{"id":39066,"date":"2014-04-07T15:25:17","date_gmt":"2014-04-07T13:25:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=39066"},"modified":"2026-10-05T09:53:10","modified_gmt":"2026-10-05T07:53:10","slug":"leichter-investieren-in-china-pwc-begrust-neues-doppelbesteuerungsabkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/leichter-investieren-in-china-pwc-begrust-neues-doppelbesteuerungsabkommen\/","title":{"rendered":"Leichter Investieren in China \u2013 PwC begr\u00fc\u00dft neues Doppelbesteuerungsabkommen"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 13px;\">Das neue <\/span><span style=\"font-size: small;\">Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und der Volksrepublik China<\/span><span style=\"font-size: 13px;\"> d\u00fcrfte den bilateralen Direktinvestitionen weiteren Schub geben. So macht das neue DBA, das im Rahmen des Staatsbesuchs des chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping in Deutschland unterzeichnet wurde, die steuerlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr potenzielle Investoren transparenter und leichter vergleichbar. Positiv auswirken wird sich aber insbesondere die vereinbarte Absenkung der Quellensteuer auf Dividendenzahlungen deutscher Beteiligungsgesellschaften in China, erwarten die China-Experten der Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.<\/span><\/h1>\n<div>\n<p>Bislang unterlagen Dividendenzahlungen von China nach Deutschland einer Quellensteuer von zehn Prozent, k\u00fcnftig m\u00fcssen bei Gewinnaussch\u00fcttungen nur noch f\u00fcnf Prozent an den chinesischen Staat abgef\u00fchrt werden \u2013 sofern eine deutsche Muttergesellschaft mindestens zu einem Viertel an ihrer chinesischen Tochtergesellschaft beteiligt ist.<\/p>\n<p>\u201eDie Absenkung der Quellensteuer bringt nicht nur eine direkte steuerliche Entlastung, sondern sie vereinfacht Direktinvestitionen in China generell. Bislang gr\u00fcndeten deutsche Investoren f\u00fcr Beteiligungen in China n\u00e4mlich oft eine Holdinggesellschaft in Singapur oder Hongkong, da China mit diesen Standorten bereits ein g\u00fcnstigeres DBA abgeschlossen hatte. Dieser kostenaufw\u00e4ndige \u201aUmweg\u2019 ist jetzt nicht mehr notwendig\u201c, betont Dr. Huili Wang, PwC-Partnerin und Expertin f\u00fcr chinesisches Steuerrecht.<\/p>\n<p>Auch chinesische Unternehmen, die in Deutschland investieren, werden k\u00fcnftig von dieser \u00c4nderung profitieren, da die Absenkung der Quellensteuer auch f\u00fcr Dividendenzahlungen von Deutschland nach China gilt. Dies wurde anl\u00e4sslich einer PwC-Veranstaltung in Berlin deutlich, an der Vertreter der h\u00f6chsten Steuerbeh\u00f6rde Chinas, State Adminstration of Tax (SAT), der chinesischen Handelskammer in Deutschland e.V. sowie namhafte chinesische Unternehmen teilgenommen haben.<\/p>\n<p>Gewinne aus Beteiligungsverk\u00e4ufen in China unterliegen wie bisher in den meisten F\u00e4llen einer Quellensteuer von zehn Prozent. Die Quellensteuer entf\u00e4llt allerdings, wenn der deutsche Investor in den zw\u00f6lf Monaten vor dem Verkauf zu weniger als 25 Prozent an der chinesischen Gesellschaft beteiligt war.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter:  www.pwc.de\/china<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und der Volksrepublik China d\u00fcrfte den bilateralen Direktinvestitionen weiteren Schub geben. 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