{"id":39454,"date":"2014-05-24T10:45:00","date_gmt":"2014-05-24T08:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=39454"},"modified":"2014-05-24T10:45:00","modified_gmt":"2014-05-24T08:45:00","slug":"kein-abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-nach-aufgabe-der-einkunfteerzielungsabsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kein-abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-nach-aufgabe-der-einkunfteerzielungsabsicht\/","title":{"rendered":"Kein Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht"},"content":{"rendered":"<h2><span style=\"text-align: justify; font-size: 13px;\">Im Urteil vom 21. Januar 2014 IX R 37\/12 hat sich der Bundesfinanzhof (BFH) zur Frage des Abzugs nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht ge\u00e4u\u00dfert.<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nDer Kl\u00e4ger erwarb 1999 ein u. a. mit einer Gastst\u00e4tte und mit sieben Ferienwohnungen bebautes Grundst\u00fcck, aus dem er in den Streitjahren 2003 bis 2006 (negative) Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung erzielte. Wegen mangelnder Rentabilit\u00e4t des Gesamtobjektes versuchte der Kl\u00e4ger &#8211; parallel zu seinen Vermietungsbem\u00fchungen &#8211; ab Mai 2003, das Objekt zu ver\u00e4u\u00dfern, was letztlich 2008 gelang. Das Finanzamt ging davon aus, dass der Kl\u00e4ger seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht mit Blick auf die seit 2003 unternommenen Verkaufsbem\u00fchungen aufgegeben habe und ber\u00fccksichtigte dementsprechend die vom Kl\u00e4ger in den Streitjahren ermittelten Eink\u00fcnfte aus der Immobilie nicht. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage in diesem Punkt teilweise statt. Es ging zwar auch davon aus, dass der Kl\u00e4ger seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht schon 2003 aufgegeben habe; unbeschadet dessen seien die in den Streitjahren vom Kl\u00e4ger gezahlten &#8222;nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen&#8220; aber nach den Grunds\u00e4tzen der h\u00f6chstrichterlichen Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 20. Juni 2012 IX R 67\/10, BStBl II 2013, 275) als Werbungskosten eink\u00fcnftemindernd zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Der BFH hob die Vorentscheidung auf und wies die Sache an das FG zur\u00fcck. Dabei hob er hervor, dass ein fortdauernder Veranlassungszusammenhang von sog. &#8222;nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen&#8220; mit fr\u00fcheren Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung nicht anzunehmen sei, wenn der Steuerpflichtige zwar urspr\u00fcnglich mit Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht gehandelt hat, seine Absicht zu einer (weiteren) Eink\u00fcnfteerzielung jedoch bereits vor der Ver\u00e4u\u00dferung des Immobilienobjekts aus anderen Gr\u00fcnden weggefallen ist.<\/p>\n<p>BFH, Pressemitteilung Nr. 38\/14 vom 21.05.2014 zum Urteil IX R 37\/12 vom 21.01.2014<\/p>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.1.2014, IX R 37\/12<\/p>\n<p>Pr\u00fcfung der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung; kein Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht<\/p>\n<p>Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand des \u00a7 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objektbezogen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Ein fortdauernder Veranlassungszusammenhang von (nachtr\u00e4glichen) Schuldzinsen mit fr\u00fcheren Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7 21 EStG ist nicht anzunehmen, wenn der Steuerpflichtige zwar urspr\u00fcnglich mit Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht gehandelt hat, seine Absicht zu einer (weiteren) Eink\u00fcnfteerzielung jedoch bereits vor der Ver\u00e4u\u00dferung des Immobilienobjekts aus anderen Gr\u00fcnden weggefallen ist.