{"id":39363,"date":"2014-05-19T17:36:44","date_gmt":"2014-05-19T15:36:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=39363"},"modified":"2014-05-19T17:36:44","modified_gmt":"2014-05-19T15:36:44","slug":"abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-bei-den-einkunften-aus-vuv-im-falle-der-nicht-steuerbaren-verauserung-einer-immobilie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-bei-den-einkunften-aus-vuv-im-falle-der-nicht-steuerbaren-verauserung-einer-immobilie\/","title":{"rendered":"Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus VuV im Falle der nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung einer Immobilie"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"font-size: 13px;\">Mit Urteil vom 8. April 2014 IX R 45\/13 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass auf ein (umgeschuldetes) Anschaffungsdarlehen gezahlte nachtr\u00e4gliche Schuldzinsen auch im Fall einer nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung der vormals vermieteten Immobilie grunds\u00e4tzlich als Werbungskosten bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden k\u00f6nnen.<\/span><\/h2>\n<p>Der Kl\u00e4ger war an einer Gesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts (GbR) beteiligt, die im Jahr 1996 ein Mehrfamilienhaus errichtete, welches nach Fertigstellung der Erzielung von Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung diente. Die GbR ver\u00e4u\u00dferte das Mehrfamilienhaus im Jahr 2007 &#8211; nach Ablauf der Ver\u00e4u\u00dferungsfrist des \u00a7 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Der Erl\u00f6s aus der nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie reichte nicht aus, um die im Zuge der Herstellung des Objekts aufgenommenen Darlehensverbindlichkeiten vollst\u00e4ndig auszugleichen. Das verbliebene Restdarlehen wurde daher anteilig durch den Kl\u00e4ger getilgt. Hierf\u00fcr musste er ein neues (Umschuldungs-)Darlehen aufnehmen; die auf dieses Darlehen gezahlten Schuldzinsen machte der Kl\u00e4ger im Rahmen seiner Einkommensteuererkl\u00e4rungen f\u00fcr die Streitjahre 2009 und 2010 als (nachtr\u00e4gliche) Werbungskosten bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung geltend. Das Finanzamt ber\u00fccksichtigte die geltend gemachten Schuldzinsen nicht; das Finanzgericht (FG) gab dem Kl\u00e4ger demgegen\u00fcber recht. Der IX. Senat des BFH hob die Vorentscheidung auf und wies die Sache an das FG zur\u00fcck. Nach den Feststellungen des FG konnte der Senat nicht entscheiden, ob die geltend gemachten Schuldzinsen im Einzelfall als Werbungskosten zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/p>\n<p>Die Entscheidung des IX. Senats kn\u00fcpft an das Urteil vom 20. Juni 2012 IX R 67\/10 (BStBl II 2013, 275) an, mit dem der BFH den nachtr\u00e4glichen Schuldzinsenabzug auch schon im Falle einer nach \u00a7 23 EStG steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung zugelassen hatte. In seiner heutigen Entscheidung erweitert der BFH nunmehr die M\u00f6glichkeit des Schuldzinsenabzugs: ein solcher ist grunds\u00e4tzlich auch nach einer nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie m\u00f6glich, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s nicht getilgt werden k\u00f6nnen. Voraussetzung ist daf\u00fcr aber u. a., dass der Steuerpflichtige den aus der Ver\u00e4u\u00dferung der bislang vermieteten Immobilie erzielten Erl\u00f6s &#8211; soweit nicht Tilgungshindernisse entgegenstehen &#8211; stets und in vollem Umfang zur Abl\u00f6sung des Anschaffungsdarlehens verwendet. Auch auf Refinanzierungs- oder Umschuldungsdarlehen gezahlte Schuldzinsen erkennt der BFH grunds\u00e4tzlich an, soweit die Valuta des Umschuldungsdarlehens nicht \u00fcber den abzul\u00f6senden Restdarlehensbetrag hinausgeht und die Umschuldung sich im Rahmen einer markt\u00fcblichen Finanzierung &#8211; wozu regelm\u00e4\u00dfig auch eine vertraglich fixierte Tilgungsvereinbarung geh\u00f6rt &#8211; bewegt.