{"id":29104,"date":"2013-05-15T11:49:33","date_gmt":"2013-05-15T09:49:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=29104"},"modified":"2013-05-15T11:49:33","modified_gmt":"2013-05-15T09:49:33","slug":"kindergeldanspruch-von-auslandischen-mitgliedern-des-personals-einer-botschaft-mit-einem-protokollausweis-fur-ortskrafte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kindergeldanspruch-von-auslandischen-mitgliedern-des-personals-einer-botschaft-mit-einem-protokollausweis-fur-ortskrafte\/","title":{"rendered":"Kindergeldanspruch von ausl\u00e4ndischen Mitgliedern des Personals einer Botschaft mit einem &#8222;Protokollausweis f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2013, XI R 9\/12<\/p>\n<p>Kindergeldanspruch von ausl\u00e4ndischen Mitgliedern des Personals einer Botschaft mit einem &#8222;Protokollausweis f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220;<\/p>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten um die Gew\u00e4hrung von Kindergeld f\u00fcr die Zeit vom 1.\u00a0November 2003 bis 31.\u00a0Oktober 2008 f\u00fcr die in den Jahren 1994, 1999 und 2001 geborenen Kinder.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4ger), ein \u2026 Staatsangeh\u00f6riger, war als \u00f6rtlich eingestellter Mitarbeiter der Botschaft der Republik L\u2026 seit dem 20.\u00a0Juli 1999 Inhaber eines vom Ausw\u00e4rtigen Amt (AA) der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) erteilten &#8222;Protokollausweises f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220; mit der Kennzeichnung &#8222;OK&#8220; (fr\u00fcher sog. &#8222;gelber Ausweis&#8220;) und ist seitdem bei der AOK N\u2026 versichert. Er reiste f\u00fcr diese Erwerbst\u00e4tigkeit nach Deutschland ein und nahm sie nach dem 1.\u00a0April 1999 auf. Die Ehefrau des Kl\u00e4gers hielt sich seit dem 1.\u00a0Oktober 1999 mit einem Protokollausweis in Deutschland auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Protokollausweis beschreibt den Status des Kl\u00e4gers wie folgt: &#8222;Der Inhaber\/die Inhaberin dieses Protokollausweises genie\u00dft in der Bundesrepublik Deutschland keine Vorrechte und Immunit\u00e4ten und unterliegt uneingeschr\u00e4nkt der deutschen Gerichtsbarkeit. Der Inhaber\/die Inhaberin dieses Ausweises darf in Verbindung mit dem &#8230; nationalen Reisedokument nach Deutschland einreisen und sich hier aufhalten sowie in die Staaten einreisen, die das Schengener Durchf\u00fchrungsabkommen anwenden, und sich dort bis zu 3 Monaten aufhalten.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger, seine Ehefrau und seine drei in Deutschland lebenden Kinder verf\u00fcgen seit April 2011 \u00fcber Aufenthaltserlaubnisse gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) mit gestatteter Erwerbst\u00e4tigkeit bis 18.\u00a0April 2014.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Den erstmals im September 2003 gestellten Antrag auf Kindergeld f\u00fcr seine drei Kinder lehnte die Beklagte und Revisionskl\u00e4gerin (Familienkasse) durch bestandskr\u00e4ftig gewordenen Bescheid vom 16.\u00a0Oktober 2003 ab. Dem erneuten Antrag des Kl\u00e4gers im Januar 2005 entsprach die Familienkasse mit Bescheid vom 25.\u00a0Februar 2005 ebenfalls nicht. Der Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f\u00fchrte aus, die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) in seinem Urteil vom 25.\u00a0Juli 2007 III\u00a0R\u00a055\/02 (BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758), die einen Sachverhalt betraf, in dem der Kl\u00e4ger seine T\u00e4tigkeit bereits vor dem 1.\u00a0April 1999 aufgenommen hatte, sei auf den Streitfall zu \u00fcbertragen, in dem die T\u00e4tigkeit bei der Botschaft erst nach dem 1.\u00a0April 1999 aufgenommen worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse st\u00fctzt ihre vom FG zugelassene Revision auf die Verletzung materiellen Rechts. Sie r\u00fcgt eine unzutreffende Auslegung des \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Gegensatz zu vor dem 1.\u00a0April 1999 eingereisten Personen, die nicht unter die zum 1.