{"id":27954,"date":"2013-05-06T20:54:52","date_gmt":"2013-05-06T18:54:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=27954"},"modified":"2013-05-06T20:54:52","modified_gmt":"2013-05-06T18:54:52","slug":"kindergeld-anspruch-bei-vorubergehender-rentenversicherungspflicht-in-griechenland-bfh-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kindergeld-anspruch-bei-vorubergehender-rentenversicherungspflicht-in-griechenland-bfh-2\/","title":{"rendered":"Kindergeld | Anspruch bei vor\u00fcbergehender Rentenversicherungspflicht in Griechenland (BFH)"},"content":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, III R 76\/10<\/p>\n<p>Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst\u00e4ndig t\u00e4tigen Architekten, der vor\u00fcbergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers\u00f6nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr\u00fcche &#8211; Sondersysteme f\u00fcr Beamte<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Soweit es nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die abh\u00e4ngige Besch\u00e4ftigung bzw. die selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird, bestimmt sich dies grunds\u00e4tzlich nicht danach, in welchem Land die Versicherung besteht, sondern danach, in welchem Mitgliedstaat die Person abh\u00e4ngig besch\u00e4ftigt ist bzw. eine selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Art. 76 der VO Nr. 1408\/71 und Art. 10 der VO Nr. 574\/72 sind auch dann anzuwenden, wenn der in Deutschland t\u00e4tige Elternteil nicht die Voraussetzungen des Anhangs I Teil I Buchst. D der VO Nr. 1408\/71 erf\u00fcllt, jedoch der andere Elternteil parallele Anspr\u00fcche auf Familienleistungen f\u00fcr denselben Zeitraum hat und selbst in den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 f\u00e4llt, so dass \u00fcber diesen die Kinder als Familienangeh\u00f6rige im Sinne der VO Nr. 1408\/71 gelten.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4ger) und seine Ehefrau sind die Eltern der im M\u00e4rz 2006 geborenen Tochter (T), die seit 1.\u00a0August 2007 zusammen mit ihren Eltern in der Bundes-republik Deutschland (Deutschland) lebt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger ist Architekt. Als solcher war er zun\u00e4chst in Griechenland selbst\u00e4ndig t\u00e4tig und dort in der Kasse f\u00fcr Ingenieure und Bauunternehmer f\u00fcr \u00f6ffentliche Arbeiten (TSMEDE) rentenversichert. Jedenfalls seit 1.\u00a0August 2007 erzielte der Kl\u00e4ger nur noch in Deutschland Eink\u00fcnfte aus selbst\u00e4ndiger Arbeit. Seit 1.\u00a0April 2008 ist er Mitglied des Versorgungswerks einer Architektenkammer in Deutschland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau des Kl\u00e4gers ist als vom griechischen Staat beamtete Lehrerin besch\u00e4ftigt und arbeitet seit dem 31.\u00a0Juli 2007 bei einem griechischen Generalkonsulat in Deutschland. Sie erh\u00e4lt f\u00fcr T 18\u00a0EUR Kindergeld vom griechischen Staat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 28.\u00a0Februar 2008 lehnte die Beklagte und Revisionskl\u00e4gerin (Familienkasse) den Kindergeldantrag des Kl\u00e4gers ab. Der Kl\u00e4ger sei im Wohnland des Kindes nicht erwerbst\u00e4tig im Sinne des Beschlusses Nr.\u00a0207 der Verwaltungskommission der Europ\u00e4ischen Union, weshalb der Anspruch der Ehefrau des Kl\u00e4gers im Ausland nach Art.\u00a010 der Verordnung (EWG) Nr.\u00a0574\/72 des Rates vom 21.\u00a0M\u00e4rz 1972 \u00fcber die Durchf\u00fchrung der Verordnung (EWG) Nr.\u00a01408\/71 \u00fcber die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst\u00e4ndige sowie deren Familienangeh\u00f6rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr.\u00a0574\/72) vorrangig sei. Den hiergegen gerichteten Einspruch wies die Familienkasse mit Einspruchsentscheidung vom 9.