{"id":37522,"date":"2013-10-31T19:47:53","date_gmt":"2013-10-31T17:47:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=37522"},"modified":"2013-10-31T19:51:21","modified_gmt":"2013-10-31T17:51:21","slug":"37522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/37522\/","title":{"rendered":"Besteuerung von Ertr\u00e4gen aus ausl\u00e4ndischen &#8222;schwarzen&#8220; Fonds auf dem europarechtlichen Pr\u00fcfstand"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Vorlagebeschluss vom 6. August 2013 VIII R 39\/12 den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union (EuGH) angerufen, um kl\u00e4ren zu lassen, ob die bis Ende 2003 geltende deutsche Regelung zur Besteuerung von Anlegern, die sich an ausl\u00e4ndischen &#8222;schwarzen&#8220; Investmentfonds beteiligt haben, gegen die europarechtlich gew\u00e4hrleistete Kapitalverkehrsfreiheit verstie\u00df. Die Kapitalverkehrsfreiheit geh\u00f6rt zu den europarechtlichen Grundfreiheiten. Sie gilt nicht nur innerhalb der Europ\u00e4ischen Union, sondern auch im Verh\u00e4ltnis zu Drittstaaten.<\/span><\/h1>\n<p>Ertr\u00e4ge aus inl\u00e4ndischen und ausl\u00e4ndischen Investmentfonds wurden nach dem Auslandsinvestmentgesetz (AuslInvestmG) unterschiedlich besteuert. Wenn die Ertr\u00e4ge aus inl\u00e4ndischen Fonds nicht nachgewiesen wurden, waren (und sind sie auch heute) notfalls zu sch\u00e4tzen. F\u00fcr ausl\u00e4ndische Fonds schrieb das AuslInvestmG dagegen besondere Anzeige- und Bekanntmachungspflichten vor. Au\u00dferdem hatten ausl\u00e4ndische Fonds einen inl\u00e4ndischen Vertreter zu bestellen. Waren diese Voraussetzungen nicht erf\u00fcllt, handelte es sich um &#8222;schwarze&#8220; Fonds. F\u00fcr sie schrieb \u00a7 18 Abs. 3 AuslInvestmG eine fiktive pauschale Ertragsermittlung vor, die regelm\u00e4\u00dfig zu h\u00f6heren Ertr\u00e4gen f\u00fchrte als bei inl\u00e4ndischen Fonds. Die tats\u00e4chliche H\u00f6he der erzielten Ertr\u00e4ge war f\u00fcr die Besteuerung ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>Im Streitfall war der Kl\u00e4ger an &#8222;schwarzen&#8220; Investmentfonds mit Sitz auf den Kaimaninseln beteiligt. Das Finanzamt wandte die Pauschalregelung nach \u00a7 18 Abs. 3 AuslInvestmG an und lehnte es ab, die vom Kl\u00e4ger im Einzelnen nachgewiesenen &#8211; deutlich niedrigeren &#8211; tats\u00e4chlichen Ertr\u00e4ge der Besteuerung zugrunde zu legen.<\/p>\n<p>Der BFH sah in dieser Pauschalbesteuerung einen offensichtlichen Versto\u00df gegen die Kapitalverkehrsfreiheit, weil inl\u00e4ndische Anleger durch die versch\u00e4rfte Besteuerung solcher ausl\u00e4ndischer Ertr\u00e4ge davon abgehalten werden k\u00f6nnten,sich an ausl\u00e4ndischen &#8222;schwarzen&#8220; Fonds zu beteiligen. Die Beschr\u00e4nkung der Kapitalverkehrsfreiheit sei nicht zu rechtfertigen. Beteiligungen an inl\u00e4ndischen und ausl\u00e4ndischen Fonds seien grunds\u00e4tzlich objektiv vergleichbar. Auch sei der Nachweis von Ertr\u00e4gen aus ausl\u00e4ndischen Fonds nicht von vornherein unm\u00f6glich. Das Gesetz nehme zu Unrecht keine R\u00fccksicht darauf, ob mit dem jeweiligen Drittstaat ein Amtshilfeabkommen bestehe, das eine Nachpr\u00fcfung der Ertr\u00e4ge erm\u00f6gliche. Jedenfalls sei die Pauschalbesteuerung unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, weil sie den Nachweis der tats\u00e4chlichen Ertr\u00e4ge f\u00fcr die Besteuerung ausnahmslos ausschlie\u00dfe.<\/p>\n<p>Trotz des offensichtlichen Versto\u00dfes gegen die Kapitalverkehrsfreiheit hielt sich der BFH f\u00fcr verpflichtet, den EuGH anzurufen. Aufgrund einer neueren Entscheidung des EuGH (vom 7. Juni 2012 C-39\/11) sei zweifelhaft geworden, ob \u00a7 18 Abs. 3 AuslInvestmG \u00fcberhaupt am Ma\u00dfstab der Kapitalverkehrsfreiheit \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nne oder Bestandsschutz genie\u00dfe. Diese Rechtsfrage sei europarechtlich ungekl\u00e4rt, so dass sie dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt werde.<\/p>\n<p>Obwohl es um ausgelaufenes Recht geht, hat das Verfahren Breitenwirkung, weil noch zahlreiche Streitf\u00e4lle mit erheblichen finanziellen Auswirkungen offen sind. Auch die heute geltende Nachfolgeregelung (\u00a7 6 des Investmentsteuergesetzes) ist Gegenstand eines Vorabentscheidungsersuchens beim EuGH (C-326\/12).