\u00a0April 1999 neu gefassten Richtlinien fielen, sei beim Kl\u00e4ger von einem nur vor\u00fcbergehenden Aufenthalt auszugehen. Nach den ge\u00e4nderten Richtlinien des AA sei nach Beendigung der T\u00e4tigkeit bei der Botschaft nunmehr die unverz\u00fcgliche Ausreise der Familie vorgesehen. Es k\u00f6nne daher nicht mehr unterstellt werden, dass der Kl\u00e4ger voraussichtlich auf Dauer in Deutschland einer erlaubten Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehe. Allein die f\u00fcr die Dauer der T\u00e4tigkeit bestehende Sozialversicherungspflicht sei entgegen der Auffassung des FG nicht geeignet, das Vorliegen eines voraussichtlichen Daueraufenthalts zu begr\u00fcnden. Es liege keine planwidrige Regelungsl\u00fccke vor, die im Wege einer Analogie zu schlie\u00dfen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragt,die Revision als unbegr\u00fcndet zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die in den BFH-Urteilen vom 25.\u00a0Juli 2007 (in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758), III\u00a0R\u00a081\/03 (BFH\/NV 2008, 196) und III\u00a0R\u00a056\/00 (nicht ver\u00f6ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;, juris) getroffenen Erw\u00e4gungen w\u00fcrden auch im Streitfall gelten. Er f\u00fchrt erg\u00e4nzend weiter aus, das AA habe zum 1.\u00a0Februar 2010 seine Richtlinien f\u00fcr die Einreise und den Aufenthalt von nicht entsandten Mitgliedern des Verwaltungs- und technischen Personals wiederum ge\u00e4ndert. Seither sei f\u00fcr den betroffenen Personenkreis der sog. &#8222;unechten&#8220; Ortskr\u00e4fte diplomatischer Missionen nur noch eine maximal f\u00fcnfj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit im Bundesgebiet zul\u00e4ssig und ein Familiennachzug ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Zuge dieser \u00c4nderung der Richtlinien des AA sei f\u00fcr sog. &#8222;unechte&#8220; Ortskr\u00e4fte eine Altfallregelung erlassen worden, aufgrund deren er, der Kl\u00e4ger, und seine Familienangeh\u00f6rigen inzwischen Aufenthaltserlaubnisse nach \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 AufenthG, erhalten h\u00e4tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Den ge\u00e4nderten Richtlinien des AA und der in diesem Zusammenhang ergangenen Altfallregelung liege die Wertung zugrunde, dass sich auch &#8222;unechte&#8220; Ortskr\u00e4fte, die ihre T\u00e4tigkeit bei der ausl\u00e4ndischen Botschaft ab dem 1.\u00a0April 1999 aufgenommen haben, typischerweise dauerhaft in Deutschland aufhielten und einer erlaubten Erwerbst\u00e4tigkeit nachgingen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Familienkasse ist unbegr\u00fcndet und war daher zur\u00fcckzuweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Kl\u00e4ger Anspruch auf Kindergeld f\u00fcr die drei minderj\u00e4hrigen Kinder im Streitzeitraum hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Nach dem durch das Gesetz zur Anspruchsberechtigung von Ausl\u00e4ndern wegen Kindergeld, Erziehungsgeld und Unterhaltsvorschuss vom 13.\u00a0Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2915) neu gefassten \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 EStG, der mit Wirkung vom 1.\u00a0Januar 2006 in Kraft getreten und auf alle noch nicht bestandskr\u00e4ftigen Kindergeldfestsetzungen anzuwenden ist (\u00a7\u00a052 Abs.\u00a061a Satz\u00a02 EStG), erh\u00e4lt ein nicht freiz\u00fcgigkeitsberechtigter Ausl\u00e4nder&#8220;Kindergeld nur, wenn er<\/p>\n<p>1. eine Niederlassungserlaubnis besitzt,<\/p>\n<p>2. eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, die zur Aus\u00fcbung einer Erwerbst\u00e4tigkeit berechtigt oder berechtigt hat, es sei denn, die Aufenthaltserlaubnis wurde<\/p>\n<p>a) nach \u00a7\u00a016 oder \u00a7\u00a017 des Aufenthaltsgesetzes erteilt,<\/p>\n<p>b) nach \u00a7\u00a018 Abs.\u00a02 des Aufenthaltsgesetzes erteilt und die Zustimmung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit darf nach der Besch\u00e4ftigungsverordnung nur f\u00fcr einen bestimmten H\u00f6chstzeitraum erteilt werden,<\/p>\n<p>c) nach \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 des Aufenthaltsgesetzes wegen eines Krieges in seinem Heimatland oder nach den \u00a7\u00a7\u00a023a, 24, 25 Abs.