{"id":46690,"date":"2018-02-14T09:25:20","date_gmt":"2018-02-14T07:25:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=46690"},"modified":"2018-02-14T09:28:07","modified_gmt":"2018-02-14T07:28:07","slug":"46690-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/46690-2\/","title":{"rendered":"Rentenversicherung zukunftsf\u00e4hig machen"},"content":{"rendered":"<article>\n<div id=\"vorspann\">\u00a0Die Alterung der Gesellschaft und die Folgen der Digitalisierung der Arbeitswelt stellen die gesetzliche Rentenversicherung nach Ansicht des Bundesrates vor enorme Herausforderungen. In seiner Stellungnahme zum Rentenversicherungsbericht 2017 vom 2. Februar 2018 appelliert er an die Bundesregierung, die Alterssicherung an diese Ver\u00e4nderungen anzupassen, um ihre Verl\u00e4sslichkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/div>\n<\/article>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<article><\/article>\n<article><span style=\"font-size: 22px; font-weight: bold;\">Herausforderungen z\u00fcgig angehen<\/span><\/article>\n<article>Dabei benennt er zahlreiche Themen, die z\u00fcgig angegangen werden m\u00fcssten: Die Festlegung langfristiger Rentenniveau- und Beitragsziele, die Sicherung der Liquidit\u00e4t ohne Liquidit\u00e4tshilfen des Bundes, die Absicherung von Selbstst\u00e4ndigen, die Pr\u00fcfung von Verbesserungen f\u00fcr nicht erwerbsm\u00e4\u00dfige Pflegepersonen, aber auch die l\u00e4ngere gesunde Teilhabe am Erwerbsleben.<\/article>\n<article>\n<h3><\/h3>\n<h3>Breiter politischer Konsens<\/h3>\n<p>Au\u00dferdem sollte die Einkommenssituation von Menschen verbessert werden, die aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden auf die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente angewiesen sind. Um das Vertrauen in die Zukunftsf\u00e4higkeit der gesetzlichen Rentenversicherung zu st\u00e4rken, sei bei der Anpassung der Alterssicherung ein breiter politischer Konsens geboten.<\/p>\n<h3>Positives Fazit des Rentenversicherungsberichts<\/h3>\n<p>Der Rentenversicherungsbericht 2017 der Bundesregierung gibt Auskunft \u00fcber alles rund um die Rente bis 2030. Er f\u00e4llt insgesamt positiv aus. Zu den wichtigsten Ergebnissen f\u00fcr die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner geh\u00f6rt die Nachricht, dass sie auch im kommenden Jahr mit einem Plus ihrer Bez\u00fcge rechnen k\u00f6nnen. So steigen die Renten bis zum Jahr 2031 im Schnitt um ca. 2,2 Prozent pro Jahr. Der Beitragssatz bleibt laut Bericht bis 2021 konstant bei 18,7 Prozent.<\/p>\n<h3>Hohe R\u00fccklage<\/h3>\n<p>Die Reserve der Deutschen Rentenversicherung sch\u00e4tzt der Bericht auf 32,2 Milliarden Euro. Das sind 1,6 durchschnittliche Monatsausgaben der Deutschen Rentenversicherung. Die Nachhaltigkeitsr\u00fccklage liegt damit etwas \u00fcber ihrem oberen Zielwert, wonach sie 1,5 Monatsausgaben nicht \u00fcberschreiten sollte. Weitere Schwerpunkte des Berichts sind die \u201eRente mit 67&#8243; sowie eine Darstellung der Angleichung der Ost- und Westrenten, die bis 2025 abgeschlossen sein wird.<\/p>\n<div class=\"clearfix\">\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bundesrat.de\/SharedDocs\/beratungsvorgaenge\/2017\/0701-0800\/0733-17.html\"><span style=\"font-size: 22px; font-weight: bold;\">Zugeh\u00f6rige Drucksache (733\/17)<\/span><\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<\/article>\n<p>Quelle: Bundesrat, Mitteilung vom 02.02.2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Die Alterung der Gesellschaft und die Folgen der Digitalisierung der Arbeitswelt stellen die gesetzliche Rentenversicherung nach Ansicht des Bundesrates vor enorme Herausforderungen. In seiner Stellungnahme zum Rentenversicherungsbericht 2017 vom 2. 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