{"id":44814,"date":"2016-01-09T18:06:29","date_gmt":"2016-01-09T16:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=44814"},"modified":"2016-01-09T18:06:29","modified_gmt":"2016-01-09T16:06:29","slug":"strom-und-energiesteuer-energieeffizienz-verbessert-produzierendes-gewerbe-erhaelt-teilentlastung-von-strom-und-energiesteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/strom-und-energiesteuer-energieeffizienz-verbessert-produzierendes-gewerbe-erhaelt-teilentlastung-von-strom-und-energiesteuer\/","title":{"rendered":"Strom- und Energiesteuer: Energieeffizienz verbessert: Produzierendes Gewerbe erh\u00e4lt Teilentlastung von Strom- und Energiesteuer"},"content":{"rendered":"<article>\n<h2>Unternehmen des produzierenden Gewerbes k\u00f6nnen auch 2016 den sog. Spitzenausgleich in voller H\u00f6he erhalten. Mit dieser Regelung werden Unternehmen im Hinblick auf ihre internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit und ihren Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz von einem Teil der Strom- und der Energiesteuer in Form einer Erstattung oder Verrechnung entlastet.<\/h2>\n<\/article>\n<article>Das Bundeskabinett hat am 6. Januar 2016 auf der Grundlage eines Monitoringberichts des Rheinisch-Westf\u00e4lischen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (RWI) festgestellt, dass die Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland den Zielwert f\u00fcr eine Reduzierung ihrer Energieintensit\u00e4t voll erreicht haben.<\/p>\n<p>Seit 2013 erhalten Unternehmen des produzierenden Gewerbes den Spitzenausgleich nur noch, wenn sie einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Das Erreichen dieses Zieles ist von der Bundesregierung auf der Grundlage des Berichtes eines unabh\u00e4ngigen wissenschaftlichen Instituts festzustellen. Im f\u00fcr das Antragsjahr 2016 ma\u00dfgeblichen Bezugsjahr 2014 betr\u00e4gt der Zielwert zur Reduktion der Energieintensit\u00e4t 2,6 Prozent gegen\u00fcber dem Basiswert der jahresdurchschnittlichen Energieintensit\u00e4t in den Jahren 2007 bis 2012. Das RWI kommt in seinem Bericht zu dem Ergebnis, dass die tats\u00e4chliche Reduktion 8,9 Prozent gegen\u00fcber dem Basiswert betrug. Der Spitzenausgleich kann somit auch im Jahr 2016 in voller H\u00f6he gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>Der Monitoringbericht geht auf eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zur Steigerung der Energieeffizienz vom 1. August 2012 zur\u00fcck. Darin hatte die Wirtschaft zugesagt, als Gegenleistung f\u00fcr die Gew\u00e4hrung des Spitzenausgleichs unter anderem die Energieintensit\u00e4t der Unternehmen des produzierenden Gewerbes zu reduzieren.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<article><i>Quelle:\u00a0<\/i>BMF, Pressemitteilung vom 06.01.2016<\/p>\n<\/article>\n<article>&nbsp;<\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen des produzierenden Gewerbes k\u00f6nnen auch 2016 den sog. Spitzenausgleich in voller H\u00f6he erhalten. Mit dieser Regelung werden Unternehmen im Hinblick auf ihre internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit und ihren Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz von einem Teil der Strom- und der Energiesteuer in Form einer Erstattung oder Verrechnung entlastet. Das Bundeskabinett hat am 6. 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