{"id":42926,"date":"2015-02-23T11:29:39","date_gmt":"2015-02-23T09:29:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=42926"},"modified":"2020-09-15T11:36:30","modified_gmt":"2020-09-15T09:36:30","slug":"das-wohngeld-wird-reformiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/das-wohngeld-wird-reformiert\/","title":{"rendered":"Das Wohngeld wird reformiert"},"content":{"rendered":"<h2>Mit einer Wohngeldreform will das BMUB das Wohngeld an die Entwicklung der Einkommen und der Warmmieten seit der letzten Reform 2009 anpassen. Insgesamt soll das Wohngeld damit steigen.<\/h2>\n<p>Zum einen sollen die sogenannten Tabellenwerte angepasst werden. Damit soll neben dem Anstieg der Bruttokaltmieten und des Einkommens auch der Anstieg der warmen Nebenkosten und damit insgesamt der Bruttowarmmiete ber\u00fccksichtigt werden. Denn seit der Reform 2009 sind die Preise um durchschnittlich acht Prozent und die Warmmieten um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. Daraus ergibt sich eine Anpassung der Tabellenwerte um durchschnittlich 39 Prozent.<\/p>\n<p>Zum anderen sollen die Mieth\u00f6chstbetr\u00e4ge regional gestaffelt angehoben werden. Die Mieth\u00f6chstbetr\u00e4ge bestimmen den Betrag, bis zu dem die Miete durch das Wohngeld bezuschusst wird. In Regionen mit stark steigenden Mieten sollen diese \u00fcberdurchschnittlich stark ansteigen. Von der Wohngeldreform werden rund 870.000 Haushalte profitieren. Darunter sind rund 90.000 Haushalte, die bisher auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind. Die Leistungsverbesserungen werden gerade Familien und Rentnern zugutekommen. Die Reform soll am 1. Januar 2016 in Kraft treten.<\/p>\n<p><strong>Fallbeispiele<\/strong><br \/>\nIm Folgenden werden die Effekte der Reform anhand von mehreren Fallbeispielen gezeigt. Weitere m\u00f6gliche oder alternative Sozialleistungen (wie Kinderzuschlag oder Grundsicherung) sind ber\u00fccksichtigt. Den Fallbeispielen liegen eine Reihe von Annahmen und Rechenschritten (z.B. H\u00f6he der Heizkosten, H\u00f6he des Pauschalabzugs beim Wohngeld) zugrunde, die aus Gr\u00fcnden der Lesbarkeit nicht dargestellt werden. Sie sind insofern nicht allgemeing\u00fcltig.<\/p>\n<p>Die einzelnen Fallbeispiele im Volltext finden Sie auf der Homepage des BMUB.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0BMUB, Mitteilung vom 20.02.2015<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">\n<h3 class=\"keinBildUmfluss\">1.\u00a0Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Eine Rentnerin in Hamburg zahlt eine Kaltmiete von 510 Euro und erh\u00e4lt eine Rente von 950 Euro. Sie bezieht heute 96 Euro Leistungen der Grundsicherung im Alter. Ab 2016 hat sie einen Wohngeldanspruch von 120 Euro. Sie ist damit nicht mehr auf die Grundsicherung angewiesen. Im Ergebnis hat sie jeden Monat 24 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>1-Personen-Haushalt: Rentnerin aus Hamburg (Mietenstufe VI)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Rente:<\/td>\n<td>950 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>510 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Bisher: Grundsicherung im Alter:<\/td>\n<td rowspan=\"1\">96 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\"><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td rowspan=\"1\"><b>120 Euro (+ 24 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Die Rentnerin wohnt in einer relativ teuren Wohnung. Ihre Miete \u00fcberschreitet den bisherigen Mieth\u00f6chstbetrag von 385 Euro deutlich. Die Rentnerin h\u00e4tte auch bei Verzicht auf die Grundsicherung keinen Wohngeldanspruch gehabt. Sie profitiert davon, dass Hamburg in Mietenstufe VI heraufgestuft wird und die Mieth\u00f6chstbetr\u00e4ge in VI deutlich auf 517 Euro angehoben werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\n<h3 class=\"bodytext\">2.\u00a0Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Ein Rentner in Hof (Bayern) zahlt eine Kaltmiete von 305 Euro und erh\u00e4lt eine Rente von 850 Euro. Er bezieht heute 20 Euro Wohngeld. Ab 2016 erh\u00f6ht sich sein Wohngeldanspruch auf 58 Euro. Im Ergebnis hat er jeden Monat 38 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>1-Personen-Haushalt: Rentner aus Hof (Bayern, Mietenstufe I)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Rente:<\/td>\n<td>850 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>305 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bisher: Wohngeld:<\/td>\n<td>20 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:\u00a0<\/b><\/td>\n<td><b>58 Euro (+ 38 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Rentner profitiert auch von der Anhebung des Mieth\u00f6chstbetrags von 292 Euro auf 312 Euro.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\n<h3 class=\"bodytext\">3. Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Ein Rentnerehepaar in Leipzig zahlt eine Kaltmiete von 420 Euro und erh\u00e4lt zusammen eine Rente von 1300 Euro. Es bezieht heute 29 Euro Leistungen der Grundsicherung im Alter. Ab 2016 hat es einen Wohngeldanspruch von 40 Euro. Es ist damit nicht mehr auf die Grundsicherung angewiesen. Im Ergebnis hat das Ehepaar jeden Monat 11 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>2-Personen-Haushalt: Rentnerehepaar aus Leipzig (Sachsen,\u00a0Mietenstufe II)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Rente des Paars:<\/td>\n<td>1300 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>420 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bisher: Grundsicherung im Alter:<\/td>\n<td>29 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td><b>40 Euro (+ 11 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Derzeit ist bei 2-Personen-Rentnerhaushalten die Grundsicherung im Alter immer h\u00f6her als das Wohngeld (ohne Ber\u00fccksichtigung der unterschiedlichen Verm\u00f6gensgrenzen). Durch die Reform gibt es wieder einen kleinen Einkommensbereich, in dem der Wohngeldbezug vorteilhaft ist. Der konkrete Rentnerhaushalt h\u00e4tte auch bei Verzicht auf die Grundsicherung keinen Wohngeldanspruch gehabt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"bodytext\">4. Fallbeispiel<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern (9 und 13 Jahre) in Essen zahlt eine Kaltmiete von 520 Euro und verdient monatlich 1400 Euro. Zus\u00e4tzlich erh\u00e4lt sie f\u00fcr ihre Kinder 300 Euro Unterhalt und 368 Euro Kindergeld. Sie bezieht heute 71 Euro Wohngeld. Ab 2016 erh\u00f6ht sich dieser Wohngeldanspruch auf 187 Euro. Im Ergebnis hat sie jeden Monat 116 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>3-Personen-Haushalt: Alleinerziehende mit 2 Kindern (9 und 13 Jahre) aus Essen (Nordrhein-Westfalen,\u00a0Mietenstufe IV)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Brutto-Monatseinkommen:<\/td>\n<td>1400 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Unterhalt f\u00fcr die Kinder:<\/td>\n<td>300 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kindergeld:<\/td>\n<td>368 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Plus Bildungs- und Teilhabepaket<\/td>\n<td rowspan=\"1\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>520 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Bisher: Wohngeld:<\/td>\n<td rowspan=\"1\">71 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\"><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td rowspan=\"1\"><b>187 Euro (+ 116 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Die Alleinerziehende profitiert insbesondere durch die Neuregelung des Alleinerziehendenfreibetrags. Statt 600 Euro im Jahr f\u00fcr ein Kind unter 12 Jahren wird nun ein Freibetrag von 1320 Euro im Jahr von ihrem Einkommen abgezogen. Wegen des Unterhalts ihres Expartners f\u00fcr die Kinder besteht kein Anspruch auf Kinderzuschlag.<\/p>\n<h3 class=\"bodytext\">5. Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Eine Familie mit einem dreij\u00e4hrigen Kind in Schmalkalden (Th\u00fcringen) zahlt f\u00fcr ihr Eigenheim insgesamt 500 Euro f\u00fcr Betriebskosten und Hypothek. Der Vater verdient monatlich 1650 Euro. Die Mutter ist arbeitslos und hat keinen Anspruch auf ALG I. Zus\u00e4tzlich erhalten sie f\u00fcr das Kind 184 Euro Kindergeld. Sie beziehen heute 31 Euro Wohngeld. Ab 2016 erh\u00f6ht sich dieser Wohngeldanspruch auf 92 Euro. Im Ergebnis haben sie jeden Monat 61 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>3-Personen-Haushalt: Paar mit 1 Kind (3 Jahre) aus Schmalkalden (Th\u00fcringen,\u00a0Mietenstufe I)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Brutto-Monatseinkommen des Mannes:<\/td>\n<td>1.650 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Frau: arbeitslos ohne Anspruch auf ALG I<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kindergeld:<\/td>\n<td>184 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kinderzuschlag:<\/td>\n<td>140 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Plus Bildungs- und Teilhabepaket<\/td>\n<td rowspan=\"1\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Belastung f\u00fcr das Eigenheim:<\/td>\n<td rowspan=\"1\">500 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\">Bisher: Wohngeld:<\/td>\n<td rowspan=\"1\">31 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\"><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td rowspan=\"1\"><b>92 Euro (+ 61 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Knapp 10 Prozent\u00a0der Wohngeldhaushalte, vor allem in l\u00e4ndlichen Regionen, leben im selbstgenutzten Wohneigentum. Der Haushalt profitiert davon, dass durch die Anhebung der H\u00f6chstbetr\u00e4ge statt 424 Euro nun 450 Euro der Belastung (Betriebs- und Kreditkosten) beim Wohngeld angerechnet werden. Beim Wohngeld werden im Gegensatz zur Grundsicherung auch Tilgungsbeitr\u00e4ge ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\n<h3 class=\"bodytext\">6. Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Eine Familie mit zwei Kindern (3 und 4 Jahre) in Schwerin zahlt eine Kaltmiete von 530 Euro. Die Mutter verf\u00fcgt \u00fcber ein Monatseinkommen von 1600 Euro. Der Vater ist arbeitslos und hat keinen Anspruch auf ALG I. Zus\u00e4tzlich erhalten sie f\u00fcr die Kinder 368 Euro Kindergeld. Die Familie bezieht als Aufstocker heute 501 Euro ALG II. Ab 2016 besteht ein Wohngeldanspruch von 271 Euro zuz\u00fcglich 280 Euro Kinderzuschlag. Die Familie ist damit nicht mehr auf das ALG II angewiesen und hat im Ergebnis jeden Monat 50 Euro mehr zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>4-Personen-Haushalt: Paar mit 2 Kindern (3 und 4 Jahre) aus Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern,\u00a0Mietenstufe III)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Brutto-Monatseinkommen der Frau:<\/td>\n<td>1600 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mann arbeitslos ohne Anspruch auf ALG I<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kindergeld:<\/td>\n<td>368 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plus Bildungs- und Teilhabepaket<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>530 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bisher: (aufstockend) Arbeitslosengeld II:<\/td>\n<td>501 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zuk\u00fcnftig: Kinderzuschlag:<\/td>\n<td>280 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\"><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td rowspan=\"1\"><b>271 Euro (+ 50 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Da der ALG II-Anspruch bisher h\u00f6her ist als das Wohngeld (bisher rechnerisch 200 Euro) plus Kinderzuschlag, bezieht der Haushalt derzeit ALG II. K\u00fcnftig ist die Summe aus Wohngeld und Kinderzuschlag h\u00f6her als das ALG II.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\n<h3 class=\"bodytext\">7. Fallbeispiel<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Eine Familie mit zwei Kindern (3 und 4 Jahre) in Rosenheim zahlt eine Kaltmiete von 700 Euro. Der Vater verf\u00fcgt \u00fcber ein Monatseinkommen von 1600 Euro und die Mutter von 450 Euro. Zus\u00e4tzlich erhalten sie f\u00fcr die Kinder 368 Euro Kindergeld. Sie beziehen heute 98 Euro Wohngeld zuz\u00fcglich 280 Euro Kinderzuschlag. Ab 2016 erh\u00f6ht sich ihr Wohngeldanspruch auf 194 Euro. Im Ergebnis haben sie jeden Monat 96 Euro mehr in der Tasche.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>4-Personen-Haushalt: Paar mit 2 Kindern (3 und 4 Jahre) aus Rosenheim (Bayern,\u00a0Mietenstufe V)<\/b><\/p>\n<table class=\"table_style_2\" summary=\"\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Brutto-Monatseinkommen des Mannes:<\/td>\n<td>1600 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Brutto-Monatseinkommen der Frau:<\/td>\n<td>450 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kindergeld:<\/td>\n<td>368 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kinderzuschlag:<\/td>\n<td>280 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plus Bildungs- und Teilhabepaket<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bruttokaltmiete:<\/td>\n<td>700 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bisher: Wohngeld:<\/td>\n<td>98 Euro<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td rowspan=\"1\"><b>Zuk\u00fcnftig: Wohngeld:<\/b><\/td>\n<td rowspan=\"1\"><b>194 Euro (+ 96 Euro)<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"bodytext\">Hintergrund: Bisher \u00fcberschreitet die Familie den H\u00f6chstbetrag von 649 Euro. Bei der Ehefrau (hier Brutto = Netto) entf\u00e4llt der 6-prozentige Pauschalabzug beim Einkommen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Wohngeldreform will das BMUB das Wohngeld an die Entwicklung der Einkommen und der Warmmieten seit der letzten Reform 2009 anpassen. Insgesamt soll das Wohngeld damit steigen. Zum einen sollen die sogenannten Tabellenwerte angepasst werden. Damit soll neben dem Anstieg der Bruttokaltmieten und des Einkommens auch der Anstieg der warmen Nebenkosten und damit insgesamt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/das-wohngeld-wird-reformiert\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Das Wohngeld wird reformiert<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1730],"tags":[],"class_list":["post-42926","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuern-recht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42926\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}