<\/p>\n<p>BFH, Pressemitteilung Nr.76\/13 vom 30.10.2013 zum Beschluss VIII R 39\/12 vom 06.08.2013<\/p>\n<div><\/div>\n<p>BUNDESFINANZHOF Entscheidung vom 6.8.2013, VIII R 39\/12<\/p>\n<p>Europarechtliche Zweifelsfragen im Zusammenhang mit der Besteuerung von Ertr\u00e4gen aus &#8222;schwarzen&#8220; Fonds nach dem AuslInvestmG<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>Dem Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union werden folgende Rechtsfragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Steht die Kapitalverkehrsfreiheit des Art. 73b EGV (ab 1. Mai 1999 Art. 56 EG) einer nationalen Regelung (hier: \u00a7 18 Abs. 3 AuslInvestmG), wonach f\u00fcr inl\u00e4ndische Beteiligte an ausl\u00e4ndischen Investmentfonds unter bestimmten Voraussetzungen zus\u00e4tzlich zu den Aussch\u00fcttungen fiktive Einnahmen in H\u00f6he von 90 v.H. der Differenz zwischen dem ersten und dem letzten R\u00fccknahmepreis des Jahres, mindestens aber 10 v.H. des letzten R\u00fccknahmepreises (oder des B\u00f6rsen- oder Marktwerts) anzusetzen sind, bei Beteiligungen an Drittstaatenfonds deshalb nicht entgegen, weil die seit dem 31. Dezember 1993 im Wesentlichen unver\u00e4nderte Regelung im Zusammenhang mit der Erbringung von Finanzdienstleistungen im Sinne der Bestandsschutzregelung des Art. 73c Abs. 1 EGV (ab 1. Mai 1999 Art. 57 Abs. 1 EG) steht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sofern die Frage 1 nicht bejaht wird:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Stellt die Beteiligung an einem solchen Investmentfonds mit Sitz in einem Drittland stets eine Direktinvestition i.S. des Art. 73c Abs. 1 EGV (ab 1. Mai 1999 Art. 57 Abs. 1 EG) dar oder ist die Antwort hierauf davon abh\u00e4ngig, ob die Beteiligung dem Anleger aufgrund von nationalen Vorschriften des Sitzstaates des Investmentfonds oder aus anderen Gr\u00fcnden die M\u00f6glichkeit gibt, sich effektiv an der Verwaltung oder der Kontrolle des Investmentfonds zu beteiligen?<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Sachverhalt und Streitstand<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>&#8230;..<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Anrufung des Gerichtshofs der Europ\u00e4ischen Union (EuGH)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Senat legt dem EuGH die o.g. Fragen zur Auslegung des Unionsrechts vor und setzt das Verfahren bis zur Entscheidung des EuGH aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Ma\u00dfgebliche Vorschriften<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des vorlegenden Senats sind folgende nationale und unionsrechtliche Normen von Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nationale Vorschriften<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Vorschriften f\u00fcr die Besteuerung von Ertr\u00e4gen aus ausl\u00e4ndischen Investmentfondsanteilen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a017 AuslInvestmG (Fassung vom 1.\u00a0Januar 2002 bis 31.\u00a0Dezember 2003)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Die Aussch\u00fcttungen auf ausl\u00e4ndische Investmentanteile sowie die von einem Verm\u00f6gen im Sinne des \u00a7\u00a01 Abs.\u00a01 (ausl\u00e4ndisches Investmentverm\u00f6gen) vereinnahmten nicht zur Kostendeckung oder Aussch\u00fcttung verwendeten Zinsen, Dividenden, Ertr\u00e4ge aus der Vermietung und Verpachtung von Grundst\u00fccken und grundst\u00fccksgleichen Rechten, Gewinne aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01, 3 und 4, Abs.\u00a02 und 3 des Einkommensteuergesetzes sowie sonstigen Ertr\u00e4ge (aussch\u00fcttungsgleiche Ertr\u00e4ge) geh\u00f6ren zu den Eink\u00fcnften aus Kapitalverm\u00f6gen im Sinne des \u00a7\u00a020 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes, wenn sie nicht Betriebseinnahmen des Steuerpflichtigen oder Leistungen im Sinne des \u00a7\u00a022 Nr.\u00a05 Einkommensteuergesetzes sind; \u00a7\u00a03 Nr.\u00a040 des Einkommensteuergesetzes und \u00a7\u00a08b Abs.\u00a01 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes sind nicht anzuwenden. Zu den Kosten geh\u00f6ren auch Absetzungen f\u00fcr Abnutzung oder Substanzverringerung, soweit diese die nach \u00a7\u00a07 des Einkommensteuergesetzes zul\u00e4ssigen Betr\u00e4ge nicht \u00fcbersteigen. Die aussch\u00fcttungsgleichen Ertr\u00e4ge gelten au\u00dfer in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a022 Nr.\u00a05 des Einkommensteuergesetzes mit dem Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahres, in dem sie vereinnahmt worden sind, als zugeflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) Die Aussch\u00fcttungen auf ausl\u00e4ndische Investmentanteile sind insoweit steuerfrei,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1.\u00a0\u00a0\u00a0als sie Gewinne aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Wertpapieren und Bezugsrechten auf Anteile an Kapitalgesellschaften enthalten, es sei denn, da\u00df es sich um Gewinne aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a04, Abs.\u00a02 und 3 des Einkommensteuergesetzes handelt, oder da\u00df die Aussch\u00fcttungen Betriebseinnahmen des Steuerpflichtigen sind; \u00a7\u00a03 Nr.\u00a040 Einkommensteuergesetz und \u00a7\u00a08b Abs.