{"id":37297,"date":"2013-10-09T16:29:58","date_gmt":"2013-10-09T14:29:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=37297"},"modified":"2020-09-15T11:20:42","modified_gmt":"2020-09-15T09:20:42","slug":"fehlende-buchwertubertragung-v-wirtschaftsgutern-zwischen-beteiligungsidentischen-personengesellschaften-gleichheitswidrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/fehlende-buchwertubertragung-v-wirtschaftsgutern-zwischen-beteiligungsidentischen-personengesellschaften-gleichheitswidrig\/","title":{"rendered":"Fehlende Buchwert\u00fcbertragung v. Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften gleichheitswidrig?"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">Mit Beschluss vom 10. April 2013 I R 80\/12 hat der Bundesfinanzhof (BFH) dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Frage vorgelegt, ob \u00a7 6 Abs. 5 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verst\u00f6\u00dft, weil hiernach eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zum Buchwert m\u00f6glich ist.<\/span><\/h1>\n<p>Nach \u00a7 6 Abs. 5 EStG ist bei der \u00dcberf\u00fchrung eines Wirtschaftsguts von einem Betriebsverm\u00f6gen in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen der sog. Buchwert des Wirtschaftsguts anzusetzen, wenn das Wirtschaftsgut<\/p>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li>von einem Betriebsverm\u00f6gen in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen,<\/li>\n<li>aus einem eigenen Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen in dessen Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt sowie<\/li>\n<li>zwischen verschiedenen Sonderbetriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen bei verschiedenen Mitunternehmerschaften<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00fcberf\u00fchrt wird. Wird ein Wirtschaftsgut von dem Betriebsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft in das Betriebsverm\u00f6gen einer beteiligungsidentischen anderen Mitunternehmerschaft \u00fcberf\u00fchrt, sind hingegen die stillen Reserven des Wirtschaftsguts aufzudecken.<\/p>\n<p>In der Fachdiskussion wird diese unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung vielfach beanstandet und teilweise als gleichheitswidrig angesehen. Auch innerhalb des BFH wird diese Auffassung vertreten. Dabei besteht Streit dar\u00fcber, ob sich die eingeforderte Gleichbehandlung durch Gesetzesauslegung erreichen l\u00e4sst. Der IV. Senat des BFH bejaht eine solche M\u00f6glichkeit, der I. Senat des BFH lehnt eine solche M\u00f6glichkeit ab.<\/p>\n<p>Allseits wurde erwartet, dass dieser bereits als &#8222;Zoff im BFH&#8220; bekannt gewordene Streit zu einer sog. Divergenzanrufung an den Gro\u00dfen Senat des BFH f\u00fchren w\u00fcrde. Der I. Senat des BFH hat indessen einen anderen Weg eingeschlagen. Auch ihn \u00fcberzeugen nunmehr die geltend gemachten Gleichheitsbedenken. Da er angesichts der entgegenstehenden gesetzlichen Regelung nach wie vor keine M\u00f6glichkeit sieht, diese \u00dcberzeugung mittels einer Gesetzesauslegung durchzusetzen, hat er deswegen die Verfassungsfrage durch Beschluss vom 10. April 2013 I R 80\/12 dem BVerfG zur Normenkontrolle vorgelegt.<\/p>\n<p>Dem zugrundeliegenden Sachverhalt nach ging es um eine Kommanditgesellschaft (KG), die im Streitjahr 2001 zwei mit einem Fabrik- und einem Verwaltungsgeb\u00e4ude bebaute Grundst\u00fccke an ihre beteiligungsidentische Schwestergesellschaft, ebenfalls eine KG, zu einem Kaufpreis in H\u00f6he der Buchwerte von rund 6,9 Mio. DM ver\u00e4u\u00dfert hatte. Nach Ansicht des Finanzamts waren infolge der Grundst\u00fccks\u00fcbertragung stille Reserven in H\u00f6he von rund 1,6 Mio. DM aufzul\u00f6sen. Dagegen wehrt sich die \u00fcbertragende KG.<\/p>\n<h3 id=\"ueberschrift3\">BFH, Pressemitteilung Nr. 69\/13 vom 09.10.2013 zum Beschluss I R 80\/12 vom 10.04.2013<\/h3>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>BUNDESFINANZHOF Entscheidung vom 10.4.2013, I R 80\/12<\/p>\n<p>BVerfG-Vorlage: Fehlende Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften gleichheitswidrig?<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die vom Gesetzgeber abschlie\u00dfend formulierte Regelung des \u00a7 6 Abs. 5 EStG 1997 i.d.F. des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes l\u00e4sst eine Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zu (Best\u00e4tigung des Senatsurteils vom 25. November 2009 I R 72\/08, BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; entgegen BFH-Beschluss vom 15. April 2010 IV B 105\/09, BFHE 229, 199, BStBl II 2010, 971).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Es wird eine Entscheidung des BVerfG dar\u00fcber eingeholt, ob \u00a7 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1997 i.d.F. des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes insoweit gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verst\u00f6\u00dft, als hiernach eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zum Buchwert m\u00f6glich ist.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>A. Die Kl\u00e4gerin und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4gerin) ist eine GmbH, auf welche eine GmbH &amp; Co. KG (F1-KG) ihr Verm\u00f6gen im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme unter Aufl\u00f6sung ohne Abwicklung nach \u00a7\u00a03 Abs.\u00a01 des Umwandlungsgesetzes 1995 \u00fcbertragen hatte; die Verschmelzung erfolgte durch Vertrag vom 27.\u00a0August 2001, dem Streitjahr, r\u00fcckwirkend zum 1.\u00a0Januar 2001. Bereits durch Vertrag vom 24.\u00a0August 2001 hatte die F1-KG &#8211;ebenfalls mit R\u00fcckwirkung auf den 1.\u00a0Januar 2001&#8211; zwei mit einem Fabrik- und einem Verwaltungsgeb\u00e4ude bebaute Grundst\u00fccke an ihre beteiligungsidentische Schwestergesellschaft (F2-KG) zu einem Kaufpreis in H\u00f6he des Buchwerts von 6.691.604\u00a0DM ver\u00e4u\u00dfert. Die Kl\u00e4gerin beanspruchte in diesem Zusammenhang die \u00dcbertragung einer von ihr in H\u00f6he von 1.565.000\u00a0DM gebildeten sog. Reinvestitionsr\u00fccklage nach Ma\u00dfgabe von \u00a7\u00a06b des Einkommensteuergesetzes (EStG 1997), f\u00fcr die Gewerbesteuer i.V.m. \u00a7\u00a07 Satz\u00a01 des Gewerbesteuergesetzes 1999.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte dem nicht. Zum einen erfordere eine derartige R\u00fccklagen\u00fcbertragung nach \u00a7\u00a06b EStG 1997 nicht eine gesellschafter-, sondern eine gesellschaftsbezogene Betrachtungsweise, was die \u00dcbertragung hier scheitern lasse. Zum anderen sei eine Buchwertfortf\u00fchrung nach Ma\u00dfgabe des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz) vom 20.\u00a0Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) &#8211;EStG 1997 n.F.&#8211; ausgeschlossen; es fehle insoweit am Tatbestand. Es seien daher stille Reserven in H\u00f6he von 945.000\u00a0DM sowie von 620.000\u00a0DM aufzul\u00f6sen und der Besteuerung eines Ver\u00e4u\u00dferungsgewinns zu unterwerfen. Mit ihrer Klage gegen die hiernach ge\u00e4nderten Steuerbescheide beantragte die Kl\u00e4gerin, die angefochtenen Steuerbescheide aufzuheben, hilfsweise, eine R\u00fccklage nach \u00a7\u00a06b EStG 1997 in H\u00f6he von 1.565.000\u00a0DM zu bilden. Die Klage war mit dem Hauptantrag erfolgreich. Das Finanzgericht (FG) Baden-W\u00fcrttemberg gab ihr durch Urteil vom 19.\u00a0Juli 2012\u00a0\u00a013\u00a0K\u00a01988\/09 statt; das Urteil ist in Betriebs-Berater (BB) 2012, 369 abgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA st\u00fctzt seine Revision auf die Verletzung materiellen Rechts. Es beantragt, das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4gerin beantragt, die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>B. Die Vorlage an das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist gem\u00e4\u00df Art.