\u00a03 bis 5 des Aufenthaltsgesetzes erteilt<\/p>\n<p>oder<\/p>\n<p>3. eine in Nummer 2 Buchstabe c genannte Aufenthaltserlaubnis besitzt und<\/p>\n<p>a) sich seit mindestens drei Jahren rechtm\u00e4\u00dfig, gestattet oder geduldet im Bundesgebiet aufh\u00e4lt und<\/p>\n<p>b) im Bundesgebiet berechtigt erwerbst\u00e4tig ist, laufende Geldleistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch bezieht oder Elternzeit in Anspruch nimmt.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Bei wortgetreuer Auslegung des \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 EStG st\u00fcnde dem Kl\u00e4ger als nicht freiz\u00fcgigkeitsberechtigten Ausl\u00e4nder kein Kindergeld zu, da er in dem ma\u00dfgebenden Streitzeitraum keine von der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde erteilte Niederlassungs- bzw. Aufenthaltserlaubnis i.S. des \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 EStG, sondern nur einen vom AA ausgestellten &#8222;Protokollausweis f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220; besa\u00df (vgl. BFH-Urteile in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.2.; in BFH\/NV 2008, 196, unter II.2.; III\u00a0R\u00a056\/00, n.v., unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der BFH hat indes mit Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758 entschieden, dass ein &#8222;gelber Ausweis&#8220; bei ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen, die vor dem 1.\u00a0April 1999 eine T\u00e4tigkeit als Mitglied des Personals einer Botschaft aufgenommen haben und als st\u00e4ndig im Bundesgebiet ans\u00e4ssig behandelt wurden, im Wege der Analogie einer zur Erwerbst\u00e4tigkeit berechtigenden Aufenthaltserlaubnis i.S. des \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 Nr.\u00a02 EStG gleichzustellen sei. Denn \u00a7\u00a062 EStG enthalte eine unbewusste planwidrige Gesetzesl\u00fccke, soweit st\u00e4ndig ans\u00e4ssige ausl\u00e4ndische Mitglieder des nicht amtlich entsandten Verwaltungs- und technischen Personals sowie des dienstlichen Hauspersonals von Botschaften wegen der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels beim Kindergeld nicht ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der gesetzlichen Regelung liege offensichtlich die Vorstellung zugrunde, ein rechtm\u00e4\u00dfiger Daueraufenthalt erfordere stets einen von der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde ausgestellten Aufenthaltstitel. Dabei sei aber nicht bedacht worden, dass u.a. die Mitglieder des Personals einer Botschaft als st\u00e4ndig ans\u00e4ssig angesehen wurden und deshalb sozialversicherungs- und einkommensteuerpflichtig waren (BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.3.b). Aus der Erteilung des &#8222;gelben Ausweises&#8220; ergebe sich, dass sich der Ausweisinhaber rechtm\u00e4\u00dfig im Bundesgebiet aufh\u00e4lt und hier eine erlaubte T\u00e4tigkeit aus\u00fcbt. Er sei zwar formell kein Titel im Sinne des Ausl\u00e4ndergesetzes (AuslG) 1990 oder des AufenthG, die durch ihn dokumentierte Freistellung von einem Aufenthaltstitel (vgl. bis 2004 \u00a7\u00a03 Abs.\u00a01 Nr.\u00a03 der Verordnung zur Durchf\u00fchrung des AuslG 1990, und seit 2005 \u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 Nr.\u00a02 der Aufenthaltsverordnung) wirke aber wie eine ausl\u00e4nderrechtliche Statusentscheidung, die f\u00fcr den Anspruch auf Kindergeld Tatbestandswirkung entfalte (BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.3.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Es widerspr\u00e4che dem Zweck der Kindergeldregelung und w\u00e4re auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten bedenklich, wenn ausl\u00e4ndische Staatsangeh\u00f6rige, die sich rechtm\u00e4\u00dfig in Deutschland aufhalten, voraussichtlich auf Dauer in Deutschland einer erlaubten Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen, in das Sozialversicherungssystem eingegliedert und einkommensteuer-pflichtig sind, vom Kindergeld ausgeschlossen w\u00fcrden, weil sie f\u00fcr ihren rechtm\u00e4\u00dfigen Aufenthalt kraft gesetzlicher Regelung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit sind und deshalb keinen Aufenthaltstitel erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Der erkennende Senat schlie\u00dft sich den dargestellten Erw\u00e4gungen in dem BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758 an, auf dessen Begr\u00fcndung im Einzelnen verwiesen wird. Ihre Anwendung auf den Streitfall f\u00fchrt dazu, dass dem Kl\u00e4ger, der erst nach dem 31.