{"id":42253,"date":"2014-11-10T10:45:40","date_gmt":"2014-11-10T08:45:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=42253"},"modified":"2020-09-15T11:34:30","modified_gmt":"2020-09-15T09:34:30","slug":"aktuelle-steuerschaetzung-anstieg-setzt-sich-fort-wenn-auch-etwas-gedaempft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/aktuelle-steuerschaetzung-anstieg-setzt-sich-fort-wenn-auch-etwas-gedaempft\/","title":{"rendered":"Aktuelle Steuersch\u00e4tzung: Anstieg setzt sich fort, wenn auch etwas ged\u00e4mpft"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #298783;\">Die Steuereinnahmen des Staates steigen weiter, auch wenn der Zuwachs leicht gebremst wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen, der am 06.11.2014 die neuen Zahlen vorgelegt hat. Vom Rekordniveau des vergangenen Jahres aus (in H\u00f6he von 619,7 Milliarden Euro) steigen die Steuereinnahmen bis 2019 noch einmal jedes Jahr um durchschnittlich 23 Milliarden Euro auf dann 760 Milliarden Euro. Diese gute Entwicklung zeigt, dass finanzielle Spielr\u00e4ume f\u00fcr mehr Investitionen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit vorhanden sind.<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\n<strong style=\"color: inherit;\">Weniger ist dennoch mehr<\/strong><br \/>\nDie Steuersch\u00e4tzer haben die aktuell nach unten korrigierten Wachstumsprognosen f\u00fcr die deutsche Wirtschaft ber\u00fccksichtigt. Die Konjunkturdelle macht sich auch bei den Steuereinnahmen bemerkbar &#8211; wenn auch verz\u00f6gert und auf Grund der robusten Binnennachfrage weniger stark. In diesem Jahr wird der Zuwachs bei den Steuereinnahmen nochmals um eine Milliarde Euro h\u00f6her ausfallen als bei der vorangegangenen Sch\u00e4tzung im Mai erwartet. F\u00fcr den Zeitraum 2015 bis 2018 ist der erwartete Anstieg der Steuereinnahmen leicht nach unten korrigiert worden, die Steuereinnahmen f\u00fcr 2019 wurden erstmals gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><strong style=\"color: inherit;\">Besch\u00e4ftigung und Konsum st\u00fctzen Steuereinnahmen<\/strong><br \/>\nDie nach wie vor sehr gute Besch\u00e4ftigungslage auf Rekordniveau, steigende L\u00f6hne und eine stabile Verbraucherlaune sorgen f\u00fcr deutliche Mehreinnahmen bei den aufkommensstarken Steuerarten wie der Lohnsteuer und der Umsatzsteuer, die zusammen 57 Prozent des Steueraufkommens ausmachen. Aber auch die Gewinnsteuern der Unternehmen, wie z. B. die K\u00f6rperschaftsteuer, wachsen. Sollte die Konjunktur schnell wieder Fahrt aufnehmen, d\u00fcrfte der kleine D\u00e4mpfer bei den Steuermehreinnahmen kaum ins Gewicht fallen.<\/p>\n<p><strong style=\"color: inherit;\">Einnahmewachstum gleich verteilt<\/strong><br \/>\nBund und L\u00e4nder profitieren gleicherma\u00dfen von steigenden Steuereinnahmen. Gerade die L\u00e4nder sind nun gefordert, ebenfalls ehrgeizig an der Erf\u00fcllung der Schuldenbremse zu arbeiten. Bisher konnten noch nicht alle L\u00e4nder nachhaltige Erfolge in der Haushaltskonsolidierung erzielen &#8211; und das trotz erheblicher Mehreinnahmen. Hier helfen nur konsequentere Anpassungen bei den Ausgaben. F\u00fcr den Bund gilt, dass zumindest von der Einnahmenseite her das Ziel der &#8222;Schwarzen Null&#8220; in 2015 nicht in Gefahr ist. Damit k\u00f6nnte die Gro\u00dfe Koalition ein wichtiges Zeichen setzen: Erstmals seit 1969 w\u00fcrde der Bundeshaushalt ohne zus\u00e4tzliche Kredite auskommen.<\/p>\n<p><strong style=\"color: inherit;\">Staatskonsum bremsen, Investitionen st\u00e4rken<\/strong><br \/>\nKlar ist aber auch, dass neue konsumtive Ausgaben der Vergangenheit angeh\u00f6ren m\u00fcssen. Jetzt m\u00fcssen dringend die Wachstumskr\u00e4fte gest\u00e4rkt werden. Es gilt, durch Fokussierung und Umschichtungen Spielr\u00e4ume in den Haushalten zu schaffen und frei werdende Mittel in vollem Umfang in Infrastrukturinvestitionen zu leiten. Finanzminister Sch\u00e4uble hat mit der Ank\u00fcndigung, ab 2016 zus\u00e4tzliche Investitionen in H\u00f6he von zehn Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung zu stellen, einen richtigen Schritt vorgezeichnet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen\u00a0finden Sie auf der Homepage des DIHK.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\" style=\"color: #999999;\">Quelle:\u00a0DIHK, Mitteilung vom 06.11.2014<\/p>\n<p style=\"color: #333333;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Steuereinnahmen des Staates steigen weiter, auch wenn der Zuwachs leicht gebremst wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitskreis Steuersch\u00e4tzungen, der am 06.11.2014 die neuen Zahlen vorgelegt hat. 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