{"id":39371,"date":"2014-05-19T17:40:31","date_gmt":"2014-05-19T15:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=39371"},"modified":"2014-05-19T17:40:31","modified_gmt":"2014-05-19T15:40:31","slug":"unternehmensteuern-die-konkurrenz-schlaft-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/unternehmensteuern-die-konkurrenz-schlaft-nicht\/","title":{"rendered":"Unternehmensteuern: Die Konkurrenz schl\u00e4ft nicht"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"font-size: 13px;\">Soll der Standort Deutschland wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, muss die Bundesregierung bei den Unternehmensteuern vielleicht schon bald handeln. Denn wichtige Konkurrenten wie Frankreich und Spanien haben angek\u00fcndigt, ihre Unternehmen steuerlich deutlich zu entlasten. Darauf verweist eine jetzt ver\u00f6ffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln.<\/span><\/h2>\n<p>Durch die Unternehmensteuerreform im Jahr 2008 hat sich die steuerliche Situation von Kapitalgesellschaften in Deutschland merklich verbessert. Damals sank die K\u00f6rperschaftsteuer von 25 auf 15 Prozent; zusammen mit der Gewerbesteuer betr\u00e4gt die tarifliche Belastung der Gewinne heute noch 30,6 Prozent. Damit liegt Deutschland international gesehen im oberen Mittelfeld auf Platz sieben hinter den USA (45,4 Prozent), Japan (38,5), Frankreich (36,1), Belgien (34), Portugal (31,5) und Italien (31,4). Allerdings gibt es auch wichtige Wettbewerber, die ihren Unternehmen nicht so tief in die Tasche greifen, wie Gro\u00dfbritannien (26 Prozent) oder die Niederlande (25 Prozent).<\/p>\n<p>Die Bundesrepublik ist damit zwar kein Niedrigsteuerland. International t\u00e4tige Unternehmen werden bei ihrer Standortwahl aber auch nicht massiv abgeschreckt, fasst die Studie zusammen. Trotzdem k\u00f6nnte in Deutschland \u00fcber kurz oder lang eine Tarifsenkung notwendig werden: Frankreich hat angek\u00fcndigt, den K\u00f6rperschaftsteuersatz bis 2020 auf 28 Prozent zu senken und gleichzeitig Zusatzbelastungen f\u00fcr die Firmen abzuschaffen. Spanien will sogar auf 20 Prozent runtergehen. Sollte sich dies zu einem allgemeinen Trend auswachsen, m\u00fcsste Deutschland nachziehen, um Standortnachteile, Wachstums- und Arbeitsplatzverluste zu vermeiden. Angesichts des gegenw\u00e4rtigen historischen H\u00f6chststandes bei den Steuereinnahmen w\u00e4re ein solcher Schritt auch zu finanzieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.etracker.de\/lnkcnt.php?et=lKbSM9&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.iwkoeln.de%2F_storage%2Fasset%2F165584%2Fstorage%2Fmaster%2Ffile%2F4500032%2Fdownload%2FTR-2-2014%2520Bruegelmann.pdf&amp;lnkname=TR-2-2014%20Bruegelmann.pdf\" target=\"_blank\" class=\"broken_link\">Weitere Informationen<\/a>\u00a0finden Sie auf der Homepage des IW K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0IW K\u00f6ln, Pressemitteilung vom 14.05.2014<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soll der Standort Deutschland wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, muss die Bundesregierung bei den Unternehmensteuern vielleicht schon bald handeln. Denn wichtige Konkurrenten wie Frankreich und Spanien haben angek\u00fcndigt, ihre Unternehmen steuerlich deutlich zu entlasten. Darauf verweist eine jetzt ver\u00f6ffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft K\u00f6ln. Durch die Unternehmensteuerreform im Jahr 2008 hat sich die steuerliche Situation von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/unternehmensteuern-die-konkurrenz-schlaft-nicht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Unternehmensteuern: Die Konkurrenz schl\u00e4ft nicht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39371"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39371\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}