{"id":29102,"date":"2013-05-15T11:48:30","date_gmt":"2013-05-15T09:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=29102"},"modified":"2013-05-15T11:48:30","modified_gmt":"2013-05-15T09:48:30","slug":"gewinnerzielungsabsicht-und-gewerblicher-grundstuckshandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/gewinnerzielungsabsicht-und-gewerblicher-grundstuckshandel\/","title":{"rendered":"Gewinnerzielungsabsicht und gewerblicher Grundst\u00fcckshandel"},"content":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.3.2013, X B 121\/11<\/p>\n<h2>Gewinnerzielungsabsicht und gewerblicher Grundst\u00fcckshandel &#8211; Abschnittsbesteuerung &#8211; Begr\u00fcndung einer Nichtzulassungsbeschwerde<\/h2>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4ger und Beschwerdef\u00fchrer (Kl\u00e4ger) sind Ehegatten und wurden in den Streitjahren 1991 bis 1994 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger hatte in den Jahren 1980 bis 1984 insgesamt 19\u00a0Eigentumswohnungen und ein Einfamilienhaus, die Kl\u00e4gerin in den Jahren 1982 bis 1984 drei Eigentumswohnungen erworben. Diese Immobilien wurden im Rahmen von Bauherrenmodellen errichtet und zu 100\u00a0% fremdfinanziert. S\u00e4mtliche Objekte sind in der Zeit von 1988 bis 1991 ver\u00e4u\u00dfert worden &#8211; und zwar bis auf zwei Objekte zu Erl\u00f6sen, die unter den Anschaffungskosten lagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In den Veranlagungszeitr\u00e4umen bis einschlie\u00dflich 1986 behandelten die Kl\u00e4ger die Eink\u00fcnfte aus den vermieteten Wohnungen als (negative) Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung. F\u00fcr die Veranlagungszeitr\u00e4ume nach 1986 erkl\u00e4rten sie im Rahmen von Feststellungserkl\u00e4rungen einer BGB-Gesellschaft hinsichtlich dieser Objekte Eink\u00fcnfte aus Gewerbebetrieb. Ab 1989 erkl\u00e4rten die Kl\u00e4ger im Rahmen der Feststellungserkl\u00e4rungen dieser BGB-Gesellschaft auch Einnahmen aus der Vermittlung von Leasingvertr\u00e4gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte den Kl\u00e4gern in der steuerlichen Behandlung der Immobilienobjekte bis einschlie\u00dflich 1989. F\u00fcr die Veranlagungsjahre nach 1989 erkannte das FA die erkl\u00e4rten gewerblichen Verluste im Zusammenhang mit den Objekten nicht mehr an. Es \u00e4nderte unter Ber\u00fccksichtigung des Verlustabzugs bei der Einkommensteuerfestsetzung 1991 den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31.\u00a0Dezember 1991 im Bescheid vom 4.\u00a0Januar 1999 entsprechend ab und stellte in einem weiteren Bescheid vom gleichen Tag fest, dass zum 31.\u00a0Dezember 1992 keine gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zur Einkommensteuer durchzuf\u00fchren sei. Die zun\u00e4chst ergangenen Feststellungen \u00fcber den verbleibenden Verlustabzug zur Einkommensteuer zum 31.\u00a0Dezember 1993 und zum 31.\u00a0Dezember 1994 wurden in den Bescheiden vom 11.\u00a0Februar 2000 bzw. 16.\u00a0August 2000 aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Einspruchs- und Klageverfahren hatten keinen Erfolg. In der m\u00fcndlichen Verhandlung vom 13.\u00a0Mai 2004 kamen die Beteiligten \u00fcberein, dass die f\u00fcr die BGB-Gesellschaft erkl\u00e4rten Eink\u00fcnfte aus Vermittlungst\u00e4tigkeit dem Kl\u00e4ger als gewerbliche Eink\u00fcnfte zuzurechnen seien und die BGB-Gesellschaft steuerlich nicht anzuerkennen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies im ersten Rechtszug mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2007, 348 ver\u00f6ffentlichten Urteil vom 26.