\u00a0100 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 des Grundgesetzes (GG) i.V.m. \u00a7\u00a080 des Gesetzes \u00fcber das Bundesverfassungsgericht (Bundesverfassungsgerichtsgesetz) &#8211;BVerfGG&#8211; geboten, weil zur \u00dcberzeugung des Senats die Regelung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG verst\u00f6\u00dft, soweit \u00dcbertragungen von Einzelwirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zum Buchwert m\u00f6glich sind (sog. gleichheitswidriger Beg\u00fcnstigungsausschluss).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Rechtsentwicklung der ma\u00dfgebenden Bestimmungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Obwohl das Einkommensteuerrecht vor 1999 die \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht ausdr\u00fccklich zum Buchwert erm\u00f6glichte, wurde dies von der Rechtsprechung zugelassen. Ebenso wie die Einbringung aus einem Einzel- oder Sonderbetriebsverm\u00f6gen in das Gesamthandsverm\u00f6gen unter Fortf\u00fchrung des Buchwerts erfolgen konnte (Senatsurteil vom 15.\u00a0Juli 1976 I\u00a0R\u00a017\/74, BFHE 119, 285, BStBl II 1976, 748; Schreiben des Bundesministers der Finanzen vom 20.\u00a0Dezember 1977, BStBl I 1978, 8 &#8211;sog. Mitunternehmer-Erlass&#8211;, Rz\u00a057, 62), lie\u00df die Rechtsprechung auch die Buchwert\u00fcbertragung zwischen Gesamthandsverm\u00f6gen von Schwesterpersonengesellschaften zu (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 6.\u00a0September 2000 IV\u00a0R\u00a018\/99, BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229; Senatsurteil vom 25.\u00a0November 2009 I\u00a0R\u00a072\/08, BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; so bereits zuvor Korn, K\u00f6lner Steuerdialog &#8211;K\u00d6SDI&#8211; 1997, 11219, 11223; Pensel\/Hild, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 1985, 1710, 1712; Schmidt, EStG, 17.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a015 Rz\u00a0683; a.A. Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9.\u00a0Aufl., S.\u00a0461). Nach Auffassung des BFH war eine als Kauf gestaltete \u00dcbertragung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil zu zerlegen. Aus dem entgeltlichen Teil ergab sich kein Gewinn, soweit der Kaufpreis dem Buchwert entsprach. Die stillen Reserven wurden demgegen\u00fcber unentgeltlich in die Schwesterpersonengesellschaft eingebracht (BFH-Urteil in BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229), so dass sie insoweit steuerverstrickt blieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine mit dem Teilwert (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 EStG 1997) zu bewertende Entnahme hinsichtlich des unentgeltlichen Teils vermied der BFH (in dem Urteil in BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229 unausgesprochen) mit einer teleologischen Reduktion des Begriffs der Entnahme. Hierunter fallen alle Wirtschaftsg\u00fcter, die der Steuerpflichtige dem Betrieb f\u00fcr sich, f\u00fcr seinen Haushalt oder f\u00fcr andere betriebsfremde Zwecke im Laufe des Wirtschaftsjahres entnommen hat (\u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 EStG 1997). Da Zweck der Entnahmen im System der Einkommensteuer die Gew\u00e4hrleistung einer steuerlichen Erfassung der stillen Reserven sei (BFH-Beschluss vom 7.\u00a0Oktober 1974 GrS\u00a01\/73, BFHE 114, 189, BStBl II 1975, 168; BFH-Urteile vom 16.\u00a0M\u00e4rz 1967 IV\u00a072\/65, BFHE 88, 129, BStBl III 1967, 318; vom 29.\u00a0Oktober 1981 IV\u00a0R\u00a0138\/78, BFHE 134, 339, BStBl II 1982, 381), sollte eine Entnahme nach dem sog. finalen Entnahmebegriff nicht vorliegen, solange die Realisierung der im Bilanzansatz des jeweiligen Wirtschaftsguts vorhandenen stillen Reserven gesichert blieb (BFH-Urteil vom 25.\u00a0Juni 2003 X\u00a0R\u00a072\/98, BFHE 202, 514, BStBl II 2004, 403). Dies war nach Auffassung der Rechtsprechung der Fall, solange sich das Wirtschaftsgut in einem betrieblichen Verm\u00f6gen des Steuerpflichtigen befand; auf die konkrete wirtschaftliche Einheit sollte es nicht ankommen (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 114, 189, BStBl II 1975, 168).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 vom 24.\u00a0M\u00e4rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) vollzog der Gesetzgeber eine Kehrtwende. F\u00fcr F\u00e4lle der \u00dcberf\u00fchrung von Wirtschaftsg\u00fctern innerhalb der Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen bzw. Mitunternehmers sieht der Gesetzgeber seitdem zwingend eine Buchwertfortf\u00fchrung vor (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997). Dies gilt auch f\u00fcr die \u00dcberf\u00fchrung aus einem eigenen Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen in dessen Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt sowie f\u00fcr die \u00dcberf\u00fchrung zwischen verschiedenen Sonderbetriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen bei verschiedenen Mitunternehmerschaften (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 EStG 1997). Nicht m\u00f6glich war indes eine Buchwertfortf\u00fchrung bei \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts aus einem Betriebsverm\u00f6gen des Mitunternehmers in das Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt, bei der \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts aus dem Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft in das Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei derselben Mitunternehmerschaft und umgekehrt sowie bei der \u00dcbertragung zwischen den jeweiligen Sonderbetriebsverm\u00f6gen verschiedener Mitunternehmer derselben Mitunternehmerschaft; in diesen F\u00e4llen war bei der \u00dcbertragung der Teilwert anzusetzen (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002). Hierbei bestand die Absicht des Gesetzgebers darin, die durch den Mitunternehmer-Erlass bestehenden Spielr\u00e4ume abzuschaffen und die bisher bestehenden Gestaltungsm\u00f6glichkeiten aus Gr\u00fcnden der Gleichm\u00e4\u00dfigkeit der Besteuerung einzuschr\u00e4nken (BTDrucks 14\/23, S.\u00a0172).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aus der Regelung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 und 3 EStG 1997 i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 wurde in der Literatur zutreffend der Schluss gezogen, eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften zum Buchwert sei nicht mehr m\u00f6glich. Vielmehr waren die gesetzlichen Regelungen abschlie\u00dfend (so Brandenberg, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2000, 1182, 1187; Herrmann\/Neufang, BB 2000, 2599, 2602; Patt in Herrmann\/Heuer\/Raupach, Steuersenkungsgesetz, \u00a7\u00a06 EStG Rz\u00a0R\u00a0139; a.A. D\u00fcll\/Fuhrmann\/Eberhard, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2000, 1713, 1715). Aufgrund der gesetzgeberischen Differenzierung zwischen der \u00dcberf\u00fchrung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen und der \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern mit Rechtstr\u00e4gerwechsel, durch die der Personengesellschaft insoweit eine begrenzte Steuersubjektqualit\u00e4t zugebilligt wurde, konnte nicht mehr vertreten werden, die \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften sei zu Buchwerten m\u00f6glich (so aber Wendt, FR 2002, 53, 64).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Auch \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 i.d.F. des Gesetzes zur Senkung der Steuers\u00e4tze und zur Reform der Unternehmensbesteuerung (Steuersenkungsgesetz) vom 23.