\u00a0Juni 2008 als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der auf das Differenzkindergeld in H\u00f6he von monatlich 136\u00a0EUR f\u00fcr die Monate August 2007 bis M\u00e4rz 2008 gerichteten Klage statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zur Begr\u00fcndung ihrer hiergegen gerichteten Revision macht die Familienkasse im Wesentlichen geltend, dass die Entscheidung des FG auf einer unzutreffenden Auslegung des Art.\u00a013 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b der Verordnung (EWG) Nr.\u00a01408\/71 des Rates vom 14.\u00a0Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst\u00e4ndige sowie deren Familienangeh\u00f6rige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (VO Nr.\u00a01408\/71), in ihrer durch die Verordnung (EG) Nr.\u00a0118\/97 des Rates vom 2.\u00a0Dezember 1996 &#8211;VO Nr.\u00a0118\/97&#8211; (Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Gemeinschaften 1997 Nr.\u00a0L 28, S.\u00a01) ge\u00e4nderten und aktualisierten Fassung, ge\u00e4ndert durch die Verordnung (EG) Nr.\u00a0647\/2005 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 13.\u00a0April 2005 &#8211;VO Nr.\u00a0647\/2005&#8211; (Amtsblatt der Europ\u00e4ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2005 Nr.\u00a0L\u00a0117, S.\u00a01) beruhe und damit Bundesrecht verletze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragt, die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr\u00fcndet und daher gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 FGO zur\u00fcckzuweisen. Das FG hat den Anspruch des Kl\u00e4gers auf Differenzkindergeld f\u00fcr die Monate August 2007 bis M\u00e4rz 2008 zu Recht bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Der im Streitzeitraum in Deutschland wohnhafte Kl\u00e4ger erf\u00fcllte unstreitig die Anspruchsvoraussetzungen der \u00a7\u00a7\u00a062\u00a0ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) f\u00fcr seine ebenfalls in Deutschland wohnhafte Tochter T. Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass die Anwendbarkeit dieser deutschen Rechtsvorschriften nicht durch Gemeinschaftsrecht ausgeschlossen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Der Kl\u00e4ger f\u00e4llt in den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 4.\u00a0August 2011 III\u00a0R\u00a055\/08, BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz\u00a019) ist f\u00fcr die im ersten Schritt zu pr\u00fcfende Er\u00f6ffnung des pers\u00f6nlichen Geltungsbereichs der VO Nr.\u00a01408\/71 erforderlich, aber auch ausreichend, dass eine Person nach Art.\u00a02 Abs.\u00a01 i.V.m. Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71 in irgendeinem der von ihrem sachlichen Geltungsbereich erfassten Zweige der sozialen Sicherheit in irgendeinem Mitgliedstaat der Europ\u00e4ischen Union versichert ist. Dass eine Person die Voraussetzungen des Art.\u00a02 Abs.\u00a01 i.V.m. Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71 in Bezug auf ihre in Deutschland ausge\u00fcbte T\u00e4tigkeit nicht erf\u00fcllt, bedeutet daher noch nicht, dass sie dem pers\u00f6nlichen Geltungsbereich dieser Verordnung nicht unterf\u00e4llt; denn dieser kann aufgrund ihrer Zugeh\u00f6rigkeit zu dem System der sozialen Sicherheit eines anderen Mitgliedstaats er\u00f6ffnet sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Nach den Feststellungen des FG war der Kl\u00e4ger im Streitzeitraum in Griechenland in der TSMEDE rentenversichert. Hierbei handelt es sich nach den weiteren Feststellungen des FG um ein System der sozialen Sicherheit f\u00fcr Selbst\u00e4ndige i.S. des Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71. Dieses ist auch nicht nach Art.\u00a01 Buchst.