{"id":28477,"date":"2013-05-09T11:02:07","date_gmt":"2013-05-09T09:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=28477"},"modified":"2013-05-09T11:02:07","modified_gmt":"2013-05-09T09:02:07","slug":"prozesskostenhilfe-fur-eine-nichtzulassungsbeschwerde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/prozesskostenhilfe-fur-eine-nichtzulassungsbeschwerde\/","title":{"rendered":"Prozesskostenhilfe f\u00fcr eine Nichtzulassungsbeschwerde"},"content":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.3.2013, III S 9\/12 (PKH)<\/p>\n<p>Prozesskostenhilfe f\u00fcr eine Nichtzulassungsbeschwerde<\/p>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4gerin, Beschwerdef\u00fchrerin und Antragstellerin (Kl\u00e4gerin) unterhielt in den Streitjahren 2006 bis 2008 eine Gastst\u00e4tte. Umstritten ist, ob die Kl\u00e4gerin diese Gastst\u00e4tte &#8211;im Wege einer Personengesellschaft&#8211; zusammen mit ihrem damaligen Lebensgef\u00e4hrten, dem Zeugen K, betrieb. Sie ermittelte den Gewinn nach \u00a7\u00a04 Abs.\u00a03 des Einkommensteuergesetzes in der f\u00fcr die Streitjahre ma\u00dfgeblichen Fassung (EStG). Im Jahr 2010 fand bei der Kl\u00e4gerin f\u00fcr die Streitjahre eine Au\u00dfenpr\u00fcfung statt. Der Pr\u00fcfer stellte fest, dass Aufzeichnungspflichten verletzt worden seien. Es kam u.a. in allen Streitjahren zur Zusch\u00e4tzung von Betriebseinnahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie\u00df daraufhin gegen\u00fcber der Kl\u00e4gerin ge\u00e4nderte Bescheide \u00fcber die Einkommensteuer f\u00fcr 2006 bis 2008, die Umsatzsteuer f\u00fcr 2006 bis 2008 und den Gewerbesteuermessbetrag f\u00fcr 2007 und 2008. Die Einspr\u00fcche waren zum Teil erfolgreich. Das FA verringerte in allen Streitjahren die erfolgten Zusch\u00e4tzungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die hiergegen erhobene Klage ab. Zur Begr\u00fcndung f\u00fchrte es im Wesentlichen aus, die Zusch\u00e4tzung der Betriebseinnahmen sei weder dem Grunde noch der H\u00f6he nach zu beanstanden. Die angegriffenen Steuerbescheide erwiesen sich auch im \u00dcbrigen als rechtm\u00e4\u00dfig. Schlie\u00dflich k\u00f6nne der Behauptung der Kl\u00e4gerin, sie habe die Gastst\u00e4tte im Rahmen einer Mitunternehmerschaft mit dem Zeugen K gef\u00fchrt, nicht gefolgt werden. Ein konkludent abgeschlossener Gesellschaftsvertrag liege nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte die Kl\u00e4gerin, vertreten durch ihren bereits im erstinstanzlichen Verfahren t\u00e4tigen Prozessbevollm\u00e4chtigten, Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision (Az.: III\u00a0B\u00a092\/12) ein. Zugleich beantragte sie, ihr f\u00fcr das Beschwerdeverfahren Prozesskostenhilfe (PKH) zu bewilligen und ihr ihren Prozessbevollm\u00e4chtigten als Vertreter beizuordnen. Eine Erkl\u00e4rung \u00fcber die pers\u00f6nlichen und wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse wurde nachgereicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Der Antrag auf Bewilligung von PKH ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (\u00a7\u00a0142 Abs.