\u00a0Oktober 2005\u00a0\u00a011\u00a0K\u00a03595\/05 die Klage ab. Durch ein weiteres &#8211;von den Kl\u00e4gern nicht angegriffenes&#8211; Urteil vom gleichen Tag im Verfahren 11\u00a0K\u00a05154\/04 best\u00e4tigte es f\u00fcr die Streitjahre die Aufhebung der Feststellungsbescheide f\u00fcr die BGB-Gesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auf die Revision der Kl\u00e4ger wurde das Urteil des FG vom Bundesfinanzhof (BFH) durch das in BFH\/NV 2009, 1790 ver\u00f6ffentlichte Urteil vom 27.\u00a0Mai 2009 X\u00a0R\u00a039\/06 aufgehoben und die Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur\u00fcckverwiesen, da die im finanzgerichtlichen Urteil getroffenen Feststellungen nicht ausreichend seien, die vom FG aus allgemeinen Erkenntnissen gezogenen Schlussfolgerungen, der Kl\u00e4ger habe ohne die erforderliche Gewinnerzielungsabsicht gehandelt, zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtszug wies das FG durch Urteil vom 28.\u00a0Juli 2011 die Klage erneut ab, da es von Anfang an erkennbar gewesen sei, dass der Kl\u00e4ger die erworbenen Eigentumswohnungen im Bauherrenmodell nicht nach einigen Jahren mit Gewinn h\u00e4tte ver\u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Dies ergebe sich neben dem bei allen Wohnungen an den Bautr\u00e4ger zu entrichtenden um die Gesch\u00e4ftsbesorgungsgeb\u00fchren erh\u00f6hten Kaufpreis aus der hundertprozentigen Fremdfinanzierung der Immobilien zum damaligen Zinsniveau und den mit den Banken vereinbarten Tilgungsraten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Mit der Nichtzulassungsbeschwerde r\u00fcgen die Kl\u00e4ger Verfahrensm\u00e4ngel und begehren die Zulassung der Revision wegen grunds\u00e4tzlicher Bedeutung der Sache, Rechtsfortbildung und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde der Kl\u00e4ger hat keinen Erfolg. Die von den Kl\u00e4gern benannten Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Zulassung der Revision gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegen teils der Sache nach nicht vor, teils sind sie nicht ordnungsgem\u00e4\u00df dargelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Macht ein Beschwerdef\u00fchrer die grunds\u00e4tzliche Bedeutung der Rechtssache i.S. des \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a01 FGO geltend, so hat er zun\u00e4chst eine bestimmte f\u00fcr die Entscheidung des Streitfalls erhebliche abstrakte Rechtsfrage herauszustellen. Daf\u00fcr ist erforderlich, dass er die entscheidungserhebliche Rechtsfrage hinreichend konkretisiert; nicht ausreichend ist eine Fragestellung, deren Beantwortung von den Umst\u00e4nden des Einzelfalls abh\u00e4ngt (Lange in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, \u00a7\u00a0116 FGO Rz\u00a0171). Des Weiteren muss die Beschwerdebegr\u00fcndung schl\u00fcssig und substantiiert unter Auseinandersetzung mit der zur aufgeworfenen Rechtsfrage in Rechtsprechung und Schrifttum vertretenen Auffassung darlegen, weshalb die f\u00fcr bedeutsam gehaltene Rechtsfrage im Allgemeininteresse kl\u00e4rungsbed\u00fcrftig und im Streitfall kl\u00e4rbar ist. Dazu muss ausgef\u00fchrt werden, in welchem Umfang, von welcher Seite und aus welchem Grunde die Beantwortung der Frage zweifelhaft und streitig ist (st\u00e4ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 22.