\u00a0Oktober 2000 (BGBl I 2000, 1433, BStBl I 2000, 1428) lie\u00df keine Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften zu (Brandenberg, FR 2000, 1182, 1187; Kloster\/Kloster, GmbH-Rundschau &#8211;GmbHR&#8211; 2000, 1129, 1133). W\u00e4hrend \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 und 2 EStG 1997 unver\u00e4ndert blieb, erstreckte der ge\u00e4nderte \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 i.d.F. des Steuersenkungsgesetzes die M\u00f6glichkeit der Buchwert\u00fcbertragung lediglich auf die \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts aus einem Betriebsverm\u00f6gen des Mitunternehmers in das Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt, die \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts aus dem Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft in das Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei derselben Mitunternehmerschaft und umgekehrt sowie die \u00dcbertragung zwischen den jeweiligen Sonderbetriebsverm\u00f6gen verschiedener Mitunternehmer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>F\u00fcr m\u00f6glich gehalten wurde eine Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften von Teilen der Literatur allein im Wege einer Ausweichgestaltung (Herrmann\/Neufang, BB 2000, 2599, 2602; Kemper\/Konold, DStR 2000, 2119, 2120\u00a0f.; Korn in H\u00f6rmann\/ J\u00fcptner\/Kobor\/Zugmaier, Brennpunkte des Steuerrechts, Festschrift f\u00fcr Wolfgang Jakob, 2001, 157, 172; s. auch Brandenberg, FR 2000, 1182, 1187; anders derselbe, Die Steuerberatung &#8211;Stbg&#8211; 2004, 65, 71): Zun\u00e4chst sollten die betreffenden Wirtschaftsg\u00fcter in das Sonderbetriebsverm\u00f6gen der Ausgangs-Personengesellschaft \u00fcbertragen werden. In einem zweiten Schritt sollten die Wirtschaftsg\u00fcter in das Sonderbetriebsverm\u00f6gen der beteiligungsidentischen Ziel-Schwesterpersonengesellschaft \u00fcberf\u00fchrt und anschlie\u00dfend unentgeltlich in das Betriebsverm\u00f6gen der Ziel-Schwesterpersonengesellschaft \u00fcbertragen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. Das Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz \u00e4ndert an dieser Rechtslage nichts. Der Gesetzgeber hat hierdurch lediglich \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 dahingehend ge\u00e4ndert, dass \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 entsprechend gilt, soweit ein Wirtschaftsgut (1) unentgeltlich oder gegen Gew\u00e4hrung oder Minderung von Gesellschaftsrechten aus einem Betriebsverm\u00f6gen des Mitunternehmers in das Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt, (2) unentgeltlich oder gegen Gew\u00e4hrung oder Minderung von Gesellschaftsrechten aus dem Sonderbetriebsverm\u00f6gen eines Mitunternehmers in das Gesamthandsverm\u00f6gen derselben Mitunternehmerschaft oder einer anderen Mitunternehmerschaft, an der er beteiligt ist, und umgekehrt oder (3) unentgeltlich zwischen den jeweiligen Sonderbetriebsverm\u00f6gen verschiedener Mitunternehmer derselben Mitunternehmerschaft \u00fcbertragen wird. Der Antrag des Landes Baden-W\u00fcrttemberg, durch \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG 1997 n.F. eine Buchwert\u00fcbertragung zudem in den F\u00e4llen zuzulassen, in denen ein Wirtschaftsgut unentgeltlich oder gegen Gew\u00e4hrung oder Minderung von Gesellschaftsrechten aus dem Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft in das Gesamthandsverm\u00f6gen einer anderen Mitunternehmerschaft, an der dieselben Mitunternehmer beteiligt sind (BRDrucks 638\/3\/01, S.\u00a02), wurde zur\u00fcckgezogen, obwohl sich die vom Vermittlungsausschuss eingesetzte Arbeitsgruppe auf die Umsetzung dieses \u00c4nderungsantrags bereits geeinigt hatte (Schmitt\/Franz, Die Unternehmensbesteuerung &#8211;Ubg&#8211; 2012, 395, 398). Ebenso erhielt der Antrag der CDU\/CSU-Fraktion, die M\u00f6glichkeit zu er\u00f6ffnen, Einzelwirtschaftsg\u00fcter aus dem Gesamthandsverm\u00f6gen einer Schwesterpersonengesellschaft zum Buchwert zu \u00fcbertragen, wenn an beiden Mitunternehmerschaften dieselben Personen als Mitunternehmer beteiligt sind, ohne n\u00e4here Begr\u00fcndung im Finanzausschuss keine Mehrheit (Beschlussempfehlung des Finanzausschusses &#8211;7.\u00a0Ausschuss&#8211;, BTDrucks 14\/7343, S.\u00a03).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Einfachgesetzliche Rechtslage<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ausgehend von der im Streitjahr 2001 geltenden einfachgesetzlichen Rechtslage ist die Revision begr\u00fcndet. Entgegen der Auffassung des FG ist der Grundst\u00fccksverkauf nicht der Kl\u00e4gerin selbst zuzurechnen. Vielmehr ist das FA zu Recht davon ausgegangen, dass der Ver\u00e4u\u00dferungsvorgang noch der F1-KG, deren Rechtsnachfolgerin die Kl\u00e4gerin ist, zuzurechnen ist, und dass die \u00dcbertragung nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. zu Buchwerten erfolgen durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Der Verkauf der Grundst\u00fccke ist nicht der Kl\u00e4gerin, sondern der F1-KG zuzurechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Das Einkommen und das Verm\u00f6gen des Einbringenden und der \u00fcbernehmenden Gesellschaft sind auf Antrag so zu ermitteln, als ob das eingebrachte Betriebsverm\u00f6gen mit Ablauf des steuerlichen \u00dcbertragungsstichtags, der h\u00f6chstens acht Monate vor der Anmeldung der Verschmelzung zur Eintragung in das Handelsregister liegen darf, auf die \u00dcbernehmerin \u00fcbergegangen w\u00e4re (\u00a7\u00a020 Abs.\u00a07 Satz\u00a01 i.V.m. Abs.\u00a08 Satz\u00a01 des Umwandlungssteuergesetzes &#8211;UmwStG 1995&#8211;). Von diesem Zeitpunkt an wechselt die Besteuerung des \u00fcbergehenden Verm\u00f6gens von dem \u00fcbertragenden Rechtstr\u00e4ger auf die \u00dcbernehmerin. Entsprechend werden auch die Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4lle im R\u00fcckwirkungszeitraum steuerlich dem \u00fcbernehmenden Rechtstr\u00e4ger zugeordnet. Alle nach dem steuerlichen \u00dcbertragungsstichtag anfallenden Vorg\u00e4nge mit Auswirkungen auf Einkommen und Verm\u00f6gen, die sich bei dem handelsrechtlich bis zur Eintragung der Umwandlung in das Handelsregister unver\u00e4ndert fortbestehenden \u00fcbertragenden Rechtstr\u00e4ger ereignen, sind steuerlich der \u00dcbernehmerin zuzuordnen (einhellige Meinung, vgl. z.B. Herlinghaus in R\u00f6dder\/Herlinghaus\/ van\u00a0Lishaut, UmwStG, 2.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a020 Rz\u00a0228; Menner in Haritz\/ Menner, Umwandlungssteuergesetz, 3.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a020 Rz\u00a0631; Schmitt in Schmitt\/H\u00f6rtnagl\/Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 6.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a020 UmwStG Rz\u00a0240). Diese Grunds\u00e4tze gelten jedoch nicht hinsichtlich des Einkommens und des Gewerbeertrags f\u00fcr Entnahmen und Einlagen, die nach dem steuerlichen \u00dcbertragungsstichtag erfolgen (\u00a7\u00a020 Abs.\u00a07 Satz\u00a02 UmwStG 1995).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall stellt der Kaufvertrag zwar einen verm\u00f6gensrelevanten Vorgang dar, der gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a020 Abs.\u00a07 Satz\u00a01 UmwStG 1995 grunds\u00e4tzlich der \u00fcbernehmenden Gesellschaft, also der Kl\u00e4gerin, zuzurechnen ist. Eine Zurechnung scheidet vorliegend gleichwohl deshalb aus, weil der Ver\u00e4u\u00dferung des Grundst\u00fccks eine Entnahme vorausgegangen ist. Denn trotz vorhandener stiller Reserven ver\u00e4u\u00dferte die F1-KG die Grundst\u00fccke mit den aufstehenden Fabrik- und Verwaltungsgeb\u00e4uden lediglich zum Buchwert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Werden Wirtschaftsg\u00fcter aus dem Betriebsverm\u00f6gen einer gewerblich t\u00e4tigen Personengesellschaft ohne angemessene Gegenleistung in das Betriebsverm\u00f6gen einer anderen Personengesellschaft \u00fcbertragen, an der die Gesellschafter der \u00fcbertragenden Gesellschaft ebenfalls beteiligt sind, so geht dieser \u00dcbertragung eine Entnahme i.S. des \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 EStG 1997 voraus (Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; Groh, DB 2002, 1904, 1905; Herrmann\/Neufang, BB 2000, 2599, 2602; Rei\u00df, Steuerberater-Jahrbuch 2001\/2002, 281, 311; Schallmoser in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7\u00a04 EStG Rz\u00a01059).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gegen das Vorliegen einer Entnahme in diesen F\u00e4llen spricht nicht deren Zweck, eine Besteuerung der stillen Reserven zu gew\u00e4hrleisten (vgl. BFH-Urteile vom 17.