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211; i.V.m. \u00a7\u00a0114 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Eine beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet hinreichende Aussicht auf Erfolg, wenn das Gericht den Rechtsstandpunkt des Antragstellers aufgrund dessen Sachdarstellung und der vorhandenen Unterlagen f\u00fcr zutreffend oder zumindest f\u00fcr vertretbar h\u00e4lt, in tats\u00e4chlicher Hinsicht von der M\u00f6glichkeit der Beweisf\u00fchrung \u00fcberzeugt ist und deshalb bei summarischer Pr\u00fcfung f\u00fcr einen Eintritt des angestrebten Erfolges eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht. Ist, wie im Streitfall, das Ziel der Rechtsverfolgung die Zulassung der Revision gegen ein finanzgerichtliches Urteil und hat der Beteiligte bereits durch eine vor dem Bundesfinanzhof (BFH) zur Vertretung berechtigte Person als Bevollm\u00e4chtigten fristgerecht Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt und diese auch fristgerecht begr\u00fcndet, erstreckt sich die gebotene summarische Pr\u00fcfung der Erfolgsaussichten durch den BFH darauf, ob in der Beschwerde(begr\u00fcndungs-)schrift ein Grund f\u00fcr die Zulassung der Revision i.S. des \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 FGO ordnungsgem\u00e4\u00df dargelegt ist (BFH-Beschl\u00fcsse vom 1.\u00a0April 2003 VII\u00a0S\u00a025\/02 (PKH), BFH\/NV 2003, 1077; vom 10.\u00a0M\u00e4rz 2005 X\u00a0S\u00a07\/04 (PKH), juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Hieran fehlt es im Streitfall. Die Kl\u00e4gerin hat die von ihr ger\u00fcgten Verfahrensm\u00e4ngel (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a03 FGO) bei summarischer Pr\u00fcfung nicht in einer den Anforderungen des \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO gen\u00fcgenden Form dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl\u00e4gerin als Verfahrensmangel einen Versto\u00df des FG gegen seine Sachaufkl\u00e4rungspflicht (\u00a7\u00a076 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 FGO) r\u00fcgt, weil es nicht von Amts wegen ermittelt habe, ob ein Gesellschaftsvertrag konkludent abgeschlossen worden sei, ist dieser Verfahrensmangel nicht ordnungsgem\u00e4\u00df bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Hierzu w\u00e4re unter anderem aufzuzeigen gewesen, aus welchen Gr\u00fcnden sich dem FG unter Zugrundelegung seines Rechtsstandpunkts eine weitere Sachaufkl\u00e4rung oder Beweiserhebung auch ohne einen entsprechenden Antrag der durch einen Rechtsanwalt vertretenen Kl\u00e4gerin h\u00e4tte aufdr\u00e4ngen m\u00fcssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufkl\u00e4rung oder Beweiserhebung voraussichtlich ergeben h\u00e4tten und inwiefern eine weitere Aufkl\u00e4rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h\u00e4tte f\u00fchren k\u00f6nnen (z.B. BFH-Urteil vom 14.\u00a0M\u00e4rz 2007 XI\u00a0R\u00a059\/04, BFH\/NV 2007, 1838, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Diesen Anforderungen gen\u00fcgt die Beschwerdebegr\u00fcndung nicht. Die Kl\u00e4gerin f\u00fchrt zwar aus, dass es aufgrund der in der m\u00fcndlichen Verhandlung erfolgten Zeugenaussage des K, wonach er (K) alles gemacht habe, was der Betrieb einer Gastst\u00e4tte mit sich bringe (z.B. Wareneinkauf, Kontakt mit dem Buchf\u00fchrungshelfer), nahegelegen h\u00e4tte, die Frage eines konkludent abgeschlossenen Gesellschaftsvertrages weiter zu pr\u00fcfen. Sie hat jedoch nicht vorgetragen, welche konkreten entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Aufkl\u00e4rung des Sachverhalts voraussichtlich ergeben h\u00e4tten. Eine Person, die Mitunternehmer ist, erf\u00fcllt zwar regelm\u00e4\u00dfig auch die Voraussetzungen f\u00fcr die Annahme eines Gesellschaftsverh\u00e4ltnisses (BFH-Urteil vom 13.\u00a0Juli 1993 VIII\u00a0R\u00a050\/92, BFHE 173, 28, BStBl II 1994, 282). Mitunternehmer i.S. des \u00a7\u00a015 EStG ist aber nur, wer Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko tr\u00e4gt. Auch wenn beide Merkmale im Einzelfall mehr oder weniger stark ausgepr\u00e4gt sein k\u00f6nnen, m\u00fcssen doch beide vorliegen. Ob dies zutrifft, ist unter Ber\u00fccksichtigung aller die rechtliche und wirtschaftliche Stellung einer Person insgesamt bestimmenden Umst\u00e4nde zu w\u00fcrdigen (BFH-Urteil vom 17.