{"id":38391,"date":"2014-02-16T13:36:12","date_gmt":"2014-02-16T11:36:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=38391"},"modified":"2014-02-16T13:36:12","modified_gmt":"2014-02-16T11:36:12","slug":"ermasigte-mehrwertsteuer-fur-e-books-sichert-vielfalt-unseres-bucherangebots","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/ermasigte-mehrwertsteuer-fur-e-books-sichert-vielfalt-unseres-bucherangebots\/","title":{"rendered":"Erm\u00e4\u00dfigte Mehrwertsteuer f\u00fcr E-Books sichert Vielfalt unseres B\u00fccherangebots"},"content":{"rendered":"<p>Elektronische B\u00fccher, Zeitungen und Zeitschriften werden nach geltendem EU-Recht als elektronische Dienstleistungen mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegt.<\/p>\n<p>Die Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien, Monika Gr\u00fctters, erkl\u00e4rte dazu: &#8222;Der reduzierte Mehrwertsteuersatz, der f\u00fcr gedruckte B\u00fccher gilt, muss aus kulturpolitischer Sicht k\u00fcnftig auch auf elektronische B\u00fccher angewandt werden. Nur so k\u00f6nnen wir im Zeitalter digitaler Technologien die Vielfalt unseres B\u00fccherangebots sichern. Die erm\u00e4\u00dfigte Besteuerung tr\u00e4gt wesentlich zur Information und zu selbst\u00e4ndiger Meinungsbildung in der Bev\u00f6lkerung bei. Sie senkt nicht nur die Zugangsschwelle zum Buch und zu Zeitungen als Kulturgut, sondern auch zur darin enthaltenen Literatur und Berichterstattung. Dies ist davon unabh\u00e4ngig, ob der Leser das Buch oder die Zeitung in k\u00f6rperlicher Form in die Hand nimmt oder sich elektronische Versionen auf sein mobiles Leseger\u00e4t herunterl\u00e4dt.&#8220;<\/p>\n<p>Die Kulturstaatsministerin betonte weiter: &#8222;Der erm\u00e4\u00dfigte Steuersatz f\u00fcr E-Books und E-Zeitungen sollte m\u00f6glichst bald auf die EU-Agenda gesetzt werden. Ich werde mich innerhalb der Bundesregierung nachdr\u00fccklich f\u00fcr die Umsetzung des Koalitionsvertrags einsetzen. Im Koalitionsvertrag haben wir insbesondere festgeschrieben, seitens der Bundesregierung auf europ\u00e4ischer Ebene darauf hinzuwirken, dass auf E-Books und E-Zeitungen k\u00fcnftig der erm\u00e4\u00dfigte Mehrwertsteuersatz verbindlich Anwendung finden soll. Selbstverst\u00e4ndlich werden wir uns in diesem Zusammenhang auch f\u00fcr die Erhaltung der Buchpreisbindung einsetzen, um die kulturell wichtige Vielfalt der B\u00fccher und Buchhandlungen weiter zu sichern. Mit meiner franz\u00f6sischen Amtskollegin Aur\u00e9lie Filippetti bin ich mir in dieser Frage einig. Auch f\u00fcr Frankreich ist die Erweiterung des erm\u00e4\u00dfigten Steuersatzes auf digitale Literatur und Zeitungen in der EU eine kulturpolitisch bedeutende Forderung.&#8220;<\/p>\n<p>Frankreich und Luxemburg haben den reduzierten Mehrwertsteuersatz f\u00fcr E-Books bereits eingef\u00fchrt. Allerdings hat die EU-Kommission beide L\u00e4nder im September vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof verklagt, da dies bislang gegen die europ\u00e4ischen Vorgaben verst\u00f6\u00dft. Der Anteil der E-Books am Gesamtumsatz der Verlage lag laut GfK-Studie 2012 bei 9,5 Prozent. F\u00fcr das abgelaufene Jahr 2013 rechnet man mit 10,6 Prozent.<\/p>\n<p id=\"seitenquelle\">Quelle: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 27.01.2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektronische B\u00fccher, Zeitungen und Zeitschriften werden nach geltendem EU-Recht als elektronische Dienstleistungen mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegt. Die Staatsministerin f\u00fcr Kultur und Medien, Monika Gr\u00fctters, erkl\u00e4rte dazu: &#8222;Der reduzierte Mehrwertsteuersatz, der f\u00fcr gedruckte B\u00fccher gilt, muss aus kulturpolitischer Sicht k\u00fcnftig auch auf elektronische B\u00fccher angewandt werden. 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