<\/p>\n<\/div>\n<p>Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Kl\u00e4ger und Revisionsbeklagte (Kl\u00e4ger) erzielte in den Streitjahren (2003 bis 2006) neben Eink\u00fcnften aus selbst\u00e4ndiger Arbeit als niedergelassener Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin auch Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung. Im vorliegenden Revisionsverfahren ist nur noch streitig, ob der Kl\u00e4ger in den Streitjahren hinsichtlich seiner Eink\u00fcnfte aus einem bebauten Grundst\u00fcck in D nicht (mehr) mit Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht gehandelt hat und ob er gleichwohl in den Streitjahren Schuldzinsen, die auf ein zur Finanzierung der Immobilie in D aufgenommenes Darlehen entfielen, als (nachtr\u00e4gliche) Werbungskosten bei seinen Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger erwarb mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 4.\u00a0Dezember 1999 das ma\u00dfgebliche Grundst\u00fcck in D, das mit einem Geb\u00e4ude, bestehend aus einer Gastst\u00e4tte, einer P\u00e4chterwohnung sowie sieben Ferienwohnungen bebaut ist. Der Kl\u00e4ger finanzierte die Anschaffungskosten des Grundst\u00fccks in voller H\u00f6he durch ein Darlehen der H-Bank. Im Zeitpunkt des Erwerbs durch den Kl\u00e4ger bestand f\u00fcr das gesamte Objekt ein im Jahr 1998 begr\u00fcndetes, auf 10\u00a0Jahre befristetes Mietverh\u00e4ltnis, das mit zwei &#8211;jeweils f\u00fcnfj\u00e4hrigen&#8211; Verl\u00e4ngerungsoptionen ausgestattet war. Das Mietverh\u00e4ltnis, aus dem der Kl\u00e4ger in den Vorjahren noch Mietzinszahlungen in H\u00f6he von 34.800\u00a0DM (2001) und 17.244\u00a0EUR (2002) vereinnahmt hatte, wurde im M\u00e4rz 2003 seitens des Kl\u00e4gers beendet, da der Mieter wegen Insolvenz die Mietzinszahlungen eingestellt hatte. Ende 2003 wurden sodann die ehemaligen Gastst\u00e4ttenr\u00e4ume zu einer Wohnung umgestaltet und dauerhaft an die Eheleute P vermietet, welche &#8211;gegen geminderten Mietzins&#8211; sich auch um die weitere Unterhaltung des Gesamtobjekts und die Vermietung der Ferienwohnungen k\u00fcmmerten. Ferner bem\u00fchte sich der Kl\u00e4ger, die Ferienwohnungen \u00fcber die Kurverwaltung der Gemeinde D zu vermarkten. In den Streitjahren erzielte der Kl\u00e4ger aus dem Gesamtobjekt Einnahmen in H\u00f6he von 2.600\u00a0EUR (2003), 5.685\u00a0EUR (2004), 8.965\u00a0EUR (2005) und 13.918\u00a0EUR (2006); unter Ber\u00fccksichtigung der vom Kl\u00e4ger erkl\u00e4rten Werbungskosten ergaben sich f\u00fcr alle Streitjahre hohe Werbungskosten\u00fcbersch\u00fcsse, die der Beklagte und Revisionskl\u00e4ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den f\u00fcr die Streitjahre ergangenen, unter dem Vorbehalt der Nachpr\u00fcfung (\u00a7\u00a0164 der Abgabenordnung) stehenden Einkommensteuerbescheiden zun\u00e4chst antragsgem\u00e4\u00df ber\u00fccksichtigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Wegen der mangelnden Rentabilit\u00e4t des Gesamtobjekts versuchte der Kl\u00e4ger &#8211;parallel zu seinen Vermietungsbem\u00fchungen&#8211; ab Mai 2003, das Objekt unter Einschaltung verschiedener Makler zu ver\u00e4u\u00dfern. Im Jahr 2008 ver\u00e4u\u00dferte er das gesamte Objekt schlie\u00dflich an seine Tochter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA ging aufgrund der im Rahmen einer Au\u00dfenpr\u00fcfung getroffenen Feststellungen davon aus, dass der Kl\u00e4ger seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich des Gesamtobjekts in D im zeitlichen Zusammenhang mit dem Ausspruch der K\u00fcndigung des (bei der Ver\u00e4u\u00dferung \u00fcbernommenen) Mietvertrages aufgegeben habe, da er in der Folgezeit keine ernsthaften und nachhaltigen Vermietungsbem\u00fchungen mehr entfaltet habe. Das FA ber\u00fccksichtigte dementsprechend in den ge\u00e4nderten Einkommensteuerbescheiden f\u00fcr 2003 und 2004 vom 12.\u00a0September 2007, f\u00fcr 2005 vom 18.\u00a0November 2008 und f\u00fcr 2006 vom 6.\u00a0Dezember 2007, jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1.