\u00a02 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes sind nicht anzuwenden. Enthalten die Aussch\u00fcttungen Ertr\u00e4ge aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Bezugsrechten auf Freianteile an Kapitalgesellschaften, so kommt die Steuerfreiheit insoweit nicht in Betracht, als die Ertr\u00e4ge Kapitalertr\u00e4ge im Sinne des \u00a7\u00a020 des Einkommensteuergesetzes sind;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2.\u00a0\u00a0\u00a0als sie Gewinne aus der Ver\u00e4u\u00dferung von Grundst\u00fccken und grundst\u00fccksgleichen Rechten enthalten, es sei denn, da\u00df es sich um Gewinne aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr. 3 und 3, Abs.\u00a02 und 3 des Einkommensteuergesetzes handelt, oder da\u00df die Aussch\u00fcttungen Betriebseinnahmen des Steuerpflichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Den in den Aussch\u00fcttungen enthaltenen Gewinnen im Sinne der Nummern 1 und 2 stehen die hierauf entfallenden Teile des Ausgabepreises f\u00fcr ausgegebene Anteilscheine gleich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2a) Zu den Eink\u00fcnften im Sinne des Absatzes\u00a01 Satz\u00a01 geh\u00f6rt auch der Zwischengewinn. Zwischengewinn ist das Entgelt f\u00fcr die dem Inhaber der ausl\u00e4ndischen Investmentanteile noch nicht zugeflossenen oder als zugeflossen geltenden<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1.\u00a0\u00a0\u00a0Einnahmen des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens im Sinne des \u00a7\u00a020 Abs.\u00a01 Nr.\u00a07 und Abs.\u00a02 mit Ausnahme der Nummer\u00a02 Buchstabe a des Einkommensteuergesetzes, f\u00fcr die angewachsenen Anspr\u00fcche des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens auf derartige Einnahmen sowie f\u00fcr die Gewinne des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a04, Abs.\u00a02 und 3 des Einkommensteuergesetzes; die Anspr\u00fcche sind auf der Grundlage des \u00a7\u00a020 Abs.\u00a02 des Einkommensteuergesetzes zu bewerten;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2.\u00a0\u00a0Zwischengewinne des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>32<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3.\u00a0\u00a0\u00a0Einnahmen des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens aus Anteilen an inl\u00e4ndischen Sonderverm\u00f6gen, soweit darin Ertr\u00e4ge im Sinne des \u00a7\u00a038b Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 bis 4 des Gesetzes \u00fcber Kapitalanlagegesellschaften enthalten sind;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>33<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4.\u00a0\u00a0\u00a0Einnahmen des ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gens aus ausl\u00e4ndischen Investmentanteilen au\u00dfer steuerfreien Ver\u00e4u\u00dferungsgewinnen im Sinne des Absatzes\u00a02;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>34<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5.\u00a0\u00a0\u00a0zum Zeitpunkt der R\u00fcckgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung des ausl\u00e4ndischen Investmentanteils oder der Abtretung der Anspr\u00fcche aus dem Anteil ver\u00f6ffentlichten Zwischengewinne von inl\u00e4ndischen und ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gen, an denen das ausl\u00e4ndische Investmentverm\u00f6gen Anteile h\u00e4lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>35<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Zwischengewinn gilt als in den Einnahmen aus der R\u00fcckgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung von ausl\u00e4ndischen Investmentanteilen oder aus der Abtretung der Anspr\u00fcche aus den Anteilen enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>36<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2b) Auf die Einnahmen aus der R\u00fcckgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung von ausl\u00e4ndischen Investmentanteilen sind \u00a7\u00a03 Nr.\u00a040 des Einkommensteuergesetzes und \u00a7\u00a08b Abs.\u00a02 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes nicht anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>37<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(3) Die Abs\u00e4tze\u00a01 bis 2a sind nur anzuwenden,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>38<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. a)\u00a0\u00a0wenn die ausl\u00e4ndische Investmentgesellschaft ihre Absicht, ausl\u00e4ndische Investmentanteile im Geltungsbereich dieses Gesetzes im Wege des \u00f6ffentlichen Anbietens, der \u00f6ffentlichen Werbung oder in \u00e4hnlicher Weise zu vertreiben, der Beh\u00f6rde angezeigt hat (\u00a7\u00a07), seit dem Eingang der vollst\u00e4ndigen Anzeige drei Monate verstrichen sind und die Beh\u00f6rde den Vertrieb im Zeitpunkt der Aussch\u00fcttung, bei aussch\u00fcttungsgleichen Ertr\u00e4gen im Zeitpunkt des Ablaufs des Gesch\u00e4ftsjahres, in dem sie als zugeflossen gelten, nicht untersagt hat (\u00a7\u00a7\u00a08, 10 Abs.