\u00a0j i.V.m. dem Anhang II der VO Nr.\u00a01408\/71 aus dem Anwendungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71 ausgenommen. Somit war der Kl\u00e4ger im Streitzeitraum i.S. des Art.\u00a02 Abs.\u00a01 der VO Nr.\u00a01408\/71 ein Selbst\u00e4ndiger, f\u00fcr den die Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats Griechenland gelten. Der pers\u00f6nliche Geltungsbereich ist daher er\u00f6ffnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass sich aus den im zweiten Pr\u00fcfungsschritt anzuwendenden Kollisionsregeln der Art.\u00a013\u00a0ff. der VO Nr.\u00a01408\/71 eine Anwendbarkeit der deutschen Rechtsvorschriften ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Soweit es nach den Art.\u00a013\u00a0ff. der VO Nr.\u00a01408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die abh\u00e4ngige Besch\u00e4ftigung bzw. die selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt wird (so z.B. in Art.\u00a013 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0a und b der VO Nr.\u00a01408\/71), bestimmt sich dies nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil in BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz\u00a028\u00a0f.) entgegen der Auffassung der Familienkasse grunds\u00e4tzlich nicht danach, in welchem Land die Versicherung besteht, sondern &#8211;entsprechend dem insoweit eindeutigen Wortlaut der jeweiligen Bestimmung&#8211; danach, in welchem Mitgliedstaat die Person abh\u00e4ngig besch\u00e4ftigt ist bzw. eine selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt. Dabei ist grunds\u00e4tzlich von dem bescheinigten Versichertenstatus des Versicherten auszugehen. Anzukn\u00fcpfen ist allerdings nur an diejenige(n) T\u00e4tigkeit(en), hinsichtlich derer die betreffende Person als Arbeitnehmer bzw. Selbst\u00e4ndiger i.S. des Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71 gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Da der Kl\u00e4ger nach den Feststellungen des FG im Streitzeitraum in Deutschland die selbst\u00e4ndige Architektent\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt hat, hinsichtlich derer er in Griechenland als Selbst\u00e4ndiger i.S. des Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71 galt, kann sich daraus auch nach Art.\u00a013 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b der VO Nr.\u00a01408\/71 die Anwendung der deutschen Rechtsvorschriften ergeben. Nach Art.\u00a013 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b der VO Nr.\u00a01408\/71 unterliegt eine Person, die im Gebiet eines Mitgliedstaats eine selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt &#8211;soweit nicht die Art.\u00a014 bis 17 der VO Nr.\u00a01408\/71 etwas anderes bestimmen&#8211;, den Rechtsvorschriften dieses Staats, und zwar auch dann, wenn sie im Gebiet eines anderen Staats wohnt. Anhaltspunkte f\u00fcr das Vorliegen einer der Ausnahmebestimmungen der Art.\u00a014 bis 17 der VO Nr.\u00a01408\/71 &#8211;insbesondere f\u00fcr eine nur vor\u00fcbergehende selbst\u00e4ndige T\u00e4tigkeit in Deutschland gem\u00e4\u00df Art.\u00a014a Nr.\u00a01 der VO Nr.\u00a01408\/71 oder eine T\u00e4tigkeit in zwei oder mehr Mitgliedstaaten nach Art.\u00a014a Nr.\u00a02 der VO Nr.\u00a01408\/71&#8211; hat das FG nicht festgestellt. Es hat daher zu Recht die Grundregel des Art.\u00a013 Abs.\u00a02 Buchst.\u00a0b der VO Nr.\u00a01408\/71 angewandt, wonach aufgrund der selbst\u00e4ndigen T\u00e4tigkeit in Deutschland das Recht des T\u00e4tigkeitsstaats Anwendung findet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Da Deutschland danach gem\u00e4\u00df den gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften der zust\u00e4ndige Mitgliedstaat war, kommt es auf die von der neueren Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union &#8211;EuGH&#8211; (Urteil vom 12.