\u00a0Dezember 2008, die vom Kl\u00e4ger ermittelten Werbungskosten\u00fcbersch\u00fcsse aus der Immobilie in D nicht mehr. Der hiergegen gerichtete Einspruch des Kl\u00e4gers hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage teilweise statt. Das FG ging in seinem Urteil davon aus, dass der Kl\u00e4ger seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich des Gesamtobjekts nicht schon zu Beginn, sondern erst im April des Streitjahres 2003 aufgegeben habe. Auch im nachfolgenden Zeitraum bis einschlie\u00dflich des Streitjahres 2006 habe er eine solche nicht wieder neu begr\u00fcndet. Denn der Kl\u00e4ger habe ab diesem Zeitpunkt ernsthaft nur noch die Ver\u00e4u\u00dferung des Gesamtobjekts betrieben und &#8211;zwecks besserer Vermarktung&#8211; die Aufteilung in Teileigentum geplant. Neben den intensiven und nachhaltigen Ver\u00e4u\u00dferungsbem\u00fchungen des Kl\u00e4gers seien nur geringf\u00fcgige Vermietungsaktivit\u00e4ten feststellbar. Zwar habe der Kl\u00e4ger seine Einnahmen aus der Vermietung der Ferienwohnungen bis zum Streitjahr 2006 wieder gesteigert; gleichwohl h\u00e4tten die Einnahmen bei weitem nicht die Gr\u00f6\u00dfenordnung erreicht, die f\u00fcr ein vergleichbares Objekt erzielbar gewesen w\u00e4ren. \u00dcberdies sei zu ber\u00fccksichtigen, dass es im Ergebnis zu einer Ver\u00e4u\u00dferung des Objekts im Jahr 2008 gekommen sei. Unbeschadet dessen seien in den Streitjahren nachtr\u00e4gliche Schuldzinsen des Kl\u00e4gers bei seinen Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung zu ber\u00fccksichtigen. Die h\u00f6chstrichterliche Rechtsprechung habe den Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung mit Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 20.\u00a0Juni 2012 IX\u00a0R\u00a067\/10 (BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275) anerkannt. In entsprechender Anwendung der Rechtsprechung zur Ber\u00fccksichtigung betrieblich begr\u00fcndeter Schuldzinsen beim \u00dcbergang eines Betriebs zur Liebhaberei (BFH-Urteil vom 15.\u00a0Mai 2002 X\u00a0R\u00a03\/99, BFHE 199, 241, BStBl II 2002, 809) sei auch bei den Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung der nachtr\u00e4gliche Schuldzinsenabzug dahin zu erweitern, dass ein solcher auch beim \u00dcbergang einer Vermietungst\u00e4tigkeit zur Liebhaberei m\u00f6glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des FA, das die Auffassung vertritt, ein nachtr\u00e4glicher Schuldzinsenabzug sei beim \u00dcbergang von der Vermietungst\u00e4tigkeit zur Liebhaberei nicht m\u00f6glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/p>\n<p>das angefochtene Urteil des FG aufzuheben und die Klage auch insoweit abzuweisen, als das FG Verluste aus Vermietung und Verpachtung in H\u00f6he von 16.206\u00a0EUR f\u00fcr 2003, 7.243\u00a0EUR f\u00fcr 2004, 7.141\u00a0EUR f\u00fcr 2005 und 4.736\u00a0EUR f\u00fcr 2006 in Ansatz gebracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger beantragt sinngem\u00e4\u00df,<\/p>\n<p>die Revision zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Kl\u00e4ger tr\u00e4gt vor, er habe seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht entgegen der Auffassung des FG im Streitjahr 2003 nicht aufgegeben. Selbst wenn man aber hiervon ausgehen wollte, sei das FG zu Recht davon ausgegangen, dass die im Rahmen der Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung geltend gemachten nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen in den Streitjahren ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr\u00fcndet. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur\u00fcckzuverweisen (\u00a7\u00a0126 Abs.\u00a03 Satz 1 Nr.\u00a02 der Finanzgerichtsordnung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Das angefochtene Urteil ist schon deshalb aufzuheben, weil das FG die Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht des Kl\u00e4gers unzutreffend auf das ganze Grundst\u00fcck bezogen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Den objektiven Tatbestand der Eink\u00fcnfte aus Vermietung und Verpachtung i.S. des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 des Einkommensteuergesetzes (EStG) verwirklicht, wer unbewegliches Verm\u00f6gen vermietet. Neben einem Rechtsverh\u00e4ltnis in Form eines Miet- oder Pachtvertrages verlangt das Gesetz ein bestimmtes Objekt (z.B. Grundst\u00fcck, Geb\u00e4ude oder Geb\u00e4udeteil), auf das sich die Vermietungst\u00e4tigkeit des Steuerpflichtigen beziehen muss. Die nach \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG steuerbare T\u00e4tigkeit ist stets objektbezogen. Ma\u00dfgebend ist die auf eine bestimmte Immobilie ausgerichtete T\u00e4tigkeit des Steuerpflichtigen. Vermietet er mehrere Objekte auf der Grundlage verschiedener Rechtsverh\u00e4ltnisse, also z.B. &#8211;wie hier&#8211; eine Gastst\u00e4tte und acht Wohnungen, so ist jede T\u00e4tigkeit grunds\u00e4tzlich je f\u00fcr sich zu beurteilen. Dies gilt auch dann, wenn sich die Objekte auf einem Grundst\u00fcck befinden (vgl. BFH-Urteil vom 1.