{"id":37899,"date":"2013-11-28T18:13:31","date_gmt":"2013-11-28T16:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=37899"},"modified":"2013-11-28T18:13:31","modified_gmt":"2013-11-28T16:13:31","slug":"keine-regelmasige-arbeitsstatte-bei-vorubergehender-abordnung-oder-versetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/keine-regelmasige-arbeitsstatte-bei-vorubergehender-abordnung-oder-versetzung\/","title":{"rendered":"Keine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte bei vor\u00fcbergehender Abordnung oder Versetzung"},"content":{"rendered":"<div>\n<h4>BFH\u00a0 v. 08.08.2013 &#8211; VI R 72\/12<\/h4>\n<\/div>\n<div><span style=\"font-size: 1.5em;\">Leitsatz<\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<p>Ein Arbeitnehmer (Beamter), der von seinem Arbeitgeber f\u00fcr drei Jahre an eine andere als seine bisherige T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte abgeordnet oder versetzt wird, begr\u00fcndet dort keine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a04 EStG.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesetze:\u00a0<\/strong>EStG \u00a7 9 Abs. 1 Satz 1 EStG \u00a7 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4\u00a0EStG \u00a7 9 Abs. 5 i.V.m. \u00a7 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 S\u00e4tze 1 ff.<\/p>\n<p><strong>Instanzenzug<\/strong><strong>:<\/strong><\/p>\n<p>Nieders\u00e4chsisches\u00a0FG vom 22.\u00a0August\u00a02012 3\u00a0K\u00a0293\/11<br \/>\nBFH VI R 72\/12 (Verfahrensverlauf)<\/p>\n<div>\n<h2 id=\"doclink_1\">Gr\u00fcnde<\/h2>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>1\u00a0<\/strong>I. Streitig ist, ob Fahrten zwischen Wohnung und Dienststelle steuerlich im Rahmen der Entfernungspauschale oder nach Reisekostengrunds\u00e4tzen zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/p>\n<p><strong>2\u00a0<\/strong>Die Kl\u00e4ger und Revisionskl\u00e4ger (Kl\u00e4ger) sind Eheleute. Der Kl\u00e4ger erzielt als Finanzbeamter Eink\u00fcnfte aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit. Aufgrund eines Schreibens der Oberfinanzdirektion (OFD) A vom 27.\u00a0Juli 1993 wurde er mit Wirkung vom 1.\u00a0August 1993 vom Finanzamt B an die Landesfinanzschule Niedersachsen in Bad Eilsen abgeordnet. Der dortige Einsatz wurde \u201ebis l\u00e4ngstens 31.\u00a0Juli 1996 befristet\u201d. Mit Schreiben vom 22.\u00a0Oktober 1993 wurde er \u201eaus dienstlichen Gr\u00fcnden mit Wirkung vom 1.\u00a0November 1993 vom Finanzamt B an die Landesfinanzschule Niedersachsen\u201d versetzt. Das Schreiben enthielt den Hinweis, dass \u201enach derzeitigem Stand eine Verwendung bei der Landesfinanzschule Niedersachsen bis zum 31.\u00a0Juli 1996 vorgesehen\u201d sei.<\/p>\n<p><strong>3\u00a0<\/strong>Mit Schreiben vom 22.\u00a0Mai 1997 best\u00e4tigte die OFD, dass der Kl\u00e4ger mit Wirkung vom 1.\u00a0April 1997 f\u00fcr die Dauer von drei Monaten von der Landesfinanzschule Niedersachsen an das Finanzamt B abgeordnet worden sei und beabsichtigt werde, ihn mit sofortiger Wirkung dorthin zu versetzen.<\/p>\n<p><strong>4\u00a0<\/strong>In ihren Einkommensteuererkl\u00e4rungen f\u00fcr die Streitjahre 1996 und 1997 erkl\u00e4rten die Kl\u00e4ger Fahrten des Kl\u00e4gers an 136 Tagen zwischen der Wohnung in B und der Landesfinanzschule Niedersachsen in Bad Eilsen f\u00fcr 138 Entfernungskilometer als Werbungskosten bei den Eink\u00fcnften aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit.<\/p>\n<p><strong>5\u00a0<\/strong>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt \u2014FA\u2014) setzte die Einkommensteuer f\u00fcr die Streitjahre erkl\u00e4rungsgem\u00e4\u00df fest. Hiergegen wandten sich die Kl\u00e4ger mit Einspr\u00fcchen. Im Laufe der Einspruchsverfahren brachten die Kl\u00e4ger erstmalig vor, nach einer \u00c4nderung der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) seien die Fahrtkosten des Kl\u00e4gers zur Landesfinanzschule in den Streitjahren nicht als Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte, sondern als Reisekosten zu behandeln.<\/p>\n<p><strong>6\u00a0<\/strong>Mit Einspruchsbescheid vom 25.\u00a0Juli 2011 wies das FA die Einspr\u00fcche der Kl\u00e4ger als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>7\u00a0<\/strong>Die hiergegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) ab.<\/p>\n<p><strong>8\u00a0<\/strong>Mit der Revision r\u00fcgen die Kl\u00e4ger die Verletzung von \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Das FG habe den Begriff der regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsst\u00e4tte fehlerhaft ausgelegt. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) sei regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte (nur) der (ortsgebundene) Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen T\u00e4tigkeit des Arbeitnehmers. Da der Kl\u00e4ger der Landesfinanzschule nur vor\u00fcbergehend \u2014f\u00fcr drei Jahre\u2014 und nicht dauerhaft zugeordnet worden sei, sei diese nicht als seine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte anzusehen.<\/p>\n<p><strong>9\u00a0<\/strong>Sie beantragen,<\/p>\n<p>das Urteil des Nieders\u00e4chsischen FG vom 22.\u00a0August 2012 3\u00a0K\u00a0293\/11 und die Einspruchsentscheidung vom 25.\u00a0Juli 2011 aufzuheben sowie die Einkommensteuerbescheide f\u00fcr das Jahr 1996 vom 16.\u00a0April 1997 und das Jahr 1997 vom 27.\u00a0Januar 1999 dahingehend abzu\u00e4ndern, dass bei den Eink\u00fcnften des Kl\u00e4gers aus nichtselbst\u00e4ndiger Arbeit im Veranlagungszeitraum 1996 Wegekosten statt bisher in H\u00f6he von 13.137,60\u00a0DM in H\u00f6he von 22.146,24\u00a0DM und im Veranlagungszeitraum 1997 statt bisher in H\u00f6he von 4.636,80\u00a0DM in H\u00f6he von 7.816,32\u00a0DM als Werbungskosten ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p><strong>10\u00a0<\/strong>Das FA beantragt,<\/p>\n<p>die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p><strong>11\u00a0<\/strong>II. Die Revision der Kl\u00e4ger ist begr\u00fcndet. Sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Stattgabe der Klage (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 der Finanzgerichtsordnung \u2014FGO\u2014). Das FG hat die Fahrtkosten des Kl\u00e4gers von seinem Wohnort zur Landesfinanzschule Niedersachsen in Bad Eilsen zu Unrecht nur begrenzt im Rahmen des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG zum Abzug als Werbungskosten zugelassen.<\/p>\n<p><strong>12\u00a0<\/strong>1. Fahrtkosten eines Arbeitnehmers im Rahmen einer beruflich veranlassten Ausw\u00e4rtst\u00e4tigkeit sind Erwerbsaufwendungen und gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 EStG in H\u00f6he des daf\u00fcr tats\u00e4chlich entstandenen Aufwands als Werbungskosten zu ber\u00fccksichtigen. \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG kommt insoweit nicht zur Anwendung (Senatsurteile vom 11.\u00a0Mai 2005 VI\u00a0R\u00a07\/02, BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; VI\u00a0R\u00a070\/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; vom 10.