\u00a02), oder<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>39<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b)\u00a0\u00a0\u00a0wenn ausl\u00e4ndische Investmentanteile, die an einer deutschen B\u00f6rse zum amtlichen Handel oder zum geregelten Markt zugelassen sind, mit Ausnahme der von der B\u00f6rse vorgeschriebenen Bekanntmachungen, nicht im Wege des \u00f6ffentlichen Anbietens, der \u00f6ffentlichen Werbung oder in \u00e4hnlicher Weise vertrieben werden (\u00a7\u00a01 Abs.\u00a02), und wenn die ausl\u00e4ndische Investmentgesellschaft einen Vertreter mit Sitz oder Wohnsitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes bestellt hat, der sie gegen\u00fcber den Finanzbeh\u00f6rden und vor den Gerichten der Finanzgerichtsbarkeit vertreten kann, und<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>40<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2.\u00a0\u00a0\u00a0wenn die ausl\u00e4ndische Investmentgesellschaft den Inhabern der ausl\u00e4ndischen Investmentanteile bei jeder Aussch\u00fcttung, bei aussch\u00fcttungsgleichen Ertr\u00e4gen sp\u00e4testens drei Monate nach Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahres, in dem sie als zugeflossen gelten, bezogen auf einen ausl\u00e4ndischen Investmentanteil in deutscher Sprache bekanntmacht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>41<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a)\u00a0\u00a0\u00a0den Betrag der Aussch\u00fcttung und der aussch\u00fcttungsgleichen Ertr\u00e4ge,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>42<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b)\u00a0\u00a0\u00a0die in der Aussch\u00fcttung enthaltenen Betr\u00e4ge an<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>43<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) steuerfreien Ver\u00e4u\u00dferungsgewinnen im Sinne des Absatzes\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 Satz\u00a01,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>44<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) steuerfreien Ertr\u00e4gen im Sinne des Absatzes\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 Satz\u00a02,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>45<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) steuerfreien Ver\u00e4u\u00dferungsgewinnen im Sinne des Absatzes\u00a02 Satz\u00a01 Nr.\u00a02, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Ver\u00e4u\u00dferung nicht mehr als zwei Jahre betragen hat,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>46<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) zur Anrechnung oder Erstattung von Kapitalertragsteuer berechtigenden Teilen der Aussch\u00fcttung,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>47<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>ee) anzurechnender oder zu erstattender Kapitalertragsteuer und<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>48<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3.\u00a0\u00a0\u00a0wenn die ausl\u00e4ndische Investmentgesellschaft den Zwischengewinn und die Summe der nach dem 31.\u00a0Dezember 1993 dem Inhaber der ausl\u00e4ndischen Investmentanteile als zugeflossen geltenden, noch nicht dem Steuerabzug unterworfenen Ertr\u00e4ge b\u00f6rsent\u00e4glich ermittelt und mit dem R\u00fccknahmepreis ver\u00f6ffentlicht,<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>49<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>und die Richtigkeit dieser Angaben auf Anforderung nachweist.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>50<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a018 AuslInvestmG (Fassung vom 30.\u00a0Dezember 1993 bis 31.\u00a0Dezember 2000)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>51<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Sind die Voraussetzungen des \u00a7\u00a017 nicht erf\u00fcllt, so geh\u00f6ren Aussch\u00fcttungen auf ausl\u00e4ndische Investmentanteile sowie die von dem ausl\u00e4ndischen Investmentverm\u00f6gen vereinnahmten nicht zur Kostendeckung oder Aussch\u00fcttung verwendeten Zinsen, Dividenden, Ertr\u00e4ge aus der Vermietung und Verpachtung von Grundst\u00fccken und grundst\u00fccksgleichen Rechten, sonstigen Ertr\u00e4ge und Ver\u00e4u\u00dferungsgewinne (als ausgesch\u00fcttet zu behandelnde Ertr\u00e4ge) sowie Zwischengewinne im Sinne des \u00a7\u00a017 Abs.\u00a02a zu den Eink\u00fcnften aus Kapitalverm\u00f6gen im Sinne des \u00a7\u00a020 Abs.\u00a01 Ziff.