<\/p>\n<p>Da das FG die letztgenannten Voraussetzungen im Rahmen der Vorentscheidung nicht gepr\u00fcft hat, hat der IX. Senat die Sache an das FG zur\u00fcck verwiesen.<\/p>\n<p>BFH, Pressemitteilung Nr. 37\/14 vom 14.05.2014 zum Urteil IX R 45\/13 vom 08.04.2014<\/p>\n<div>\n<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.4.2014, IX R 45\/13<\/p>\n<p>Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung im Falle der nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung einer Immobilie; Zurechnung eines von einer verm\u00f6gensverwaltenden Personengesellschaft aufgenommenen, der Immobilienfinanzierung dienenden Anschaffungsdarlehens nach Beendigung der Gesellschaft &#8211; Sog. &#8222;Surrogationsbetrachtung&#8220; und Grundsatz des Vorrangs der Schuldentilgung<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, welche der Finanzierung von Anschaffungskosten eines zur Erzielung von Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung genutzten Wohngrundst\u00fccks dienten, k\u00f6nnen auch nach einer nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie grunds\u00e4tzlich weiter als (nachtr\u00e4gliche) Werbungskosten abgezogen werden, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s nicht getilgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Auch auf ein Refinanzierungs- oder Umschuldungsdarlehen gezahlte Schuldzinsen k\u00f6nnen im Einzelfall durch die (fr\u00fchere) Eink\u00fcnfteerzielung veranlasst sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. War der Steuerpflichtige an einer verm\u00f6gensverwaltenden Personengesellschaft beteiligt, ist ihm ein von der Gesellschaft zur Finanzierung der Anschaffungskosten eines zur Vermietung bestimmten Wohngrundst\u00fccks aufgenommenes und urspr\u00fcnglich durch diese Eink\u00fcnfteerzielung veranlasstes Darlehen nach der Beendigung der Gesellschaft grunds\u00e4tzlich in dem Umfang zuzurechnen, in dem ihm vormals auch Eink\u00fcnfte anteilig zuzurechnen waren.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Die Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagten (Kl\u00e4ger) sind Eheleute; sie wurden in den Streitjahren (2009 und 2010) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger war, neben zwei weiteren Gesellschaftern (A und B), an einer Gesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts (GbR) beteiligt, die im Jahr 1996 ein Mehrfamilienhaus in X errichtete, welches nach Fertigstellung der Erzielung von Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung diente. Die GbR ver\u00e4u\u00dferte das Mehrfamilienhaus &#8211;nach Ablauf der Ver\u00e4u\u00dferungsfrist des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes (EStG)&#8211; mit notariell beurkundetem Vertrag vom 9.\u00a0Oktober 2007; der Ver\u00e4u\u00dferungspreis wurde dem Konto der GbR im Januar 2008 gutgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Erl\u00f6s aus der nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung des Mehrfamilienhauses reichte indes nicht aus, um die im Zeitpunkt der Zahlung des Ver\u00e4u\u00dferungspreises bestehenden Darlehensverbindlichkeiten der GbR vollst\u00e4ndig auszugleichen. Das verbliebene Darlehen wurde anteilig in H\u00f6he von 75.000\u00a0EUR durch den Gesellschafter A am 29.\u00a0Dezember 2008 getilgt. Die nach anteiliger Tilgung noch verbliebene Darlehensrestschuld in H\u00f6he von 59.550,27\u00a0EUR \u00fcbernahm der Kl\u00e4ger ebenso wie die am Jahresende 2008 bestehende Kontokorrentschuld der GbR bei der D Bank in H\u00f6he von 12.158,60\u00a0EUR. Sodann wurde die GbR von den Gesellschaftern noch im Jahr 2008 aufgel\u00f6st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Zur Finanzierung der \u00fcbernommenen Darlehensrestschuld sowie der Kontokorrentschuld der GbR nahm der Kl\u00e4ger unter dem 6.