\u00a0M\u00e4rz 2011 X\u00a0B\u00a0151\/10, BFH\/NV 2011, 1165; Gr\u00e4ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0116 Rz\u00a032, 35, m.w.N.). Insbesondere muss sich der Beschwerdef\u00fchrer auch mit der bereits vorhandenen Rechtsprechung auseinandersetzen und substantiiert darlegen, weshalb nach seiner Ansicht diese Rechtsprechung keine Kl\u00e4rung herbeigef\u00fchrt habe (vgl. nur Senatsbeschluss vom 17.\u00a0M\u00e4rz 2010 X\u00a0B\u00a010\/10, BFH\/NV 2012, 953, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ein solches Vorbringen ist auch im Ansatz nicht erkennbar, so dass die Beschwerde insoweit unzul\u00e4ssig ist. Die Kl\u00e4ger behaupten ohne weitergehende diesbez\u00fcgliche Ausf\u00fchrungen, dass Rechtsfragen von allgemeinen Interessen betroffen seien, weil es im vorliegenden Verfahren um die Auslegung der Rechtsbegriffe der Gewinnerzielungsabsicht und des gewerblichen Grundst\u00fcckshandels gehe. Zumindest eine Auseinandersetzung mit den diesbez\u00fcglichen Ausf\u00fchrungen des Senats im Urteil in BFH\/NV 2009, 1790 w\u00e4re geboten gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Da die Fortbildung des Rechts ein Unterfall des Zulassungsgrundes der grunds\u00e4tzlichen Bedeutung ist (vgl. statt vieler Senatsbeschluss vom 17.\u00a0August 2011 X\u00a0B\u00a0217\/10, BFH\/NV 2011, 2082) kommt die Zulassung der Revision aus denselben Gr\u00fcnden nicht in Frage (vgl. Gr\u00e4ber\/Ruban, a.a.O., \u00a7\u00a0116 Rz\u00a038).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Auch soweit die Kl\u00e4ger eine die einheitliche Rechtsprechung i.S. des \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative 2 FGO gef\u00e4hrdende Divergenz geltend machen, besteht kein Grund, die Revision zuzulassen. Zum einen gelingt es den Kl\u00e4gern nicht, eine solche Abweichung entsprechend den Darlegungsanforderungen aus \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz 3 FGO schl\u00fcssig zu r\u00fcgen. Zum anderen ist ein schwerwiegender Rechtsanwendungsfehler nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Eine Zulassung der Revision gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative 2 FGO setzt voraus, dass das FG bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der BFH, das Bundesverfassungsgericht, der Gemeinsame Senat der obersten Gerichtsh\u00f6fe des Bundes, ein anderes oberstes Bundesgericht oder ein anderes FG. Das FG muss seiner Entscheidung einen tragenden abstrakten Rechtssatz zugrunde gelegt haben, der mit den ebenfalls tragenden Rechtsausf\u00fchrungen in der Divergenzentscheidung des anderen Gerichts nicht \u00fcbereinstimmt. Zur schl\u00fcssigen Darlegung einer Divergenzr\u00fcge nach \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a03 Satz\u00a03 FGO geh\u00f6rt u.a. eine hinreichend genaue Bezeichnung der vermeintlichen Divergenzentscheidung sowie die Gegen\u00fcberstellung tragender, abstrakter Rechtss\u00e4tze aus dem angefochtenen Urteil des FG einerseits und aus den behaupteten Divergenzentscheidungen andererseits, um eine Abweichung deutlich erkennbar zu machen. Des Weiteren ist darzulegen, dass es sich im Streitfall um einen vergleichbaren Sachverhalt und um eine identische Rechtsfrage handelt (vgl. Senatsbeschluss vom 10.