\u00a0April 2009 IX\u00a0R\u00a039\/08, BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Wie der objektive Tatbestand ist auch die Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht objektbezogen. Sie ist nur dann in Bezug auf das gesamte Grundst\u00fcck zu pr\u00fcfen, wenn sich auch die Vermietungst\u00e4tigkeit auf das gesamte Grundst\u00fcck richtet. Werden verschiedene, auf einem Grundst\u00fcck gelegene Geb\u00e4udeteile (einzeln) vermietet, bezieht sich die Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht jeweils nur auf das entsprechende Objekt (BFH-Urteile in BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776; vom 12.\u00a0Mai 2009 IX\u00a0R\u00a018\/08, BFH\/NV 2009, 1627).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Diesen Grunds\u00e4tzen entspricht das angefochtene Urteil nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG ist zwar zutreffend davon ausgegangen, dass der Kl\u00e4ger den objektiven Tatbestand zun\u00e4chst in Bezug auf das einheitlich vermietete Grundst\u00fcck erf\u00fcllt hat; da die Vermietungst\u00e4tigkeit insoweit auf Dauer ausgerichtet war, war indiziell davon auszugehen, dass die Vermietungsabsicht des Kl\u00e4gers &#8211;trotz der K\u00fcndigung des Mietverh\u00e4ltnisses Anfang 2003&#8211; zun\u00e4chst weiterbestand, solange nicht anhand von Indizien festgestellt werden kann, dass er seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht &#8211;im zeitlichen Zusammenhang mit der K\u00fcndigung oder zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0endg\u00fcltig\u00a0\u00a0\u00a0aufgegeben hat (vgl. BFH-Urteil vom 11.\u00a0Dezember 2012 IX\u00a0R\u00a015\/12, BFH\/NV 2013, 720).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>16<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG hat indes, nachdem es zu dem Schluss gekommen war, der Kl\u00e4ger habe seine urspr\u00fcngliche Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht im M\u00e4rz 2003 aufgegeben, die Frage, ob der Kl\u00e4ger zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht erneut aufgenommen hat, wiederum auf das gesamte Grundst\u00fcck bezogen, obwohl einzelne Teile davon unter unterschiedlichen rechtlichen Voraussetzungen &#8211;teils unter Abschluss eines auf Dauer ausgerichteten Mietvertrages, teils unter Abschluss von Mietvertr\u00e4gen \u00fcber befristete Ferienaufenthalte&#8211; an verschiedene Personen vermietet worden sind. Dies widerspricht dem Grundsatz, dass der subjektive Tatbestand des \u00a7\u00a021 Abs.\u00a01 Satz\u00a01 Nr.\u00a01 EStG bei der Frage, zu welchem Zeitpunkt eine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht aufgenommen wurde, objektbezogen zu pr\u00fcfen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>17<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG wird beim 2. Rechtszug erneut der Frage nachzugehen haben, ob der Kl\u00e4ger hinsichtlich der auf dem Grundst\u00fcck in D befindlichen Immobilienobjekte mit Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>18<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Dabei weist der Senat zun\u00e4chst darauf hin, dass schon die vom FG vorgenommene Gesamtw\u00fcrdigung, wonach der Kl\u00e4ger im M\u00e4rz 2003 seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich des Gesamtobjekts aufgegeben habe, von den Feststellungen im Tatbestand des angefochtenen Urteils nicht getragen wird. Zwar sind, wovon das FG zutreffend ausgeht, ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbem\u00fchungen m\u00f6gliche Umst\u00e4nde, aus denen sich der endg\u00fcltige Entschluss, (weiterhin) zu vermieten, ergeben kann; f\u00fcr