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes, wenn sie nicht Betriebseinnahmen des Steuerpflichtigen sind. Zu den Kosten geh\u00f6ren auch Absetzungen f\u00fcr Abnutzung oder Substanzverringerung, soweit diese die nach \u00a7\u00a07 des Einkommensteuergesetzes zul\u00e4ssigen Betr\u00e4ge nicht \u00fcbersteigen. Die als ausgesch\u00fcttet zu behandelnden Ertr\u00e4ge gelten mit Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahres, in dem sie vereinnahmt worden sind, als ausgesch\u00fcttet und zugeflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>52<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) Die in Absatz 1 genannten Besteuerungsgrundlagen sind nachzuweisen. Dem Nachweis dienende Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen oder mit einer deutschen \u00dcbersetzung zu versehen. Die ausl\u00e4ndische Investmentgesellschaft hat einen Vertreter mit Sitz oder Wohnsitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu bestellen, der sie gegen\u00fcber den Finanzbeh\u00f6rden und vor den Gerichten der Finanzgerichtsbarkeit vertreten kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>53<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(3) Wird der Nachweis nicht einwandfrei erbracht oder kein Vertreter bestellt, sind beim Empf\u00e4nger die Aussch\u00fcttungen auf ausl\u00e4ndische Investmentanteile sowie 90 vom Hundert des Mehrbetrags anzusetzen, der sich zwischen dem ersten im Kalenderjahr festgesetzten R\u00fccknahmepreis und dem letzten im Kalenderjahr festgesetzten R\u00fccknahmepreis eines ausl\u00e4ndischen Investmentanteils ergibt; mindestens sind 10 vom Hundert des letzten im Kalenderjahr festgesetzten R\u00fccknahmepreises anzusetzen. Wird ein R\u00fccknahmepreis nicht festgesetzt, so tritt an seine Stelle der B\u00f6rsen- oder Marktpreis. Der nach Satz 1 anzusetzende Teil des Mehrbetrages gilt mit Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres als ausgesch\u00fcttet und zugeflossen. Im Fall der R\u00fcckgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung von ausl\u00e4ndischen Investmentanteilen oder der Abtretung der Anspr\u00fcche aus den Anteilen sind 20 vom Hundert des Entgelts f\u00fcr die R\u00fcckgabe, Ver\u00e4u\u00dferung oder Abtretung anzusetzen.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>54<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Vorschriften f\u00fcr die Besteuerung von Ertr\u00e4gen aus inl\u00e4ndischen Investmentfondsanteilen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>55<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a038b KAGG (Auszug aus der Fassung vom 1.\u00a0Januar 2002 bis 31.\u00a0Dezember 2003)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>56<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Von dem Teil der Einnahmen eines Wertpapier-Sonderverm\u00f6gens, der zur Aussch\u00fcttung auf Anteilscheine an dem Sonderverm\u00f6gen verwendet wird, wird eine Kapitalertragsteuer von dem ausgesch\u00fctteten Betrag erhoben, soweit darin enthalten sind\u00a0&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>57<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8230;\u00a0Die f\u00fcr den Steuerabzug von Kapitalertr\u00e4gen im Sinne des \u00a7\u00a043 Abs.\u00a01 Satz 1 Nr.\u00a07 und 8 sowie Satz 2 des Einkommensteuergesetzes geltenden Vorschriften des Einkommensteuergesetzes sind entsprechend anzuwenden. In der nach \u00a7\u00a045a des Einkommensteuergesetzes zu erteilenden Bescheinigung ist der zur Anrechnung oder Erstattung von Kapitalertragsteuer berechtigende Teil der Aussch\u00fcttung gesondert anzugeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>58<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) F\u00fcr den Teil der nicht zur Aussch\u00fcttung oder Kostendeckung verwendeten Einnahmen und Gewinne des Sonderverm\u00f6gens gilt Absatz 1 entsprechend. Die darauf zu erhebende Kapitalertragsteuer ist von dem ausgesch\u00fctteten Betrag einzubehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>59<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(3) Werden die Einnahmen und Gewinne des Sonderverm\u00f6gens nicht zur Aussch\u00fcttung oder Kostendeckung verwendet, hat die Kapitalanlagegesellschaft den Steuerabzug vorzunehmen. \u00a7\u00a044a des Einkommensteuergesetzes ist nicht anzuwenden. Im \u00dcbrigen gilt Absatz 1 entsprechend. Die Kapitalertragsteuer ist innerhalb eines Monats nach der Entstehung zu entrichten. Die Kapitalanlagegesellschaft hat bis zu diesem Zeitpunkt eine Steuererkl\u00e4rung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck abzugeben und darin die Steuer zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>60<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(4) Die Kapitalertragsteuer wird auch von Zwischengewinnen (\u00a7\u00a039 Abs.\u00a02) erhoben. Absatz\u00a01 Satz\u00a02 und 3 gilt entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>61<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(5) Von den Aussch\u00fcttungen und den nicht zur Aussch\u00fcttung oder Kostendeckung verwendeten Einnahmen eines Wertpapier-Sonderverm\u00f6gens wird ein Steuerabzug vom Kapitalertrag in H\u00f6he von 20 vom Hundert vorgenommen, soweit darin enthalten sind\u00a0&#8230;&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>62<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a039 KAGG (Auszug aus der Fassung vom 1.