\u00a0August 1972 IV\u00a0R\u00a026\/69, BFHE 107, 27, BStBl II 1972, 903; vom 25.\u00a0Juli 2000 VIII\u00a0R\u00a046\/99, BFHE 192, 516; BFH-Beschluss in BFHE 114, 189, BStBl II 1975, 168, m.w.N.; Senatsurteil vom 16.\u00a0Februar 1996 I\u00a0R\u00a0183\/94, BFHE 180, 97, BStBl II 1996, 342). Diese mag bei der \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht gef\u00e4hrdet sein. Durch die \u00dcbertragung wird jedoch der Konnex des Wirtschaftsguts zur konkreten Einkunftsquelle &#8222;Betrieb&#8220; gel\u00f6st und das Wirtschaftsgut damit betriebsfremden Zwecken zugef\u00fchrt, was eine au\u00dferbilanzielle Korrektur bei der \u00fcbertragenden Gesellschaft erforderlich macht (Seiler in Kirchhof\/S\u00f6hn\/ Mellinghoff, EStG, \u00a7\u00a04 Rz\u00a0B\u00a0113). Durch \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. hat der Gesetzgeber deutlich gemacht, dass er die Personengesellschaft f\u00fcr den Zweck der Gewinnermittlung als eigenst\u00e4ndiges Steuersubjekt begreift (Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; Brandenberg, Stbg 2004, 65, 70; Gosch, DStR 2010, 1173, 1175) und f\u00fcr das Vorliegen einer Entnahme nicht allein darauf abstellt, ob die Besteuerung der stillen Reserven gew\u00e4hrleistet ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Durch die teilentgeltliche Ver\u00e4u\u00dferung der Grundst\u00fccke an die F2-KG hat die Kl\u00e4gerin als Rechtsnachfolgerin der F1-KG einen Entnahmegewinn in H\u00f6he der in den Geb\u00e4uden ruhenden stillen Reserven in H\u00f6he von 1.565.000\u00a0DM erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Soweit das Entgelt hinter dem Teilwert der Grundst\u00fccke zur\u00fcckbleibt, ist die \u00dcbertragung unentgeltlich durchgef\u00fchrt worden und hat zu einem Entnahmegewinn gef\u00fchrt. Die Entnahme i.S. des \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 EStG 1997 wird nach \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a01 EStG 1997 mit dem Teilwert bewertet bzw. bei einer den Teilwert nicht erreichenden Gegenleistung mit der Differenz zwischen der Gegenleistung und dem Teilwert (BFH-Urteile vom 21.\u00a0Juni 2012 IV\u00a0R\u00a01\/08, BFHE 237, 503; vom 19.\u00a0September 2012 IV\u00a0R\u00a011\/12, BFHE 239, 76; Prinz\/H\u00fctig, DB 2012, 2597, 2600\u00a0f.; Wendt, BFH\/PR 2012, 299, 300; derselbe, BFH\/PR 2012, 387; Wittwer, DStR 2012, 1503).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dem kann nicht entgegengehalten werden, \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 i.V.m. \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 Satz\u00a01 EStG 1997 sei nicht anwendbar, weil der Gesetzgeber des Steuersenkungsgesetzes zu der Rechtslage vor dem 1.\u00a0Januar 1999 habe zur\u00fcckkehren wollen, so dass die Rechtsprechung des BFH zur M\u00f6glichkeit einer \u00dcbertragung von Einzelwirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften zu Buchwerten (BFH-Urteil in BFHE 193, 116, BStBl II 2001, 229; s. bereits unter B.I.1.) Anwendung finde (in diesem Sinne aber Rei\u00df in Kirchhof, EStG, 12.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a015 Rz\u00a0388). Dieser Auffassung kann schon deshalb nicht gefolgt werden, weil der Gesetzgeber mit dem Steuersenkungsgesetz die Rechtslage vor dem 1.\u00a0Januar 1999 nur in modifizierter Form wieder hergestellt hat. Dar\u00fcber hinaus l\u00e4sst \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. erkennen, dass der Gesetzgeber nicht zu der finalen Entnahmelehre zur\u00fcckkehren wollte, die bis zum 1.\u00a0Januar 1999 den Grund darstellte, auch bei der \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften eine Entnahme verneinen zu k\u00f6nnen. \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. kann vielmehr der Grundsatz entnommen werden, dass eine \u00dcberf\u00fchrung oder eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern tatbestandlich stets zu einer Entnahme i.S. des \u00a7\u00a04 Abs.\u00a01 Satz\u00a02 EStG 1997 f\u00fchrt (vgl. Brandenberg, Stbg 2004, 65, 70). Die Vorschrift stellt eine Bewertungsvorschrift dar, die als speziellere Norm \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a04 EStG 1997 vorgeht und in den benannten F\u00e4llen ausnahmsweise eine Fortf\u00fchrung der Buchwerte zul\u00e4sst (BFH-Urteile in BFHE 237, 503; in BFHE 239, 76; s. auch Gosch, DStR 2010, 1173, 1175; Wehrheim\/ Nickel, BB 2006, 1361, 1363\u00a0f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Eine \u00dcbertragung zu Buchwerten unter Vermeidung der Aufdeckung der stillen Reserven ist im Streitfall auch nicht gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. erfolgt. Es liegt weder ein Fall der \u00dcberf\u00fchrung von Einzelwirtschaftsg\u00fctern nach \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 noch ein Fall der \u00dcbertragung von Einzelwirtschaftsg\u00fctern mit Rechtstr\u00e4gerwechsel nach \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. vor. Auch analog sind diese Bestimmungen im Streitfall nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Eine \u00dcberf\u00fchrung von Einzelwirtschaftsg\u00fctern zum Buchwert gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 scheidet aus, weil nicht ein einzelnes Wirtschaftsgut von einem Betriebsverm\u00f6gen in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen \u00fcberf\u00fchrt worden ist (a.A. Groh, DB 2002, 1904, 1906; Niehus, FR 2005, 278, 279). Vielmehr liegt ein \u00dcbertragungsvorgang vor, der nur unter den Voraussetzungen des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. zu Buchwerten m\u00f6glich ist (so auch Gosch, DStR 2010, 1173, 1175; Schmitt\/Franz, Ubg 2012, 395, 398; Wendt, FR 2002, 53, 64). Wenn ein Wirtschaftsgut aus dem Betriebsverm\u00f6gen einer Personengesellschaft entnommen und in das Betriebsverm\u00f6gen einer anderen Personengesellschaft eingelegt wird, liegt stets ein Rechtstr\u00e4gerwechsel und damit eine \u00dcbertragung vor (Wi\u00dfborn, Neue Wirtschafts-Briefe &#8211;NWB&#8211; 2010, 4275, 4276\u00a0f.). Die in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 Nr.\u00a01 und 2 EStG 1997 n.F. getroffene Unterscheidung zwischen dem &#8222;Betriebsverm\u00f6gen des Mitunternehmers&#8220; und dem &#8222;Gesamthandsverm\u00f6gen der Mitunternehmerschaft&#8220; verdeutlicht, dass der Gesetzgeber die Mitunternehmerschaft als selbst\u00e4ndiges Steuersubjekt mit einem eigenen &#8211;von den Betriebsverm\u00f6gen der Mitunternehmer zu unterscheidenden&#8211; Betriebsverm\u00f6gen versteht (Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Ebenso wenig wird der vorliegende Fall vom Wortlaut des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. erfasst (vgl. Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 20.\u00a0M\u00e4rz 2012\u00a0\u00a011\u00a0K\u00a011149\/07, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2012, 1235; Brandenberg, Deutsche Steuer-Zeitung &#8211;DStZ&#8211; 2002, 551, 555; Fichtelmann, Der Ertragsteuerberater &#8211;EStB&#8211; 2002, 184, 185; Gosch, DStR 2010, 1173\u00a0ff.; Niehus\/Wilke, Die Besteuerung der Personengesellschaften, 6.\u00a0Aufl., S.\u00a0214; Wendt, EStB 2002, 137, 138; a.A. Ley, DStR 2011, 1208, 1210\u00a0f.). Die Vorschrift betrifft nicht den Fall der \u00dcbertragung eines Wirtschaftsguts aus dem Gesamthandsverm\u00f6gen einer Mitunternehmerschaft in das Gesamthandsverm\u00f6gen einer anderen Mitunternehmerschaft (so bereits Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Die \u00dcbertragung der Grundst\u00fccke konnte auch nicht analog \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 steuerneutral zu Buchwerten erfolgen (so aber BFH-Beschluss vom 15.\u00a0April 2010 IV\u00a0B\u00a0105\/09, BFHE 229, 199, BStBl II 2010, 971; Nieders\u00e4chsisches FG, Urteil vom 31.