{"id":41742,"date":"2014-09-19T15:23:21","date_gmt":"2014-09-19T13:23:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=41742"},"modified":"2020-09-15T10:45:54","modified_gmt":"2020-09-15T08:45:54","slug":"41742","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/41742\/","title":{"rendered":"Gesetzentwurf zum &#8222;Elterngeld Plus&#8220; vom Bundesrat kritisiert"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #298783;\">Die L\u00e4nder haben in ihrer Plenarsitzung am 19. September 2014 einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum sog. Elterngeld Plus beraten und hierzu Stellung genommen. Sie kritisieren, dass die neue Regelung diejenigen vom Bezug der sog. Partnermonate sowie des Partnerschaftsbonus beim Elterngeld ausschlie\u00dfe, die &#8211; wie familienrechtlich gewollt &#8211; nach einer Trennung das gemeinsame Sorgerecht aufrechterhalten. Eine familienpolitische Leistung d\u00fcrfe gerade keine Anreize setzen, ein gemeinsames Sorgerecht aufzul\u00f6sen. Grundlage f\u00fcr die Gew\u00e4hrung der zus\u00e4tzlichen Monate m\u00fcsse vielmehr die reale soziale Situation sein. Eine Erg\u00e4nzung fordert der Bundesrat auch im Hinblick auf die Regelungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit w\u00e4hrend der Elternzeit; f\u00fcr die Verteilung sollen die gleichen Anforderungen wie f\u00fcr die Reduzierung der Arbeitszeit gelten. Zudem m\u00f6chte der Bundesrat durch eine klarere Regelung der \u00f6rtlichen Zust\u00e4ndigkeit der Elterngeldstellen im Falle eines Wohnortwechsels f\u00fcr Verwaltungsvereinfachung sorgen. Er weist auch auf die neu entstehenden Verwaltungskosten hin, die in erster Linie die L\u00e4nder tr\u00e4fen, und fordert den Bund auf, diese Kosten zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">Die Bundesregierung m\u00f6chte mit ihrem Gesetzentwurf das sog. Elterngeld Plus einf\u00fchren. Mit dem &#8222;Partnerschaftsbonus&#8220; und einer Flexibilisierung der Elternzeit will sie Eltern zuk\u00fcnftig zielgenauer darin unterst\u00fctzen, ihre Vorstellungen einer partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf umzusetzen.<\/p>\n<p>Arbeiten Mutter oder Vater nach der Geburt eines Kindes in Teilzeit, sollen sie daher k\u00fcnftig bis zu 28 Monate lang Elterngeld beziehen k\u00f6nnen. Bisher war die Bezugszeit auf 14 Monate begrenzt. Zudem soll es einen Partnerschaftsbonus geben. Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel f\u00fcr mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, sollen sie jeweils zus\u00e4tzlich vier Monate das Elterngeld Plus erhalten.<\/p>\n<p><a style=\"color: #666666;\" href=\"http:\/\/www.bundesrat.de\/bv.html?id=0355-14\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weitere Informationen<\/a>\u00a0finden Sie auf der Homepage des Bundesrats.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\" style=\"color: #999999;\">Quelle:\u00a0Bundesrat, Mitteilung vom 19.09.2014<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">-&gt; siehe auch <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Steuerrechner\/Elterngeld.html\">Elterngeldrechner<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L\u00e4nder haben in ihrer Plenarsitzung am 19. September 2014 einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zum sog. Elterngeld Plus beraten und hierzu Stellung genommen. Sie kritisieren, dass die neue Regelung diejenigen vom Bezug der sog. 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