{"id":45745,"date":"2017-04-27T09:06:14","date_gmt":"2017-04-27T07:06:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=45745"},"modified":"2017-04-27T09:10:46","modified_gmt":"2017-04-27T07:10:46","slug":"mindestloehne-in-der-pflege-sollen-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/mindestloehne-in-der-pflege-sollen-steigen\/","title":{"rendered":"Mindestl\u00f6hne in der Pflege sollen steigen"},"content":{"rendered":"<article>Am 25.04.2017 hat sich die Pflegekommission auf h\u00f6here Mindestl\u00f6hne f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in der Pflege geeinigt: Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten steigen. In zwei Schritten soll er bis Januar 2020 weiter wachsen und dann 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten betragen. Davon profitieren gerade Pflegehilfskr\u00e4fte.<\/article>\n<article><\/article>\n<h2>Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles:<\/h2>\n<article>&#8222;Ich freue mich, dass sich die Pflegekommission auf h\u00f6here Mindestl\u00f6hne geeinigt hat. Pflege ist kein Beruf wie jeder andere. Sie ist Dienst vom Menschen am Menschen und zentral f\u00fcr unsere \u00e4lter werdende Gesellschaft. Der Bedarf an guter, qualifizierter und motivierter Arbeit w\u00e4chst in allen Pflegebereichen. Der Mindestlohn ist ein Beitrag dazu, die Qualit\u00e4t in diesem Berufsfeld zu sichern und faire Wettbewerbsbedingungen f\u00fcr die Einrichtungen zu schaffen.&#8220;<\/p>\n<h3>Rainer Br\u00fcckers, Beauftragter des BMAS f\u00fcr die Pflegekommission:<\/h3>\n<p>&#8222;Diese Empfehlung wurde von der Kommission einstimmig getroffen. Der in 2010 in der Pflegebranche eingef\u00fchrte Mindestlohn hat sich bew\u00e4hrt. Das haben die Erfahrungen in den vergangenen Jahren gezeigt. Es ist daher ein wichtiges Signal f\u00fcr die Branche, dass die Pflegekommission wiederum ein einvernehmliches Ergebnis zur Anpassung der Pflegemindestl\u00f6hne erzielt hat. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich allen Beteiligten danken. Von diesem Mindestlohn werden sowohl Besch\u00e4ftigte und Unternehmen als auch die Pflegebed\u00fcrftigen profitieren. Gute Pflege soll auch angemessen entlohnt werden.&#8220;<\/p>\n<p>In Einrichtungen, die unter den Pflegemindestlohn fallen, arbeiten derzeit rund 900.000 Besch\u00e4ftigte. Dort, wo der spezielle Pflegemindestlohn nicht gilt (zum Beispiel in Privathaushalten), gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.<\/p>\n<h3>Die geplanten Erh\u00f6hungsschritte im Einzelnen:<\/h3>\n<p class=\"opening\">West<\/p>\n<ul class=\"square\">\n<li>ab 01.11.2017: 10,20 Euro (Steigerung: 0 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2018: 10,55 Euro (Steigerung: 3,4 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2019: 11,05 Euro (Steigerung: 4,7 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2020: 11,35 Euro (Steigerung: 2,7 %)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"opening\">Ost<\/p>\n<ul class=\"square\">\n<li>ab 01.11.2017: 9,50 Euro (Steigerung: 0 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2018: 10,05 Euro (Steigerung: 5,8 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2019: 10,55 Euro (Steigerung: 5,0 %)<\/li>\n<li>ab 01.01.2020: 10,85 Euro (Steigerung: 2,8 %)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die bereits begonnene Angleichung der L\u00f6hne in Ost und West wird damit weitergef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales strebt an, auf Grundlage der Empfehlung der Pflegekommission auf dem Weg einer Verordnung den neuen Pflegemindestlohn zu erlassen.<\/p>\n<p>Der Pflegekommission nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz geh\u00f6ren Vertreter der privaten, \u00f6ffentlich-rechtlichen sowie kirchlichen Pflegeeinrichtungen an. Arbeitgeber bzw. Dienstgeber und Arbeitnehmer bzw. Dienstnehmer sind parit\u00e4tisch vertreten.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<p>Quelle:\u00a0BMAS, Pressemitteilung vom 25.04.2017<\/p>\n<article>\n<p class=\"opening\">\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 25.04.2017 hat sich die Pflegekommission auf h\u00f6here Mindestl\u00f6hne f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in der Pflege geeinigt: Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten steigen. 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