\u00a0Juni 2012 C-611\/10, C-612\/10, Hudzinski, juris) gepr\u00fcfte Frage, ob die gemeinschaftsrechtlichen Vorschriften einen Kindergeldanspruch nach \u00a7\u00a7\u00a062\u00a0ff. EStG ausschlie\u00dfen, wenn Deutschland nach den Art.\u00a013\u00a0ff. der VO Nr.\u00a01408\/71 der unzust\u00e4ndige Mitgliedstaat ist, nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Zu Recht hat das FG auch die sich aus der zeitgleichen Anspruchsberechtigung der Ehefrau des Kl\u00e4gers ergebende Anspruchskumulierung nach Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 in ihrer durch die VO Nr.\u00a0118\/97 ge\u00e4nderten und aktualisierten Fassung, ge\u00e4ndert durch die VO Nr.\u00a0647\/2005, aufgel\u00f6st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Ist der Kindergeldanspruch im Wohnland des Kindes &#8211;wie hier im Falle des Wohnlands Deutschland&#8211; nicht von der Aus\u00fcbung einer Erwerbst\u00e4tigkeit abh\u00e4ngig, ist nicht Art.\u00a076 der VO Nr.\u00a01408\/71, sondern Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 anzuwenden. Insoweit kann der Senat dahingestellt lassen, ob die Einschr\u00e4nkungen des Anhangs\u00a0I Teil\u00a0I Buchst.\u00a0D (entspricht Teil\u00a0C in der bis April 2005 g\u00fcltigen Fassung) der VO Nr.\u00a01408\/71 (vgl. hierzu Senatsurteil in BFHE 234, 316, BFH\/NV 2012, 85 Rz\u00a030) &#8211;wie das FG meint&#8211; nur dann zu ber\u00fccksichtigen sind, wenn die Familienleistungen von einem deutschen Tr\u00e4ger f\u00fcr im Ausland lebende Kinder gezahlt werden sollen. Denn hier ergibt sich eine Anwendbarkeit des Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 jedenfalls daraus, dass parallele Anspr\u00fcche auf Familienleistungen f\u00fcr denselben Zeitraum bestehen und die Ehefrau des Kl\u00e4gers in den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71 f\u00e4llt, so dass \u00fcber diese die Kinder als Familienangeh\u00f6rige im Sinne der VO Nr.\u00a01408\/71 einzustufen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des EuGH zur Reichweite der Bestimmungen des Anhangs\u00a0I der VO Nr.\u00a01408\/71 (Urteil vom 14.\u00a0Oktober 2010 C-16\/09, Schwemmer, Slg. 2010, I-9717 Rdnr.\u00a038) kann die Antikumulierungsvorschrift des Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 auch dann zur Anwendung kommen, wenn der nach deutschem Recht Kindergeldberechtigte die Voraussetzungen des Anhangs\u00a0I Teil\u00a0I Buchst.\u00a0D der VO Nr.\u00a01408\/71 nicht erf\u00fcllt. Dies begr\u00fcndete der EuGH zum einen damit, dass es trotz der fehlenden Anwendbarkeitsvoraussetzungen zur Entstehung paralleler Anspr\u00fcche auf Familienleistungen f\u00fcr denselben Zeitraum kommen k\u00f6nne. Zum anderen verwies er unter Bezugnahme auf die Entscheidung in der Rechtssache Kromhout (EuGH-Urteil vom 4.\u00a0Juli 1985 C-104\/84, Slg. 1985, I-2205 Rdnr.\u00a015) darauf, dass die Kinder als Familienangeh\u00f6rige des Elternteils, der Arbeitnehmer (in der Schweiz) ist, in den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71 fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall f\u00e4llt die Ehefrau des Kl\u00e4gers in den pers\u00f6nlichen Geltungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71. Nach Art.\u00a02 Abs.\u00a01 der VO Nr.\u00a01408\/71 gilt die Verordnung u.a. f\u00fcr Arbeitnehmer, f\u00fcr welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie Staatsangeh\u00f6rige eines Mitgliedstaats sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau des Kl\u00e4gers ist als Griechin Staatsangeh\u00f6rige eines Mitgliedstaats und als Beamtin dieses Mitgliedstaats Arbeitnehmerin, da unter den Arbeitnehmerbegriff auch Personen fallen, die in einem Sondersystem f\u00fcr Beamte erfasst werden (Art.