{"id":41704,"date":"2014-09-12T18:19:59","date_gmt":"2014-09-12T16:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=41704"},"modified":"2014-09-12T18:19:59","modified_gmt":"2014-09-12T16:19:59","slug":"tanzsteuer-historisch-ueberholt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/tanzsteuer-historisch-ueberholt\/","title":{"rendered":"Tanzsteuer historisch \u00fcberholt"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"color: #298783;\">Bund der Steuerzahler NRW fordert Abschaffung eines &#8222;Relikts aus grauer Vorzeit&#8220;<\/h2>\n<p id=\"ueberschrift4\" class=\"keinUmfluss\" style=\"color: #298783;\">Tanzen ist ein Vergn\u00fcgen, und Vergn\u00fcgungen sind steuerpflichtig. Nicht \u00fcberall, aber noch viel zu oft. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW hat die H\u00f6he der Vergn\u00fcgungssteuer auf gewerbliche Tanzveranstaltungen in den kreisfreien St\u00e4dten und allen St\u00e4dten mit mehr als 60.000 Einwohnern untersucht. Mit dem Ergebnis: &#8222;Die ,Tanzsteuer&#8216; ist ein Relikt aus grauer Vorzeit&#8220;, kritisiert Eberhard Kanski, stellvertretender Vorsitzender des BdSt NRW. &#8222;Sie bringt den Kommunen keinen nennenswerten Ertrag und sollte abgeschafft werden.&#8220;<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\nGrunds\u00e4tzlich erheben die meisten Kommunen die Vergn\u00fcgungssteuer mit einem Pauschalsteuersatz je 10 qm Veranstaltungsfl\u00e4che pro Veranstaltung. Aachen und Dortmund kassieren jeweils drei Euro je 10 qm Veranstaltungsfl\u00e4che und liegen damit bei den kreisfreien St\u00e4dten an der Spitze. D\u00fcsseldorf, Herne, Leverkusen und Oberhausen dagegen berechnen nur einen Euro pro 10 qm. Der Durchschnittswert in den kreisfreien St\u00e4dten betr\u00e4gt 1,87 Euro.<\/p>\n<p>Die kreisangeh\u00f6rigen St\u00e4dte verlangen im Durchschnitt weniger: 1,34 Euro. Doch der Spitzenreiter, D\u00fcren, ist genauso teuer wie die beiden teuersten kreisfreien St\u00e4dte und nimmt drei Euro je 10 qm Veranstaltungsfl\u00e4che. Mit 2,50 Euro folgt Detmold. Den niedrigsten Steuersatz bei den kreisangeh\u00f6rigen St\u00e4dten hat Gladbeck mit 0,50 Euro.<\/p>\n<p>Alternativ gibt es noch die &#8222;Kartensteuer&#8220;, d. h. die Vergn\u00fcgungssteuer wird nach verkauften Eintrittskarten und Eintrittspreis berechnet. Hier ist der niedrigste Steuersatz in Hagen mit 15 Prozent zu verzeichnen, die h\u00f6chsten Steuers\u00e4tze haben Gelsenkirchen und D\u00fcren mit jeweils 30 Prozent.<\/p>\n<p>13 St\u00e4dte erheben gar keine Tanzsteuer: Dormagen, Hamm, Kerpen, L\u00fcdenscheid, L\u00fcnen, Minden, M\u00f6nchengladbach, Neuss, Remscheid, Unna, Viersen, Witten und Wuppertal. &#8222;Historisch gesehen wurde die Vergn\u00fcgungssteuer im 19. Jahrhundert als ,Lustbarkeitsteuer&#8216; eingef\u00fchrt&#8220;, erkl\u00e4rt Kanski. &#8222;Das ist l\u00e4ngst \u00fcberholt. Die steuererhebenden Kommunen sollten sich ein Beispiel an den 13 St\u00e4dten nehmen, die die Tanzsteuer abgeschafft haben, und sich fiskalisch von der Tanzfl\u00e4che verabschieden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\" style=\"color: #999999;\">Quelle:\u00a0BdSt NRW, Pressemitteilung vom 12.09.2014<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund der Steuerzahler NRW fordert Abschaffung eines &#8222;Relikts aus grauer Vorzeit&#8220; Tanzen ist ein Vergn\u00fcgen, und Vergn\u00fcgungen sind steuerpflichtig. Nicht \u00fcberall, aber noch viel zu oft. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW hat die H\u00f6he der Vergn\u00fcgungssteuer auf gewerbliche Tanzveranstaltungen in den kreisfreien St\u00e4dten und allen St\u00e4dten mit mehr als 60.000 Einwohnern untersucht. 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