\u00a0Mai 2012 X\u00a0B\u00a057\/11, BFH\/NV 2012, 1307, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Diesen Darlegungsanforderungen gen\u00fcgen die Ausf\u00fchrungen der Kl\u00e4ger nicht. Auch ist das FG in der Sache nicht von der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des BFH, wie im Urteil in BFH\/NV 2009, 1790 n\u00e4her ausgef\u00fchrt, abgewichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Ein schwerwiegender Rechtsfehler, wie von den Kl\u00e4gern als Verfahrensmangel ger\u00fcgt, der gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 Alternative\u00a02 FGO zur Zulassung der Revision f\u00fchren k\u00f6nnte, ist ebenfalls nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Die Voraussetzungen dieses Zulassungsgrundes liegen jedenfalls vor, wenn die Entscheidung des FG objektiv willk\u00fcrlich erscheint oder auf sachfremden Erw\u00e4gungen beruht, unter keinem denkbaren Gesichtspunkt rechtlich vertretbar &#8211;d.h. greifbar gesetzeswidrig&#8211; ist und das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine h\u00f6chstrichterliche Korrektur wieder hergestellt werden kann. Greifbare Gesetzeswidrigkeit ist anzunehmen, wenn das Urteil jeglicher gesetzlicher Grundlage entbehrt und auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht (Senatsentscheidung vom 22.\u00a0August 2012 X\u00a0B\u00a0155\/11, BFH\/NV 2012, 2015). Diese besonderen Umst\u00e4nde sind in der Beschwerdeschrift aufzuf\u00fchren (u.a. Senatsbeschluss vom 5.\u00a0Mai 2011 X\u00a0B\u00a0155\/10, BFH\/NV 2011, 1294, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Eine greifbare Gesetzeswidrigkeit der Entscheidung liegt nicht darin, dass das FG im vorliegenden Urteil anhand der von ihm getroffenen Feststellungen die auch bei einem gewerblichen Grundst\u00fcckshandel notwendige Gewinnerzielungsabsicht (vgl. \u00a7\u00a015 Abs.\u00a02 des Einkommensteuergesetzes) im konkreten Einzelfall verneint und dabei die Begr\u00fcndung anders als in seinem aufgehobenen Urteil vom 26.\u00a0Oktober 2005\u00a0\u00a011\u00a0K\u00a03595\/05 (EFG 2007, 348) nicht allein auf die allgemeinen Beobachtungen und Erkenntnisse in Bezug auf im Bauherrenmodell errichteter und vertriebener Objekte gest\u00fctzt hat. Ausgehend von den getroffenen Feststellungen konnte das FG zu dem Ergebnis kommen, dass die Gewinnerzielungsabsicht des Kl\u00e4gers zu verneinen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Ein schwerwiegender Rechtsfehler ist auch nicht aufgrund eines Versto\u00dfes gegen den im Rechtsstaatsprinzip verankerten Vertrauensschutzgrundsatz zu sehen. Das FA ist an eine bei einer fr\u00fcheren Veranlagung zugrunde gelegten Rechtsauffassung auch dann nicht gebunden, wenn der Steuerpflichtige im Vertrauen darauf disponiert hat (BFH-Urteil vom 30.\u00a0M\u00e4rz 2011 XI\u00a0R\u00a030\/09, BFHE 233, 18, BStBl II 2011, 613, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Ausgehend von seiner rechtlichen Beurteilung hat das FG die mit der Klage angegriffenen Verlustfeststellungen f\u00fcr die Streitjahre zutreffend behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ee) Die Aufteilung der urspr\u00fcnglich von den Kl\u00e4gern im Rahmen einer von ihnen gebildeten BGB-Gesellschaft ausge\u00fcbten T\u00e4tigkeiten im Immobilienbereich und als Vermittler von Leasingvertr\u00e4gen ist Folge der in der m\u00fcndlichen Verhandlung vom 13.\u00a0Mai 2004 geschlossenen tats\u00e4chlichen Verst\u00e4ndigung, an die auch die Kl\u00e4ger nach den Grunds\u00e4tzen von Treu und Glauben gebunden sind, sowie des rechtskr\u00e4ftigen Urteils des FG vom 26.