirtschaftsgut von ihm genutzt werden kann oder sich der Wert der Aufwendungen wirtschaftlich verbraucht. Vor diesem Hintergrund darf die Behandlung wie ein Wirtschaftsgut auch nicht dazu f\u00fchren, dass Gewinne aus der Realisierung von stillen Reserven in eigenen Wirtschaftsg\u00fctern auf den Bilanzposten f\u00fcr den Aufwand auf ein fremdes Wirtschaftsgut \u00fcbertragen werden. Eine \u00dcbertragung nach \u00a7\u00a06b EStG kommt demzufolge nicht in Betracht. Der erkennende Senat h\u00e4lt daher an seiner im Urteil vom 10.\u00a0April 1997 IV\u00a0R\u00a012\/96 (BFHE 183, 134, BStBl II 1997, 718) vertretenen Auffassung nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Endet die Nutzung des Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung des Aufwendenden, bevor die Aufwendungen vollst\u00e4ndig von ihm abgezogen werden konnten, geht der verbleibende Betrag nicht unter. Wie der Gro\u00dfe Senat des BFH mit Beschluss in BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.II.2.c entschieden hat, ist der verbleibende Betrag dem Eigent\u00fcmer des Wirtschaftsguts als Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Wirtschaftsguts zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall waren danach stille Reserven, soweit sie auf den Miteigentumsanteil am Geb\u00e4ude der E entfallen, nicht in den Gewinn aus der Betriebsaufgabe der GbR einzubeziehen. Inwieweit der Aufwandsposten abgeschrieben war, bedarf keiner Kl\u00e4rung. Denn ein ggf. vorhandener Restbetrag h\u00e4tte keine Auswirkungen auf den Gewinn der GbR. Der Betrag w\u00e4re der E als Anschaffungs- und Herstellungskosten des auf sie entfallenden Geb\u00e4udeteils zuzurechnen. Aus der Sonderbilanz des Kl\u00e4gers zu\u00a01. h\u00e4tte der Restbetrag erfolgsneutral ausgebucht werden m\u00fcssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>32<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Wegen Spruchreife war in der Sache zu entscheiden. Da sich die vorstehenden Ausf\u00fchrungen nur auf die H\u00f6he des Aufgabegewinns im Jahr 1994 auswirken, war die Revision der Kl\u00e4ger nur f\u00fcr dieses Jahr begr\u00fcndet und war ihrer Klage teilweise stattzugeben. Die \u00dcbertragung der Berechnung des festzustellenden Betrags auf das FA beruht auf \u00a7\u00a0121 Satz\u00a01 i.V.m. \u00a7\u00a0100 Abs.\u00a02 Satz\u00a02 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>33<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt bezogen auf das Streitjahr 1994 aus \u00a7\u00a0136 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Alternative\u00a02 FGO, bezogen auf die Streitjahre 1995 und 1996 aus \u00a7\u00a0135 Abs.\u00a02 FGO. Die au\u00dfergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nach Ma\u00dfgabe des \u00a7\u00a0139 Abs.\u00a04 FGO nicht zu erstatten. Die Kostenerstattung nach \u00a7\u00a0139 Abs.\u00a04 FGO entspricht regelm\u00e4\u00dfig zwar der Billigkeit, wenn Sachantr\u00e4ge gestellt werden oder das Verfahren durch Schrifts\u00e4tze wesentlich gef\u00f6rdert wird (vgl. BFH-Beschluss vom 29.\u00a0Mai 2009 IV\u00a0B\u00a0143\/08, BFH\/NV 2009, 1452). Beides war indessen bezogen auf die Beigeladene nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende der Nutzung eines fremden Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung, auf das eigene Aufwendungen geleistet worden waren &#8211; Typisierte Verteilung von Aufwendungen &#8211; Ausgliederung wesentlicher Betriebsgrundlagen &#8211; Anwendung des \u00a7 20 UmwStG 1977 Urteil vom 19.12.2012, IV R 29\/09 1. 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