{"id":32914,"date":"2013-06-27T18:24:32","date_gmt":"2013-06-27T16:24:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=32914"},"modified":"2018-03-22T11:20:11","modified_gmt":"2018-03-22T09:20:11","slug":"beratungskosten-bei-betriebsubergabe-absetzbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/beratungskosten-bei-betriebsubergabe-absetzbar\/","title":{"rendered":"Beratungskosten bei Betriebs\u00fcbergabe absetzbar?"},"content":{"rendered":"<p>Im ersten Quartal 2013 wurden bisher 15.600 Betriebe in Deutschland an Nachfolger \u00fcbergeben (Quelle: Statistisches Bundesamt). Zu diesen Vorg\u00e4ngen geh\u00f6ren auch Betriebs\u00fcbergaben vom Senior an die nachfolgende Generation. Wie sieht es mit der steuerlichen Abziehbarkeit der in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten aus? Um einen f\u00fcr beide Seiten sicheren \u00dcbergang zu schaffen, ist die Beratung durch <a href=\"http:\/\/steuerberater.biz\">Steuerberater<\/a> erforderlich. Zudem sind i.d.R. im Rahmen der Erstellung von Vertr\u00e4gen Rechtsanw\u00e4lte und Notare zu beauftragten. Die Summe dieser Beratungskosten kann durchaus erheblich sein. Im Rahmen der steuerlichen Abziehbarkeit wurde der Vorgang in der Vergangenheit als privat veranlasst angesehen. Dieses hatte zur Folge, dass diese<strong> Kosten steuerlich nicht abziehbar<\/strong> waren. Der Pr\u00e4sident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V. Lars-Michael Lanbin, weist aktuell auf folgende Entwicklung hin: &#8222;Es ist ein Verfahren vor dem h\u00f6chsten deutschen Finanzgericht \u2013 dem Bundesfinanzhof in M\u00fcnchen \u2013 anh\u00e4ngig, in dem die Kl\u00e4ger die steuerliche Abziehbarkeit derartiger Kosten geltend machen. Dieser Rechtsstreit bietet die Chance, das Finanzamt an diesen Kosten zu beteiligen&#8220;. Bei entsprechenden Steuererkl\u00e4rungen sollten diese Kosten steuermindernd in Ansatz gebracht werden. Da die derzeitige Rechtslage die Abziehbarkeit nicht erm\u00f6glicht, d\u00fcrften die Finanz\u00e4mter den Abzug versagen. In einem solchen Fall sollte Einspruch gegen die Nichtber\u00fccksichtigung eingelegt werden. &#8222;Dabei ist insbesondere die einmonatige Einspruchsfrist beachten&#8220;, so Lanbin. Mit Verweis auf das Verfahren (Aktenzeichen IV R 44\/12) sollte das Ruhen des Einspruchs beantragt werden, bis das gerichtliche Verfahren abgeschlossen ist. Ist die <a href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuererklaerung\/\">Steuererkl\u00e4rung<\/a> bereits abgegeben, ohne dass ein Bescheid vorliegt, sollten diese Positionen nachtr\u00e4glich geltend gemacht werden. Liegt bereits ein Steuerbescheid vor, welcher unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung steht, sollte die \u00c4nderung der Veranlagung beantragt werden. Jeder dieser Ma\u00dfnahmen sichert die M\u00f6glichkeit, nach einem positiven Abschluss des Verfahrens die Ber\u00fccksichtigung der entstandenen Kosten im nachhinein sicher zu stellen.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0Steuerberaterverband Schleswig-Holstein e.V.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ersten Quartal 2013 wurden bisher 15.600 Betriebe in Deutschland an Nachfolger \u00fcbergeben (Quelle: Statistisches Bundesamt). Zu diesen Vorg\u00e4ngen geh\u00f6ren auch Betriebs\u00fcbergaben vom Senior an die nachfolgende Generation. Wie sieht es mit der steuerlichen Abziehbarkeit der in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten aus? 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