{"id":24954,"date":"2013-04-17T17:34:56","date_gmt":"2013-04-17T15:34:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=24954"},"modified":"2013-04-17T17:34:56","modified_gmt":"2013-04-17T15:34:56","slug":"antrage-auf-aufhebung-der-vollziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/antrage-auf-aufhebung-der-vollziehung\/","title":{"rendered":"Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung"},"content":{"rendered":"<p>Die besondere Zugangsvoraussetzung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO gilt auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung<br \/>\nBeschluss vom 12.3.2013, XI B 14\/13<\/p>\n<p>Die Regelung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO, wonach ein beim FG gestellter Antrag auf Aussetzung der Vollziehung grunds\u00e4tzlich nur zul\u00e4ssig ist, wenn die Finanzbeh\u00f6rde zuvor einen bei ihr gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung ganz oder teilweise abgelehnt hat, gilt auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.3.2013, XI B 14\/13<\/p>\n<p>Die besondere Zugangsvoraussetzung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO gilt auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Regelung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO, wonach ein beim FG gestellter Antrag auf Aussetzung der Vollziehung grunds\u00e4tzlich nur zul\u00e4ssig ist, wenn die Finanzbeh\u00f6rde zuvor einen bei ihr gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung ganz oder teilweise abgelehnt hat, gilt auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Antragsteller und Beschwerdef\u00fchrer (Antragsteller) f\u00fchrt beim Schleswig-Holsteinischen Finanzgericht (FG) ein Klageverfahren, das die Aufhebung eines ge\u00e4nderten Umsatzsteuerbescheides f\u00fcr das Streitjahr 2000 vom 23.\u00a0Oktober 2008 und der hierzu ergangenen Einspruchsentscheidung des Antragsgegners und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zum Gegenstand hat. Der Antragsteller hat die aus der angefochtenen \u00c4nderung resultierende Umsatzsteuernachforderung entrichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Am Tag der Klageerhebung beantragte der Antragsteller beim FG die Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Umsatzsteuerbescheides f\u00fcr 2000 ohne Sicherheitsleistung. Das FG verwarf den Antrag mit Beschluss vom 20.\u00a0November 2012\u00a0\u00a04\u00a0V\u00a0184\/11 als unzul\u00e4ssig mit der Begr\u00fcndung, dass die besondere Zugangsvoraussetzung des \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 der Finanzgerichtsordnung (FGO) nicht erf\u00fcllt sei. Denn im Zeitpunkt der Antragstellung beim FG habe das FA einen Antrag auf Aufhebung der Vollziehung des angefochtenen Umsatzsteuerbescheides weder ganz noch teilweise zuvor abgelehnt. Auch die in \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 FGO vorgesehene Ausnahmeregelung greife nicht ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG hat nach \u00a7\u00a0128 Abs.\u00a03 Satz\u00a02 i.V.m. \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 FGO die Beschwerde gegen seinen Beschluss zugelassen unter Hinweis darauf, dass \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO insofern eine Gesetzesl\u00fccke enthalte, als die darin geregelte besondere Zugangsvoraussetzung nach dem Gesetzeswortlaut nur f\u00fcr den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung, nicht hingegen f\u00fcr den Antrag auf Aufhebung der Vollziehung gelte. Die Frage der entsprechenden Anwendung dieser besonderen Zugangsvoraussetzung auf das Instrument der Aufhebung der Vollziehung scheine h\u00f6chstrichterlich noch ungekl\u00e4rt zu sein. Das FG half der Beschwerde des Antragstellers nicht ab (Beschluss vom 23.\u00a0Januar 2013\u00a0\u00a04\u00a0V\u00a0184\/11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zur Begr\u00fcndung der Beschwerde tr\u00e4gt der Antragsteller vor, das FG habe den Antrag auf Aufhebung der Vollziehung zu Unrecht als unzul\u00e4ssig zur\u00fcckgewiesen. Denn das FG nehme in unzutreffender Weise an, dass besondere Zugangsvoraussetzungen f\u00fcr seine unmittelbare Anrufung best\u00fcnden. Die Einschr\u00e4nkung des \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 FGO sei nach Wortlaut, Systematik und Zweck allein auf das Aussetzungsverfahren, nicht auf das Aufhebungsverfahren zugeschnitten. Auch f\u00fcr verfahrensrechtliche Prinzipien gelte das Prinzip der Tatbestandsm\u00e4\u00dfigkeit und Vorhersehbarkeit: Belastende Eingriffe in die Rechtsstellung der Steuerb\u00fcrger seien nur dort gerechtfertigt, wo sie sich mit der gebotenen Eindeutigkeit dem Gesetz entnehmen lie\u00dfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA hat sich nicht am Beschwerdeverfahren beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die zul\u00e4ssige Beschwerde ist unbegr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Die Beschwerde ist zul\u00e4ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Insbesondere ist sie fristgerecht innerhalb der insoweit geltenden Zweiwochenfrist des \u00a7\u00a0129 Abs.\u00a01 FGO eingelegt worden. Dem Antragsteller wurde der Beschluss des FG am 27.\u00a0November 2012 zugestellt. Er hat die Beschwerde am 6.\u00a0Dezember 2012 &#8211;und damit rechtzeitig&#8211; beim Bundesfinanzhof (BFH) erhoben, was nach \u00a7\u00a0129 Abs.