{"id":46919,"date":"2018-03-12T16:47:17","date_gmt":"2018-03-12T14:47:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=46919"},"modified":"2018-03-12T16:47:17","modified_gmt":"2018-03-12T14:47:17","slug":"rundfunkbeitrag-europarechtlich-unbedenklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rundfunkbeitrag-europarechtlich-unbedenklich\/","title":{"rendered":"Rundfunkbeitrag europarechtlich unbedenklich"},"content":{"rendered":"<article>\n<div id=\"vorspann\"><\/div>\n<\/article>\n<article>Die Erhebung des Rundfunkbeitrags ist mit Unionsrecht vereinbar. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.<\/p>\n<p>Mit seiner Klage wandte sich der Kl\u00e4ger, ein Privatmann aus Trier, gegen die Erhebung von r\u00fcckst\u00e4ndigen Rundfunkbeitr\u00e4gen durch den beklagten S\u00fcdwestrundfunk (SWR). Er machte insbesondere geltend, dass die Rundfunkbeitragserhebung verfassungswidrig und mit Unionsrecht unvereinbar sei. Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab. Das Oberverwaltungsgericht best\u00e4tigte diese Entscheidung und lehnte den Antrag des Kl\u00e4gers auf Zulassung der Berufung gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil ab.<\/p>\n<p>Die Rundfunkbeitragserhebung sei nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz und des Bundesverwaltungsgerichts verfassungsgem\u00e4\u00df. Sie sei auch mit Unionsrecht vereinbar. Das Bundesverwaltungsgericht habe bereits entschieden, dass die Einf\u00fchrung des Rundfunkbeitrags f\u00fcr den privaten Bereich &#8211; im Zuge der Neuregelung der Rundfunkfinanzierung ab dem 1. Januar 2013 &#8211; nicht der Zustimmung der Kommission der Europ\u00e4ischen Union bedurft habe. Entgegen der Auffassung des Kl\u00e4gers, der eine ungerechtfertigte Privilegierung des Beklagten im Vergleich zu den Angeboten privater Dritter r\u00fcge, stehe auch die Richtlinie \u00fcber audiovisuelle Mediendienste (2007\/65\/EG, neu kodifiziert durch die Richtlinie 2010\/13\/EU) der Rundfunkbeitragserhebung nicht entgegen. Vielmehr mache ein Erw\u00e4gungsgrund der genannten Richtlinie deutlich, dass das Nebeneinander von \u00f6ffentlich-rechtlichem Rundfunk und privaten Anbietern gesehen werde. Mit dem unionsrechtlich anerkannten dualen Rundfunksystem sei zwangl\u00e4ufig eine unterschiedliche Finanzierung verbunden. W\u00e4hrend private Anbieter mit Werbung den von ihnen veranstalteten Rundfunk finanzierten, seien die \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, bei denen die Werbung deutlich beschr\u00e4nkt sei, auf Abgabeneinnahmen angewiesen.<\/p>\n<div class=\"clearfix\"><\/div>\n<\/article>\n<p>Quelle: OVG Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 07.03.2018 zum Beschluss 7 A 11938\/17.OVG vom 01.03.2018<\/p>\n<article>&nbsp;<\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erhebung des Rundfunkbeitrags ist mit Unionsrecht vereinbar. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Mit seiner Klage wandte sich der Kl\u00e4ger, ein Privatmann aus Trier, gegen die Erhebung von r\u00fcckst\u00e4ndigen Rundfunkbeitr\u00e4gen durch den beklagten S\u00fcdwestrundfunk (SWR). Er machte insbesondere geltend, dass die Rundfunkbeitragserhebung verfassungswidrig und mit Unionsrecht unvereinbar sei. Das Verwaltungsgericht wies die Klage &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/rundfunkbeitrag-europarechtlich-unbedenklich\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Rundfunkbeitrag europarechtlich unbedenklich<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1730],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46919"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46919"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46919\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}