\u00a01 Buchst.\u00a0a Ziff.\u00a0i der VO Nr.\u00a01408\/71).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Unter den Begriff der Rechtsvorschriften fallen \u00fcber Art.\u00a01 Buchst.\u00a0j Ziff.\u00a0a der VO Nr.\u00a01408\/71 auch die Sondersysteme f\u00fcr Beamte (vgl. ausf\u00fchrlich Urteil des Bundesfinanzhofs vom 13.\u00a0August 2002 VIII\u00a0R\u00a097\/01, BFHE 200, 211, BStBl II 2002, 869 Rz\u00a010). Da somit die Kinder des Kl\u00e4gers als Familienangeh\u00f6rige (Art.\u00a01 Buchst.\u00a0f Ziff.\u00a0i der VO Nr.\u00a01408\/71) der Ehefrau des Kl\u00e4gers in den pers\u00f6nlichen Anwendungsbereich der VO Nr.\u00a01408\/71 fallen (Art.\u00a02 Abs.\u00a01 der VO Nr.\u00a01408\/71) und zudem auch parallele Anspr\u00fcche auf Familienleistungen f\u00fcr denselben Zeitraum bestehen, greift Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 nach beiden vom EuGH genannten Voraussetzungen ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht ist das FG auch davon ausgegangen, dass der Anspruch des Kl\u00e4gers auf deutsches Kindergeld nicht nach Art.\u00a010 der VO Nr.\u00a0574\/72 ausgeschlossen wird. Der Kl\u00e4ger hat nach den Feststellungen des FG eine Berufst\u00e4tigkeit im Wohnland des Kindes (Deutschland) ausge\u00fcbt. Entgegen der Auffassung der Familienkasse ergibt sich nichts anderes auch aus dem Beschluss Nr.\u00a0207 der Verwaltungskommission der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer vom 7.\u00a0April 2006 zur Auslegung des Art.\u00a076 und des Art.\u00a079 Abs.\u00a03 der VO Nr.\u00a01408\/71 sowie des Art.\u00a010 Abs.\u00a01 der VO Nr.\u00a0574\/72 bez\u00fcglich des Zusammentreffens von Familienleistungen oder -beihilfen (ABlEU 2006 Nr.\u00a0L\u00a0175, S.\u00a083). Denn danach ist die Formulierung in Art.\u00a010 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0b Ziff.\u00a0i der VO Nr.\u00a0574\/72 &#8222;Wird &#8230; eine Berufst\u00e4tigkeit ausge\u00fcbt&#8220; als tats\u00e4chliche Aus\u00fcbung einer Erwerbst\u00e4tigkeit als Arbeitnehmer oder Selbst\u00e4ndiger zu verstehen. Aufgrund dieser selbst\u00e4ndigen T\u00e4tigkeit des Kl\u00e4gers im Wohnland des Kindes ist nach Art.\u00a010 Abs.\u00a01 Buchst.\u00a0b Ziff.\u00a0i der VO Nr.\u00a0574\/72 vorrangig Deutschland zur Gew\u00e4hrung von Familienleistungen verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.7.2012, III R 76\/10 Kindergeldanspruch eines in Deutschland selbst\u00e4ndig t\u00e4tigen Architekten, der vor\u00fcbergehend noch in Griechenland rentenversichert war &#8211; Pers\u00f6nlicher Anwendungsbereich der VO Nr. 1408\/71 &#8211; Zusammentreffen mehrerer Anspr\u00fcche &#8211; Sondersysteme f\u00fcr Beamte Leits\u00e4tze 1. Soweit es nach den Art. 13 ff. der VO Nr. 1408\/71 darauf ankommt, in welchem Mitgliedstaat die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kindergeld-anspruch-bei-vorubergehender-rentenversicherungspflicht-in-griechenland-bfh-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kindergeld | Anspruch bei vor\u00fcbergehender Rentenversicherungspflicht in Griechenland (BFH)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,1730],"tags":[2908],"class_list":["post-27954","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-privatbereich","category-steuern-recht","tag-rentenversicherungspflicht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27954","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27954"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27954\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27954"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27954"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27954"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}