{"id":39747,"date":"2014-06-14T09:58:41","date_gmt":"2014-06-14T07:58:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.steuer.org\/?p=39747"},"modified":"2014-06-14T09:58:41","modified_gmt":"2014-06-14T07:58:41","slug":"finanzminister-schneider-mochte-kommunale-mandatstrager-entlasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/finanzminister-schneider-mochte-kommunale-mandatstrager-entlasten\/","title":{"rendered":"Finanzminister Schneider m\u00f6chte kommunale Mandatstr\u00e4ger entlasten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 13px;\">Finanzminister Peter-J\u00fcrgen Schneider k\u00fcndigte am 10.06.2014 eine Initiative an, die bisher steuerpflichtige private Nutzung von Tablet-PCs und anderen mobilen Endger\u00e4ten f\u00fcr Abgeordnete von Kommunen und Landkreisen steuerfrei stellen zu wollen. &#8222;Durch eine Ver\u00e4nderung der bestehenden bundesgesetzlichen Regelung zeigen wir, dass wir die steuerlichen Sorgen kommunaler Mandatstr\u00e4ger in diesem Punkt ernst nehmen&#8220;, so Schneider.<\/span><br \/>\nViele Landkreise, St\u00e4dte und Kommunen stellen ihren Ratsmitgliedern und Kreistagsabgeordneten f\u00fcr die Mandatst\u00e4tigkeit Tablet-PCs bzw. vergleichbare Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung. Neben elektronischen Recherchem\u00f6glichkeiten im Rahmen der Mandatsaus\u00fcbung oder dem Verfassen von Stellungnahmen und Antr\u00e4gen k\u00f6nnten Mandatstr\u00e4gern so auch umfangreiche Sitzungsunterlagen papierlos \u00fcbermittelt werden. Die Mandatsaus\u00fcbung werde so auf der einen Seite erleichtert, auf der anderen Seite k\u00f6nnen Kommunen Kosten f\u00fcr Papier und Druck einsparen.<\/p>\n<p>D\u00fcrfen die mobilen Ger\u00e4te daneben zu Hause auch privat genutzt werden, ist nach geltendem Recht in der Steuererkl\u00e4rung ein zu versteuernder geldwerter Vorteil anzusetzen. F\u00fcr Arbeitnehmer ist die private Nutzung von durch den Arbeitgeber zur Verf\u00fcgung gestellter Ger\u00e4te hingegen steuerfrei.<\/p>\n<p>&#8222;Niedersachsen wird f\u00fcr das kommende Steuergesetzgebungsverfahren im zweiten Halbjahr 2014 einen Bundesratsantrag vorbereiten, in dem die Steuerbefreiung f\u00fcr die private Nutzungsm\u00f6glichkeit von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsger\u00e4ten durch kommunale Mandatstr\u00e4ger wie bei Arbeitnehmern gefordert wird&#8220;, best\u00e4tigte Schneider.<\/p>\n<p>Die steuerliche Gleichbehandlung unterst\u00fctze die digitale Umstellung der Kommunalverwaltung und vermindere den b\u00fcrokratischen Aufwand der Mandatstr\u00e4ger, der durch die oftmals schwierige Abgrenzung zwischen Nutzung im Rahmen des kommunalen Mandates und der privaten Nutzung entstehe.<\/p>\n<p>&#8222;Letztlich w\u00e4re die Gesetzes\u00e4nderung so auch ein Beitrag zur Steuervereinfachung&#8220;, so Schneider.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0FinMin Niedersachsen, Pressemitteilung vom 10.06.2014<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finanzminister Peter-J\u00fcrgen Schneider k\u00fcndigte am 10.06.2014 eine Initiative an, die bisher steuerpflichtige private Nutzung von Tablet-PCs und anderen mobilen Endger\u00e4ten f\u00fcr Abgeordnete von Kommunen und Landkreisen steuerfrei stellen zu wollen. &#8222;Durch eine Ver\u00e4nderung der bestehenden bundesgesetzlichen Regelung zeigen wir, dass wir die steuerlichen Sorgen kommunaler Mandatstr\u00e4ger in diesem Punkt ernst nehmen&#8220;, so Schneider. 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