{"id":36131,"date":"2013-07-31T17:08:05","date_gmt":"2013-07-31T15:08:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=36131"},"modified":"2013-09-06T09:38:01","modified_gmt":"2013-09-06T07:38:01","slug":"eigenanteil-des-arbeitnehmers-beim-dienstwagen-richtig-vereinbaren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/eigenanteil-des-arbeitnehmers-beim-dienstwagen-richtig-vereinbaren\/","title":{"rendered":"Eigenanteil des Arbeitnehmers beim Dienstwagen richtig vereinbaren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eigenanteil des Arbeitnehmers beim Dienstwagen richtig vereinbaren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kernproblem<\/strong><br \/>\nWird dem Arbeitnehmer ein Dienstwagen \u00fcberlassen, der auch f\u00fcr Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte oder Familienheimfahrten anl\u00e4sslich einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung genutzt werden kann, muss ein geldwerter Vorteil versteuert werden. Hierf\u00fcr kommen die 1 %-Regel oder die Fahrtenbuchmethode in Betracht. Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer aber nicht komplett von allen Fahrzeugkosten befreien m\u00f6chte, kann er eine Kostenbeteiligung vereinbaren. Soll sich diese auch steuerlich zugunsten des Arbeitnehmers auswirken, ist Vorsicht geboten.<\/p>\n<p><strong>Neue Verwaltungsanweisung<\/strong><br \/>\nZuzahlungen des Arbeitnehmers zum Dienstwagen k\u00f6nnen auf den zu versteuernden Nutzungswert angerechnet werden. Das gilt auch f\u00fcr Zusch\u00fcsse zu den Anschaffungskosten des Wagens im Zahlungsjahr. Beteiligt sich der Arbeitnehmer an laufenden Kosten, sind gewisse Spielregeln zu beachten, die die Finanzverwaltung in einem neuen BMF-Schreiben ver\u00f6ffentlicht hat. Pauschal oder entsprechend der tats\u00e4chlichen Nutzung bemessene Nutzungsentgelte mindern den Nutzungswert, m\u00fcssen jedoch arbeitsvertraglich oder aufgrund einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage vereinbart sein. Denkbar sind nutzungsunabh\u00e4ngige Monatspauschalen, nach den tats\u00e4chlichen Fahrten bemessene Kilometerpauschalen oder \u00fcbernommene Leasingraten. Eine Anrechnung kann nicht zu negativem Arbeitslohn oder Werbungskosten f\u00fchren. Nicht angerechnet wird dagegen die \u00dcbernahme einzelner Kfz-Kosten, wie z. B. f\u00fcr Treibstoff, Versicherung oder Wagenw\u00e4sche. Das gilt mit Wirkung ab dem 1.7.2013 auch f\u00fcr Einzelkosten, die zun\u00e4chst vom Arbeitgeber z. B. mittels Tankkarte verauslagt und anschlie\u00dfend weiterbelastet werden. Ebenso steuerlich ungenutzt bleiben pauschale Abschlagszahlungen des Arbeitnehmers, die im Nachhinein nach den tats\u00e4chlich entstandenen Einzelkosten abgerechnet werden.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz<\/strong><br \/>\nWird z. B. ein pauschales Nutzungsentgelt von 0,20 EUR je privat gefahrenem Kilometer vereinbart, mindert dies den Nutzungswert bei der 1 %- und Fahrtenbuchmethode. Dagegen l\u00e4uft ein individuell ermitteltes Entgelt in H\u00f6he der privat veranlassten Treibstoffkosten bei der 1 %-Methode komplett ins Leere und mindert beim Fahrtenbuch lediglich die zu verteilenden Gesamtkosten. Wird ein Pauschalbetrag mit einem individuellen Kostenanteil verkn\u00fcpft, bleibt nur die Pauschale anrechenbar. Konsequenz der neuen Verwaltungsauffassung sollte sein, bestehende Vereinbarungen zu \u00fcberpr\u00fcfen und ggf. weiterbelastete Einzelkosten durch eine Pauschalierung zu ersetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigenanteil des Arbeitnehmers beim Dienstwagen richtig vereinbaren Kernproblem Wird dem Arbeitnehmer ein Dienstwagen \u00fcberlassen, der auch f\u00fcr Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte oder Familienheimfahrten anl\u00e4sslich einer doppelten Haushaltsf\u00fchrung genutzt werden kann, muss ein geldwerter Vorteil versteuert werden. Hierf\u00fcr kommen die 1 %-Regel oder die Fahrtenbuchmethode in Betracht. Wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer aber nicht &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/eigenanteil-des-arbeitnehmers-beim-dienstwagen-richtig-vereinbaren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Eigenanteil des Arbeitnehmers beim Dienstwagen richtig vereinbaren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[468,1379,3236],"class_list":["post-36131","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-privatbereich","tag-arbeitnehmers","tag-dienstwagen","tag-eigenanteil"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36131\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}