{"id":31273,"date":"2013-06-07T16:19:33","date_gmt":"2013-06-07T14:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=31273"},"modified":"2021-11-30T17:05:11","modified_gmt":"2021-11-30T15:05:11","slug":"idw-eps-951-n-f-auswirkungen-auf-den-berufsstand-der-steuerberater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/idw-eps-951-n-f-auswirkungen-auf-den-berufsstand-der-steuerberater\/","title":{"rendered":"IDW EPS 951 n. F. &#8211; Auswirkungen auf den Berufsstand der Steuerberater"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">H\u00e4ufig lagern Unternehmen verschiedene betriebliche Funktionen auf andere (Dienstleistungs-)Unternehmen aus. Dennoch tragen sie weiterhin die Verantwortung f\u00fcr das insoweit bestehende interne Kontrollsystem. Im Rahmen der Beurteilung des IKS beim auslagernden Unternehmen spielt demnach ggf. auch das IKS des Dienstleistungsunternehmens eine Rolle. Das Institut der Wirtschaftspr\u00fcfer e.V. (IDW) hat j\u00fcngst den IDW Standard zur Pr\u00fcfung des internen Kontrollsystems bei Dienstleistungsunternehmen (IDW EPS 951 n. F.) neu gefasst. Hieraus ergeben sich auch f\u00fcr den Berufsstand der Steuerberater verschiedene Fragestellungen:<\/span><\/h1>\n<p>Ist bereits die blo\u00dfe Erstellung des Jahresabschlusses als ausgelagerte Dienstleistung im Sinne des IDW EPS 951 n. F. zu verstehen? Und muss ein Steuerberater selbst bei Erstellung eines Jahresabschlusses ohne Plausibilit\u00e4tsbeurteilung k\u00fcnftig eine IKS-Beschreibung vornehmen?<\/p>\n<p>Im Rahmen seiner\u00a0Stellungnahme B 01\/13\u00a0zum Entwurf einer Neufassung des IDW Standard: Die Pr\u00fcfung des internen Kontrollsystems bei Dienstleistungsunternehmen lehnt der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) diese Auslegung ab und weist auf die &#8211; analog dem Berufsstand der Wirtschaftspr\u00fcfer &#8211; bereits bestehenden strengen berufsrechtlichen Regelungen hin. Auch der in diesem Zusammenhang entstehende b\u00fcrokratische Mehraufwand spricht nach Auffassung des DStV gegen eine entsprechende Beurteilung. Zudem greift der DStV in seiner Stellungnahme gegen\u00fcber dem IDW &#8211; neben der Bestimmung des\u00a0<strong>Begriffs der ausgelagerten Dienstleistungen<\/strong>\u00a0&#8211; u. a. folgende weitere Punkte auf, die es zu pr\u00fcfen gilt:<\/p>\n<p><strong>Wirksamkeitsdauer der Bescheinigung zur Berichterstattung vom Typ 1<\/strong><br \/>\nDer DStV schl\u00e4gt vor, den Zeitraum der Wirksamkeitsdauer einer Typ-1-Bescheinigung auf sechs Jahre festzulegen.<\/p>\n<p><strong>Beachtung des IT-bezogenen IKS<\/strong><br \/>\nDer DStV regt klarstellende Ausf\u00fchrungen an, ob das IT-bezogene IKS beim ausgelagerten Unternehmen zwingend in die Pr\u00fcfung einzubeziehen ist, auch wenn ausschlie\u00dflich administrative Routinet\u00e4tigkeiten ausgelagert werden.<\/p>\n<p><strong>Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten beim Dienstleister<\/strong><br \/>\nDer DStV empfiehlt, Aussagen dar\u00fcber zu treffen, wie beim auslagernden Unternehmen zu verfahren ist, wenn sich Kenntnisse \u00fcber Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten beim Dienstleistungsunternehmen ergeben.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0DStV, Mitteilung vom 07.06.2013<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4ufig lagern Unternehmen verschiedene betriebliche Funktionen auf andere (Dienstleistungs-)Unternehmen aus. 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