{"id":37275,"date":"2013-10-07T19:23:50","date_gmt":"2013-10-07T17:23:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=37275"},"modified":"2013-10-07T19:23:50","modified_gmt":"2013-10-07T17:23:50","slug":"lohnsteuerermasigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/lohnsteuerermasigung\/","title":{"rendered":"Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigung"},"content":{"rendered":"<div>\n<h2><span style=\"font-size: 1.17em;\">Jetzt Freibetr\u00e4ge f\u00fcr 2014 beantragen<\/span><\/h2>\n<\/div>\n<div>\n<p>Wer beispielsweise als Berufspendler oder bei Unterhaltszahlungen hohe monatliche Kosten hat, kann sich Freibetr\u00e4ge auf der elektronischen Lohnsteuerkarte ber\u00fccksichtigen lassen. Hierzu kann ab Oktober 2013 beim zust\u00e4ndigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigung gestellt werden. Zur Vermeidung langer Wartezeiten sollte dies am besten auf dem Postweg geschehen.<br \/>\nAuch bei unver\u00e4nderten Verh\u00e4ltnissen ist ein erneuter Antrag erforderlich. Hierzu gen\u00fcgt jedoch der vereinfachte Antrag auf Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigung. Ausnahme: Pauschbetr\u00e4ge f\u00fcr Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, die bereits \u00fcber das Jahr 2013 hinaus gew\u00e4hrt wurden, werden ohne neuen Antrag bis zum Ende der G\u00fcltigkeit des Behindertenausweises weiterhin ber\u00fccksichtigt.<br \/>\nIn F\u00e4llen, in denen ein solcher Pauschbetrag auf den Ehegatten\/den Lebenspartner oder die Eltern \u00fcbertragen wird, ist f\u00fcr 2014 jedoch ein erneuter Antrag zu stellen.<\/p>\n<p>Die erforderlichen Vordrucke f\u00fcr den Antrag auf Lohnsteuer-Erm\u00e4\u00dfigung 2014 sind bei den Finanz\u00e4mtern und im Internet unter:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.fin-rlp.de\/vordrucke\" target=\"_blank\">www.fin-rlp.de\/vordrucke<\/a>(Lohnsteuer \/ Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigung 2014) erh\u00e4ltlich.<br \/>\nAuskunft zum Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigungsverfahren und der elektronischen Lohnsteuerkarte erteilt auch die Info-Hotline der Finanz\u00e4mter mit einem Aktionstag am 10. Oktober von 8 bis 17 Uhr unter 0261- 20 179 279.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnde, die zu einer Erm\u00e4\u00dfigung der Lohnsteuer f\u00fchren k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li>hohe Werbungskosten (z.B. Fahrtkosten zur Arbeit),<\/li>\n<li>au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) und Sonderausgaben (z.B. Spenden); Voraussetzung: die Aufwendungen m\u00fcssen mindestens 600 Euro pro Jahr betragen<\/li>\n<li>Kinderbetreuungskosten<\/li>\n<li>Unterhaltszahlungen an geschiedene oder dauerhaft getrennt lebende Ehegatten<\/li>\n<li>Pauschbetr\u00e4ge f\u00fcr behinderte Menschen und Hinterbliebene<\/li>\n<li>haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen<\/li>\n<li>Verluste aus anderen Einkunftsarten<\/li>\n<li>Geringverdiener (\u00dcbertragung Grundfreibetrag)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch die Ber\u00fccksichtigung des Freibetrags zieht der Arbeitgeber weniger Lohnsteuer vom Arbeitslohn ab.<br \/>\n<strong>Beispiel:<\/strong>\u00a0Der monatliche Bruttoarbeitslohn betr\u00e4gt 1.800 EUR. Der vom Finanzamt gew\u00e4hrte Freibetrag bel\u00e4uft sich auf 210 EUR monatlich.<br \/>\nDer Arbeitgeber versteuert dann nicht 1.800 EUR, sondern 1.590 EUR (1.800 EUR abz\u00fcglich 210 EUR).<\/p>\n<p>Quelle: Oberfinanzdirektion Koblenz<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt Freibetr\u00e4ge f\u00fcr 2014 beantragen Wer beispielsweise als Berufspendler oder bei Unterhaltszahlungen hohe monatliche Kosten hat, kann sich Freibetr\u00e4ge auf der elektronischen Lohnsteuerkarte ber\u00fccksichtigen lassen. Hierzu kann ab Oktober 2013 beim zust\u00e4ndigen Wohnsitzfinanzamt ein Antrag auf Lohnsteuererm\u00e4\u00dfigung gestellt werden. Zur Vermeidung langer Wartezeiten sollte dies am besten auf dem Postweg geschehen. 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