\u00a0Mai 2012\u00a0\u00a01\u00a0K\u00a0271\/10, EFG 2012, 2106; Bern\u00fctz\/ Loll, DB 2013, 665, 667; Bode, DB 2010, 1156, 1157; Hoffmann, GmbHR 2002, 125, 131; Kanzler, FR 2010, 761, 762; Niehus\/Wilke in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7\u00a06 EStG Rz\u00a01447e; Wendt, FR 2010, 386, 387; Wacker, NWB 2010, 2382, 2388; derselbe in Habersack\/ Hommelhoff, Festschrift f\u00fcr Wulf Goette, 2011, 561, 574; Wittwer, DStR 2010, 1072; \u00e4hnlich M.\u00a0Fischer, Jahrbuch der Fachanw\u00e4lte f\u00fcr Steuerrecht 2012\/2013, 430, 436). Insoweit fehlt es an der f\u00fcr eine Analogie erforderlichen planwidrigen Regelungsl\u00fccke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine planwidrige Regelungsl\u00fccke besteht nur, wo das Gesetz, gemessen an seinem eigenen Ziel und Zweck, unvollst\u00e4ndig, also erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig ist und eine Erg\u00e4nzung nicht einer dem Gesetz gewollten Beschr\u00e4nkung auf bestimmte Tatbest\u00e4nde widerspricht (BFH-Urteil vom 21.\u00a0Oktober 1997 IX\u00a0R\u00a029\/95, BFHE 184, 466, BStBl II 1998, 142; Senatsurteil vom 21.\u00a0Oktober 1999 I\u00a0R\u00a066\/98, BFHE 190, 390, BStBl II 2000, 288; Senatsbeschluss vom 13.\u00a0Mai 2013 I\u00a0R\u00a039\/11, BFH\/NV 2013, 1284, zur amtlichen Ver\u00f6ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die F\u00e4lle einer Buchwert\u00fcbertragung sind nach dem Willen des Gesetzgebers in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. abschlie\u00dfend geregelt (so auch Gosch, DStR 2010, 1173, 1175; Werndl in Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, a.a.O., \u00a7\u00a06 Rz\u00a0L\u00a066; insoweit zustimmend Wendt, FR 2002, 53, 64). Im Gesetzgebungsverfahren ist mehrmals diskutiert worden, ob eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften zu Buchwerten m\u00f6glich sein soll (BRDrucks 638\/3\/01, S.\u00a02; Beschlussempfehlung des Finanzausschusses &#8211;7.\u00a0Ausschuss&#8211;, BTDrucks 14\/7343, S.\u00a03); der Gesetzgeber hat gleichwohl eine solche Bestimmung nicht in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. aufgenommen. Vielmehr hat er durch die ausdifferenzierte Ausgestaltung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. zu erkennen gegeben, dass er die F\u00e4lle, in denen eine Buchwertfortf\u00fchrung m\u00f6glich sein soll, abschlie\u00dfend regeln wollte (Gosch, DStR 2010, 1173, 1175). Dar\u00fcber hinaus kann der Systematik des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. entnommen werden, dass \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 n.F. allein die F\u00e4lle einer \u00dcberf\u00fchrung von Wirtschaftsg\u00fctern (zwischen Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen), nicht aber F\u00e4lle einer \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern (mit Rechtstr\u00e4gerwechsel) erfassen soll. Die F\u00e4lle, in denen eine \u00dcbertragung zu Buchwerten m\u00f6glich sein soll, regelt systematisch allein \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. (\u00e4hnlich auch Wi\u00dfborn, NWB 2010, 4275, 4277).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>d) \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. ist ebenso wenig analog mit der Folge anwendbar, dass eine \u00dcbertragung der Grundst\u00fccke zu Buchwerten erfolgen konnte (so bereits Senatsurteil in BFHE 227, 445, BStBl II 2010, 471; Brandenberg, FR 2010, 731, 734; derselbe, NWB 2010, 2699, 2708; Strahl, K\u00d6SDI 2003, 13918, 13926; Suchanek, GmbHR 2010, 322, 323; a.A. Schmidt\/Kulosa, EStG, 32.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a06 Rz\u00a0702).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Auch hier fehlt es an der planwidrigen Regelungsl\u00fccke, weil im Gesetzgebungsverfahren die Frage einer \u00dcbertragung von Einzelwirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften zu Buchwerten mehrmals diskutiert worden ist und das Land Baden-W\u00fcrttemberg in seinem Antrag sogar einen entsprechenden Vorschlag in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG 1997 n.F. ausformuliert (BRDrucks 638\/3\/01, S.\u00a02), der Gesetzgeber aber gleichwohl keine entsprechende Regelung in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. aufgenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>32<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber den Wortlaut des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. bewusst abschlie\u00dfend formuliert hat (a.A. Bern\u00fctz\/Loll, DB 2013, 665, 667; Wacker, NWB 2010, 2382, 2388; derselbe in Habersack\/Hommelhoff, a.a.O., S.\u00a0561, 574). \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 gilt (mit der Folge der Buchwertfortf\u00fchrung) entsprechend, &#8222;soweit&#8220; einer der drei enumerativ bezeichneten F\u00e4lle vorliegt. Durch die Verwendung der Konjunktion &#8222;soweit&#8220;, der nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die Bedeutung von &#8222;in dem Ma\u00dfe, wie&#8220; zukommt (Duden, Deutsches Universalw\u00f6rterbuch, 2.\u00a0Aufl., 1989, S.\u00a01421), hat der Gesetzgeber hinreichend deutlich gemacht, dass eine Buchwert\u00fcbertragung \u00fcber die im Gesetz genannten F\u00e4lle hinaus nicht m\u00f6glich sein soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>33<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>III. Verfassungsrechtliche Beurteilung<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>34<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Senat sieht in der fehlenden gesetzlichen M\u00f6glichkeit einer Buchwertfortf\u00fchrung bei \u00dcbertragungen von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Schwesterpersonengesellchaften einen Versto\u00df gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>35<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Der allgemeine Gleichheitssatz des Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (BVerfG-Beschluss vom 15.\u00a0Januar 2008\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a02\/04, BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a\u00a0aa; BVerfG-Urteil vom 9.\u00a0Dezember 2008\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a01\/07, 2\u00a0BvL\u00a02\/07, 2\u00a0BvL\u00a01\/08, 2\u00a0BvL\u00a02\/08, BVerfGE 122, 210, unter C.I.). Verboten ist daher auch ein gleichheitswidriger Beg\u00fcnstigungsausschluss, bei dem eine Beg\u00fcnstigung einem Personenkreis gew\u00e4hrt, einem anderen aber vorenthalten wird (BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 7.\u00a0Juli 2009\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a01164\/07, BVerfGE 124, 199, unter B.I.1.; vom 21.\u00a0Juli 2010\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a0611\/09, 1\u00a0BvR\u00a02464\/07, BVerfGE 126, 400, unter B.I.2.a; vom 7.\u00a0Mai 2013\u00a0\u00a02\u00a0BvR\u00a0909\/06, 2\u00a0BvR\u00a01981\/06, 2\u00a0BvR\u00a0288\/07, DStR 2013, 1228, unter C.I.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>36<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aus dem allgemeinen Gleichheitssatz ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen unterschiedliche Grenzen f\u00fcr den Gesetzgeber, die vom blo\u00dfen Willk\u00fcrverbot bis zu einer strengeren Bindung an Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeitserfordernisse reichen (vgl. BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 21.\u00a0Juni 2006\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a02\/99, BVerfGE 116, 164, unter C.I.1.; vom 7.\u00a0November 2006\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a010\/02, BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192, unter C.I.1.; vom 4.\u00a0Februar 2009\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a08\/05, BVerfGE 123, 1, unter C.II.