\u00a0Dezember 2008 ein neues Darlehen \u00fcber 71.000\u00a0EUR bei der D Bank auf; die auf dieses Darlehen gezahlten Schuldzinsen in H\u00f6he von 4.801\u00a0EUR (2009) und 4.053\u00a0EUR (2010) machten die Kl\u00e4ger im Rahmen ihrer Einkommensteuererkl\u00e4rungen f\u00fcr die Streitjahre als Werbungskosten bei ihren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber\u00fccksichtigte die geltend gemachten Schuldzinsen in den Einkommensteuerbescheiden f\u00fcr die Streitjahre vom 6.\u00a0Dezember 2010 (2009) und vom 15.\u00a0September 2011 (2010) nicht. In seiner Einspruchsentscheidung f\u00fchrte das FA unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 20.\u00a0Juni 2012 IX\u00a0R\u00a067\/10 (BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275) aus, dass ein Abzug der nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen im Streitfall ausscheide, weil das ma\u00dfgebliche Objekt &#8211;anders als im Verfahren IX\u00a0R\u00a067\/10&#8211; nicht steuerbar ver\u00e4u\u00dfert worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) vertrat in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1990 ver\u00f6ffentlichten Urteil die Auffassung, dass auch im Falle einer Ver\u00e4u\u00dferung des Vermietungsobjektes au\u00dferhalb der Ver\u00e4u\u00dferungsfrist des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG der wirtschaftliche Zusammenhang nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen zu den fr\u00fcheren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung nicht aufgehoben werde, so dass auch solche Aufwendungen als Werbungskosten ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des FA. Es vertritt die Ansicht, ein Veranlassungszusammenhang von nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen mit fr\u00fcheren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung sei ausschlie\u00dflich in jenen F\u00e4llen anzunehmen, in denen das Vermietungsobjekt auch innerhalb der Ver\u00e4u\u00dferungsfrist des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG und damit steuerbar und steuerpflichtig ver\u00e4u\u00dfert worden sei. Allenfalls komme eine Ber\u00fccksichtigung der im Streitfall geltend gemachten nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen als Werbungskosten bei den sonstigen Eink\u00fcnften i.S. der \u00a7\u00a7\u00a022 Nr.\u00a02, 23 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/p>\n<p>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen,<\/p>\n<p>hilfsweise, die angefochtenen Bescheide dahin zu \u00e4ndern, dass die im Streitfall geltend gemachten nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen nur bei den sonstigen Eink\u00fcnften i.S. der \u00a7\u00a7\u00a022 Nr.\u00a02, 23 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG Ber\u00fccksichtigung finden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Kl\u00e4ger beantragen,<\/p>\n<p>die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr\u00fcndet; sie f\u00fchrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur\u00fcckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 Nr.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung). Nach den bisherigen Feststellungen des FG kann nicht entschieden werden, ob die von den Kl\u00e4gern in den Streitjahren geltend gemachten Schuldzinsen als Werbungskosten bei ihren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Werbungskosten sind nach \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 EStG Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Hierzu z\u00e4hlen auch Schuldzinsen, soweit diese mit einer Einkunftsart, vorliegend den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung i.S. des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG, im wirtschaftlichen Zusammenhang stehen (\u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a01 Satz\u00a01 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ein steuerrechtlich anzuerkennender wirtschaftlicher Zusammenhang von Schuldzinsen mit Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung ist nach der st\u00e4ndigen Rechtsprechung des erkennenden Senats gegeben, wenn ein objektiver Zusammenhang dieser Aufwendungen mit der \u00dcberlassung eines Vermietungsobjektes zur Nutzung besteht und subjektiv die Aufwendungen zur F\u00f6rderung dieser Nutzungs\u00fcberlassung gemacht werden. Mit der erstmaligen (d.h. tats\u00e4chlichen) Verwendung einer Darlehensvaluta zur Anschaffung eines Vermietungsobjektes wird die ma\u00dfgebliche Verbindlichkeit diesem Verwendungszweck unterstellt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Mit dem genannten Urteil in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275 hat der BFH die in der fr\u00fcheren Rechtsprechung vertretene Auffassung zur beschr\u00e4nkten Abziehbarkeit nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung (vgl. etwa BFH-Urteile vom 25.\u00a0April 1995 IX\u00a0R\u00a0114\/92, BFH\/NV 1995, 966; vom 7.\u00a0August 1990 VIII\u00a0R\u00a067\/86, BFHE 162, 48; vom 21.\u00a0Dezember 1982 VIII\u00a0R\u00a048\/82, BFHE 138, 47, BStBl II 1983, 373) aufgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Der erkennende Senat ging in der genannten Grundsatzentscheidung davon aus, dass die die bisherige Rechtsprechung pr\u00e4gende Erw\u00e4gung, ein urspr\u00fcnglich bestehender wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen einem zur Finanzierung von Anschaffungskosten aufgenommenen Darlehen und den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung sei mit der Ver\u00e4u\u00dferung des Grundst\u00fccks beendet und das anschlie\u00dfend fortbestehende (Rest-)Darlehen habe seine Ursache in dem im privaten Verm\u00f6gensbereich erlittenen, nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferungsverlust, vor dem Hintergrund der mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 getroffenen gesetzgeberischen Grundentscheidung, Wertsteigerungen bei der Ver\u00e4u\u00dferung von Wirtschaftsg\u00fctern des Privatverm\u00f6gens in deutlich erweitertem Umfang zu erfassen, nicht l\u00e4nger tragen k\u00f6nne. Der Senat hat diese systempr\u00e4genden und -ver\u00e4ndernden gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Anlass genommen, seine von der sog. &#8222;Surrogationsbetrachtung&#8220; getragene Rechtsprechung, mit der er auch schon bisher den Abzug &#8222;nachtr\u00e4glicher&#8220; Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen hat, zu erweitern, um die notwendige steuerrechtliche Gleichbehandlung von nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen bei den Gewinn- und den \u00dcberschusseink\u00fcnften wieder herzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Die bei allen Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7\u00a02 Abs.\u00a01 EStG zur Anwendung kommende Surrogationsbetrachtung geht von folgender Grund\u00fcberlegung aus: Wird ein einzelnes Wirtschaftsgut (oder eine komplette Organisationseinheit von Wirtschaftsg\u00fctern, wie etwa ein Betrieb), in das (oder in die) der Steuerpflichtige Darlehensmittel investiert hat, ver\u00e4u\u00dfert und der Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s seinerseits zum Zwecke der Einkunftserzielung eingesetzt, k\u00f6nnen die f\u00fcr das zur\u00fcckbehaltene bzw. aufrechterhaltene Darlehen gezahlten Zinsen unter bestimmten Voraussetzungen weiter als Werbungskosten oder Betriebsausgaben bei der neuen Einkunftsquelle zu ber\u00fccksichtigen sein. Die Anwendung der Surrogationsbetrachtung bei der Pr\u00fcfung des &#8211;fortdauernden&#8211; Veranlassungszusammenhangs im Falle von \u00c4nderungen in der Verwendung von Darlehensmitteln entspricht der st\u00e4ndigen, von der Finanzverwaltung in vollem Umfang akzeptierten Rechtsprechung des BFH (z.B. BFH-Urteile vom 1.\u00a0Oktober 1996 VIII\u00a0R\u00a068\/94, BFHE 182, 312, BStBl II 1997, 454; vom 7.\u00a0Juli 1998 VIII\u00a0R\u00a05\/96, BFHE 186, 526, BStBl II 1999, 209; vom 8.\u00a0April 2003 IX\u00a0R\u00a036\/00, BFHE 202, 280, BStBl II 2003, 706; vom 17.\u00a0August 2005 IX\u00a0R\u00a023\/03, BFHE 211, 143, BStBl II 2006, 248; vom 27.