die Feststellung des Weiterbestehens einer Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich vormals dauerhaft vermieteter, aktuell jedoch renovierungs- oder zumindest umgestaltungsbed\u00fcrftiger Objekte k\u00f6nnen &#8211;und m\u00fcssen im Streitfall&#8211; aber beispielsweise auch der zeitliche Zusammenhang zwischen Umgestaltung bzw. Renovierung und sp\u00e4terer (tats\u00e4chlicher) Vermietung oder auch die (fehlende) Absehbarkeit, ob und ggf. wann die R\u00e4ume im Rahmen der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung genutzt werden sollen, als Indizien herangezogen werden (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 31.\u00a0Juli 2007 IX\u00a0R\u00a030\/05, BFH\/NV 2008, 202).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>19<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Ferner weist der Senat darauf hin, dass die Aufnahme der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht bei Ferienwohnungen, die vom Eigent\u00fcmer in Eigenregie vermietet und im \u00dcbrigen nicht selbst genutzt &#8211;d.h. auch in der Leerstandszeit zur Vermietung bereitgehalten werden&#8211; nach besonderen, vom Senat entwickelten Kriterien gepr\u00fcft werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>20<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>c) Kommt das FG im 2.\u00a0Rechtszug zu dem Ergebnis, dass der Kl\u00e4ger seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht zwischenzeitlich nicht aufgegeben hat, sind die erkl\u00e4rten Eink\u00fcnfte des Kl\u00e4gers aus Vermietung und Verpachtung dem Grunde nach zu ber\u00fccksichtigen, aber der H\u00f6he nach zu pr\u00fcfen. Kommt das FG im 2.\u00a0Rechtszug erneut zu dem Ergebnis, dass der Kl\u00e4ger zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich des Gesamtobjekts aufgegeben hat und diese nicht (auch nicht hinsichtlich einzelner Objekte) wieder aufgenommen hat, verweist der Senat f\u00fcr die Frage des Abzugs nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen auf seine Ausf\u00fchrungen im BFH-Urteil in BFHE 237, 368, BStBl II 2013, 275), wonach ein fortdauernder Veranlassungszusammenhang von nachtr\u00e4glichen Schuldzinsen mit fr\u00fcheren Eink\u00fcnften i.S. des \u00a7\u00a021 EStG nicht anzunehmen ist, wenn der Steuerpflichtige zwar urspr\u00fcnglich mit Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht gehandelt hat, seine Absicht zu einer (weiteren) Eink\u00fcnfteerzielung jedoch bereits vor der Ver\u00e4u\u00dferung des Immobilienobjekts aus anderen Gr\u00fcnden weggefallen ist. Kommt das FG im 2.\u00a0Rechtszug zu dem Ergebnis, dass der Kl\u00e4ger zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht hinsichtlich des Gesamtobjekts aufgegeben hat und diese nur hinsichtlich einzelner Objekte auf dem Grundst\u00fcck in D wieder aufgenommen hat, sind die geltend gemachten Schuldzinsen ggf. anteilig bei den hinsichtlich dieser Objekte noch zu ermittelnden Eink\u00fcnften aus Vermietung und Verpachtung zu ber\u00fccksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Urteil vom 21. Januar 2014 IX R 37\/12 hat sich der Bundesfinanzhof (BFH) zur Frage des Abzugs nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht ge\u00e4u\u00dfert. Der Kl\u00e4ger erwarb 1999 ein u. a. mit einer Gastst\u00e4tte und mit sieben Ferienwohnungen bebautes Grundst\u00fcck, aus dem er in den Streitjahren 2003 bis 2006 (negative) Eink\u00fcnfte aus Vermietung und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/kein-abzug-nachtraglicher-schuldzinsen-nach-aufgabe-der-einkunfteerzielungsabsicht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Kein Abzug nachtr\u00e4glicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Eink\u00fcnfteerzielungsabsicht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39454"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=39454"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/39454\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39454"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=39454"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=39454"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}