{"id":31707,"date":"2013-06-12T16:07:20","date_gmt":"2013-06-12T14:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=31707"},"modified":"2018-07-07T12:20:27","modified_gmt":"2018-07-07T10:20:27","slug":"kleine-betriebe-finden-am-schwersten-neue-mitarbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kleine-betriebe-finden-am-schwersten-neue-mitarbeiter\/","title":{"rendered":"Kleine Betriebe finden am schwersten neue Mitarbeiter"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">Die meisten offenen Stellen gibt es in Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern. Diese haben jedoch \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig Probleme, ihre Stellen zu besetzen, zeigt eine Studie des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).<\/span><\/h1>\n<p>Mehr als 50 Prozent aller offenen Stellen werden von kleinen Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern angeboten. Knapp 30 Prozent entfallen auf mittlere Betriebe mit 50 bis 249 Mitarbeitern, weniger als 20 Prozent auf gro\u00dfe Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern.<\/p>\n<p>In kleinen Betrieben bleiben 23 Prozent der Stellenbesetzungsprozesse ohne Erfolg, geht aus der IAB-Studie hervor. In mittleren Betrieben werden elf Prozent der Stellenbesetzungsprozesse abgebrochen, in gro\u00dfen Betrieben lediglich zwei Prozent.<\/p>\n<p>Kleine Betriebe suchen allerdings auch auf weniger Wegen nach Personal. W\u00e4hrend mittlere und gro\u00dfe Betriebe durchschnittlich auf vier Wegen suchen, beispielsweise \u00fcber eigene Mitarbeiter, Stellenanzeigen in Zeitungen, die Arbeitsagenturen und Online-Stellenb\u00f6rsen, sind es bei kleinen Betrieben im Durchschnitt nur zwei Suchwege. Gro\u00dfe Betriebe schreiben zum Beispiel doppelt so h\u00e4ufig Stellen in Online-Stellenb\u00f6rsen aus wie kleine Betriebe. Auch Stellenanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften schalten kleine Betriebe deutlich seltener, und selbst die kostenlosen Dienste der Arbeitsagenturen nutzen sie weniger als mittlere und gro\u00dfe Betriebe. Entsprechend ist die Zahl der Bewerbungen geringer, die ein kleiner Betrieb erh\u00e4lt, und das Risiko gr\u00f6\u00dfer, dass sich darunter kein geeigneter Kandidat befindet.<\/p>\n<p>Die IAB-Forscher leiten aus ihren Ergebnissen einige Handlungsempfehlungen f\u00fcr kleine Betriebe ab. Dazu z\u00e4hlt, Inserate f\u00fcr offene Stellen st\u00e4rker \u00fcberregional zu verbreiten, beispielsweise \u00fcber Online-Stellenb\u00f6rsen. Auch ein vermehrter Kontakt zur Arbeitsagentur erscheine erfolgversprechend. So k\u00f6nne eine breitere \u00d6ffentlichkeit und damit eine h\u00f6here Zahl an Bewerbern erreicht werden.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt sei die Mitarbeiterbindung eine Stellschraube, an der kleine Betriebe drehen k\u00f6nnen. &#8222;Gerade weil das Budget in kleinen Betrieben h\u00e4ufig eingeschr\u00e4nkter ist als in gro\u00dfen, k\u00f6nnen gute Arbeitsbedingungen &#8211; beispielsweise durch eine leichte Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die M\u00f6glichkeiten eigenverantwortlichen Arbeitens &#8211; ein zentrales Argument im Wettbewerb um geeignete neue Mitarbeiter sein&#8220;, schreiben die IAB-Forscher.<\/p>\n<p>Die\u00a0IAB-Studie\u00a0finden Sie auf der Homepage des IAB.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0<span style=\"font-size: 1.17em;\">IAB, Pressemitteilung vom 10.06.2013<\/span><\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten offenen Stellen gibt es in Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern. 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