\u00a0M\u00e4rz 1999 seine T\u00e4tigkeit im Inland aufgenommen hat, der streitige Kindergeldanspruch (ebenfalls) zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach den am 1.\u00a0April 1999 in Kraft getretenen, ge\u00e4nderten Richtlinien des AA f\u00fcr die Einreise und den Aufenthalt von nicht entsandten Mitgliedern des Verwaltungs- und technischen Personals, des dienstlichen Hauspersonals und der privaten Hausangestellten (n.v.) durften im Ausland rekrutierte Personen nicht (mehr) zu einer anderen Botschaft wechseln und auch keiner sonstigen Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen. Die Botschaft war daf\u00fcr verantwortlich, dass die im Ausland rekrutierten Personen nach Beendigung ihrer T\u00e4tigkeit bei der Botschaft mit ihrer Familie Deutschland unverz\u00fcglich verlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Diese Regelungen unterscheiden sich von den vorangegangen insbesondere dadurch, dass die Botschaft nunmehr daf\u00fcr verantwortlich ist, dass der Besch\u00e4ftigte mit seiner Familie Deutschland unverz\u00fcglich nach Ende seines Arbeitsverh\u00e4ltnisses wieder verl\u00e4sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Allerdings galt bereits nach der fr\u00fcheren, dem BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758 zugrunde liegenden Regelung, dass die &#8222;gelben Ausweise&#8220; jeweils auf ein Jahr befristet waren und nicht verl\u00e4ngert oder neu ausgestellt wurden, wenn die Bediensteten ihre Stellung bei der Botschaft verloren hatten. Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes endete somit schon seinerzeit die Befreiung vom Erfordernis einer Aufenthaltsgenehmigung. Die &#8222;ausl\u00e4nderrechtliche Statusentscheidung&#8220; der Erteilung eines &#8222;gelben Ausweises&#8220; galt somit bereits damals nur solange der Besch\u00e4ftigte bei der betreffenden Botschaft besch\u00e4ftigt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Daraus folgt, dass der Kl\u00e4ger solange er bei der Botschaft besch\u00e4ftigt war und \u00fcber einen Protokollausweis verf\u00fcgte, sich sein &#8222;ausl\u00e4nderrechtlicher Status&#8220; nicht von demjenigen eines vor dem 1.\u00a0April 1999 Eingereisten unterschied. Die durch den jeweiligen Ausweis dokumentierte Freistellung von einem Aufenthaltstitel wirkt gleicherma\u00dfen wie eine ausl\u00e4nderrechtliche Statusentscheidung (vgl. BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.3.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) \u00a7\u00a062 Abs.\u00a02 EStG hat zum Ziel, Kindergeld nur solchen ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen zukommen zu lassen, die sich rechtm\u00e4\u00dfig und voraussichtlich auf Dauer in Deutschland aufhalten. Bei Personen, die nur im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind, muss &#8211;so der III.\u00a0Senat in dem BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.3.b unter Hinweis auf die Gesetzesbegr\u00fcndung (BTDrucks 16\/1368, 8)&#8211; nach Auffassung des Gesetzgebers ein weiteres Indiz hinzukommen, welches einen voraussichtlich dauerhaften Aufenthalt plausibel erscheinen lasse. Ein solches Indiz sei die Aus\u00fcbung einer Erwerbst\u00e4tigkeit bzw. die Erlaubnis zu einer Erwerbst\u00e4tigkeit. Von einem nur vor\u00fcbergehenden Aufenthalt sei bei ausl\u00e4ndischen Staatsangeh\u00f6rigen auszugehen, deren Aufenthalt in Deutschland erkennbar begrenzt sei, wie z.B. bei denjenigen, die sich nur zu Ausbildungszwecken im Bundesgebiet aufhielten oder bei denen die Verl\u00e4ngerung einer Aufenthaltserlaubnis zur Aus\u00fcbung einer Besch\u00e4ftigung nach Ablauf eines H\u00f6chstzeitraumes rechtlich ausgeschlossen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist ein solches weiteres Indiz, das einen voraussichtlichen dauerhaften Aufenthalt plausibel erscheinen l\u00e4sst, gegeben. Der Kl\u00e4ger hat seit Juli 1999 eine Erwerbst\u00e4tigkeit bei der Botschaft ausge\u00fcbt. Es war ungewiss, wann die T\u00e4tigkeit endete. Die dem Kl\u00e4ger sowie seiner Ehefrau und seinen drei Kindern im Streitfall erteilten Aufenthaltserlaubnisse zeigen zudem, dass f\u00fcr Ortskr\u00e4fte und ihre Familienangeh\u00f6rigen, die sich &#8211;wie der Kl\u00e4ger und seine Familie&#8211; langj\u00e4hrig rechtm\u00e4\u00dfig in Deutschland aufgehalten haben, die M\u00f6glichkeit der Erteilung einer befristeten Aufenthaltserlaubnis, die zur Aus\u00fcbung einer Erwerbst\u00e4tigkeit berechtigt, besteht (vgl. Urteil des Bundessozialgerichts vom 23.