\u00a0M\u00e4rz 2007 VIII\u00a0R\u00a028\/04, BFHE 217, 460, BStBl II 2007, 699) und ist auch in der Literatur allgemein anerkannt (z.B. Bl\u00fcmich\/Wied, \u00a7\u00a04 EStG Rz\u00a0438 &#8222;\u00c4nderung der Darlehensqualifikation\/Umwidmung&#8220;; Bl\u00fcmich\/Th\u00fcrmer, \u00a7\u00a09 EStG Rz\u00a0210; Schmidt\/Loschelder, EStG, 33.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a09 Rz\u00a082; Bl\u00fcmich\/ Ebling, \u00a7\u00a017 EStG Rz\u00a0546; Pfirrmann in Herrmann\/Heuer\/Raupach, \u00a7\u00a021 EStG Rz\u00a0300 &#8222;Nachtr\u00e4gliche Schuldzinsen&#8220; und &#8222;Umwidmung von Darlehen&#8220;, jeweils als Unterpunkt bei &#8222;Schuldzinsen&#8220;; Bl\u00fcmich\/Heuermann, \u00a7\u00a021 EStG Rz\u00a0276; Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 13.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a024 EStG Rz\u00a042).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Auch die Finanzverwaltung sieht es im Hinblick auf den Grundsatz der steuerlichen Gleichbehandlung von nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen bei Gewinn- und \u00dcberschusseinkunftsarten als notwendig an, Schuldzinsen, die bisher ohne R\u00fcckgriff auf die Surrogationsbetrachtung aus anderen Erw\u00e4gungen als nachtr\u00e4gliche Werbungskosten bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung Anerkennung fanden (s. BFH-Urteil vom 16.\u00a0September 1999 IX\u00a0R\u00a042\/97, BFHE 190, 165, BStBl II 2001, 528; vom 12.\u00a0Oktober 2005 IX\u00a0R\u00a028\/04, BFHE 211, 255, BStBl II 2006, 407, zu Schuldzinsen f\u00fcr darlehensfinanzierte Erhaltungsaufwendungen), k\u00fcnftig nach diesem, f\u00fcr alle Eink\u00fcnfte einheitlichen Ma\u00dfstab und unter Ber\u00fccksichtigung des sog. Grundsatzes des Vorrangs der Schuldentilgung &#8211;s. unter II.4.b\u00a0aa der Gr\u00fcnde&#8211; zu behandeln (Schreiben des Bundesministers der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 15.\u00a0Januar 2014, BStBl I 2014, 108).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Die vollst\u00e4ndige \u00dcbertragung dieser Erw\u00e4gungen auf die Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung f\u00fchrt dazu, dass ein einmal begr\u00fcndeter (und zwischenzeitlich auch nicht aus anderen Gr\u00fcnden weggefallener) wirtschaftlicher Veranlassungszusammenhang eines Darlehens mit Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG nicht allein deshalb entf\u00e4llt, weil die mit den Darlehensmitteln angeschaffte Immobilie ver\u00e4u\u00dfert wird. Vielmehr setzt sich der urspr\u00fcngliche Veranlassungszusammenhang zwischen dem Darlehen und den Eink\u00fcnften aus der Vermietung &#8211;unabh\u00e4ngig von der Ver\u00e4u\u00dferung und mithin auch unabh\u00e4ngig von der Frage ihrer Steuerbarkeit&#8211; am Ver\u00e4u\u00dferungspreis fort. Daher sind nachtr\u00e4gliche Schuldzinsen, die auf ein solches Darlehen entfallen, grunds\u00e4tzlich auch nach einer Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie au\u00dferhalb der Frist des \u00a7\u00a023 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG weiter als Werbungskosten zu ber\u00fccksichtigen, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s nicht getilgt werden k\u00f6nnen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>4. F\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG ist daher ma\u00dfgeblich, was mit dem Ver\u00e4u\u00dferungspreis geschieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Schafft der Steuerpflichtige damit eine neue Einkunftsquelle &#8211;etwa ein zur Vermietung bestimmtes Immobilienobjekt&#8211; an, besteht der Zusammenhang (ggf. anteilig in H\u00f6he des verwendeten Erl\u00f6ses) am neuen Objekt fort (so schon BFH-Urteil in BFHE 202, 280, BStBl II 2003, 706).