\u00a0Januar 2002 bis 31.\u00a0Dezember 2003)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>63<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Die Aussch\u00fcttungen auf Anteilscheine an einem Wertpapier-Sonderverm\u00f6gen sowie die von einem Wertpapier-Sonderverm\u00f6gen nicht zur Kostendeckung oder Aussch\u00fcttung verwendeten Einnahmen im Sinne des \u00a7\u00a020 des Einkommensteuergesetzes und Gewinne aus privaten Ver\u00e4u\u00dferungsgesch\u00e4ften im Sinne des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz 1 Nr.\u00a04, Abs.\u00a02 und 3 des Einkommensteuergesetzes geh\u00f6ren zu den Eink\u00fcnften aus Kapitalverm\u00f6gen im Sinne des \u00a7\u00a020 Abs.\u00a01 Nr.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes, wenn sie nicht Betriebseinnahmen des Steuerpflichtigen oder Leistungen im Sinne des \u00a7\u00a022 Nr.\u00a05 des Einkommensteuergesetzes sind; \u00a7\u00a03 Nr.\u00a040 des Einkommensteuergesetzes und \u00a7\u00a08b Abs.\u00a01 des K\u00f6rperschaftsteuergesetzes sind, au\u00dfer in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a040 Abs.\u00a02, nicht anzuwenden. Die nicht zur Kostendeckung oder Aussch\u00fcttung verwendeten Einnahmen und Gewinne gelten au\u00dfer in den F\u00e4llen des \u00a7\u00a022 Nr.\u00a05 des Einkommensteuergesetzes mit Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahres, in dem sie vereinnahmt worden sind, als zugeflossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>64<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(2) Zu den Eink\u00fcnften im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 geh\u00f6rt auch der Zwischengewinn.\u00a0&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>65<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8230;\u00a0Der Zwischengewinn gilt als in den Einnahmen aus der R\u00fcckgabe oder Ver\u00e4u\u00dferung von Anteilscheinen an einem Wertpapier-Sonderverm\u00f6gen oder aus der Abtretung der in den Anteilscheinen verbrieften Anspr\u00fcche enthalten.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>66<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a041 KAGG (Auszug aus der Fassung vom 25.\u00a0Dezember 2001 bis 31.\u00a0Dezember 2003)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>67<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Die Kapitalanlagegesellschaft hat den Anteilscheininhabern bei jeder Aussch\u00fcttung bezogen auf einen Anteilschein an dem Wertpapier-Sonderverm\u00f6gen bekannt zu machen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>68<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. den Betrag der Aussch\u00fcttung;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>69<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. die in der Aussch\u00fcttung enthaltenen\u00a0&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>70<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8230;\u00a0(2) Die Kapitalanlagegesellschaft hat auf Anforderung des f\u00fcr ihre Besteuerung nach dem Einkommen zust\u00e4ndigen Finanzamts den Nachweis \u00fcber die H\u00f6he der ausl\u00e4ndischen Eink\u00fcnfte und \u00fcber die Festsetzung und Zahlung der ausl\u00e4ndischen Steuern durch Vorlage entsprechender Urkunden, zum Beispiel Steuerbescheid, Quittung \u00fcber die Zahlung, zu f\u00fchren. Sind diese Urkunden in einer fremden Sprache abgefasst, so kann eine beglaubigte \u00dcbersetzung in die deutsche Sprache verlangt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>71<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(3) Wird der Betrag einer anrechenbaren Steuer nach der Bekanntmachung im Sinne des Absatzes 1 erstmalig festgesetzt, nachtr\u00e4glich erh\u00f6ht oder erm\u00e4\u00dfigt oder hat die Kapitalanlagegesellschaft einen solchen Betrag in unzutreffender H\u00f6he bekannt gemacht, so hat die Kapitalanlagegesellschaft die Unterschiedsbetr\u00e4ge bei der im Zusammenhang mit der n\u00e4chsten Aussch\u00fcttung vorzunehmenden Ermittlung der anrechenbaren Steuerbetr\u00e4ge auszugleichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>72<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(4) Die Kapitalanlagegesellschaft hat b\u00f6rsent\u00e4glich den Zwischengewinn (\u00a7\u00a039 Abs.\u00a02) zu ermitteln; sie hat ihn mit dem R\u00fccknahmepreis zu ver\u00f6ffentlichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>73<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>(5) Die Kapitalanlagegesellschaft hat b\u00f6rsent\u00e4glich den Vomhundertsatz des Wertes des Anteils zu ermitteln, der auf die in dem Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn enthaltenen Bestandteile im Sinne des \u00a7\u00a040a Abs.\u00a01 entf\u00e4llt; sie hat ihn mit dem R\u00fccknahmepreis zu ver\u00f6ffentlichen.