\u00a0September 2004 B\u00a010\u00a0EG\u00a02\/04\u00a0R, BSGE 93, 189, BFH\/NV Beilage 2005, 157, zum Anspruch auf Erziehungsgeld).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Der Kl\u00e4ger ist ferner &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat&#8211; im Inland als st\u00e4ndig ans\u00e4ssig behandelt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Denn er ist seit Juli 1999 &#8211;und damit auch w\u00e4hrend des Streitzeitraums&#8211; in das deutsche Sozialversicherungssystem eingegliedert. Wird ein Botschaftsbediensteter hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht als st\u00e4ndig ans\u00e4ssig behandelt, ist auch keine &#8211;dem Bezug von Kindergeld ggf. entgegenstehende&#8211; Befreiung von der Einkommensteuer gegeben (vgl. BFH-Urteil in BFHE 218, 356, BStBl II 2008, 758, unter II.1.d; zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Mitgliedern ausl\u00e4ndischer Botschaften vgl. z.B. Erlass des Finanzministeriums Baden-W\u00fcrttemberg vom 2.\u00a0Januar 1997 S\u00a01310\/1, juris; Verf\u00fcgung der Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; Berlin vom 20.\u00a0Juli 2000 St\u00a0127-S\u00a01310-2\/94, juris; Rundverf\u00fcgung der OFD Frankfurt vom 17.\u00a0Oktober 2012 S\u00a01310\u00a0A-5-St\u00a056, juris; a.A. Abschn. 62.6 Abs.\u00a04 der Dienstanweisung zur Durchf\u00fchrung des Familienleistungsausgleichs nach dem X.\u00a0Abschnitt des Einkommensteuergesetzes, Stand 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) Nach den neu gefassten, am 1.\u00a0Februar 2010 in Kraft getretenen Richtlinien des AA zur Besch\u00e4ftigung von im Ausland angeworbenen Ortskr\u00e4ften an diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen in Deutschland wird die Besch\u00e4ftigungsdauer neu eingestellter Ortskr\u00e4fte auf eine Dauer von maximal f\u00fcnf Jahren begrenzt und ein Familiennachzug ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ob aufgrund dieser Richtlinien f\u00fcr Botschaftsbedienstete, die nach dem 31.\u00a0Januar 2010 ihre T\u00e4tigkeit an einer diplomatischen oder berufskonsularischen Vertretung in Deutschland aufgenommen haben, eine andere Beurteilung geboten ist, ist im Streitfall nicht zu entscheiden, weil der Kl\u00e4ger seine T\u00e4tigkeit bereits im Juli 1999 aufgenommen hat und sein Aufenthalt nach der damaligen Verwaltungspraxis nicht als nur vor\u00fcbergehend angesehen werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Der Senat entscheidet mit Einverst\u00e4ndnis der Beteiligten durch Urteil ohne m\u00fcndliche Verhandlung (\u00a7\u00a090 Abs.\u00a02, \u00a7\u00a0121 Satz\u00a01 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2013, XI R 9\/12 Kindergeldanspruch von ausl\u00e4ndischen Mitgliedern des Personals einer Botschaft mit einem &#8222;Protokollausweis f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220; Tatbestand 1 I. Die Beteiligten streiten um die Gew\u00e4hrung von Kindergeld f\u00fcr die Zeit vom 1.\u00a0November 2003 bis 31.\u00a0Oktober 2008 f\u00fcr die in den Jahren 1994, 1999 und 2001 geborenen Kinder. 2 Der Kl\u00e4ger und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kindergeldanspruch-von-auslandischen-mitgliedern-des-personals-einer-botschaft-mit-einem-protokollausweis-fur-ortskrafte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kindergeldanspruch von ausl\u00e4ndischen Mitgliedern des Personals einer Botschaft mit einem &#8222;Protokollausweis f\u00fcr Ortskr\u00e4fte&#8220;<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[2980,69,2981],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29104"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29104\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}