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Wird kein neues Objekt und auch keine anderweitige Einkunftsquelle angeschafft, kommt es darauf an, ob der Verkaufserl\u00f6s ausreicht, um das Darlehen abzul\u00f6sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>21<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>aa) Ist dies der Fall, endet der wirtschaftliche Zusammenhang i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a01 EStG mit der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob der Steuerpflichtige tats\u00e4chlich das Darlehen abl\u00f6st, oder ob er den Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s anderweitig (privat) verwendet und das Darlehen bestehen l\u00e4sst. Denn im letztgenannten Fall wird der grunds\u00e4tzlich fortbestehende Veranlassungszusammenhang von einer privat motivierten Entscheidung &#8211;die Nichtabl\u00f6sung des Darlehens bzw. der anderweitigen Verwendung des Verkaufserl\u00f6ses&#8211; ersetzt (vgl. BFH-Urteil vom 25.\u00a0Februar 2009 IX\u00a0R\u00a052\/07, BFH\/NV 2009, 1255).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>22<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Ein dahin gehendes, privat motiviertes Verhalten st\u00fcnde zudem im Widerspruch zu dem aus den gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen der \u00a7\u00a7\u00a0734, 735 des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches und \u00a7\u00a0145 des Handelsgesetzbuches abgeleiteten und im Rahmen der Ber\u00fccksichtigung nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung sinngem\u00e4\u00df anzuwendenden sog. Grundsatz des Vorrangs der Schuldentilgung (vgl. allg. BFH-Urteil vom 27.\u00a0November 1984 VIII\u00a0R\u00a02\/81, BFHE 143, 120, BStBl II 1985, 323). Nach diesem Grundsatz hat die Tilgung von Schulden der Gesellschaft im Zuge ihrer Aufl\u00f6sung &#8211;mittels des dem Gesellschafter zur Verf\u00fcgung stehenden (Betriebs-)Verm\u00f6gens&#8211; Vorrang vor der Befriedigung privater Bed\u00fcrfnisse der Gesellschafter oder ihrer Anspr\u00fcche gegen\u00fcber der Gesellschaft (vgl. BFH-Urteile vom 13.\u00a0Februar 1996 VIII\u00a0R\u00a018\/92, BFHE 180, 79, BStBl II 1996, 291; vom 12.\u00a0November 1997 XI\u00a0R\u00a098\/96, BFHE 184, 502, BStBl II 1998, 144; vom 28.\u00a0M\u00e4rz 2007 X\u00a0R\u00a015\/04, BFHE 217, 507, BStBl II 2007, 642, sowie in BFHE 143, 120, BStBl II 1985, 323, und in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275). Verwertungshindernisse rechtfertigen im Einzelfall eine Ausnahme vom Grundsatz des Vorrangs der Schuldentilgung; dies gilt jedoch nur f\u00fcr solche Verwertungshindernisse, die ihren Grund in der urspr\u00fcnglichen eink\u00fcnftebezogenen Sph\u00e4re haben (vgl. BFH-Urteile in BFHE 217, 507, BStBl II 2007, 642; vom 19.\u00a0August 1998 X\u00a0R\u00a096\/95, BFHE 187, 21, BStBl II 1999, 353).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>23<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00dcbertragen auf die Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung bedeutet dies, dass der Steuerpflichtige den aus der Ver\u00e4u\u00dferung der bislang vermieteten Immobilie erzielten Erl\u00f6s &#8211;soweit nicht Tilgungshindernisse entgegenstehen&#8211; stets und in vollem Umfang zur Abl\u00f6sung eines im Zusammenhang mit der Eink\u00fcnfteerzielung aufgenommenen Darlehens verwenden muss (in diesem Sinne auch zutreffend BMF-Schreiben in BStBl I 2014, 108, zu Schuldzinsen f\u00fcr darlehensfinanzierte Erhaltungsaufwendungen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>24<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>bb) Ver\u00e4u\u00dfert der Steuerpflichtige demgegen\u00fcber die vermietete Immobilie, reicht der Verkaufserl\u00f6s aber nicht aus, ein hierf\u00fcr aufgenommenes Darlehen abzul\u00f6sen, bleibt &#8211;in einem ersten Schritt&#8211; der nicht abl\u00f6sbare Teil des (fortgef\u00fchrten) Anschaffungsdarlehens im Zusammenhang mit den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung (vgl. BFH-Urteil in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>25<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Da die Rechtsprechung des BFH zur Anerkennung von Schuldzinsen als Werbungskosten indes nicht allein auf den urspr\u00fcnglichen, mit der Schuldaufnahme verfolgten Zweck und damit ausschlie\u00dflich auf die erstmalige Verwendung der Darlehensmittel abstellt, k\u00f6nnen &#8211;in einem zweiten Schritt&#8211; auch auf ein Refinanzierungs\u2013 oder Umschuldungsdarlehen gezahlte Schuldzinsen dem Grunde nach durch die (fr\u00fchere) Eink\u00fcnfteerzielung veranlasst sein (so schon BFH-Urteil vom 7.