{"id":47903,"date":"2018-04-16T08:59:23","date_gmt":"2018-04-16T06:59:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/?p=47903"},"modified":"2026-07-10T11:36:15","modified_gmt":"2026-07-10T09:36:15","slug":"steuerfalle-kryptowaehrungen-was-privatanleger-beim-kauf-von-bitcoin-co-wissen-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/blog\/steuerfalle-kryptowaehrungen-was-privatanleger-beim-kauf-von-bitcoin-co-wissen-muessen\/","title":{"rendered":"Steuerfalle Kryptow\u00e4hrungen: Was Privatanleger beim Kauf von Bitcoin &#038; co. wissen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<div class=\"text\"><\/div>\n<ul>\n<li>Virtuelle W\u00e4hrungen sind kein gesetzliches Zahlungsmittel<\/li>\n<li>Spekulationsgewinne k\u00f6nnen steuerpflichtig sein<\/li>\n<li>Freibetrag pro Jahr in H\u00f6he von 600 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<p>Privatanleger mit Aktien, Fondsanteilen und anderen regulierten Anlageprodukten im Depot kommen meist kaum noch mit dem Finanzamt in Ber\u00fchrung \u2013 die Banken f\u00fchren f\u00fcr sie die <a href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/Abgeltungssteuer.html\">Abgeltungsteuer<\/a> ab und verrechnen gegebenenfalls Gewinne mit Verlusten. Ganz anders ist das bei Investitionen in Kryptow\u00e4hrungen. Waren diese bisher ein Nischenph\u00e4nomen, so hat der steile Kursanstieg von Bitcoin und anderen Kryptow\u00e4hrungen auch andere Anleger zum Kauf animiert. Manche Einzelh\u00e4ndler werben sogar damit, dass man bei ihnen mit dem virtuellen \u201eGeld\u201c bezahlen kann. Aber: Die Geldbest\u00e4nde in virtuellen W\u00e4hrungen werden rechtlich weder als (Fremd-)W\u00e4hrung, noch als Kapitalanlage, sondern als sonstige Wirtschaftsg\u00fcter behandelt. Gewinne und Verluste k\u00f6nnen daher f\u00fcr die Steuererkl\u00e4rung relevant sein.<\/p>\n<p>Werden etwa Bitcoins innerhalb der Jahresfrist mit Gewinn verkauft, handelt es sich dabei um <a href=\"http:\/\/www.steuerschroeder.de\/spekulationssteuer.htm\">Spekulationsgewinne<\/a>, die dem regul\u00e4ren Einkommenssteuersatz unterliegen. Ob dieser <strong>Ver\u00e4u\u00dferungsgewinn<\/strong> durch Umtausch, beim Einkaufen oder an der B\u00f6rse entsteht, macht aus Sicht des Finanzamts keinen Unterschied. Wer in eine virtuelle W\u00e4hrung investiert hat, sollte daher den Anschaffungsvorgang dokumentieren. Denn um den zu versteuernden Betrag zu ermitteln, braucht man die Anschaffungskosten. Hier kann zur Vereinfachung die <strong>\u201eFirst-in-first-out\u201c-Methode (Fifo)<\/strong> angewendet werden: Danach wird unterstellt, dass die zuerst erworbenen Coins auch zuerst ver\u00e4u\u00dfert werden.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Gewinne k\u00f6nnen mit <strong>Verlusten<\/strong> aus anderen Spekulationsgesch\u00e4ften im selben Jahr verrechnet werden. Kosten der Gesch\u00e4fte mindern den Gewinn bzw. erh\u00f6hen den Verlust. Und wenn trotzdem noch ein steuerlicher Gewinn entstanden ist, gilt ein <strong>Freibetrag<\/strong> von 600 Euro.<\/p>\n<p>Quelle: Bankenverband, Pressemitteilung v.\u00a0<time datetime=\"2018-04-12\" data-search=\"2018-04-12 \">12.04.2018<\/time>\u00a0(il)<\/p>\n<p>Mehr Infos siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Bitcoin-und-die-Steuer.html\">https:\/\/www.steuerschroeder.de\/Bitcoin-und-die-Steuer.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Virtuelle W\u00e4hrungen sind kein gesetzliches Zahlungsmittel Spekulationsgewinne k\u00f6nnen steuerpflichtig sein Freibetrag pro Jahr in H\u00f6he von 600 Euro Privatanleger mit Aktien, Fondsanteilen und anderen regulierten Anlageprodukten im Depot kommen meist kaum noch mit dem Finanzamt in Ber\u00fchrung \u2013 die Banken f\u00fchren f\u00fcr sie die Abgeltungsteuer ab und verrechnen gegebenenfalls Gewinne mit Verlusten. 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