{"id":43050,"date":"2015-03-25T13:05:47","date_gmt":"2015-03-25T11:05:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=43050"},"modified":"2015-03-25T13:05:47","modified_gmt":"2015-03-25T11:05:47","slug":"antrag-auf-adv-des-widerrufs-einer-lohn-steueranrufungsauskunft-nach-%c2%a7-42e-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/antrag-auf-adv-des-widerrufs-einer-lohn-steueranrufungsauskunft-nach-%c2%a7-42e-estg\/","title":{"rendered":"Antrag auf AdV des Widerrufs einer Lohn-steueranrufungsauskunft nach \u00a7 42e EStG"},"content":{"rendered":"<p class=\"ueberschrift\">Lohnsteueranrufungsauskunft: Antrag auf AdV des Widerrufs einer Lohnsteueranrufungsauskunft nach \u00a7 42e EStG<\/p>\n<p class=\"leitsatz\">Leits\u00e4tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Widerruf einer dem Arbeitgeber erteilten Lohnsteueranrufungsauskunft (\u00a7 42e EStG) ist ein feststellender, aber nicht vollziehbarer Verwaltungsakt (Anschluss an Senatsurteil vom 30. April 2009 VI R 54\/07, BFHE 225, 50, BStBl II 2010, 996).<\/p>\n<p>2. Ein Antrag auf AdV nach \u00a7 69 Abs. 3 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 FGO ist deshalb nicht statthaft.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Beschwerde des Antragsgegners wird der Beschluss des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 11. August 2014\u00a0\u00a08 V 8135\/14 aufgehoben.<\/p>\n<p>Der Antrag auf Aussetzung der Vollziehung vom 16. Juni 2014 wird abgelehnt.<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Antragsteller zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tatbestand\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>1<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>I. Der Antragsteller und Beschwerdegegner (Antragsteller) besch\u00e4ftigt in seiner Kanzlei mehrere Rechtsanw\u00e4lte und bezahlt f\u00fcr diese Beitr\u00e4ge an den Deutschen Anwaltsverein (DAV). Auf Antrag des Antragstellers erteilte der Antragsgegner und Beschwerdef\u00fchrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) am 7.\u00a0Januar 2010 die Auskunft nach \u00a7\u00a042e des Einkommensteuergesetzes (EStG), dass diese Zahlungen nicht als Sachbezug zu versteuern seien. Im Zeitraum Mai 2012 bis Juni 2013 fand beim Antragsteller eine Lohnsteuer-Au\u00dfenpr\u00fcfung statt, die zu dem von der erteilten Auskunft abweichenden Ergebnis f\u00fchrte, dass die Beitr\u00e4ge an den DAV als Werbungskostenersatz steuerpflichtigen Arbeitslohn darstellen. Dabei berief sich die Pr\u00fcferin auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12.\u00a0Februar 2009 VI\u00a0R\u00a032\/08 (BFHE 224, 314, BStBl II 2009, 462). Mit Bescheid vom 24.\u00a0M\u00e4rz 2013 widerrief das FA daraufhin die Anrufungsauskunft vom 7.\u00a0Januar 2010 mit der Begr\u00fcndung, dass die Feststellungen der Lohnsteuer-Au\u00dfenpr\u00fcfung zu einer neuen rechtlichen W\u00fcrdigung des Sachverhalts gef\u00fchrt h\u00e4tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>2<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Gegen den Widerruf der Auskunft legte der Antragsteller Einspruch ein und beantragte gleichzeitig die Aussetzung der Vollziehung (AdV). Das FA lehnte mit Bescheid vom 16.\u00a0August 2013 den Antrag auf AdV mit dem Hinweis ab, der Widerruf der Anrufungsauskunft sei kein vollziehbarer Verwaltungsakt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>3<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Einspruch gegen den Widerruf der Auskunft blieb erfolglos. Das FA leitete seine Widerrufsbefugnis aus \u00a7\u00a0207 Abs.\u00a02 der Abgabenordnung (AO) analog ab und begr\u00fcndete seine Entscheidung im Wesentlichen damit, dass der Widerruf eine Ermessensentscheidung sei, bei der das Vertrauen in den Bestand der erteilten Auskunft und das Gebot der Gesetz- und Gleichm\u00e4\u00dfigkeit der Besteuerung gegeneinander abzuw\u00e4gen seien. Die Anrufungsauskunft versto\u00dfe gegen materielles Recht und sei deshalb rechtswidrig. Daher m\u00fcsse die Schutzw\u00fcrdigkeit des Vertrauens des Antragstellers in den Bestand der erteilten Auskunft zur\u00fccktreten, zumal der Antragsteller infolge der Zusage keine Dispositionen getroffen habe, von denen er sich nicht l\u00f6sen k\u00f6nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>4<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Daraufhin erhob der Antragsteller Klage zum Finanzgericht (FG) und beantragte zugleich AdV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>5<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG gab dem Antrag auf AdV gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a069\u00a0Abs.\u00a03 der Finanzgerichtsordnung (FGO) mit Beschluss vom 11.\u00a0August 2014\u00a0 8\u00a0V\u00a08135\/14 statt und begr\u00fcndete dies im Wesentlichen wie folgt: Der Antrag sei statthaft, insbesondere sei der Widerruf der Anrufungsauskunft ein vollziehbarer Verwaltungsakt i.S. des \u00a7\u00a069 Abs.\u00a02 FGO, da dem Antragsteller durch den Widerruf eine Rechtsposition (Vertrauensschutz f\u00fcr eine bestimmte Vorgehensweise beim Lohnsteuerabzug) entzogen w\u00fcrde. Der Antrag sei auch begr\u00fcndet. Es sei ernstlich zweifelhaft, ob der Widerruf der Anrufungsauskunft rechtm\u00e4\u00dfig sei. Das FA treffe im Rahmen des \u00a7\u00a0207 Abs.