{"id":38218,"date":"2014-01-03T19:37:48","date_gmt":"2014-01-03T17:37:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=38218"},"modified":"2014-01-03T19:37:48","modified_gmt":"2014-01-03T17:37:48","slug":"reform-der-grundsteuer-neue-belastungen-fur-mieter-und-eigentumer-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/reform-der-grundsteuer-neue-belastungen-fur-mieter-und-eigentumer-vermeiden\/","title":{"rendered":"Reform der Grundsteuer &#8211; Neue Belastungen f\u00fcr Mieter und Eigent\u00fcmer vermeiden!"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">Die meisten Mieter und Eigent\u00fcmer m\u00fcssen im Jahr 2014 f\u00fcr Heizung und Strom tiefer in die Tasche greifen. Wom\u00f6glich wird es bald auch bei der Grundsteuer teurer. Der Bund der Steuerzahler fordert die Politik auf, daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass Wohnen nicht zum Luxusgut wird. Eine h\u00f6here Grundsteuer belastet Mieter genauso wie Familien oder Rentner mit Eigenheim. Sie ist quasi eine &#8222;Volkssteuer&#8220;, weil sie jeden trifft. Daher sollten Politiker im Umgang mit dieser Steuer \u00e4u\u00dferste Vorsicht walten lassen, mahnt der Bund der Steuerzahler. Einige Kommunen haben zum 1. Januar 2014 ohnehin die Grundsteuerhebes\u00e4tze angehoben, um h\u00f6here Steuern einzunehmen. Die anstehende Reform der Grundsteuer darf nicht zu weiteren Steuererh\u00f6hungen f\u00fchren!<\/span><\/h1>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><br \/>\nDer Bundesfinanzhof hatte bereits im Jahr 2010 darauf hingewiesen, dass die Steuer reformiert werden muss. Wesentlicher Kritikpunkt ist die Bewertung des Grundverm\u00f6gens. Grundlage f\u00fcr die Bewertung sind die sog. Einheitswerte aus dem Jahr 1964 bzw. in den neuen Bundesl\u00e4ndern aus dem Jahr 1935. Vielfach entsprechen diese Werte nicht mehr den heutigen Verh\u00e4ltnissen. Die Bundesl\u00e4nder haben daher verschiedene Modelle zur Reform der Grundsteuer vorgeschlagen. Die Modelle wurden im vergangenen Jahr durchgerechnet. Eigentlich sollten diese Ergebnisse bereits im Jahr 2013 ver\u00f6ffentlicht werden. Bisher sind die Berechnungen jedoch nicht publiziert worden. Der Bund der Steuerzahler kritisiert dieses Hin und Her. Eine Reform der Grundsteuer ist dringend erforderlich, sie sollte aber nicht zu mehr Belastungen f\u00fcr die B\u00fcrger oder mehr B\u00fcrokratie f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Reformmodelle<\/strong><br \/>\nZuletzt wurden drei Modelle zur Neubewertung des Grundverm\u00f6gens diskutiert. Nach dem &#8222;S\u00fcdmodell&#8220; der L\u00e4nder Bayern, Hessen und Baden-W\u00fcrttemberg sollen nur noch die Fl\u00e4chen des Grundst\u00fccks und die darauf errichteten Geb\u00e4ude Grundlage f\u00fcr die Besteuerung sein. Auf die streitanf\u00e4llige Ermittlung von Grundst\u00fcckswerten wird verzichtet. Unter Federf\u00fchrung der norddeutschen Bundesl\u00e4nder ist ein verkehrswertabh\u00e4ngiges Modell entwickelt worden. Beim sog. &#8222;Nordmodell&#8220; stellt sich aber die Frage, ob dies kurzfristig umsetzbar ist. Denn f\u00fcr \u00fcber 35 Millionen Grundst\u00fccke m\u00fcsste der Verkehrswert erst einmal ermittelt werden. Schlie\u00dflich gibt es noch ein Mischmodell, das vor allem unter dem Namen Th\u00fcringer Modell bekannt geworden war.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0BdSt, Pressemitteilung vom 02.01.2014<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die meisten Mieter und Eigent\u00fcmer m\u00fcssen im Jahr 2014 f\u00fcr Heizung und Strom tiefer in die Tasche greifen. Wom\u00f6glich wird es bald auch bei der Grundsteuer teurer. Der Bund der Steuerzahler fordert die Politik auf, daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass Wohnen nicht zum Luxusgut wird. Eine h\u00f6here Grundsteuer belastet Mieter genauso wie Familien oder Rentner &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/reform-der-grundsteuer-neue-belastungen-fur-mieter-und-eigentumer-vermeiden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Reform der Grundsteuer &#8211; Neue Belastungen f\u00fcr Mieter und Eigent\u00fcmer vermeiden!<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38218"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38218\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}