{"id":42795,"date":"2015-01-31T12:17:43","date_gmt":"2015-01-31T10:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=42795"},"modified":"2020-09-15T10:39:25","modified_gmt":"2020-09-15T08:39:25","slug":"rechentricks-der-regierung-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rechentricks-der-regierung-stoppen\/","title":{"rendered":"Rechentricks der Regierung stoppen!"},"content":{"rendered":"<h2>1. Steuerprogressionsbericht redet ungerechte Effekte klein<\/h2>\n<p id=\"ueberschrift4\" class=\"keinUmfluss\">Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert eine \u00dcberarbeitung des 1. Steuerprogressionsberichts. Denn in dem 28.01.2015 vom Bundeskabinett verabschiedeten Progressionsbericht versucht Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU), die ungerechten Effekte der kalten Progression in eklatanter Weise kleinzurechnen. Zu begr\u00fc\u00dfen ist dagegen, dass Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) in seinem ebenfalls am 28.01.2015 vorgestellten Jahreswirtschaftsbericht den Abbau der kalten Progression noch in dieser Legislaturperiode in Aussicht stellt. &#8222;Wir haben Herrn Gabriel unseren konkreten Gesetzentwurf zum dauerhaften Abbau der kalten Progression \u00fcbersandt&#8220;, sagt BdSt-Pr\u00e4sident Reiner Holznagel. &#8222;Jetzt ist die Politik in der Pflicht.&#8220;<\/p>\n<p>Im Einzelnen: Bislang war das Bundesfinanzministerium bei seinen Berechnungen von der aufgelaufenen Inflation seit dem Basisjahr 2013 ausgegangen. Im 1. Steuerprogressionsbericht ber\u00fccksichtigt das Ministerium pl\u00f6tzlich nur noch die Inflationseffekte von Jahr zu Jahr. Doch ist es gerade die Dynamik der j\u00e4hrlich weiter steigenden Preise, die eine Tarifindexierung gegen die kalte Progression dringend erforderlich macht.<\/p>\n<p>Ausgehend vom Basisjahr 2014 und 1 Prozent Inflation (2015) sch\u00e4tzt das Bundesfinanzministerium die diesj\u00e4hrige Belastung eines durchschnittlichen Steuerzahlers auf 17 Euro. Fairerweise muss aber als Basisjahr 2010 gew\u00e4hlt werden, weil damals der Einkommensteuertarif zum letzten Mal durchgehend reformiert wurde. Ausgehend vom Basisjahr 2010 betr\u00e4gt die diesj\u00e4hrige Belastung eines durchschnittlichen Steuerzahlers nach Sch\u00e4tzungen des Deutschen Steuerzahlerinstituts dann nicht 17 Euro, sondern rund 200 Euro. Holznagel fordert: &#8222;Der Steuerprogressionsbericht muss \u00fcberarbeitet werden. Die Steuerzahler verdienen ehrliche Prognosen!&#8220;<\/p>\n<p>Mit seiner aktuellen Schrift &#8222;Abbau der kalten Progression &#8211; Teil einer Steuerbremse&#8220; beteiligt sich der Bund der Steuerzahler an der Debatte zum Abbau der kalten Progression. Die Schrift enth\u00e4lt eine detaillierte Gesetzesinitiative, die der Politik vorliegt. &#8222;Wenn unser Entwurf umgesetzt wird, werden die B\u00fcrger nicht l\u00e4nger bei jeder Lohnerh\u00f6hung heimlich abkassiert&#8220;, betont der BdSt-Pr\u00e4sident.<\/p>\n<div class=\"clearBoth\"><\/div>\n<ul>\n<li>Abbau der kalten Progression &#8211; Teil einer Steuerbremse (DSi)<\/li>\n<li>Der Gesetzentwurf auf einen Blick (DSi)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0BdSt, Pressemitteilung vom 28.01.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Steuerprogressionsbericht redet ungerechte Effekte klein Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert eine \u00dcberarbeitung des 1. 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