{"id":42984,"date":"2015-03-10T15:47:02","date_gmt":"2015-03-10T13:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=42984"},"modified":"2015-03-10T15:47:02","modified_gmt":"2015-03-10T13:47:02","slug":"krankenversicherung-beitragssenkung-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/krankenversicherung-beitragssenkung-moeglich\/","title":{"rendered":"Krankenversicherung: Beitragssenkung m\u00f6glich!"},"content":{"rendered":"<h2>BdSt fordert Begrenzung der Gesundheitsfonds-Reserve<\/h2>\n<h3 id=\"ueberschrift4\" class=\"keinUmfluss\">Die B\u00fcrger sollten beim Krankenversicherungsbeitrag entlastet werden. Dies ist m\u00f6glich, weil der Gesundheitsfonds \u00fcber hohe R\u00fccklagen verf\u00fcgt. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert daher, die Reserve des Gesundheitsfonds gesetzlich zu begrenzen. Das \u00fcbersch\u00fcssige Geld sollten die Beitragszahler erhalten.<\/h3>\n<p>Im Einzelnen: Weil eine gesetzliche Obergrenze fehlt, darf der Gesundheitsfonds derzeit R\u00fccklagen in unbeschr\u00e4nkter H\u00f6he bilden. So betr\u00e4gt seine Finanzreserve aktuell 12,5 Milliarden Euro. Nach Ansicht des BdSt reichen jedoch rund vier Milliarden Euro aus, um die Liquidit\u00e4t zu sichern. Das restliche Geld sollte an die Beitragszahler ausgesch\u00fcttet werden. Dazu sollte der allgemeine Beitragssatz reduziert werden. Denn schlie\u00dflich haben die Beitragszahler bisher zu viel Geld an die Krankenversicherung gezahlt. Eine gesetzliche Begrenzung der Fondsreserve w\u00fcrde zudem verhindern, dass sich der Bundesfinanzminister wie in den Vorjahren am Geld der Beitragszahler bedient.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><br \/>\nSeit 1. Januar 2015 entrichten die gesetzlich Krankenversicherten einen Beitragssatz von 14,6 Prozent ihres beitragspflichtigen Einkommens. Die Beitr\u00e4ge werden &#8211; vereinfacht ausgedr\u00fcckt &#8211; im Gesundheitsfonds gesammelt und an die Krankenkassen weitergeleitet. Wenn die Fondszuweisungen nicht ausreichen, um die Ausgaben zu decken, d\u00fcrfen die Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben. Tats\u00e4chlich machen dies die meisten Krankenkassen. \u00dcbrigens verf\u00fcgen die Krankenkassen selbst \u00fcber Finanzreserven von 15,5 Milliarden Euro, so dass die Gesamtr\u00fccklage der gesetzlichen Krankenversicherung 28 Milliarden Euro betr\u00e4gt.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0BdSt, Pressemitteilung vom 06.03.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BdSt fordert Begrenzung der Gesundheitsfonds-Reserve Die B\u00fcrger sollten beim Krankenversicherungsbeitrag entlastet werden. Dies ist m\u00f6glich, weil der Gesundheitsfonds \u00fcber hohe R\u00fccklagen verf\u00fcgt. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert daher, die Reserve des Gesundheitsfonds gesetzlich zu begrenzen. Das \u00fcbersch\u00fcssige Geld sollten die Beitragszahler erhalten. Im Einzelnen: Weil eine gesetzliche Obergrenze fehlt, darf der Gesundheitsfonds derzeit R\u00fccklagen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/krankenversicherung-beitragssenkung-moeglich\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Krankenversicherung: Beitragssenkung m\u00f6glich!<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1730],"tags":[],"class_list":["post-42984","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuern-recht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42984","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42984"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42984\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42984"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42984"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42984"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}