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>37<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Im Bereich des Steuerrechts hat der Gesetzgeber bei der Auswahl des Steuergegenstandes und bei der Bestimmung des Steuersatzes einen weitreichenden Entscheidungsspielraum (vgl. BVerfG-Beschl\u00fcsse in BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192, unter C.I.2.; in BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a\u00a0aa; in BVerfGE 123, 1, unter C.II.1.a). Die grunds\u00e4tzliche Freiheit des Gesetzgebers, diejenigen Sachverhalte zu bestimmen, an die das Gesetz dieselben Rechtsfolgen kn\u00fcpft und die es so als rechtlich gleich qualifiziert, wird vor allem durch zwei eng miteinander verbundene Leitlinien begrenzt: durch das Gebot der Ausrichtung der Steuerlast am Prinzip der finanziellen Leistungsf\u00e4higkeit und durch das Gebot der Folgerichtigkeit (vgl. BVerfG-Beschl\u00fcsse in BVerfGE 116, 164, unter C.I.2.; in BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192, unter C.I.2.; BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, unter C.I.2.a). Danach muss im Interesse verfassungsrechtlich gebotener steuerlicher Lastengleichheit darauf abgezielt werden, Steuerpflichtige bei gleicher Leistungsf\u00e4higkeit auch gleich hoch zu besteuern (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 116, 164, unter C.I.2.; BVerfG-Urteil in BVerfGE 122, 210, unter C.I.2.a). Bei der Ausgestaltung des steuerrechtlichen Ausgangstatbestands muss die einmal getroffene Belastungsentscheidung zudem folgerichtig im Sinne der Belastungsgleichheit umgesetzt werden (BVerfG-Beschluss vom 12.\u00a0Oktober 2010\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a012\/07, BVerfGE 127, 224, unter D.I.). Ausnahmen von einer folgerichtigen Umsetzung bed\u00fcrfen eines besonderen sachlichen Grundes (vgl. BVerfG-Beschl\u00fcsse in BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a\u00a0aa; in BVerfGE 126, 400, unter B.I.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>38<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Davon ausgehend ist der Senat der \u00dcberzeugung, dass \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG verst\u00f6\u00dft, soweit \u00dcbertragungen von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zum Buchwert m\u00f6glich sind. Der Gesetzgeber verletzt durch die geltende Regelung seine Verpflichtung zu einer folgerichtigen Ausrichtung des Einkommensteuerrechts an dem Prinzip einer Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf\u00e4higkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>39<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit ist nur die in Geldwert vorhandene Ist-Leistungsf\u00e4higkeit (Birk, Das Leistungsf\u00e4higkeitsprinzip als Ma\u00dfstab der Steuernormen, 1983, S.\u00a0167; vgl. auch Tipke, Die Steuerrechtsordnung, Band\u00a0I, 2.\u00a0Aufl., S.\u00a0481, 497\u00a0f.). Hinsichtlich im Betriebsverm\u00f6gen eingetretener Verm\u00f6gensmehrungen wird die Ist-Leistungsf\u00e4higkeit nur gesteigert, soweit die Verm\u00f6gensmehrungen tats\u00e4chlich realisiert worden sind, nicht aber dann, wenn es zu blo\u00dfen Wertsteigerungen des Verm\u00f6gens gekommen ist (Knobbe-Keuk, a.a.O., S.\u00a0268, m.w.N.; Musil in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7\u00a02 EStG Rz\u00a012; Vogel, Steuer und Wirtschaft &#8211;StuW&#8211; 1974, 193, 199; V.\u00a0Wendt, Das Verh\u00e4ltnis von Entnahme\/Einlage zur Anschaffung\/Ver\u00e4u\u00dferung im Einkommensteuerrecht, 2003, S.\u00a048\u00a0f.). Da der Steuerzugriff zu einem Liquidit\u00e4tsentzug f\u00fchrt, kann eine wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit nur vorhanden sein, soweit eine entsprechende Liquidit\u00e4t vorliegt (Blumers\/Elicker, BB 2009, 1156, 1157). Allein die Neueinsch\u00e4tzung eines Wirtschaftsguts durch potentielle Nachfrager verbessert demgegen\u00fcber allenfalls die Ver\u00e4u\u00dferbarkeit des Guts und die Kreditf\u00e4higkeit des Eigent\u00fcmers, vermehrt das wirtschaftliche Handlungsverm\u00f6gen des Eigent\u00fcmers im \u00dcbrigen aber erst bei Dispositionen \u00fcber sein Eigentum (Kirchhof in Kirchhof\/S\u00f6hn\/Mellinghoff, a.a.O., \u00a7\u00a02 Rz\u00a0A\u00a098).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>40<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In Einklang mit dieser Pr\u00e4misse ist f\u00fcr die einkommensteuerrechtliche Gewinnermittlung nicht der tats\u00e4chliche Zeitwert des Wirtschaftsguts ma\u00dfgebend. Gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a06 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 und 2 EStG 1997 werden die Wirtschaftsg\u00fcter des Anlageverm\u00f6gens solange mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, als sie sich im Betriebsverm\u00f6gen befinden; Wertsteigerungen werden in Form von stillen Reserven konserviert und wirken sich nicht gewinnwirksam aus (statt aller V.\u00a0Wendt, a.a.O., S.\u00a049\u00a0f.). Sie wirken sich erst dann gewinnerh\u00f6hend aus, wenn das betreffende Wirtschaftsgut aus dem Betriebsverm\u00f6gen ausscheidet. Dies kann durch \u00dcbertragung auf einen anderen Rechtstr\u00e4ger (Ver\u00e4u\u00dferung, Betriebsver\u00e4u\u00dferung) oder durch eine endg\u00fcltige L\u00f6sung des betrieblichen Zusammenhangs im Wege der Entnahme oder Betriebsaufgabe erfolgen (Bode in Kirchhof, a.a.O., \u00a7\u00a04 Rz\u00a031; Schmidt\/Heinicke, a.a.O., \u00a7\u00a04 Rz\u00a050).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>41<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Aber auch wenn das Wirtschaftsgut das konkrete Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen verl\u00e4sst, d\u00fcrfen nach dem Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit die stillen Reserven ausnahmsweise dann nicht besteuert werden, wenn durch das Ausscheiden des Wirtschaftsguts aus dem Betriebsverm\u00f6gen die Liquidit\u00e4t des Steuerpflichtigen nicht erh\u00f6ht wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Wirtschaftsgut von einem in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen \u00fcberf\u00fchrt wird. Der Grundsatz der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsf\u00e4higkeit ist im Einkommensteuerrecht untrennbar mit dem Grundsatz der Individualbesteuerung verbunden (vgl. BFH-Urteil vom 16.\u00a0Juni 2004 X\u00a0R\u00a034\/03, BFHE 207, 120, BStBl II 2005, 378; BFH-Beschluss vom 17.\u00a0Dezember 2007 GrS\u00a02\/04, BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608). Die Einkommensteuer ist eine Personensteuer; sie erfasst die im Einkommen zu Tage tretende Leistungsf\u00e4higkeit der einzelnen nat\u00fcrlichen Person (BVerfG-Beschluss vom 3.\u00a0November 1982\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a0620\/78, 1\u00a0BvR\u00a01335\/78, 1\u00a0BvR\u00a01104\/79, 1\u00a0BvR\u00a0363\/80, BVerfGE 61, 319, BStBl II 1982, 717, unter C.I.2.; BVerfG-Beschluss vom 29.\u00a0Mai 1990\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a020\/84, 1\u00a0BvL\u00a026\/84, 1\u00a0BvL\u00a04\/86, BVerfGE 82, 60, BStBl II 1990, 653, unter C.III.3.a; BFH-Beschl\u00fcsse vom 10.\u00a0April 2003 XI\u00a0R\u00a054\/99, BFHE 202, 284, BStBl II 2004, 400; in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608), die sich aus mehreren unternehmerischen T\u00e4tigkeiten einer konkreten Person und damit durch den Einsatz verschiedener Betriebsverm\u00f6gen ergeben kann. Folgerichtig hat der Gesetzgeber deshalb eine Buchwertfortf\u00fchrung f\u00fcr den Fall vorgesehen, dass ein Wirtschaftsgut von einem Betriebsverm\u00f6gen in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen \u00fcberf\u00fchrt wird (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997). Von den prinzipiellen Grundentscheidungen des Gesetzgebers ausgehend ist es ebenso konsequent, die Buchwertfortf\u00fchrung f\u00fcr den Fall anzuordnen, dass ein Wirtschaftsgut aus einem eigenen Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen in sein Sonderbetriebsverm\u00f6gen bei einer Mitunternehmerschaft und umgekehrt sowie zwischen verschiedenen Sonderbetriebsverm\u00f6gen desselben Steuerpflichtigen bei verschiedenen Mitunternehmerschaften \u00fcberf\u00fchrt wird (\u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a02 EStG 1997).