\u00a0Juli 1998 VIII\u00a0R\u00a057\/96, BFH\/NV 1999, 594). Vor diesem Hintergrund kann auch ein Darlehen, das nicht unmittelbar dazu dient, Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer zur Erzielung von Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung genutzten Immobilie zu finanzieren, sondern aufgenommen wird, um ein bereits fr\u00fcher aufgenommenes und nach Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie fortgef\u00fchrtes Anschaffungsdarlehen umzuschulden, mit Blick auf die Surrogationsbetrachtung noch in einem mittelbaren &#8211;und damit hinreichenden (vgl. BFH-Urteil vom 17.\u00a0Juli 2007 IX\u00a0R\u00a02\/05, BFHE 218, 353, BStBl II 2007, 941)&#8211; wirtschaftlichen Zusammenhang i.S. des \u00a7\u00a09 Abs.\u00a01 Satz\u00a03 Nr.\u00a01 EStG mit der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung stehen. Hat das &#8222;Altdarlehen&#8220; der Finanzierung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts gedient, dient in diesen F\u00e4llen &#8211;wirtschaftlich gesehen&#8211; auch das umgeschuldete &#8222;neue Darlehen&#8220; (noch immer) der Finanzierung dieser Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit die Valuta des Umschuldungsdarlehens nicht \u00fcber den abzul\u00f6senden Restdarlehensbetrag hinausgeht und die Umschuldung sich im Rahmen einer markt\u00fcblichen Finanzierung &#8211;wozu regelm\u00e4\u00dfig auch eine vertraglich fixierte Tilgungsvereinbarung geh\u00f6rt&#8211; bewegt (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 19.\u00a0Januar 2010 VIII\u00a0R\u00a040\/06, BFHE 228, 216, BStBl II 2011, 254, zur steuersch\u00e4dlichen Darlehensverwendung bei Lebensversicherungen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>26<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>5. Hat der Steuerpflichtige seine urspr\u00fcngliche steuerbare T\u00e4tigkeit in gesellschaftsrechtlicher Verbundenheit ausge\u00fcbt, ist es f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung von nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen nach Ver\u00e4u\u00dferung der bislang zur Eink\u00fcnfteerzielung genutzten Immobilie \u00fcberdies von Bedeutung, in welchem Umfang der Steuerpflichtige seinerzeit den objektiven Tatbestand des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG selbst erf\u00fcllt hat. Die Frage nach dem objektiven Tatbestand des \u00a7\u00a021 EStG ist dabei vornehmlich eine Frage der Zurechnung von Eink\u00fcnften (s. Bl\u00fcmich\/ Heuermann, \u00a7\u00a021 EStG Rz\u00a041); f\u00fcr die Zurechnung von zur Eink\u00fcnfteerzielung genutzten Wirtschaftsg\u00fctern &#8211;auch f\u00fcr Darlehen&#8211; gilt insoweit die Bruchteilsbetrachtung (vgl. BFH-Urteil vom 20.\u00a0Juni 2012 IX\u00a0R\u00a029\/11, BFH\/NV 2012, 1952). War der Steuerpflichtige &#8211;wie im Streitfall&#8211; an einer verm\u00f6gensverwaltenden Personengesellschaft beteiligt, ist ihm daher ein von der Gesellschaft zur Finanzierung der Anschaffungskosten einer zur Vermietung bestimmten Immobilie aufgenommenes und urspr\u00fcnglich durch diese Eink\u00fcnfteerzielung veranlasstes Darlehen nach der Beendigung der Gesellschaft grunds\u00e4tzlich in dem gleichen Umfang zuzurechnen, in dem ihm vormals auch Eink\u00fcnfte anteilig zuzurechnen waren. Jedenfalls in diesem Umfang kann der Steuerpflichtige &#8211;unter den eingangs genannten weiteren Voraussetzungen&#8211; grunds\u00e4tzlich auch Schuldzinsen als nachtr\u00e4gliche Werbungskosten geltend machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>27<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>6. