{"id":43896,"date":"2015-08-17T14:51:20","date_gmt":"2015-08-17T12:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=43896"},"modified":"2020-09-15T11:38:48","modified_gmt":"2020-09-15T09:38:48","slug":"rekordanstieg-bei-den-realsteuer-hebesaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rekordanstieg-bei-den-realsteuer-hebesaetzen\/","title":{"rendered":"Rekordanstieg bei den Realsteuer-Hebes\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<h2>DIHK kritisiert &#8222;Spirale von Steuererh\u00f6hungen&#8220;<\/h2>\n<h3 id=\"ueberschrift4\" class=\"keinUmfluss\">Fast 140 der 676 deutschen Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern haben 2015 die Hebes\u00e4tze bei der Gewerbesteuer gegen\u00fcber 2014 erh\u00f6ht. Diesen Rekordanstieg ermittelte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seiner diesj\u00e4hrigen Realsteuer-Hebesatzumfrage.<\/h3>\n<p>&#8222;Von wegen &#8218;keine Steuererh\u00f6hungen'&#8220;, kommentierte DIHK-Pr\u00e4sident Eric Schweitzer die Entwicklung gegen\u00fcber der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;. &#8222;Viele Kommunen drehen zur Sanierung ihrer Haushalte erneut kr\u00e4ftig an der Steuerschraube &#8211; zulasten der Unternehmen.&#8220;<\/p>\n<p>Etwa jede sechste Gemeinde habe den Hebesatz um mindestens zehn Prozentpunkte erh\u00f6ht, so Schweitzer. In die andere Richtung passiere dagegen fast nichts: &#8222;Trotz der insgesamt guten wirtschaftlichen Entwicklung, die die Steuereinnahmen auf allen staatlichen Ebenen kr\u00e4ftig sprudeln l\u00e4sst, haben lediglich drei Gemeinden den Hebesatz f\u00fcr die Gewerbesteuer gesenkt.&#8220;<\/p>\n<p>Auch bei der f\u00fcr die Betriebe relevanten Grundsteuer h\u00e4tten die Gemeinden in diesem Jahr &#8222;ordentlich zugelangt&#8220;, kritisierte der DIHK-Pr\u00e4sident: &#8222;Im Durchschnitt wurden die Hebes\u00e4tze hier um satte 18 Prozentpunkte angehoben.&#8220;<\/p>\n<p>Einige L\u00e4nder schrieben ihren Gemeinden sogar vor, im Zuge von Sanierungsprogrammen ihre Hebes\u00e4tze zu erh\u00f6hen, berichtete Schweitzer. &#8222;Dadurch wird eine Spirale von Steuererh\u00f6hungen in Gang gesetzt, die in den betroffenen Regionen zu erheblichen Belastungen f\u00fcr die Betriebe f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>Letztlich m\u00fcssten die Gemeinden &#8222;darauf achten, dass die Unternehmen die von ihnen gezahlten Steuern auch noch als angemessen wahrnehmen, wenn sie die von den Kommunen erbrachten Leistungen bewerten&#8220;, gab der DIHK-Pr\u00e4sident zu bedenken. &#8222;Das gilt insbesondere f\u00fcr die Qualit\u00e4t der \u00f6rtlichen Infrastruktur.&#8220;<\/p>\n<p>Und er warnte: &#8222;Ist das nicht mehr der Fall, werden die Betriebe darauf reagieren und sich gegebenenfalls f\u00fcr andere Standorte entscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>Die komplette Hebesatzumfrage und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DIHK.<\/p>\n<p class=\"keinBildUmfluss\">Quelle:\u00a0DIHK, Pressemitteilung vom 17.08.2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIHK kritisiert &#8222;Spirale von Steuererh\u00f6hungen&#8220; Fast 140 der 676 deutschen Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern haben 2015 die Hebes\u00e4tze bei der Gewerbesteuer gegen\u00fcber 2014 erh\u00f6ht. 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