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>74<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00a7\u00a042 KAGG (Fassung vom 1.\u00a0Januar 2002 bis 31.\u00a0Dezember 2003)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>75<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;Die Vorschriften des \u00a7\u00a040 Abs.\u00a03 bis 5 und des \u00a7\u00a041 mit Ausnahme des Absatzes 1 Nr.\u00a02 Buchstabe a, c, e und f gelten sinngem\u00e4\u00df f\u00fcr die in \u00a7\u00a038b Abs.\u00a02, 3 und 5, \u00a7\u00a039 Abs.\u00a01 Satz 2 und \u00a7\u00a039b bezeichneten Einnahmen des Wertpapier-Sonderverm\u00f6gens, die nicht zur Kostendeckung oder Aussch\u00fcttung verwendet werden. Die Angaben im Sinne des \u00a7\u00a041 Abs.\u00a01 sind sp\u00e4testens drei Monate nach Ablauf des Gesch\u00e4ftsjahrs bekannt zu machen.&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>76<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Unionsrecht<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>77<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Art.\u00a073b EGV, ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a056 EG (jetzt Art.\u00a063 AEUV)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>78<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Im Rahmen der Bestimmungen dieses Kapitels sind alle Beschr\u00e4nkungen des Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten sowie zwischen Mitgliedstaaten und dritten L\u00e4ndern verboten.\u00a0&#8230;&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>79<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Art.\u00a073c EGV, ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a057 EG (jetzt Art.\u00a064 AEUV)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>80<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;(1) Art.\u00a073 b ber\u00fchrt nicht die Anwendung derjenigen Beschr\u00e4nkungen auf dritte L\u00e4nder, die am 31.\u00a0Dezember 1993 aufgrund einzelstaatlicher oder gemeinschaftlicher Rechtsvorschriften f\u00fcr den Kapitalverkehr mit dritten L\u00e4ndern im Zusammenhang mit Direktinvestitionen einschlie\u00dflich Anlagen in Immobilien, mit der Niederlassung, der Erbringung von Finanzdienstleistungen oder der Zulassung von Wertpapieren zu den Kapitalm\u00e4rkten bestehen.\u00a0&#8230;&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>81<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Notwendigkeit der Kl\u00e4rung der Vorlagefragen durch den EuGH<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>82<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung \u00fcber die Revision ist von der Beantwortung der oben genannten Vorlagefragen abh\u00e4ngig. Sofern die erste oder die erste Alternative der zweiten Frage zu bejahen ist, ist das erstinstanzliche Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen. Anderenfalls ist die Revision des FA zur\u00fcckzuweisen. Der Senat neigt der Auffassung zu, dass die Revision unbegr\u00fcndet ist. Denn die Voraussetzungen der Bestandsschutzklausel des Art.\u00a073c EGV (ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a057 EG) d\u00fcrften nicht vorliegen (a). Im \u00dcbrigen ist die Norm des \u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 AuslInvestmG offensichtlich nicht mit der Kapitalverkehrsfreiheit des Art.\u00a073b EGV (ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a056 EG) zu vereinbaren (b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>83<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.\u00a073c EGV (ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a057 EG) ber\u00fchrt das Verbot von Beschr\u00e4nkungen des freien Kapitalverkehrs i.S. des Art.\u00a073b EGV (ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a056 EG) nicht die Anwendung solcher Beschr\u00e4nkungen auf Drittstaaten, die am 31.\u00a0Dezember 1993 aufgrund einzelstaatlicher Rechtsvorschriften oder aufgrund von Rechtsvorschriften der Union f\u00fcr den Kapitalverkehr mit Drittstaaten im Zusammenhang mit Direktinvestitionen einschlie\u00dflich Anlagen in Immobilien, mit der Niederlassung, der Erbringung von Finanzdienstleistungen oder der Zulassung von Wertpapieren zu den Kapitalm\u00e4rkten bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>84<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Die Norm des \u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 AuslInvestmG bestand in den Streitjahren seit 31.\u00a0Dezember 1993 im Wesentlichen unver\u00e4ndert. Das AuslInvestmG vom 28.\u00a0Juli 1969 enthielt bereits \u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 S\u00e4tze\u00a01 bis 3. Lediglich die pauschale Besteuerung von Zwischengewinnen (\u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 Satz\u00a04 AuslInvestmG) wurde durch das Gesetz zur Bek\u00e4mpfung des Mi\u00dfbrauchs und zur Bereinigung des Steuerrechts vom 21.