\u00a0April 2008 VI\u00a0R\u00a066\/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825). Denn ein Arbeitnehmer, der au\u00dferhalb einer dem Arbeitgeber zuzuordnenden Betriebsst\u00e4tte oder an einer solchen nur vor\u00fcbergehend und damit ausw\u00e4rts t\u00e4tig ist, hat typischerweise nicht die M\u00f6glichkeit, seine Wegekosten gering zu halten (st\u00e4ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 17.\u00a0Juni 2010 VI\u00a0R\u00a035\/08, BFHE 230, 147, BStBl II 2010, 852; vom 9.\u00a0Februar 2012 VI\u00a0R\u00a022\/10, BFHE 236, 426, BStBl II 2012, 827).<\/p>\n<p><strong>13\u00a0<\/strong>a) Eine Ausw\u00e4rtst\u00e4tigkeit liegt u.a. vor, wenn der Arbeitnehmer vor\u00fcbergehend au\u00dferhalb seiner Wohnung und seiner regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsst\u00e4tte (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG) beruflich t\u00e4tig wird (Senatsurteile vom 15.\u00a0Mai 2013 VI\u00a0R\u00a041\/12, BStBl II 2013, 704; vom 13.\u00a0Juni 2012 VI\u00a0R\u00a047\/11, BFHE 238, 53, BStBl II 2013, 169; in BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; in BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; in BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; R\u00a09.4 Abs.\u00a02 Satz\u00a01 LStR); dies gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer seiner Berufst\u00e4tigkeit vor\u00fcbergehend l\u00e4ngerfristig an einer anderen betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers nachgeht (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a05 i.V.m. \u00a7\u00a04 Abs.\u00a05 Satz\u00a01 Nr.\u00a05 S\u00e4tze\u00a01\u00a0ff. EStG). Denn eine vor\u00fcbergehende T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte wird nicht durch blo\u00dfen Zeitablauf zum T\u00e4tigkeitsmittelpunkt bzw. zur regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsst\u00e4tte des Arbeitnehmers (vgl. Senatsurteile vom 19.\u00a0Dezember 2005 VI\u00a0R\u00a030\/05, BFHE 212, 218, BStBl II 2006, 378; vom 10.\u00a0Juli 2008 VI\u00a0R\u00a021\/07, BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818; Schmidt\/Kr\u00fcger, EStG, 32. Aufl., \u00a7\u00a019 Rz\u00a0110, Stichwort: Reisekosten &lt;Ausw\u00e4rtst\u00e4tigkeit&gt;; R\u00a09.4 Abs.\u00a03 Satz\u00a04 LStR). Vielmehr wird eine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers nur dann zur regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsst\u00e4tte i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer dieser T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte dauerhaft zugeordnet hat (Senatsurteile vom 19.\u00a0Januar 2012 VI\u00a0R\u00a036\/11, BFHE 236, 353, BStBl II 2012, 503; VI\u00a0R\u00a032\/11, BFH\/NV 2012, 936; vom 9.\u00a0Juni 2011 VI\u00a0R\u00a055\/10, BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38; VI\u00a0R\u00a036\/10, BFHE 234, 160, BStBl II 2012, 36; VI\u00a0R\u00a058\/09, BFHE 234, 155, BStBl II 2012, 34).<\/p>\n<p><strong>14\u00a0<\/strong>b) Ob der Arbeitnehmer lediglich \u2014unter Beibehaltung seiner bisherigen regelm\u00e4\u00dfigen Arbeitsst\u00e4tte\u2014 \u201evor\u00fcbergehend\u201d in einer anderen betrieblichen Einrichtung seines Arbeitgebers t\u00e4tig wird oder von Anbeginn dauerhaft an den neuen Besch\u00e4ftigungsort entsandt wurde und dort eine (neue) regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte begr\u00fcndet hat, ist nach den Gesamtumst\u00e4nden des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. z.B. OFD M\u00fcnster, Kurzinfo ESt Nr.\u00a01\/2011 vom 4.\u00a0Januar 2011, Der Betrieb 2011, 206; OFD Rheinland und OFD M\u00fcnster vom 13.