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>42<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Indem der Gesetzgeber in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. nicht auch die Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen den Betriebsverm\u00f6gen beteiligungsidentischer Schwesterpersonengesellschaften zugelassen hat, hat er seine grundlegende Systementscheidung einer Besteuerung nach der individuellen wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit durchbrochen (vgl. auch Leisner-Egensperger, DStZ 2010, 900, 904; Wendt, FR 2010, 386, 387). Der Fall ist wesentlich gleich mit dem in \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 EStG 1997 geregelten Fall der \u00dcberf\u00fchrung eines Wirtschaftsguts von einem Betriebsverm\u00f6gen in ein anderes Betriebsverm\u00f6gen des Steuerpflichtigen, die folgerichtig zu Buchwerten m\u00f6glich ist. Der einzige Unterschied besteht in dem Zusammenschluss mehrerer nat\u00fcrlicher Personen zwecks gemeinsamer Eink\u00fcnfteerzielung. Dieser Unterschied spielt aber hinsichtlich der Frage, ob die gesetzgeberische Grundentscheidung auch in diesem Fall eine Buchwert\u00fcbertragung gebietet, keine Rolle. Denn die bei Ausscheiden eines Wirtschaftsguts erzielten Gewinne werden den Gesellschaftern vor und nach der \u00dcbertragung in gleicher Weise anteilig zugerechnet, so dass die Besteuerung der stillen Reserven durch die \u00dcbertragung nicht gef\u00e4hrdet wird (insoweit auch Bareis, FR 2011, 153, 163; Bode, DB 2010, 1156; Wacker, NWB 2010, 2382, 2388; Wendt, FR 2010, 386, 387; derselbe, 62.\u00a0HLBS Steuerfachtagung, Berlin 2011, S.\u00a035, 56).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>43<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Eine Rechtfertigung f\u00fcr die Durchbrechung des Prinzips der Besteuerung nach der individuellen wirtschaftlichen Leistungsf\u00e4higkeit ist f\u00fcr den Senat nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>44<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Der Gesetzgeber des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes hat sich nicht dazu ge\u00e4u\u00dfert, warum er bei der \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften eine Buchwertfortf\u00fchrung nicht zugelassen hat, obwohl es hierdurch weder zu einer gesteigerten Leistungsf\u00e4higkeit des Steuerpflichtigen gekommen ist und auch nicht die Gefahr einer sp\u00e4teren unbemerkten Entstrickung erh\u00f6ht wird (so bereits BFH-Beschluss in BFHE 229, 199, BStBl II 2010, 971). Der Antrag einer entsprechenden Erg\u00e4nzung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. durch das Land Baden-W\u00fcrttemberg ist ohne Begr\u00fcndung zur\u00fcckgenommen worden. Ebenso ist ein entsprechender Vorschlag ohne weitere Begr\u00fcndung durch den Finanzausschuss abgelehnt worden (Beschlussempfehlung des Finanzausschusses &#8211;7.\u00a0Ausschuss&#8211;, BTDrucks 14\/7343, S.\u00a03).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>45<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Soweit in der Literatur als Grund f\u00fcr die fehlende Zul\u00e4ssigkeit einer \u00dcbertragung zwischen dem Gesamthandsverm\u00f6gen von Schwesterpersonengesellschaften angegeben wird, anderenfalls werde das Entstehen von Objektgesellschaften beg\u00fcnstigt, die eine Ver\u00e4u\u00dferung der Wirtschaftsg\u00fcter zulie\u00dfen, die nicht nur gewerbesteuerfrei, sondern auch nach \u00a7\u00a7\u00a016, 34 EStG 1997 beg\u00fcnstigt seien (Brandenberg, DStZ 2002, 551, 555; Niehus, StuW 2008, 359, 368; Niehus\/Wilke, a.a.O., S.\u00a0215; von einem &#8222;Missbrauchspotential&#8220; ausgehend auch Dornheim, Ubg 2012, 618, 622), ist nicht zu ersehen, dass dies tats\u00e4chlich der Grund gewesen sein k\u00f6nnte, der den Gesetzgeber zu der Ungleichbehandlung veranlasst hat. Im \u00dcbrigen w\u00fcrde dieser Grund die mangelnde Folgerichtigkeit des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. nicht rechtfertigen. Denn damit w\u00fcrden die verfassungsrechtlichen Grenzen einer zul\u00e4ssigen Typisierung \u00fcberschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>46<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine gesetzliche Typisierung darf keinen atypischen Fall als Leitbild w\u00e4hlen, sondern muss sich realit\u00e4tsgerecht am typischen Fall orientieren (BVerfG-Beschl\u00fcsse in BVerfGE 127, 224, unter D.I.; vom 6.\u00a0April 2011\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a01765\/09, H\u00f6chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2011, 812, unter IV.2.a). Zudem muss sich die Typisierung am allgemeinen Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit messen lassen (BVerfG-Beschluss vom 4.\u00a0April 2001\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a07\/98, BVerfGE 103, 310, unter B.I.2.b; Senatsbeschluss vom 13.\u00a0M\u00e4rz 2012 I\u00a0B\u00a0111\/11, BFHE 236, 501, BStBl II 2012, 611). Die ungleichen Rechtsfolgen d\u00fcrfen nur eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringe Zahl von Personen treffen, und die Nachteile d\u00fcrfen nicht zu schwer wiegen (BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 30.\u00a0Mai 1990\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a02\/83, BVerfGE 82, 126, unter C.I.4.f; vom 8.\u00a0Oktober 1991\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a050\/86, BVerfGE 84, 348, unter C.I.2.; Heun in Dreier, Grundgesetz-Kommentar, 2.\u00a0Aufl., Art.\u00a03 Rz\u00a033).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>47<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Senat erkennt nicht, dass sich der Gesetzgeber &#8211;ausgehend von dem in der Literatur unterstellten typisierenden Missbrauchsverdacht&#8211; bei seinem Regelungsverzicht realit\u00e4tsgerecht am typischen Fall orientiert h\u00e4tte. Es ist nichts daf\u00fcr ersichtlich, dass eine steuerneutrale \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften typischerweise nicht mit dem unternehmerisch legitimen Zweck einer Umstrukturierung, sondern mit dem Ziel unternommen w\u00fcrde, missbr\u00e4uchlich Steuervorteile zu erlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>48<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beg\u00fcnstigungsausschluss w\u00e4re dar\u00fcber hinaus nicht verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Der auf einer Missbrauchstypisierung basierende Regelungsverzicht ist nicht erforderlich. Als gleich geeignetes milderes Mittel k\u00f6nnten die konkreten Gestaltungen von Steuerpflichtigen auf das Vorliegen eines Missbrauchs i.S. des \u00a7\u00a042 der Abgabenordnung hin untersucht werden (\u00e4hnlich Niehus, StuW 2008, 359, 368).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>49<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Der Beg\u00fcnstigungsausschluss ist ausgehend von der Systematik des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. umso weniger nachvollziehbar, als der Gesetzgeber des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes durch \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. Buchwert\u00fcbertragungen sogar in F\u00e4llen eines Rechtstr\u00e4gerwechsels zul\u00e4sst, in denen mit anderen Worten stille Reserven interpersonal verlagert werden (hierauf hinweisend bereits BFH-Beschluss in BFHE 229, 199, BStBl II 2010, 971; Niehus, FR 2005, 278, 279).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>50<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Eine die Verfassungswidrigkeit vermeidende verfassungskonforme Auslegung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. ist nicht m\u00f6glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>51<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die verfassungskonforme Gesetzesauslegung gebietet es, bei mehreren M\u00f6glichkeiten der Normauslegung diejenige ma\u00dfgeblich sein zu lassen, bei der die Regelung mit der Verfassung konform geht. Der Grundsatz verbindet somit die Normtextauslegung mit einer Normenkontrolle (M\u00fcller\/Christensen, Juristische Methodik, Band\u00a0I, 10.