{"id":41823,"date":"2014-09-26T18:43:38","date_gmt":"2014-09-26T16:43:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=41823"},"modified":"2026-07-10T11:37:49","modified_gmt":"2026-07-10T09:37:49","slug":"start-ups-sollen-informationen-aus-einer-hand-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/start-ups-sollen-informationen-aus-einer-hand-erhalten\/","title":{"rendered":"Start-ups sollen Informationen aus einer Hand erhalten"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"color: #298783;\">Studie zum Erf\u00fcllungsaufwand von Unternehmensgr\u00fcndungen ver\u00f6ffentlicht<\/h2>\n<p id=\"ueberschrift4\" class=\"keinUmfluss\" style=\"color: #298783;\">Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 26.09.2014 die Studie &#8222;Erf\u00fcllungsaufwand im Bereich Betriebsgr\u00fcndung &#8211; Ablauf von der Gesch\u00e4ftsidee bis zum ersten Umsatz&#8220; ver\u00f6ffentlicht. Gemeinsam haben Bundesregierung, L\u00e4nder und Wirtschaft darin M\u00f6glichkeiten untersucht, Unternehmensgr\u00fcndungen zu vereinfachen. In der Studie wird der in der Gr\u00fcndungsphase von den Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern zu leistende Erf\u00fcllungsaufwand untersucht, d. h. der gesamte messbare Zeitaufwand und die Kosten f\u00fcr Anzeigepflichten wie etwa der Gewerbeanmeldung oder der steuerlichen Anmeldung. Nach der Studie betr\u00e4gt der durchschnittliche Erf\u00fcllungsaufwand ca. zwei Stunden bzw. 95 Euro pro Gr\u00fcndung. Der ermittelte Aufwand ist zwar im Vergleich zum Gesamtaufwand der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder &#8211; u. a. f\u00fcr die Entwicklung eines nachhaltigen Gesch\u00e4ftskonzepts, die Realisierung der Finanzierung und den Aufbau des Kundenstamms &#8211; gering. J\u00e4hrlich ist dieser Aufwand aber von \u00fcber 300.000 Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern zu erbringen, so dass Vereinfachungen einen Masseneffekt entfalten und mit sp\u00fcrbaren Entlastungen verbunden sind.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\nGabriel: &#8222;Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder sollen sich auf ihr Gesch\u00e4ft konzentrieren und nicht mit Formularen und Beh\u00f6rden unn\u00f6tig Zeit verschwenden. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, den Aufwand bei der Gr\u00fcndung eines Start-ups zu reduzieren: durch einheitliche Anlaufstellen, digitale Beh\u00f6rdenkommunikation sowie transparentere Informationen \u00fcber die verschiedenen Unterst\u00fctzungsangebote. Start-ups sollen Informationen konsequent aus einer Hand erhalten und auch die Anmeldungen geb\u00fcndelt vornehmen k\u00f6nnen. Allein dadurch lie\u00dfe sich nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes der Erf\u00fcllungsaufwand einer Gr\u00fcndung um ca. 28 Prozent senken.&#8220;<\/p>\n<p>Das Projekt &#8222;Erf\u00fcllungsaufwand im Bereich Betriebsgr\u00fcndung&#8220; hat den administrativen Aufwand im Gr\u00fcndungsprozess von der Gesch\u00e4ftsidee bis zum ersten Umsatz in typischen Gr\u00fcndungsf\u00e4llen untersucht. Betrachtet wurden dabei die Branchen, in denen etwa zwei Drittel aller Gr\u00fcndungen stattfinden (Baugewerbe, Handel, Gastgewerbe sowie sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen). Untersucht wurden zwei Szenarien (keine einheitliche Anlaufstelle im Vergleich zu einer einheitlichen Anlaufstelle f\u00fcr s\u00e4mtliche Prozessschritte). Beide Szenarien wurden mit dem im Projekt ermittelten Erf\u00fcllungsaufwand verglichen.<\/p>\n<p>Die Untersuchung identifiziert konkrete Handlungsfelder, in denen sp\u00fcrbare Entlastungen der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder m\u00f6glich sind. Ein Handlungsfeld f\u00fcr Verbesserungen ist das Informationsangebot. Hier w\u00fcnschten sich die befragten Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder mehr Transparenz und einen besseren Zugang zu Unterst\u00fctzungsleistungen. Weitere Hebel zur Verringerung des Erf\u00fcllungsaufwands bei Gr\u00fcndungen sind einheitliche Anlaufstellen und die B\u00fcndelung von administrativen Prozessschritten. Gerade durch geringere Wege- und Wartezeiten wird der Aufwand f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Start-ups erleichtert. Weitere Erleichterungen sind durch die Ausweitung der digitalen Kommunikation mit und zwischen Beh\u00f6rden m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das BMWi wird gemeinsam mit den L\u00e4ndern und Kammern eine Strategie entwickeln, wie die bestehenden &#8222;Einheitlichen Ansprechpartner&#8220; unternehmensfreundlicher ausgestaltet werden k\u00f6nnen. Am 09.10.2014 findet dazu im BMWi eine Konferenz &#8222;Einheitlicher Ansprechpartner 2.0&#8220; statt.<\/p>\n<p>An dem Projekt waren neben dem BMWi die Gesch\u00e4ftsstelle B\u00fcrokratieabbau im Bundeskanzleramt, der Nationale Normenkontrollrat, das Statistische Bundesamt, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie die Bundesl\u00e4nder Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Sachsen und Th\u00fcringen beteiligt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen\u00a0finden Sie auf der Homepage des BMWi.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\" style=\"color: #999999;\">Quelle:\u00a0BMWi, Pressemitteilung vom 26.09.2014<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studie zum Erf\u00fcllungsaufwand von Unternehmensgr\u00fcndungen ver\u00f6ffentlicht Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 26.09.2014 die Studie &#8222;Erf\u00fcllungsaufwand im Bereich Betriebsgr\u00fcndung &#8211; Ablauf von der Gesch\u00e4ftsidee bis zum ersten Umsatz&#8220; ver\u00f6ffentlicht. 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