\u00a02 FGO gleichfalls zul\u00e4ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Die Beschwerde ist aber nicht begr\u00fcndet, weil entgegen der Rechtsauffassung des Antragstellers ein beim FG gestellter Antrag auf Aufhebung der Vollziehung grunds\u00e4tzlich nur zul\u00e4ssig ist, wenn das FA zuvor einen bei ihm gestellten Antrag auf Aufhebung der Vollziehung abgelehnt hat (vgl. \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 FGO kann das Gericht der Hauptsache die Vollziehung des angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise aussetzen, wobei der Antrag schon vor Erhebung der Klage gestellt werden kann (\u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a02 FGO). Ist der Verwaltungsakt im Zeitpunkt der Entscheidung schon vollzogen, kann das Gericht nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO ganz oder teilweise die Aufhebung der Vollziehung, auch gegen Sicherheit, anordnen. Der Antrag nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 FGO ist gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO nur zul\u00e4ssig, wenn die Beh\u00f6rde einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung ganz oder zum Teil abgelehnt hat. Dies gilt nicht, wenn die Finanzbeh\u00f6rde \u00fcber den Antrag ohne Mitteilung eines zureichenden Grundes in angemessener Frist sachlich nicht entschieden hat (\u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Nr.\u00a01 FGO) oder eine Vollstreckung droht (\u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a02 Nr.\u00a02 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der Wortlaut der Bestimmung des \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO verbietet entgegen der Ansicht des Antragstellers nicht die Anwendung dieser Regelung auch auf Antr\u00e4ge zur Aufhebung der Vollziehung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Denn durch die Bezugnahme in \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO auf \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 FGO &#8211;und somit auch auf den in \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO genannten Antrag auf Aufhebung der Vollziehung&#8211; wird dem Rechtsanwender hinreichend deutlich, dass gesetzestechnisch mit dem lediglich so bezeichneten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung in \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO auch der Antrag auf Aufhebung der Vollziehung umfasst sein soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Diese gesetzessystematische Auslegung entspricht auch der Auslegung der Vorschrift nach deren Sinn und Zweck. \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO hat das Ziel, die Gerichte dadurch zu entlasten, dass die Finanzbeh\u00f6rde mit den f\u00fcr die Gew\u00e4hrung bzw. Ablehnung der Aussetzung der Vollziehung wesentlichen Gr\u00fcnden befasst worden ist und eine Aussetzung der Vollziehung ganz oder teilweise abgelehnt hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 13.\u00a0Dezember 1999 III\u00a0B\u00a015\/99, BFH\/NV 2000, 827, unter II.1., sowie Gr\u00e4ber\/Koch, Finanzgerichtsordnung, 7.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a069 Rz\u00a070, m.w.N.). Dieser Entlastungszweck gilt nicht nur f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aussetzung der Vollziehung, sondern auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung. Daher erfasst die besondere Zugangsvoraussetzung nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung gleicherma\u00dfen auch Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung (vgl. z.B. BFH-Beschl\u00fcsse vom 17.\u00a0Dezember 2003 I\u00a0B\u00a0182\/02, BFH\/NV 2004, 815, unter II.1.; vom 14.\u00a0M\u00e4rz 2001 VI\u00a0B\u00a0279\/99, BFH\/NV 2001, 1237, sowie vom 23.\u00a0Februar 1989 V\u00a0B\u00a060\/88, BFHE 155, 503, BStBl II 1989, 396, unter 2.b zur Vorg\u00e4ngerregelung in Art.\u00a03 \u00a7\u00a07 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 Nr.\u00a01 des Gesetzes zur Entlastung der Gerichte in der Verwaltungs- und Finanzgerichtsbarkeit).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auch in der Literatur wird &#8211;soweit ersichtlich&#8211; einhellig die Auffassung vertreten, dass die besondere Zugangsvoraussetzung des \u00a7\u00a069 Abs.\u00a04 Satz\u00a01 FGO auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung gilt (vgl. Gr\u00e4ber\/Koch, a.a.O., \u00a7\u00a069 Rz\u00a070; Birkenfeld in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, \u00a7\u00a069 FGO Rz\u00a01071, 1073; Dumke in Schwarz, FGO \u00a7\u00a069 Rz\u00a011; Gosch in Beermann\/ Gosch, FGO \u00a7\u00a069 Rz\u00a0272, und Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, \u00a7\u00a069 FGO Rz\u00a070).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die besondere Zugangsvoraussetzung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO gilt auch f\u00fcr Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung Beschluss vom 12.3.2013, XI B 14\/13 Die Regelung in \u00a7 69 Abs. 4 Satz 1 FGO, wonach ein beim FG gestellter Antrag auf Aussetzung der Vollziehung grunds\u00e4tzlich nur zul\u00e4ssig ist, wenn die Finanzbeh\u00f6rde zuvor einen bei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/antrage-auf-aufhebung-der-vollziehung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Antr\u00e4ge auf Aufhebung der Vollziehung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1463,4,1730,63,1],"tags":[2570],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24954"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24954\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}