\u00a0Februar 2009 S\u00a02338-1001-St\u00a0215 bzw. S\u00a02353-20-St\u00a022-31, Deutsches Steuerrecht 2009, 432). Hierf\u00fcr hat das FG insbesondere die der Ausw\u00e4rtst\u00e4tigkeit zugrundeliegenden Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den Blick zu nehmen und anhand dieser \u2014ex ante (vgl. hierzu Senatsurteil vom 9.\u00a0Februar 2012 VI\u00a0R\u00a022\/10, BFHE 236, 426, BStBl II 2012, 827)\u2014 zu beurteilen, ob der Arbeitnehmer voraussichtlich an seine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte zur\u00fcckkehren und dort seine berufliche T\u00e4tigkeit fortsetzen wird. Denn das Gesetz gibt derzeit noch (anders als k\u00fcnftig \u00a7\u00a09 Abs.\u00a04 EStG i.d.F. des Gesetzes zur \u00c4nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.\u00a0Februar 2013, BGBl I 2013, 285) keine zeitliche Obergrenze f\u00fcr die Annahme einer vor\u00fcbergehenden Ausw\u00e4rtst\u00e4tigkeit vor.<\/p>\n<p><strong>15\u00a0<\/strong>2. Die Entscheidung des FG entspricht diesen Grunds\u00e4tzen nicht. Denn nach den gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a0118 Abs.\u00a02 FGO bindenden Feststellungen des FG war eine T\u00e4tigkeit des Kl\u00e4gers an der Landesfinanzschule lt. Abordnungsverf\u00fcgung vom 27.\u00a0Juli 1993 und Versetzungsverf\u00fcgung vom 22.\u00a0Oktober 1993 \u201enach derzeitigem Stand\u2026bis zum 31.\u00a0Juli 1996 vorgesehen\u201d. Die berufliche Verwendung des Kl\u00e4gers in Bad Eilsen war demnach, obwohl er im beamtenrechtlichen Sinne nicht nur (vor\u00fcbergehend) abgeordnet (\u00a7\u00a027 Abs.\u00a01 des Nieders\u00e4chsischen Beamtengesetzes \u2014NBG\u2014 vom 25.\u00a0M\u00e4rz 2009, Nieders\u00e4chsisches Gesetz- und Verordnungsblatt 2009, 72) war, trotz der im Grundsatz nach \u00a7\u00a031 NBG auf unbestimmte Zeit angelegten Versetzung auf drei Jahre befristet und damit nur vor\u00fcbergehend. Eine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a04 EStG liegt damit nicht vor. Der Kl\u00e4ger ist folglich ausw\u00e4rts t\u00e4tig. Die Kosten f\u00fcr die Wege zwischen seiner Wohnung und der Landesfinanzschule Niedersachsen sind daher, entgegen der Auffassung von FA und FG, in tats\u00e4chlicher H\u00f6he gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 EStG zu ber\u00fccksichtigen. Die Sache ist auch im Hinblick auf die H\u00f6he der geltend gemachten Wegekosten spruchreif. Einw\u00e4nde gegen die vom Kl\u00e4ger vorgelegte Berechnung der tats\u00e4chlichen Fahrtkosten f\u00fcr die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der Landesfinanzschule Niedersachsen sind vom FA weder vorgetragen noch ersichtlich.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BFH\u00a0 v. 08.08.2013 &#8211; VI R 72\/12 Leitsatz Ein Arbeitnehmer (Beamter), der von seinem Arbeitgeber f\u00fcr drei Jahre an eine andere als seine bisherige T\u00e4tigkeitsst\u00e4tte abgeordnet oder versetzt wird, begr\u00fcndet dort keine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz 3 Nr.\u00a04 EStG. &nbsp; Gesetze:\u00a0EStG \u00a7 9 Abs. 1 Satz 1 EStG \u00a7 9 Abs. 1 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/keine-regelmasige-arbeitsstatte-bei-vorubergehender-abordnung-oder-versetzung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Keine regelm\u00e4\u00dfige Arbeitsst\u00e4tte bei vor\u00fcbergehender Abordnung oder Versetzung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1730],"tags":[],"class_list":["post-37899","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuern-recht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37899\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}