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben, weil es diesen Grunds\u00e4tzen nicht in vollem Umfang entspricht. Die Sache ist nicht spruchreif. Der Senat kann auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen nicht entscheiden, ob und ggf. inwieweit ein Abzug der von den Kl\u00e4gern geltend gemachten Zinsaufwendungen als Werbungskosten bei ihren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung m\u00f6glich ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>28<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Die ma\u00dfgeblichen Schuldzinsen wurden nicht auf ein Darlehen geleistet, das der Kl\u00e4ger &#8211;als Gesellschafter der GbR&#8211; zur Finanzierung der Herstellungskosten einer der Vermietung dienenden Immobilie aufgenommen und tats\u00e4chlich verwendet hat. Soweit die Herstellungskosten des Mehrfamilienhauses fremdfinanziert worden sind, wurden die in diesem Zusammenhang aufgenommenen Darlehen nach der Ver\u00e4u\u00dferung des Objektes und der Aufl\u00f6sung der GbR nicht fortgef\u00fchrt, sondern zur\u00fcckgezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>29<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall wurden die von den Kl\u00e4gern als Werbungskosten geltend gemachten Schuldzinsen vielmehr auf ein Darlehen geleistet, das (auch) der Finanzierung einer (anteiligen) R\u00fcckf\u00fchrung der nach der Ver\u00e4u\u00dferung der Immobilie und Aufl\u00f6sung der GbR verbliebenen Darlehensverbindlichkeiten diente. Nimmt der Steuerpflichtige in einem solchen Fall ein neues Darlehen auf, das der Finanzierung einer vom Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6s nicht gedeckten Restschuld dient, steht auch ein solches &#8222;Umschuldungsdarlehen&#8220; dem Grunde nach noch in einem mittelbaren und damit ausreichenden Veranlassungszusammenhang mit den fr\u00fcheren Eink\u00fcnften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>30<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dies gilt nach Ma\u00dfgabe der unter II.5. der Gr\u00fcnde erl\u00e4uterten Rechtsgrunds\u00e4tze im Streitfall jedoch nur, soweit<\/p>\n<p>(1) dem Kl\u00e4ger im Umfang der neu begr\u00fcndeten Darlehensverpflichtung vormals die in gesellschaftsrechtlicher Verbundenheit erzielten Eink\u00fcnfte auch pers\u00f6nlich zuzurechnen waren,<\/p>\n<p>(2) die Valuta des Umschuldungsdarlehens nicht \u00fcber den insoweit abzul\u00f6senden Restdarlehensbetrag hinausgeht und<\/p>\n<p>(3) die Umschuldung sich im Rahmen einer \u00fcblichen Finanzierung bewegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>31<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Das FG wird im zweiten Rechtsgang pr\u00fcfen, ob und ggf. inwieweit das vom Kl\u00e4ger aufgenommene Umschuldungsdarlehen nach den dargelegten Grunds\u00e4tzen noch immer der Finanzierung der Herstellungskosten des Mehrfamilienhauses dient und mithin durch die fr\u00fcheren Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung veranlasst ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Urteil vom 8. April 2014 IX R 45\/13 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass auf ein (umgeschuldetes) Anschaffungsdarlehen gezahlte nachtr\u00e4gliche Schuldzinsen auch im Fall einer nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung der vormals vermieteten Immobilie grunds\u00e4tzlich als Werbungskosten bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden k\u00f6nnen. Der Kl\u00e4ger war an einer Gesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts (GbR) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-bei-den-einkunften-aus-vuv-im-falle-der-nicht-steuerbaren-verauserung-einer-immobilie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus VuV im Falle der nicht steuerbaren Ver\u00e4u\u00dferung einer Immobilie<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39363"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39363"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39363\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}