{"id":43044,"date":"2015-03-23T12:38:39","date_gmt":"2015-03-23T10:38:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=43044"},"modified":"2021-04-26T16:17:35","modified_gmt":"2021-04-26T14:17:35","slug":"renten-steigen-zum-1-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/renten-steigen-zum-1-juli\/","title":{"rendered":"Renten steigen zum 1. Juli"},"content":{"rendered":"<h2><em><\/em>Zum 1. Juli erhalten Rentnerinnen und Rentner mehr Geld: In Westdeutschland steigen die Altersbez\u00fcge um 2,10 Prozent, in Ostdeutschland um 2,50 Prozent. Grund f\u00fcr die Erh\u00f6hung ist die gute wirtschaftliche Lage.<\/h2>\n<p>&#8222;F\u00fcr die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner ist die diesj\u00e4hrige Rentenanpassung eine gute Nachricht. Auch sie profitieren von der guten wirtschaftlichen Lage&#8220;, so Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Die Deutsche Rentenversicherung und das Statistische Bundesamt haben die Rentenanpassung ausgerechnet.<\/p>\n<p>Seit 1957 ist die Rente an die Entwicklung von L\u00f6hnen und Geh\u00e4ltern gekoppelt. Dadurch nehmen die Rentnerinnen und Rentner an der wirtschaftlichen Entwicklung teil. Nahles unterstrich in einer Pressemitteilung, dass dieses System sich \u00fcber Jahrzehnte bew\u00e4hrt habe: &#8222;Rekordbesch\u00e4ftigung und steigende L\u00f6hne sorgen f\u00fcr verl\u00e4ssliche und nachhaltige Rentenfinanzen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der Osten holt weiter auf<\/strong><br \/>\nMit der diesj\u00e4hrigen Anpassung steigt der aktuelle Rentenwert f\u00fcr die ostdeutschen Bundesl\u00e4nder und erreicht 92,6 Prozent des Westwerts. Bisher waren es 92,2 Prozent. Auf Basis der vorliegenden Daten erh\u00f6ht sich der Rentenwert West von 28,61 Euro auf 29,21 Euro. Der aktuelle Rentenwert Ost steigt von 26,39 Euro auf 27,05 Euro.<\/p>\n<p><strong>Wie genau funktioniert die Rentenanpassung?<\/strong><br \/>\nDie Renten werden j\u00e4hrlich zum 1. Juli angepasst. Die Anpassung h\u00e4ngt von einigen Faktoren ab: Der wichtigste ist die Entwicklung der Bruttol\u00f6hne und -geh\u00e4lter im Vorjahr. Die Lohnentwicklung ist deshalb so wichtig, weil die Renten aus den Beitr\u00e4gen der Besch\u00e4ftigten bezahlt werden.<\/p>\n<p>Steigen also L\u00f6hne und Geh\u00e4lter, erh\u00f6hen sich in der Regel im Folgejahr die Renten. Steigen die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter nicht, sind auch keine Rentenerh\u00f6hungen zu erwarten. Die f\u00fcr die Rentenanpassung zum 1. Juli 2015 relevante Lohnsteigerung betr\u00e4gt 2,08 Prozent in den alten L\u00e4ndern und 2,50 Prozent in den neuen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Das Rentenpaket<\/strong><br \/>\nInsgesamt hat sich im vergangenen Jahr vieles bei der Rente getan. Nahles verweist in ihrer Mitteilung auf das zum 1. Juli 2014 in Kraft getretene Rentenpaket, mit dem viele Gerechtigkeitsl\u00fccken geschlossen wurden: &#8222;Wir honorieren die Lebensleistung, die M\u00fctter mit der Erziehung ihrer Kinder erbracht haben. Und wir st\u00e4rken die Anerkennung langer Jahre der Besch\u00e4ftigung mit Beitr\u00e4gen f\u00fcr die Rentenversicherung.&#8220;<\/p>\n<p>Nicht zuletzt seien die Beitr\u00e4ge zur Rentenkasse zum 1. Januar 2015 gesenkt worden. Die Ministerin erkl\u00e4rt, man sorge damit auch f\u00fcr die jungen Menschen. Denn die junge Generation von Beitragszahlerinnen und Beitragszahler d\u00fcrfe nicht \u00fcberfordert werden.<\/p>\n<p>Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des BMAS.<\/p>\n<p id=\"seitenquelle\" class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0Bundesregierung, Pressemitteilung vom 20.03.2015<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 1. 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