\u00a0Oktober 2005\u00a0\u00a011\u00a0K\u00a05154\/04. Die bisher im Rahmen der Feststellungserkl\u00e4rungen f\u00fcr die BGB-Gesellschaft erkl\u00e4rten Einnahmen sind deshalb getrennt wie vereinbart zuzurechnen, wobei in Bezug auf die T\u00e4tigkeiten aus dem Immobilienhandel des Kl\u00e4gers die notwendige Gewinnerzielungsabsicht fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Verfahrensm\u00e4ngel (\u00a7\u00a0115 Abs.\u00a02 Nr.\u00a03 FGO) liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl\u00e4ger der Ansicht sind, dass die als K3, K4 und K5 schrifts\u00e4tzlich eingereichten Urkunden von drei mit der Verwertung der Immobilien beauftragten Unternehmen im Rahmen eines Urkundsbeweises zu w\u00fcrdigen gewesen seien, machen sie sinngem\u00e4\u00df einen Versto\u00df gegen den klaren Inhalt der Akten geltend, der nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des BFH als solcher kein Verfahrensmangel ist (vgl. Senatsbeschluss vom 24.\u00a0Juli 2007 X\u00a0B\u00a06\/07, BFH\/NV 2007, 1921, m.w.N.). Die R\u00fcge des Versto\u00dfes gegen den Inhalt der Akten kann allerdings so zu verstehen sein, dass hiermit die Nichtbeachtung des \u00a7\u00a096 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 FGO geltend gemacht wird, wonach das Gericht nach seiner freien aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen \u00dcberzeugung entscheidet. Diese Vorschrift verpflichtet das FG, den Inhalt der ihm vorliegenden Akten vollst\u00e4ndig und einwandfrei zu ber\u00fccksichtigen (BFH-Beschluss vom 14.\u00a0November 2001 II\u00a0B\u00a029\/00, BFH\/NV 2002, 512). Die R\u00fcge eines derartigen Verfahrensversto\u00dfes setzt die Darlegung voraus, dass das FG seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde gelegt habe, der dem schriftlichen oder protokollierten Vorbringen des Beteiligten nicht entspreche oder eine nach den Akten klar feststehende Tatsache unber\u00fccksichtigt lasse (BFH-Beschluss vom 9.\u00a0Juli 2012 III\u00a0B\u00a066\/11, BFH\/NV 2012, 1631).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen sind in der Beschwerdebegr\u00fcndung nicht dargelegt und auch nicht erkennbar. Letztlich wenden sich die Kl\u00e4ger mit ihrem Vorbringen allein gegen die aus ihrer Sicht fehlerhaften Schlussfolgerungen des FG zum Vorliegen der Gewinnerzielungsabsicht. Auf die fehlerhafte finanzgerichtliche Sachverhalts- und Beweisw\u00fcrdigung kann ein Verfahrensmangel jedoch nicht gest\u00fctzt werden, da die Grunds\u00e4tze der Sachverhalts- und Beweisw\u00fcrdigung revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen und deshalb der Pr\u00fcfung des BFH im Revisionsverfahren entzogen sind (st\u00e4ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 5.\u00a0Mai 2004 VIII\u00a0B\u00a0107\/03, BFH\/NV 2004, 1533).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Das Vorbringen der Kl\u00e4ger, das FG h\u00e4tte die drei Unternehmer als Zeugen vernehmen und einen Sachverst\u00e4ndigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragen m\u00fcssen, kann im Streitfall ebenfalls nicht zur Revisionszulassung f\u00fchren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dieser Tatsachenvortrag ist dem Senat erstmals in einem am 20.\u00a0Januar 2012 eingegangen Schriftsatz unterbreitet worden. Die Frist zur Begr\u00fcndung der Beschwerde gegen das am 5.