\u00a0Mai 2006 VIII\u00a0R\u00a021\/04, BFH\/NV 2006, 1839). Danach h\u00e4tte die Kl\u00e4gerin konkrete weitere Tatsachen benennen m\u00fcssen, aus deren Vorliegen auf das Vorhandensein der genannten Merkmale, insbesondere eines von K getragenen Mitunternehmerrisikos, h\u00e4tte geschlossen werden k\u00f6nnen. Dies ist nicht geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Daneben fehlt jeglicher Vortrag dazu, dass die nicht aufgekl\u00e4rten Tatsachen auf der Grundlage der materiell-rechtlichen Auffassung des FG f\u00fcr die Ablehnung der Mitunternehmerschaft entscheidungserheblich waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Kl\u00e4gerin behauptet, das FG habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh\u00f6r (Art.\u00a0103 Abs.\u00a01 des Grundgesetzes, \u00a7\u00a096 Abs.\u00a02 FGO) dadurch verletzt, dass es in der m\u00fcndlichen Verhandlung nach erfolgter Beweisaufnahme die Frage, ob ein Gesellschaftsvertrag konkludent abgeschlossen worden sei, nicht er\u00f6rtert habe, ist auch diese Verfahrensr\u00fcge nicht ordnungsgem\u00e4\u00df erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Wird die Geh\u00f6rsverletzung, wie im Streitfall, mit einer im Rahmen der m\u00fcndlichen Verhandlung unterlassenen Er\u00f6rterung (\u00a7\u00a093 Abs.\u00a01 FGO) begr\u00fcndet, geh\u00f6rt zur ordnungsgem\u00e4\u00dfen R\u00fcge der Vortrag, dass die Verletzung entscheidungserhebliche Umst\u00e4nde betraf, die ihrerseits er\u00f6rterungsbed\u00fcrftig waren (Lange in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, \u00a7\u00a096 FGO Rz\u00a0299). Zus\u00e4tzlich ist regelm\u00e4\u00dfig darzulegen, dass der Versto\u00df in der Vorinstanz ger\u00fcgt worden oder dass und weshalb dem Beteiligten eine derartige R\u00fcge vor dem FG nicht m\u00f6glich gewesen ist. Anderenfalls geht das R\u00fcgerecht nach \u00a7\u00a0155 FGO i.V.m. \u00a7\u00a0295 ZPO verloren (z.B. BFH-Beschluss vom 26.\u00a0Januar 1994 II\u00a0B\u00a029\/93, BFH\/NV 1994, 730).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Hieran fehlt es in der Beschwerdebegr\u00fcndung. Die Kl\u00e4gerin hat schon nicht dargelegt, dass das Vorliegen eines konkludent abgeschlossenen Gesellschaftsvertrages nach der Zeugeneinvernahme des K noch er\u00f6rterungsbed\u00fcrftig gewesen ist. Ebenso f\u00fchrt sie nicht aus, dass sie die aus ihrer Sicht in diesem Punkt fehlende Er\u00f6rterung in der Vorinstanz ger\u00fcgt hat oder dass und weshalb ihr eine derartige R\u00fcge vor dem FG nicht m\u00f6glich gewesen ist. Insbesondere ist nicht vorgetragen, dass die Kl\u00e4gerin von der W\u00fcrdigung des FG, wonach im Streitfall keine Mitunternehmerschaft vorgelegen habe, durch die Ausf\u00fchrungen im Urteil \u00fcberrascht worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Die Entscheidung ergeht geb\u00fchrenfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.3.2013, III S 9\/12 (PKH) Prozesskostenhilfe f\u00fcr eine Nichtzulassungsbeschwerde Tatbestand 1 I. Die Kl\u00e4gerin, Beschwerdef\u00fchrerin und Antragstellerin (Kl\u00e4gerin) unterhielt in den Streitjahren 2006 bis 2008 eine Gastst\u00e4tte. Umstritten ist, ob die Kl\u00e4gerin diese Gastst\u00e4tte &#8211;im Wege einer Personengesellschaft&#8211; zusammen mit ihrem damaligen Lebensgef\u00e4hrten, dem Zeugen K, betrieb. 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