\u00a0Aufl., Rz\u00a0100) und findet als Auslegungskriterium seine Grenze dort, wo er mit dem Wortlaut der Norm und dem klar erkennbaren Willen des Gesetzes in Widerspruch treten w\u00fcrde (BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 27.\u00a0M\u00e4rz 2012\u00a0\u00a02\u00a0BvR\u00a02258\/09, BVerfGE 130, 372, unter B.II.1.c\u00a0aa; in DStR 2013, 1228, unter D.I.). Im Wege der verfassungskonformen Auslegung darf einem nach Wortlaut und Sinn eindeutigen Gesetz nicht ein entgegengesetzter Sinn verliehen, der normative Gehalt der auszulegenden Vorschrift nicht grundlegend neu bestimmt und das gesetzgeberische Ziel nicht in einem wesentlihen Punkt verfehlt werden (BVerfG-Beschluss vom 26.\u00a0April 1994\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a01299\/89, 1\u00a0BvL\u00a06\/90, BVerfGE 90, 263, unter C.II.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>52<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Eine verfassungskonforme Auslegung des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. scheitert im Streitfall daran, dass ein gleichheitswidriger Beg\u00fcnstigungsausschluss vorliegt und der Fall der \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften zum Buchwert damit keine &#8211;ausgehend vom Wortlaut und dem Willen des historischen Gesetzgebers&#8211; m\u00f6gliche Auslegungsvariante ist. Wie bereits erl\u00e4utert wurde, hat der Gesetzgeber durch die Systematik des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 EStG 1997 n.F. hinreichend deutlich zu erkennen gegeben, dass er die \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zum Buchwert bei Rechtstr\u00e4gerwechsel allein von \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. erfasst wissen wollte, der indes &#8211;seinem Wortlaut und dem in den Gesetzesmaterialien zum Ausdruck kommenden Willen des historischen Gesetzgebers&#8211; einen abschlie\u00dfenden Katalog enth\u00e4lt, in dem die Buchwert\u00fcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen Schwesterpersonengesellschaften nicht geregelt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>53<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>IV. Entscheidungserheblichkeit der Vorlagefrage<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>54<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>F\u00fcr die Entscheidung des vorlegenden Senats kommt es auf die G\u00fcltigkeit des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. an (Art.\u00a0100 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 GG, \u00a7\u00a080 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 BVerfGG). Abh\u00e4ngig von der Verfassungsm\u00e4\u00dfigkeit des \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. kommt es zu einer unterschiedlichen Entscheidung \u00fcber die Revision des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>55<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Ist die Vorschrift verfassungskonform, so ist die Revision begr\u00fcndet. Das angefochtene FG-Urteil w\u00e4re aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur\u00fcckzuverweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>56<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>In diesem Fall ist das FA zu Recht davon ausgegangen, dass eine \u00dcbertragung der Grundst\u00fccke von der F1-KG auf die F2-KG nicht nach \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. steuerneutral zu Buchwerten m\u00f6glich war. Dem FG w\u00e4re aber durch eine Aufhebung seines Urteils und die Zur\u00fcckverweisung Gelegenheit zur Aufkl\u00e4rung zu geben, ob bei der Kl\u00e4gerin die Voraussetzungen f\u00fcr die Bildung einer Reinvestitionsr\u00fccklage gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a06b EStG 1997 vorliegen. Insoweit kann der Senat nicht in der Sache selbst entscheiden, weil das FG bislang keinen Anlass hatte, die hierf\u00fcr erforderlichen Feststellungen zu treffen. Die Klage war nach Auffassung des FG bereits hinsichtlich des Hauptantrags begr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>57<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Ist \u00a7\u00a06 Abs.\u00a05 Satz\u00a03 EStG 1997 n.F. hingegen wegen Versto\u00dfes gegen Art.\u00a03 Abs.\u00a01 GG mit der Verfassung unvereinbar (zur regelm\u00e4\u00dfigen Rechtsfolge der Unvereinbarkeit in den F\u00e4llen eines Versto\u00dfes gegen den allgemeinen Gleichheitssatz s. BVerfG-Urteil vom 19.\u00a0Februar 2013\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a01\/11, 1\u00a0BvR\u00a03247\/09, Neue Juristische Wochenschrift 2013, 847, unter C.I.; BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 22.\u00a0Juni 1995\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a037\/91, BVerfGE 93, 121, BStBl II 1995, 655, unter C.III.3.; vom 6.\u00a0Juli 2004\u00a0\u00a01\u00a0BvR\u00a02515\/95, BVerfGE 111, 176, unter C.I.; vom 7.\u00a0Februar 2012\u00a0\u00a01\u00a0BvL\u00a014\/07, BVerfGE 130, 240, unter C.I.), m\u00fcsste der vorlegende Senat das Verfahren grunds\u00e4tzlich bis zu einer Neuregelung des Gesetzgebers gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a074 FGO aussetzen. Auch dies w\u00e4re eine andere Entscheidung als im Falle der G\u00fcltigkeit des Gesetzes (vgl. hierzu BVerfG-Urteil vom 13.\u00a0Dezember 1983\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a013\/82, 2\u00a0BvL\u00a014\/82, 2\u00a0BvL\u00a015\/82, BVerfGE 66, 1, unter B.1.; BVerfG-Beschl\u00fcsse in BVerfGE 93, 121, BStBl II 1995, 655, unter B.I.; in BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192, unter B.I.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>58<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dabei kann es f\u00fcr die Entscheidungserheblichkeit der Vorlage keine Rolle spielen, dass im Falle einer Unvereinbarkeitserkl\u00e4rung das BVerfG gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a035 BVerfGG die weitere Anwendung des bisherigen Rechts anordnen kann (BVerfG-Beschl\u00fcsse vom 25.\u00a0September 1992\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a05\/91, 2\u00a0BvL\u00a08\/91, 2\u00a0BvL\u00a014\/91, BVerfGE 87, 153, unter C.III.3.d; in BVerfGE 93, 121, BStBl II 1995, 655, unter B.I.). Ma\u00dfgebend f\u00fcr die Entscheidungserheblichkeit ist nur, dass die Verfassungswidrigerkl\u00e4rung der Norm dem Kl\u00e4ger des Ausgangsverfahrens &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Chance offen h\u00e4lt, eine f\u00fcr ihn g\u00fcnstige Regelung durch den Gesetzgeber zu erreichen (BVerfG-Beschluss vom 17.\u00a0April 2008\u00a0\u00a02\u00a0BvL\u00a04\/05, BVerfGE 121, 108, unter B.I.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<p>Verkn\u00fcpftes Dokument, siehe auch:\u00a0\u00a0Pressemitteilung Nr.\u00a069\/13 vom\u00a09.10.2013<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Trefferliste\u00a0<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Beschluss vom 10. April 2013 I R 80\/12 hat der Bundesfinanzhof (BFH) dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Frage vorgelegt, ob \u00a7 6 Abs. 5 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verst\u00f6\u00dft, weil hiernach eine \u00dcbertragung von Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften nicht zum Buchwert m\u00f6glich ist. Nach \u00a7 6 Abs. 5 EStG ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/fehlende-buchwertubertragung-v-wirtschaftsgutern-zwischen-beteiligungsidentischen-personengesellschaften-gleichheitswidrig\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Fehlende Buchwert\u00fcbertragung v. Wirtschaftsg\u00fctern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften gleichheitswidrig?<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1689],"tags":[],"class_list":["post-37297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einkommen-und-lohnsteuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37297"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37297\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}