{"id":43034,"date":"2015-03-20T10:42:27","date_gmt":"2015-03-20T08:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=43034"},"modified":"2015-03-20T10:42:27","modified_gmt":"2015-03-20T08:42:27","slug":"zwoelf-prozent-der-betriebe-sind-vom-mindestlohn-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/zwoelf-prozent-der-betriebe-sind-vom-mindestlohn-betroffen\/","title":{"rendered":"Zw\u00f6lf Prozent der Betriebe sind vom Mindestlohn betroffen"},"content":{"rendered":"<h2>In zw\u00f6lf Prozent der Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten arbeitete im Jahr 2014 mindestens ein Mitarbeiter, der weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdiente. Dies zeigen Analysen auf Grundlage des IAB-Betriebspanels, einer j\u00e4hrlichen Betriebsbefragung des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).<\/h2>\n<p>In Ostdeutschland sind mehr Betriebe vom Mindestlohn betroffen als in Westdeutschland. In Sachsen etwa besch\u00e4ftigten 32 Prozent der Betriebe im Jahr 2014 mindestens einen Mitarbeiter f\u00fcr weniger als 8,50 Euro Stundenlohn, in Baden-W\u00fcrttemberg oder Hamburg lag dieser Anteil bei weniger als sieben Prozent.<\/p>\n<p>Auch zwischen den Branchen lassen sich erhebliche Unterschiede bei der Betroffenheit der Betriebe vom Mindestlohn feststellen. Mit rund 30 Prozent war der Anteil im Gastgewerbe besonders gro\u00df. Ebenso waren beispielsweise im Einzelhandel mit etwa 25 Prozent oder im Bereich Verkehr und Lagerei mit knapp 20 Prozent vergleichsweise viele Betriebe vom Mindestlohn betroffen.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt liegt der Anteil der Besch\u00e4ftigten, die vor der Einf\u00fchrung des Mindestlohns weniger als 8,50 Euro verdienten, in vom Mindestlohn betroffenen Betrieben bei 45 Prozent. &#8222;Die Intensit\u00e4t der betrieblichen Betroffenheit &#8211; gemessen am Anteil der Besch\u00e4ftigten, die weniger als den Mindestlohn verdienten &#8211; variiert zwischen einzelnen Branchen st\u00e4rker als zwischen Regionen&#8220;, erl\u00e4utern die Arbeitsmarktexperten.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse beruhen auf der Befragung des IAB-Betriebspanels im Jahr 2014, die zwischen Ende Juni und Oktober durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Das IAB-Betriebspanel ist eine j\u00e4hrliche repr\u00e4sentative Befragung von rund 16.000 Betrieben aller Betriebsgr\u00f6\u00dfenklassen und Wirtschaftszweige. Ber\u00fccksichtigt werden Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten. Das IAB-Betriebspanel wird seit 1993 f\u00fcr Westdeutschland und seit 1996 f\u00fcr Ostdeutschland erhoben. Als umfassender L\u00e4ngsschnittdatensatz bildet es die Grundlage f\u00fcr die Erforschung der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2015\/kb0615.pdf\" target=\"_blank\">Studie<\/a> finden Sie auf der Homepage des IAB.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0IAB, Pressemitteilung vom 19.03.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In zw\u00f6lf Prozent der Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten arbeitete im Jahr 2014 mindestens ein Mitarbeiter, der weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdiente. Dies zeigen Analysen auf Grundlage des IAB-Betriebspanels, einer j\u00e4hrlichen Betriebsbefragung des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 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