\u00a02 AO analog eine Ermessensentscheidung, die eine gr\u00fcndliche Pr\u00fcfung der &#8222;richtigen&#8220; Rechtslage voraussetze. Die Aufhebungsentscheidung enthalte keine solche Pr\u00fcfung. Insbesondere lasse diese eine Gesamtabw\u00e4gung in Bezug auf den konkreten Einzelfall vermissen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>6<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit der vom FG zugelassenen Beschwerde. Es beantragt, den AdV-Beschluss des FG vom 11.\u00a0August 2014\u00a0 8\u00a0V\u00a08135\/14 aufzuheben und den Antrag auf AdV abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>7<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller beantragt, die Beschwerde zur\u00fcckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>8<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Das FG half der Beschwerde nicht ab (Beschluss vom 3.\u00a0September 2014\u00a0\u00a08 V 8135\/14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p class=\"entschgruende\">Entscheidungsgr\u00fcnde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>9<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist zul\u00e4ssig und begr\u00fcndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>10<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1. Die Beschwerde gegen die Entscheidung des FG \u00fcber die AdV nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 FGO ist statthaft, da sie vom FG ausdr\u00fccklich zugelassen wurde (\u00a7\u00a0128 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 FGO). Sie wurde form- und fristgerecht i.S. des \u00a7\u00a0129 Abs.\u00a01 FGO beim FG eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>11<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>2. Sie ist auch begr\u00fcndet. Unter Aufhebung des angefochtenen Beschlusses wird der Antrag auf AdV hinsichtlich des Widerrufs der Anrufungsauskunft als unzul\u00e4ssig abgelehnt, da dieser nicht statthaft ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>12<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>a) Das Gericht der Hauptsache kann nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a01 1.\u00a0Halbsatz FGO auf Antrag die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise aussetzen. Nach \u00a7\u00a069 Abs.\u00a03 Satz\u00a01\u00a0 2.\u00a0Halbsatz, Abs.\u00a02 Satz\u00a02 FGO soll dies erfolgen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des angefochtenen Verwaltungsaktes bestehen. Die Statthaftigkeit eines Antrags auf AdV setzt dabei voraus, dass der im Hauptsacheverfahren angefochtene Verwaltungsakt vollziehbar ist (Birkenfeld in H\u00fcbschmann\/Hepp\/Spitaler, \u00a7\u00a069 FGO Rz\u00a0220).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>13<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>b) Der Widerruf der Anrufungsauskunft nach \u00a7\u00a042e EStG ist nicht vollziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>14<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Die Lohnsteueranrufungsauskunft nach \u00a7\u00a042e EStG trifft lediglich eine Regelung dahin, wie die Finanzbeh\u00f6rde den vom Antragsteller dargestellten typischerweise hypothetischen Sachverhalt im Hinblick auf die Verpflichtung zum Lohnsteuerabzug gegenw\u00e4rtig beurteilt (Senatsurteile vom 27.\u00a0Februar 2014 VI\u00a0R\u00a023\/13, BFHE 244, 572, BStBl II 2014, 894, und vom 7.\u00a0Mai 2014 VI\u00a0R\u00a028\/13, BFH\/NV 2014, 1734). Demgem\u00e4\u00df ersch\u00f6pft sich der Inhalt des Widerrufs einer Lohnsteueranrufungsauskunft darin, dass das FA mitteilt, von nun an eine andere Auffassung als bisher zu vertreten. Die Wirkung eines Widerrufs einer Lohnsteueranrufungsauskunft geht damit nicht \u00fcber die Negation des zuvor Erkl\u00e4rten hinaus. Vollziehbar sind jedoch nur solche Verwaltungsakte, deren Wirkung sich nicht auf eine reine Negation beschr\u00e4nkt (vgl. BFH-Beschluss vom 20.\u00a0Juli 2009 VII\u00a0S\u00a022\/09, BFH\/NV 2009, 1599). Ein Antrag auf AdV ist daher nicht statthaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em>15<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>3. Der Antragsteller tr\u00e4gt die Kosten des gesamten Verfahrens (\u00a7\u00a7\u00a0143 Abs.\u00a01, 135 Abs.\u00a01 FGO; Gr\u00e4ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 7.\u00a0Aufl., \u00a7\u00a0143 Rz\u00a03, 22; Gr\u00e4ber\/Ruban, a.a.O., \u00a7\u00a0132 Rz\u00a013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"ueberschrift\">BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.1.2015, VI B 103\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lohnsteueranrufungsauskunft: Antrag auf AdV des Widerrufs einer Lohnsteueranrufungsauskunft nach \u00a7 42e EStG Leits\u00e4tze 1. Der Widerruf einer dem Arbeitgeber erteilten Lohnsteueranrufungsauskunft (\u00a7 42e EStG) ist ein feststellender, aber nicht vollziehbarer Verwaltungsakt (Anschluss an Senatsurteil vom 30. April 2009 VI R 54\/07, BFHE 225, 50, BStBl II 2010, 996). 2. 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