\u00a0Dezember 1993 (BGBl I 1993, 2310), im Bundesgesetzblatt am 29.\u00a0Dezember 1993 bekanntgemacht, nachtr\u00e4glich erg\u00e4nzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>85<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Die Investmentfonds der M stammen von den Kaimaninseln und damit einem Drittland im Verh\u00e4ltnis zum Gemeinschaftsgebiet. Die Fonds wurden zulassungs- und aufsichtsrechtlich auf den Kaimaninseln errichtet. Denn dort hatten die Verwaltungsgesellschaften der Investmentfonds ihren Sitz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>86<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>cc) Der Senat hat Zweifel, ob \u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 AuslInvestmG im Zusammenhang mit der Erbringung von Finanzdienstleistungen steht. Der EuGH hat &#8211;soweit ersichtlich&#8211; bisher nicht definiert, was eine solche Regelung kennzeichnet. Auch in der Nomenklatur finden sich keine Hinweise. Jedoch neigt der vorlegende Senat zu der Auffassung, dass der Anwendungsbereich der Bestandsschutzklausel als Ausnahme von der Kapitalverkehrsfreiheit generell eng zu fassen ist. Nach Auffassung des I.\u00a0Senats des BFH stehen nur solche Normen im Zusammenhang mit der Erbringung von Finanzdienstleistungen, die sich an den Finanzdienstleister selbst richten und die Voraussetzungen oder die Art und Weise der Leistungserbringung regeln. Jedenfalls k\u00f6nnen nach Auffassung des I.\u00a0BFH-Senats Rechtsvorschriften, die die Besteuerung der Anleger an solchen Finanzprodukten zum Gegenstand haben, nicht gemeint sein (BFH-Urteil vom 25.\u00a0August 2009 I\u00a0R\u00a088, 89\/07, BFHE 226, 296).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>87<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Da die Auslegung des Art.\u00a073c EGV (ab 1.\u00a0Mai 1999 Art.\u00a057 EG) und damit einer Vorschrift des prim\u00e4ren Gemeinschaftsrechts in erster Linie dem EuGH obliegt, legt der Senat die erste Frage zur Vorabentscheidung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>88<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>dd) Der vorlegende Senat hat zudem erhebliche Zweifel, ob die Norm des \u00a7\u00a018 Abs.\u00a03 AuslInvestmG im Zusammenhang mit einer Direktinvestition steht. Die Zweifel ergeben sich aus einer m\u00f6glichen Diskrepanz zwischen der Definition in der Nomenklatur im Anhang I der Richtlinie 88\/361\/EWG des Rates vom 24.\u00a0Juni 1988 zur Durchf\u00fchrung von Art.\u00a067 des Vertrages &#8211;Richtlinie 88\/361\/EWG&#8211; (ABlEG 1988, Nr.\u00a0L\u00a0178\/5) sowie der bisherigen Rechtsprechung des EuGH einerseits und einem Judikat der 3.\u00a0Kammer des EuGH vom 7.\u00a0Juni 2012 C-39\/11 (Recht der Internationalen Wirtschaft &#8211;RIW&#8211; 2012, 554) andererseits.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>89<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aaa) Nach I.2 im Anhang I der o.g. Nomenklatur geh\u00f6ren zu den Direktinvestitionen Beteiligungen an neuen oder bereits bestehenden Unternehmen zur Schaffung oder Aufrechterhaltung dauerhafter Wirtschaftsbeziehungen. Unter &#8222;Begriffsbestimmungen&#8220; wird n\u00e4her ausgef\u00fchrt, dass es sich um Investitionen jeder Art durch nat\u00fcrliche Personen, Handels-, Industrie- oder Finanzunternehmen zur Schaffung oder Aufrechterhaltung dauerhafter und direkter Beziehungen zwischen denjenigen, die die Mittel bereitstellen, und den Unternehmern oder Unternehmen, f\u00fcr die die Mittel zum Zwecke einer wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit bestimmt sind, handeln k\u00f6nne. Der Begriff der Direktinvestitionen sei also im weitesten Sinne gemeint. Jedoch sei bei den unter I.2 im Anhang I der Nomenklatur genannten Unternehmen, die als Aktiengesellschaften betrieben werden, eine Beteiligung im Sinne einer Direktinvestition nur dann vorhanden, wenn das im Besitz einer nat\u00fcrlichen Person oder eines anderen Unternehmens oder sonstigen Inhabers befindliche Aktienpaket entweder nach den bestehenden nationalen Rechtsvorschriften f\u00fcr Aktiengesellschaften oder aus anderen Gr\u00fcnden den Aktieninhabern die M\u00f6glichkeit gebe, sich tats\u00e4chlich an der Verwaltung dieser Gesellschaft oder an deren Kontrolle zu beteiligen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>90<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>&#8230; mehr auf steuer.org<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Vorlagebeschluss vom 6. August 2013 VIII R 39\/12 den Gerichtshof der Europ\u00e4ischen Union (EuGH) angerufen, um kl\u00e4ren zu lassen, ob die bis Ende 2003 geltende deutsche Regelung zur Besteuerung von Anlegern, die sich an ausl\u00e4ndischen &#8222;schwarzen&#8220; Investmentfonds beteiligt haben, gegen die europarechtlich gew\u00e4hrleistete Kapitalverkehrsfreiheit verstie\u00df. 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