{"id":46830,"date":"2018-03-07T11:34:54","date_gmt":"2018-03-07T09:34:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=46830"},"modified":"2020-09-15T11:48:03","modified_gmt":"2020-09-15T09:48:03","slug":"linke-scheitert-mit-arbeitszeitbegrenzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/linke-scheitert-mit-arbeitszeitbegrenzung\/","title":{"rendered":"Linke scheitert mit Arbeitszeitbegrenzung"},"content":{"rendered":"<article>\n<div id=\"vorspann\"><\/div>\n<\/article>\n<article>\n<div>\n<p><strong>Arbeit und Soziales\/Ausschuss &#8211; 28.02.2018 (hib 106\/2018)<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Berlin: (hib\/CHE) Die w\u00f6chentliche, gesetzlich geregelte, H\u00f6chstarbeitszeit von 48 Stunden wird nicht abgesenkt. Die Fraktion Die Linke konnte sich mit ihrem Antrag (19\/578) nicht durchsetzen. Der Ausschuss f\u00fcr Arbeit und Soziales stimmte am Mittwochvormittag mit den Stimmen aller \u00fcbrigen Fraktionen gegen den Antrag. In diesem hatte Die Linke verlangt, die w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit auf 40 Stunden abzusenken. Zu weiteren Forderungen geh\u00f6rte ein R\u00fcckkehrrecht auf Vollzeit und ein Recht auf Nichterreichbarkeit.<\/p>\n<\/div>\n<p>Die Linke begr\u00fcndete in der Sitzung des Ausschusses ihren Antrag damit, den Widerspruch aufl\u00f6sen zu wollen, dass ein Gro\u00dfteil der Besch\u00e4ftigten unter Stress leide, w\u00e4hrend andere keine Arbeit f\u00e4nden. Arbeitszeit m\u00fcsse gerechter verteilt werden, aus den \u00dcberstunden der einen k\u00f6nnten Jobs f\u00fcr andere entstehen, so Die Linke.<\/p>\n<p>Damit konnte sie die anderen Fraktionen jedoch nicht \u00fcberzeugen. Aus Sicht von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen ist die Frage der H\u00f6chstarbeitszeit nicht entscheidend, wenn es darum geht, den Stress f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten zu reduzieren. Diese br\u00e4uchten vor allem flexible Arbeitszeitgestaltungen, um Familie, Freizeit und Beruf zu verbinden, hie\u00df es von den Gr\u00fcnen. Die FDP merkte an, dass es keinen Sinn mache, die gesetzliche Wochenh\u00f6chstarbeitszeit abzusenken, weil die meisten Arbeitsvertr\u00e4ge ohnehin auf 39 bis 40 Stunden festgelegt seien. N\u00f6tig seien eher Regelungen, um sich die Arbeitszeit besser einteilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Unionsfraktion betonte ebenfalls, dass nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Arbeitgeber &#8222;Instrumente der Flexibilisierung&#8220; br\u00e4uchten. Auch die AfD-Fraktion sprach sich f\u00fcr eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten aus. Sie unterst\u00fctzte jedoch die Linken-Forderung nach einem R\u00fcckkehrrecht auf Vollzeit. F\u00fcr die SPD-Fraktion liegt das Problem nicht in einer Absenkung der H\u00f6chstarbeitszeit. Da die Frage der Arbeitszeiten aber dennoch eine gro\u00dfe Bedeutung habe, m\u00fcsse man jenseits starrer Gesetze dar\u00fcber nachdenken, wie man den Bed\u00fcrfnissen der Besch\u00e4ftigten in verschiedenen Lebensphasen gerecht werde, so die SPD.<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article>\n<div id=\"vorspann\">\n<p>Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 28.02.2018<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<article>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeit und Soziales\/Ausschuss &#8211; 28.02.2018 (hib 106\/2018) Berlin: (hib\/CHE) Die w\u00f6chentliche, gesetzlich geregelte, H\u00f6chstarbeitszeit von 48 Stunden wird nicht abgesenkt. Die Fraktion Die Linke konnte sich mit ihrem Antrag (19\/578) nicht durchsetzen. Der Ausschuss f\u00fcr Arbeit und Soziales stimmte am Mittwochvormittag mit den Stimmen aller \u00fcbrigen Fraktionen gegen den Antrag. 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