\u00a0August 2011 zugestellte Urteil des FG war aber bereits am 7.\u00a0November 2011 abgelaufen. Nach Ablauf der Begr\u00fcndungsfrist k\u00f6nnen neue Zulassungsgr\u00fcnde nicht mehr nachgeschoben werden (Senatsbeschluss vom 7.\u00a0Dezember 2010 X\u00a0B\u00a0212\/09, BFH\/NV 2011, 564, unter 2., m.w.N.). Weitere Schrifts\u00e4tze sind nur noch als Erg\u00e4nzung und Erl\u00e4uterung zu den innerhalb der Frist ordnungsgem\u00e4\u00df dargelegten Zulassungsgr\u00fcnden zu ber\u00fccksichtigen (BFH-Beschluss vom 6.\u00a0Juni 2003 III\u00a0B\u00a098\/02, BFH\/NV 2003, 1214, unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine solche blo\u00dfe Erg\u00e4nzung oder Erl\u00e4uterung der urspr\u00fcnglichen Beschwerdebegr\u00fcndung liegt nicht vor. Denn zun\u00e4chst haben die Kl\u00e4ger lediglich die fehlerhafte Beachtung der vorgelegten Urkunden als Teil der Akten ger\u00fcgt. Das sp\u00e4tere Vorbringen, die Aussteller der Urkunden als Zeugen zu vernehmen und auch ein Sachverst\u00e4ndigengutachten anzufordern, bedeutet demgegen\u00fcber keine Erg\u00e4nzung, sondern geht dar\u00fcber hinaus. Die Kl\u00e4ger r\u00fcgen hiermit nicht mehr nur die Nichtbeachtung des \u00a7\u00a096 Abs.\u00a01 Satz 1 Halbsatz 1 FGO sondern auch die Verletzung der Sachaufkl\u00e4rungspflicht aus \u00a7\u00a076 Abs.\u00a01 Satz 1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Kein Versto\u00df gegen den Inhalt der Akten i.S. der Nichtbeachtung des \u00a7\u00a096 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Halbsatz\u00a01 FGO liegt vor, soweit das FG auf die Gesch\u00e4ftsbesorgungsgeb\u00fchren f\u00fcr das Objekt in Planegg eingeht. Dies diente dem FG lediglich daf\u00fcr, einen Anhalt zur Ermittlung einer Sch\u00e4tzungsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsbesorgungsgeb\u00fchren bei Bauherrenmodellen zu erhalten, da der Kl\u00e4ger Angaben hierzu nicht mehr machen konnte. Unstreitig fielen solche Geb\u00fchren bei den in den Jahren 1980 bis 1984 vom Kl\u00e4ger erworbenen 19 Eigentumswohnungen und einem Einfamilienhaus an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr\u00fcndung sieht der Senat gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0116 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 Halbsatz\u00a02 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.3.2013, X B 121\/11 Gewinnerzielungsabsicht und gewerblicher Grundst\u00fcckshandel &#8211; Abschnittsbesteuerung &#8211; Begr\u00fcndung einer Nichtzulassungsbeschwerde Tatbestand 1 I. Die Kl\u00e4ger und Beschwerdef\u00fchrer (Kl\u00e4ger) sind Ehegatten und wurden in den Streitjahren 1991 bis 1994 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. 2 Der Kl\u00e4ger hatte in den Jahren 1980 bis 1984 insgesamt 19\u00a0Eigentumswohnungen und ein Einfamilienhaus, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/gewinnerzielungsabsicht-und-gewerblicher-grundstuckshandel\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Gewinnerzielungsabsicht und gewerblicher Grundst\u00fcckshandel<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[63],"tags":[2590,2074],"class_list":["post-29102","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelle-informationen-zum-steuerrecht-online","tag-gewinnerzielungsabsicht","tag-grundstuckshandel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29102\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}